AKTUELL IM TRIESTINGTAL

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Trafik in Pottenstein überfallen!

Trafikantin mit Waffe bedroht, Kundschaft als Retter!

Trafikantin Gerlinde Herzog wurde überfallen und mit einer Waffe bedroht

POTTENSTEIN: 

Den Schock wird Trafikantin Gerlinde Herzog so schnell wohl nicht vergessen, als sie am Freitag, den 30.4. um 6:30 Uhr in ihrer Trafik von zwei jungen Männern überfallen wurde.

„Sie kamen ganz normal herein als wollten sie etwas kaufen. Sie bestellten ein Päckchen Marlboro und ein Päckchen Marlboro light. Plötzlich zieht einer eine Pistole und sagt: „Hände hoch, das ist ein Überfall“ auf mein perplexes Schauen hin meinte der eine: „Das ist kein Spaß“.

Sie drängten mich in einen Nebenraum und verlangten nach dem Tresor. Auf meine Erklärung, dass ich gar keinen Tresor habe und den Raum verlassen wollte, reagierten sie unwirsch. Sie stießen mich nach hinten und hielten mir den Mund zu, als sie hörten, dass plötzlich die Geschäftstür aufging. Sie sperrten mich in die Toilette und meinten: „Du leise sein und dableiben“

 

Plötzlich hörten wir eine Kundschaft, die rief: „Die Polizei steht schon draußen“. Die zwei Täter reagierten panisch und wollten den Raum verlassen, haben aber nicht mit der Tapferkeit meines Kunden gerechnet.

Ich hörte nur ein Klirren und Poltern und plötzlich meine Kundschaft, die meinte: „Du kannst schon rauskommen, sie sind weg“. Mein Kunde blutet und das Geschäft war verwüstet, aber ich war heilfroh, dass alles vorbei und die Täter weg waren. Ich bin meiner Kundschaft sehr dankbar, wer weiß wie die zwei Täter reagiert hätten, wenn sie gemerkt hätten, dass gar kein Geld da war“ erzählt die geschockte Trafikantin.

Im Tumult vergaßen sie eine Haube, eine Kappe, ein Stück eines T-Shirts und die Pistole, die sich als Spielzeug herausstellte. 

Kastriot Ramadani erwies sich als Held, er konnte die Täter vertreiben

Kundschaft als Retter!

 

Als Retter in der Not entpuppte sich Kastriot Ramadani, der sich ahnungslos Zigaretten kaufen wollte und die zwei Täter ein paar Minuten vor ihm das Geschäft betreten sahen. Er wunderte sich, dass niemand im Geschäft anzutreten war, weder die zwei Männer noch die Trafikantin. Auf einmal sah er dass die Täter die Trafikantin in die Toilette sperrten und rief: „Die Polizei steht schon draußen“. Der Täter ließ sich ablenken und kam auf den jungen Retter zu. Dann ging alles blitzschnell, der junge Mann konnte sich gegen die zwei Täter wehren, wurde aber leicht verletzt. Verletzt wurden aber auch die zwei Täter, die sich zu Fuß aus dem Staub machten. Während des ganzen Tumultes kam noch eine weite Kundschaft, der das ganze filmen wollte, um es der Polizei zeigen zu können, dem wurde das Handy aus der Hand geschlagen.

 

Neben dem Schock entstand ein erheblicher Schaden im Geschäft, den man noch nicht beziffern kann, erbeutet wurde nichts. Zurzeit gibt es von den zwei Tätern noch keine Spur, die Polizei bittet um sachdienliche Hinweise an die Polizei Berndorf, Tel.Nr. 0591333304

Betroffen zeigte sich auch Bürgermeister Daniel Pongratz nach einem persönlichen Gespräch mit der Trafikantin: 

"Ich bin schockiert über die Dreistigkeit der beiden jungen Männer. Dennoch freue ich mich, dass wir auch junge Menschen haben, die Zivilcourage haben. Ich kenne Herrn Ramadini (den Retter) und bin unglaublich stolz welchen Mut er aufgebracht hat um die beiden Täter zu vertreiben und Frau Herzog zur Hilfe gekommen ist. In diesem jungen Alter die Situation und den Ernst der Lage zu erkennen und selbstlos einzugreifen ist eine große Meisterleistung!"

