RUBRIK: AKTUELL

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Kromag vor Sanierungsverfahren

Hirtenberg: Wahrscheinlich haben sich bereits die rund 27 Dienstnehmer und auch die Firmeninhaber der alteingesessenen Firma Kromag in Hirtenberg seelisch darauf vorbereitet. Wenn man es dann aber schwarz auf weiß liest, zieht es einem dann doch den Boden unter den Füßen weg.

Die Fa. Kromag steht vor einem Sanierungsverfahren und hofft auf einen Weiterbestand des Traditionsbetriebes, der nicht nur  mit den früher hergestellten Puch-Fahrrädern Weltruf erzielen konnte.

Hoffnung für Mitarbeiter!

 Lt. Masseverwalter Mag. Georg Rupprecht bestehen Verbindlichkeiten von rund 1,1 Mio Euro.  Es wird ein Sanierungsverfahren angestrebt und es sollen keine Mitarbeiter gekündigt werden. 

Geschäftsführer DI Konrad Schmid-Schmidsfelden sieht die Problematik in seiner Branche am Preisdumping ausländischer Firmen. Niedrigere Lohnkosten, niedrigere Steuern und Nebenkosten zeichnen sich am Preis eines Produktes aus. Hochwertige Produkte wie die Sondermöbel die zur Zeit bei Kromag in Hirtenberg gebaut werden, bedürfen entsprechender Fachkräfte um auf dem  Markt bestehen zu können. Dafür spricht die Qualität der Kromag- Produkte für sich.

Die Firmenleitung sieht positiv dem Neustart entgegen, umso mehr als eine sehr gute Auftragslage die Zukunft sichert.

GIPFELTREFFEN AUF DER FOZEBEN

Vereinsobmann Andreas Kronfellner

Berndorf/Pernitz: Auf 735 m Höhe trafen sich die Bürgermeister aus Berndorf, Hermann Kozlik und aus Pernitz, Hubert Postiasi um sich über die romantische Hütte auf der Fozeben auszutauschen.

 

Die neuen Investitionen zur Verbesserung der Infrastruktur wurden besprochen und auch mit dem Obmann Andreas Kronfellner beratschlagt, wie man die Schihütte auch touristisch noch besser nutzen kann, ohne Fauna und Flora zu stören.

 

Der gern besuchte Selbstversorgerhütte auf der "Hohen Mandling" kann über seine  langen Geschichte viel erzählen. Sie ist die einzige Hütte die in  zwei Gemeinden steht, sie gehört nach Berndorf und Pernitz. Sie wurde 1934 erbaut und 1935 vom damaligen Vorstand des Österreichischen Alpenvereins, Georg Ferch, welcher die Sektion von Beginn an leitete, seiner Bestimmung übergeben. Die Hütte ist auch bautechnisch sehr interessant, sie ist die erste Fertigteilhütte Österreichs und wurde in Veitsau gebaut und die fertigen Teile auf den Berg gebracht, seit dem steht eine idyllische Hütte mit alpenländischen Flair auf der "Hohen Mandling".

Hüttenwart Richard Maier

Eheanbahnung am Gipfel!

 

In den folgenden Jahren gab es so manchen lustigen Hüttenabend, wobei auch der Grundstein für manches Bergsteiger Ehepaar gelegt wurde, das vorhandene  Matratzenlager dürfte auch seinen Teil dazu beigetragen  haben.

 

Beim großen Hochwasser 1944 ging ein Großteil der Karten und Ausrüstungsgegenstände verloren, der Rest kam 1945 "abhanden".

 

Die Mitglieder verloren sich während des Krieges und die Sektion des Alpenvereins war knapp vor dem Ende.

Aus der Hüttenzauber!

 

Der Deutsch-Österreichische Alpenverein war ja verboten, die Hütten enteignet.

 

Nach großen Schwierigkeiten konnte aber der Österreichische Alpenverein neu gegründet werden.

 

Der unermüdlichen Arbeit von Herrn Anton Bachen ist es zu danken, dass die  Sektion sich wieder in den neugegründeten Österreichischen Alpenverein eingliedern konnte und die Hütte wieder in Eigenbesitz gelangte. Sie war zwar teilweise zerstört, konnte aber durch die Anstrengung von Herrn Bachan und seiner Mannschaft wieder bewohnbar gemacht werden.