TRAUER UM CHRISTIAN APPINGER

 

BERNDORF: Mit Entsetzen vernahm man das Ableben von Christian Appinger der mit 61 Jahren an den Folgen von Corona verstarb und nicht einmal einen Tag seiner Pension genießen durfte, die er Ende Mai antreten wollte.

Christian Appinger schloss am 14. April in der Nacht für immer seine Augen und hinterlässt bei seiner Familie, Musiker- u. Arbeitskollegen und einem großen Freundeskreis tiefe Trauer.

Den hauptberuflichen Polizisten und leidenschaftlichen Musikanten kannte man von zahlreichen Auftritten weit und breit, die er mit seinem Können entweder als Stabführer, Kapellmeister oder Musiker bereicherte. Er war Mitglied des Musikvereins St. Veit, wo er Stabführer und stellvertretender Kapellmeister war. Bei der Lazarus Union war er Mitglied als Tubist und Stabführer und seit ca. zwei Jahren Landesstabführer beim Wiener Blasmusikverband. Auch sonst konnte man ihn bei vielen Vereinen mit seiner Musik bewundern.

 

Er komponierte z.B. für die Weissenbacher Nationalteamspielerin Lisa Makas einen Marsch und vertonte einen bislang komplett unbekannten Krupp Marsch. Die Uraufführung sollte beim Frühlingskonzert sein, wozu es leider nicht mehr kommen sollte.

Auch seine Polizeikollegen waren zutiefst vom Ablegen Appingers erschüttert.: „Christian Appinger trat am 1. April 2004 seinen Dienst als Tubist bei der Polizeimusik Wien an.

Seit dieser Zeit bei der Polizeimusik Wien war er nicht nur ein hervorragender Instrumentalist, sondern ein engagierter Mitarbeiter, der bei den Kollegen sehr beliebt war.

Nicht nur die Tuba war seine Leidenschaft auch Stabführen, Komponieren und Arrangieren verfolgte er mit viel Enthusiasmus.

Christian Appinger war neben der Polizeimusik Wien in vielen zivilen Musikkapellen tätig und wurde 2019 zum Landesstabführer von Wien ernannt.

 

Mit Christian Appinger verliert die Polizeimusik Wien nicht nur einen hervorragenden Musiker, sondern einen lieben Kollegen und Freund“ so Polizeisprecher Herbert Klinger.

Betroffen zeigt sich auch Bürgermeister Franz Rumpler (ÖVP): „Ich habe Christian Appinger als Stabführer des Musikvereins St. Veit kennengelernt.

Er war ein geselliger Vollblutmusiker, für den die Blasmusik mehr Berufung als ein Hobby war.

Mein tiefstes Mitgefühl seiner Familie“.

Die Verabschiedung findet am Montag, dem 26.4. im engsten Familien- u. Freundeskreis statt.

VOLKSFEST VERSCHOBEN -

GROSSER VERLUST FÜR DAS ROTE KREUZ 

Berndorf: Dem Triestingtaler Volksfest wurde seit 1967 von weit und breit entgegengefiebert. Nun kann es bereits wegen der COVID Pandemie das zweite Jahr nicht stattfinden. Das trifft vor allem das Rote Kreuz als Veranstalter schwer. „Zwei Jahre kein Volksfest – das bedeutet für uns den Entgang eines 6-stelligen Eurobetrages, der uns im Dienstbetrieb und für personelle Ressourcen fehlt; abgesehen vom Fest an sich, das für Besucher und Mitarbeiter immer ein Highlight war“, so Christian Raith, Bezirksstellenleiter des Roten Kreuzes Triestingtal.

Neue Herausforderungen im Zusammenhang mit der Covid-Pandemie machen das Ganze nicht unbedingt einfacher.

Auch Maurice Malek, der am Triestingtaler Volksfest jahrzehntelang Lose für die täglichen Tombolas unter die Menge brachte, ist betrübt: „Das Volksfest ist seit mehr als 50 Jahren eine fixe Veranstaltung im Triestingtal – ich hoffe, dass wir nächstes Jahr wieder durchstarten können“.