 

Nach wechselnden Vorständen übernahm

 

1983  Günter Elmer die Leitung der Sektion und hatte diese mit großem Engegement bis  zum Jahr 2013 inne. Er übergab seinem Nachfolger Andreas Kronfellner bei einer Generalversammlung am 1. Mai 2013 die Hütte in einem top Zustand und mit einer stattlichen Anzahl von rund 300 Mitgliedern

 

Jeder der Kronfellner kennt, weiß dass ihm kein Gipfel zu hoch ist, wenn es um einen Verein geht, dessen Vorstand er ist. Mit seinen Hüttenwarten Robert Garherr und Richard Maier sowie seinem Stellvertreter Werner Ebner und dem engagierten Vorstandsteam setzt er alles daran, die Hütte möglichst attraktiv zu gestalten und entsprechend zu verwalten.

 

So finden sich nicht nur Sonn- u. Feiertags zahlreiche Wanderer auf der Fozeben ein, sondern sogar auch Wochentags. Ein neu eingerichteter „Hüttendienst“ erfreut sich großer Beliebtheit bei den Wanderern. Die nächsten Termine wo es einen Hüttendienst des Vereins gibt sind vom 26. Bis 29. Oktober und am 18. Und 19. November!

 

Für alle nicht so gehfreudigen Freunde der Fozeben gibt es am Samstag dem 9. September ab 10.30 Uhr den 2. „Sturmheurigen“ in der Berndorfer Marienpromenade!

 

Beide Bürgermeister freuen sich auf jeden Fall schon auf das gemütliches Fest!

Neubesetzung im Berndorfer Ortsparlament

Berndorf: Nach dem tragischen Tod von Vizebürgermeister Werner Bader musste das Amt des Vizebürgermeisters und eines Stadtrates bei einer Sondergemeinderatssitzung nachbesetzt werden.
Nach einer ergreifenden Schweigeminute für den verstorbenen Vizebürgermeister Werner Bader wurde Stadtrat Kurt Adler zum neuen Vize gekürt. Adler wurde erst kürzlich Stadtrat für Wirtschaft und Tourismus und wird nun die Nachfolge von Bader antreten.
"Werner Bader war ein guter Freund, es ist sehr traurig, dass er uns so früh verlassen musste. Ihm nachzufolgen wird nicht einfach. Die einstimmige Wahl meiner Person zum Vizebürgermeister im Gemeinderat sehe ich als Auftrag, über die Parteigrenzen hinweg zum Wohl der Bevölkerung konstruktiv zu arbeiten, so der neu gewählte Vizebürgermeister.
Ihm folgt als Stadtrat Erich Christian Rudolf, wobei aber die Verteilung der Ressorts noch nicht feststellt.

Rudolf ist Dipl. Lebens- u. Sozialberater u. psychologischer Berater und bereits seit 2004 im Gemeinderat.
"Auch wenn der Anlass der Nachbesetzung durch das Ableben von Vizebürgermeister Werner Bader ein sehr trauriger ist, bin ich stolz für die Stadtgemeinde Berndorf diese Verantwortung übernehmen zu dürfen", meint Rudolf.
Der freigewordene Gemeinderat wird am Dienstag, den 29.8.2017 mit Jürgen Schrönkhammer nachbesetzt. Schrönkhammer ist Gewerkschaftsangestellter und Obmann der Kinderfreunde St. Veit.

Polizei Berndorf klärt Diebstahl

Am 01.05.2016 wurde in den Nachtstunden während eines Feuerwehrfestes in 2560 Neusiedl (Gemeinde 2560 Hernstein), das „Alphorn“ der dort auftretenden Musikgruppe „Dirndlrocker“ durch damals unbekannte Täter gestohlen. Der Wert des Alphorns betrug ca 1.500,- EUR inkl. Zubehör. Die vorerst durchgeführten Erhebungen nach dem/den UT durch die Kriminaldienstgruppe der PI Berndorf verliefen negativ.

 

Aufgrund eines Hinweises des damaligen Opfers, konnte am 01.05.2017 von der ho Krim.dienstgruppe ein Inserat auf der Anzeigenplattform www.willhaben.at festgestellt werden, wonach ein angebl. als Dekogegenstand in Verwendung gewesenes Alphorn um 870,- EUR zum Verkauf angeboten wurde. Als Standort des Artikels war lediglich die Ortschaft „Leobersdorf“ angegeben.

 

Es wurde folglich von den erhebenden Krim.beamten ein Scheingeschäft eingefädelt (von der StA Wr.Neustadt bewilligt) und schlussendlich am 23.08.2017 in 2544 Leobersdorf abgewickelt.

 

Dabei konnte das gestohlene Alphorn zur Gänze (samt Zubehör) sichergestellt werden.

 

Als Täter des damaligen Diebstahls sowie der jetzigen Hehlerei konnten zwei  20-jährige, beschäftigungslose, österr. Stbg., beide in 2560 Berndorf, whft ausgeforscht werden. Beiden waren beim fingierten Ankauf des Alphorns anwesend.

 

Die beiden Täter waren im Zuge ihrer Vernehmung auf der PI Berndorf zum Diebstahl und der versuchten Hehlerei geständig. Als Motiv gaben sie an, dass das Ganze vorerst eine „Rauschgeschichte“ gewesen war und sie jetzt, da sie mittelos sind, das Alphorn zu Geld machen wollten.

 

Das Alphorn wurde am 25.08.2017 an den rechtmäßigen Besitzer nach eindeutiger Identifizierung als dessen Eigentum ausgefolgt.

Herbert Hochhofer verstarb völlig unerwartet

St. Veit: Mit Herbert Hochhofer (69) verstarb ein St. Veiter Original, der über 30ig Jahre  als gern besuchter Trafikant weit und breit bekannt war.

 

Nicht lange konnte Herbert Hochhofer seine Pension mit Gattin Gertrude genießen, bis das Schicksal erbarmungslos zuschlug.  Hochhofer starb völlig ünerwartet an einem Schlaganfall und hinterlässt eine große Trauergemeinde.

 

Zeit seines Lebens galt Herbert Hochhofer als liebenswerter Schwerenöter, der jederzeit zu einem Scherz aufgelegt war

 

Hochhofer erlernte in Wien den Beruf des Fotografen, bevor er mit seiner Gattin Gertrude die elterliche Trafik in St. Veit übernahm. Der  Kunst und Fotografie blieb er aber Zeit seines Lebens treu, er hinterlässt zahlreiche mit Goldstift handsignierte interessante   Bilddokumentationen.

 

Der leidenschaftliche Flugmodellbauer erlangte auch auf diesem Sektor großen Ruhm, er konnte sogar den Staatsmeister im historischen Flugmodellbau erreichen.

 

Zu seinem Steckenpferd gehörte auch das Sammeln von Flugmodellmotoren, wobei sein Fachwissen überregional sehr geschätzt und oftmals eingeholt wurde.

 

Zeit ihres gemeinsamen Lebens waren sich das Ehepaar Hochhofer einig, wie es nach dem Tod eines Partners weitergehen sollte und genau so handelt die Witwe auch. Herbert Hochhofers Urne wird in seinem geliebten Sammlerraum seinen Ehrenplatz bekommen, so ist er immer bei mir und ist mit seinen Lieblingsdingen beisammen wie er es sich immer gewünscht hat, meinte Gertrude Hochhofer

 

Die Verabschiedung von Herbert Hochhofer findet am 30. August 2017 um 14h30 in St Veit statt.

Große Trauer um Berndorfer

Vizebürgermeister Werner Bader

Er war einer der Guten,

ist der allgemeine Tenor der vielen Beileidsbekundungen  an die Familie des am Dienstag, den 8. August 2017 verstorbenen Berndorfer Vizebürgermeisters  Werner Bader.

Bader erlernte den Beruf eines Gürtlers bevor er seinen Dienst als Briefträger antrat, den er 42 Jahre lang ausübte.