Das Volksfest wurde 1967 vom damaligen Bezirksstellenleiter Hubert Holzinger ins Leben gerufen. Damals wie heute war das Rote Kreuz auf Spenden angewiesen und das Volksfest war und ist Garant nicht nur für Einnahmen, sondern auch für gute Laune und beste Unterhaltung.

Gerade die COVID-Pandemie ist für das Rote Kreuz eine zusätzliche Herausforderung und der Wegfall der Volksfesteinnahmen ein großer Verlust. 

KAMPF GEGEN HÜHNERMASTANSTALT IN STEINHOF

Symbolfoto

Pöllau/Steinhof/Hernstein/Berndorf: Steinhof gehört zu einem Teil zur Marktgemeinde Hernstein und zum anderen Teil zur Stadtgemeinde Berndorf. Zurzeit ist Aufruhr in der kleinen, idyllischen Ortschaft, weil eine Hühnermastanstalt mit 39.000 Tieren Einzug halten soll. Mit einer Petition und einer Unterschriftenliste wehren sich die Ortsbewohner gegen die geplante Tierfabrik der Fa. Zaloznik GmbH, allen voran Alexander Brandstätter und Andrea Lehner, die sogar einen Rechtsanwalt eingeschaltet haben.  Befürchtet wird vor allem zusätzliche Emissionen, Geruch-, sowie Lärm und Abgase durch einen weiteren erforderlichen LKW-Verkehr und vor allem, dass der Hühnermist durch den porösen Kalkstein über das Grundwasser in die Trinkwasserquelle gelangt und so die Trinkwasserversorgung für über 150.000 Einwohner des Versorgungsgebietes des Wasserleitungsverbandes der Triestingtal- und Südbahngemeinde gefährdet ist. Bestürzung herrscht auch  darüber,  dass  ein  derartiges  Bauvorhaben  in  sensibler  Lage  am  Rand des  Quellenschutzgebiets  ohne  strikteste  Umweltverträglichkeitsprüfung genehmigt wird. Darüber hinaus befürchtet man auch eine Wertminderung der Liegenschaften. 

Günter Tolar bangt um Tierwohl

Einer der Betroffenen ist auch Schauspieler, Autor und Moderator Günter Tolar: „Mir geht es hauptsächlich um den Tierschutz. Die Tiere werden nach der Mästung auf engsten Raum maschinell in Transportkisten geladen und fast jedem Huhn dabei bei lebendigem Leib durch gewaltsamen Einschub die Flügel gebrochen. Auch mache ich mir große Sorgen um die Trinkwasserqualität. Ich habe mich genau erkundigt, und fast bei allen solcher Mastbetriebe ist es bereits vorgekommen, dass das Trinkwasser beeinträchtigt worden ist. Nicht mit Absicht, aber z.B. nach einem Hochwasser. Ich finde es sehr bedenklich, dass man solche Tierfabriken heute noch genehmigt“.

SÄMTLICHE GUTACHTEN ERBRACHT !

Die Hernsteiner Bürgermeisterin Michaela Schneidhofer (ÖVP) beruhigt: „Die Familie Zaloznik, die seit Jahrzehnten in Pöllau einen landwirtschaftlichen Betrieb führt, ist an die Marktgemeinde Hernstein mit dem Wunsch herangetreten, einen Masthuhn Stall zu errichten. Es handelt sich dabei um einen konventionellen Betrieb, der den Anforderungen des AMA Gütesiegels entspricht. Nachdem mir vollkommen bewusst ist, dass es seitens der Anrainer und der Bevölkerung Bedenken geben wird, haben wir alles ganz genau geprüft. Ich habe mir auch mit unserem Vizebürgermeister Hubert Karl, solch einen Betrieb angesehen. Bei der Besichtigung dieser Masthuhnanstalt konnten wir feststellen, dass der Hühnermist mit einem eigenen neuen Verfahren direkt im Stall über einer Bodenheizung getrocknet wird und dann entweder als Dünger in den Boden eingebracht, oder gepresst und verkauft wird. Wir haben diesen getrockneten Mist sowohl im Stall als auch am Misthaufen, in der Hand haltend gerochen und konnten selbst dabei keine merkbare Geruchsbelästigung feststellen. Es wurden sämtliche Gutachten eingeholt, die allesamt ein positives Ergebnis brachten. Zudem wurde von der Bezirkshauptmannschaft Baden das Projekt in einem wasserrechtlichen Verfahren bewilligt. Ich bin verpflichtet, im Rahmen der gesetzlichen Bestimmungen und auf Grundlage der Gutachten zu entscheiden.