Eines seiner großen Steckenpferde war der Fußball, wo er als Tormann mit Berndorf in der Oberliga spielte. Später ging Bader als Jugendtrainer des Vereins in die Geschichte des SCB ein, wo er auch als Obmann tätig war. Aber auch bei der Union St. Veit war er ein gern gesehener Tennisspieler und Freund vieler Mitglieder.

Bader war auch aktives Mitglied der Dorfbühne St. Veit und im Vorstand des Volksheimes St. Veit.

Seit 2014 hatte Bader das Amt des Vizebürgermeisters der Stadtgemeinde Berndorf inne, das er zur Überraschung Vieler mit viel Engagement und  Herz mit Bravour meisterte.

Am Gründonnerstag, den  13.4. schlug um die Mittagszeit dann das Schicksal beinhart zu und Bader erfuhr von seiner  schweren Krebserkrankung. Trotz dieser schrecklichen Diagnose ging er seinen Verpflichtungen der Stadtgemeinde Berndorf gegenüber, so lange er konnte, gewissenhaft nach.

Bader hinterlässt bei seiner Familie und vielen Freunden eine große Lücke, er wurde am Freitag, den 11. August,  beigesetzt.

Spätblüher in Pottenstein

Pottenstein: Die Agave der Familie Schweiger ließ sich lange Zeit, um sich so richtig zu entfalten. 43 Jahre wurde sie von der Familie liebevoll gepflegt und siehe da, die jahrzehntelange Mühe lohnte sich.
Nach 43 Jahren fing die Agave zum ersten Mal zum Blühen an.
Vor mehr als vier Jahrzehnten brachte Christine Schweiger zwei Ableger einer Agave ihrer ehemaligen Chefin mit nach Hause und seit dem wurden sie liebevoll großgezogen und verwöhnt. Die Agaven wuchsen und wurden im Laufe der Jahrzehnte riesengroß. Eine davon fiel leider dem Frost zum Opfer aber die zweite belohnte die Familie für ihre Mühen, die Agaven sind beim rein schleppen zum Überwintern sehr schwer – mit einer Blüte die auf einem 4,80  Meter hohen Stamm ihre Pracht präsentiert.

 

Identitären "schmückten" Berndorf

Berndorf: Große Diskussionen rief die Aktion der Identitären in der Krupp-Stadt hervor. Zahlreiche  Lichtmasten waren mit Plakaten bestückt, die von der Stadtgemeinde Berndorf wieder entfernt wurden.

"Uns sind in Berndorf keine Mitglieder dieser Organisation bekannt", meint Stadtamtsdirektor Franz Grill.

Lt. Wikipedia ist die Identitäre Bewegung in Frankreich entstanden  und fand Anhänger in weiteren Staaten Europas.

In Österreich wurde sie 2012 unter der Bezeichnung "Verein zur Erhaltung und Förderung der kulturellen Identität" im Vereinsregister eingetragen, von einigen Politologen werden die Identitären auch der rechtsextremen Szene zugeschrieben.

Ehrliche Lenkerin wurde Opfer eines Fahrerflüchtigen

Eine Verkettung unglücklicher Umstände lässt eine junge Dame am Guten an der Menschheit zweifeln.
Sie fuhr mit ihrem Auto Richtung Berndorf und streifte dabei einen parkenden Wagen. Sofort hielt sie an, um den Besitzer des Fahrzeuges zu suchen und zu verständigen. Die beiden Autobesitzer tauschten die Papiere aus und alles war so lange o.k. bis ein riesiger Traktor das gesicherte Unfallauto der Lenkerin streifte, dem nicht genug, setzte er mehrmals zurück und rammte jedes Mal wieder das geparkte Auto.
Einige Zeugen beobachteten den Vorfall perplex und waren noch überraschter, als der Traktorlenker
einfach davonfuhr.
Somit wurde die ehrliche Unfalllenkerin Opfer eines Fahrerflüchtigen, der von der Polizei ausgeforscht wird.

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Pulay Katalog 2017 !

Bühne Berndorf 2017

Die Fetzenkammer findet man auf FB unter

"Erste Berndorfer Fetzenkammer"

KATER LAUSER

IST EIN EIFRIGER  LESER

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