Die LKW-Belastung wird sich innerhalb von 8 Wochen auf ca. 10 LKW´s belaufen. Mir liegt auch das Tierwohl sehr am Herzen und natürlich haben es die Tiere auf einer Wiese am schönsten.

Ich hoffe aber, dass trotz aller unterschiedlichen Meinungen ein freundschaftliches und friedliches Miteinander gelebt werden kann“. 

KEIN PROBLEM BEI ARTGLEICHER ANLAGE !

Die Gemeinde Ruprechtshofen hat bereits in ihrer Gemeinde eine artgleichen Hühnermastanstalt und der Bürgermeister aus Ruprechtshofen, Leopold Gruber-Doberer (ÖVP) versicherte, dass es weder eine Geruchsbelästigung gibt, noch ein wasser- oder tierschutzrechtliches Problem durch diese Hühnermastanlage entstanden ist. 

Die Familie Zaloznik nimmt dazu Stellung: „Wir verstehen natürlich die Sorgen und Ängste unserer Anrainer, die wir aber entkräftigen können. Es gibt sehr strenge Auflagen bei so einem Vorhaben, die wir allesamt punktgenau einhalten werden. Eine Umweltverträglichkeitsprüfung braucht man erst ab 65.000 Tieren. Das allein ist ein Zeichen, dass man dahingehend bei 39.000 Tieren nichts zu befürchten hat.  Auch können wir versichern, dass wir uns um die Tiere mit bestem Wissen und Gewissen kümmern werden, es wird ja ein BTS Betrieb, das heißt ein besonders tierfreundliches Stallsystem. Bei uns gibt es auch keine maschinelle „Abfüllung“ der Tiere. Keinem einzigen Huhn wird bei uns ein Flügel gebrochen, bei uns wird alles händisch gemacht und das käme ja auch für uns persönlich niemals in Frage. Der Mist wird zu einem Dünger verarbeitet, so kann es auch zu keiner Geruchsbelästigung kommen. Es besteht auch keinerlei Gefahr, dass das Grundwasser durch unsere Mastanlage verseucht wird. Dazu gibt es zig Gutachten. Wir bitten auch uns zu verstehen, wir haben wirklich alles genau überlegt und sämtliche Betriebe besichtigt, um eben Schwierigkeiten mit den Anrainern zu vermeiden und den Tieren das Leben so angenehm wie möglich zu gestalten. Wir sind halt ein landwirtschaftlicher Betrieb, der sich weiter entwickeln muss. Bei den derzeitigen Preisen, die man für Hühnerfleisch bekommt, rentiert es sich nur ab einer gewissen Anzahl von Tieren. Unsere Tiere werden sogar einen eigenen Wintergarten und auch Aufsitzflächen haben. Wir sind mit ganzen Herzen Landwirte und keine Tierquäler. Wir hoffen auch auf Verständnis und werden auf jeden Fall alles tun, um niemanden zu schaden, oder zu beeinträchtigen“. 

Steinhof gehört bereits zu Berndorf und deshalb wurde auch dem Berndorfer Bürgermeister Franz Rumpler die Petition übergeben: „Ich nehme die Bedenken der Bevölkerung von Steinhof sehr ernst.

Die Stadtgemeinde Berndorf hat aber im laufenden (Bau) Verfahren keine Parteienstellung.

Ich bin natürlich mit der Frau Bürgermeister  Schneidhofer ihm laufenden Kontakt und bin mir sicher das sie das Bauverfahren  unter Einbindung aller erforderlichen Gutachten korrekt abwickelt und dabei die Fragen der Bevölkerung berücksichtigt.

Betreiberin der Cafeteria im Landespflegeheim Berndorf wirft coronabedingt das Handtuch

Berndorf: Corona forderte in der Krupp Stadt mittlerweile bereits 21 Todesfälle und schreckt auch vor der Wirtschaft nicht zurück. Das bekannteste Opfer ist die Cafébetreiberin des Landespflegeheimes Haus Theaterpark, Lisi Benedetter, die ihr Café schweren Herzens schließen muss.

„Dieses ewige Ungewisse ob und wann ich das Café wieder öffnen dürfte hat mich schweren Herzens dazu veranlasst, mein Lokal zu schließen. Es tut mir wirklich in der Seele weh und vor allem tut es mir auch wegen meiner sechs Angestellten sehr leid.

Auch unsere Gäste werden mir sehr fehlen, sie waren ja fast wie Familienmitglieder. Man kannte sich, plauderte miteinander und half sich auch gegenseitig. Ich möchte mich auf jeden Fall bei ihnen für ihre Treue herzlich bedanken, aber ich sehe in der derzeitigen Lage absolut keine Möglichkeit, noch länger zuzuwarten“.

Als Lisi Benedetter das Café vor 16 Jahren übernahm, lag es wirtschaftlich am Boden. Mit viel Fleiß, gepaart mit Lisis berühmten Schmäh und erstklassigen, selbstgemachten Mehlspesen und Schmankerl schaffte sie es, das Café zu einem beliebten Kommunikationstreffpunkt zu gestalten. Auch die Theatergäste tummelten sich in Lisi´s Café bis zu dem Zeitpunkt, als Corona kam. Ab da musste Benedetter das Lokal fast ständig wegen der Heiminsassen geschlossen halten. Benedetter musste alle ihre Angestellten kündigen, sie selbst fiel bei fast allen Entschädigungen durch den Rost, weil es sich um einen Sonderfall handeln würde.

Vertröstungen statt Entschädigungen!

Benedetter kontaktierte wegen Entschädigungen alle ihr bekannten Politiker, Behörden und Ämter, leider vergebens und auch keinerlei Aussicht auf eine Öffnung ihrer Cafeteria.

Die kann auch die Heimleitung durch Direktor Gregor Herzog nicht zusagen. Auch er weiß noch nicht, wie es mit dem Theaterparkcafé weiter gehen soll: „Wir sind derzeit am Ausloten, wie künftig der Cafeteria-Betrieb in unserem Haus aussehen könnte. Dabei gibt es mehrere Varianten“. Um welche es sich genau handelt, wurde noch nicht bekannt gegeben.

Benedetters Aufkündigung des Cafebetriebes trifft Herzog allerdings hart: „Nach 16 Jahren ausgezeichneter Zusammenarbeit schmerzt es eine zuverlässige Geschäftspartnerin zu verlieren. Elisabeth hat mit ihrer herzhaften Freundlichkeit unsere Cafeteria zu einem Ort der Begegnung gemacht. Eben diese „Begegnung“ war auch das Credo unserer Einrichtung. Mit der aktuellen Pandemie haben wir daher den Einschnitt bei den Besuchen und die (damals noch vorübergehende) Schließung der Cafeteria, als besonders belastend empfunden. Doch kann ich persönlich nachempfinden, dass man mit den finanziellen Einbußen und den noch strengeren Bedingungen in einer Pflegeeinrichtung langfristig als Pächterin Schwierigkeiten bekommt. Persönlich wünsche ich Elisabeth, ihrer Mutter und allen langjährigen Mitarbeiterinnen, die uns alle sehr ans Herz gewachsen sind, alles Gute für die Zukunft“.

Berndorfer Stadtpolizist fasst international gesuchten, mutmaßlichen  Betrüger

Berndorfer Stadtpolizist fasst international gesuchten Betrüger

Berndorf: Stadtpolizist Mark Benedek staunte nicht schlecht, als ihm im Zuge seiner Rundgänge durch das Stadtgebiet ein Mann entgegen kam, der ihm bekannt vorkam. Nach kurzer Überlegung fiel ihm auch ein, wo er den Mann schon einmal gesehen hat - und zwar auf einem Steckbrief des Landeskriminalamtes Niederösterreich.

Nach Spaziergang klickten die Handschellen!

Nach Spaziergang klickten die Handschellen!

Durch die gute Zusammenarbeit zwischen der Bundespolizei und dem rührigen Stadtpolizisten  konnte der Mann ausgeforscht und am vergangenen Montag verhaftet werden.

Es handelte sich um einen international gesuchten, mutmaßlichen Betrüger, der es sich anscheinend in Berndorf gemütlich gemacht hat.

„Einmal mehr zeigt sich, wie gut unsere Abteilung Ortspolizei in Berndorf arbeitet! Durch die Nähe zur Bevölkerung kennt unser Ortspolizist jedes seiner „Schäfchen“ beinahe mit Vornamen witzelt STR. Gerhard Ullrich. Durch aufmerksame und – vor allem - engagierte Arbeit, die sich auch Behördenübergreifend lohnt wie man in diesem Fall gesehen hat, wird das große Potential der Abteilung „Ortspolizei“ wieder deutlich sichtbar, die hoffentlich bald personell aufgestockt wird um für noch mehr Sicherheit im Stadtgebiet zu sorgen.

WOHNHAUSBRAND IN FURTH -

MUTTER SCHWER VERLETZT

Freitag, der 26.2.2021

Schrecklicher Brand eines Wohnhauses in Furth - Familie mit Drillingen steht vor dem Nichts!

 

99 Feuerwehrkräfte und das Rote Kreuz 

  im Großeinsatz!

Bürgermeister Alois Riegler: "Wir müssen helfen, wo es geht. Zurzeit haben wir die Familie in einer Pension untergebracht und versuchen mit Hochdruck eine Wohnung für sie zu finden. Die Mutter wurde leider schwer verletzt, wir wünschen dass sie sich so schnell wie möglich wieder erholt und dass die restlichen Familie die aus dem Familienvater und zwei 9-jährigen Mädchen und ihrem Drillingsbruder besteht, den Schock möglichst rasch verarbeiten kann".

BERICHT UND FOTOS VON MARKUS HACKL -

FF-POTTENSTEIN:

Am Freitag, den 26. Februar 2021, um 17:34 Uhr, wurden die Feuerwehren Furth, Weissenbach, Altenmarkt, Nöstach, Pottenstein und Berndorf, von der Bezirksalarmzentrale Baden, zu einem "Dachstuhlbrand (Alarmstufe B3) in Furth" alarmiert.

Zuvor war es in einem Arbeiterwohnhaus des ortsansässigen Sägewerkes zu einem Brand gekommen. Das Feuer brach vermutlich im Dachgeschoß des Holzhauses, in dem eine Familie mit drei Kindern lebt, aus. Die Familie war zum Zeitpunkt des Brandes Zuhause und konnte das Haus in letzter Sekunde selbständig verlassen. Die Flammen breiteten sich rasend schnell in dem alten Gehölz aus. Ein Nachbar, der das Geschehen beobachtet hatte, alarmierte geistesgegenwärtig über den Notruf 122 die Einsatzkräfte der Feuerwehr.

Beim Eintreffen der ersten Tanklöschfahrzeuge stand das Obergeschoß bereits im Vollbrand. Im Schock war die Mutter weitere Male ins Haus gerannt, um einige Habseligkeiten zu retten. Der Einsatzleiter konnte die Frau davon abhalten. Da zu diesem Zeitpunkt durch ungenaue Angaben nicht klar war, ob sich noch Personen im Gebäude befanden, durchsuchte ein Atemschutztrupp das Erdgeschoß, das inzwischen ebenfalls von den Flammen befallen war.

Da sich zum Glück keine Menschen mehr im brennenden Gebäude aufhielten, konnte der Schwerpunkt auf die Brandbekämpfung rund um das Objekt  gelegt werden. Nach und nach trafen immer mehr Feuerwehren ein, und so konnte mit dem Außen- und Innenangriff die  Flammen unter Kontrolle gebracht werden. 

Inzwischen kümmerten sich die Sanitäter des Roten Kreuzes medizinisch um die Familie. Der Vater und die drei Kinder wurden leicht verletzt und konnten in ein nahegelegenes Krankenhaus gebracht werden.  Die Mutter musste vom Notarzt erstversorgt und mit dem Hubschrauber Christophorus 3 in eine Spezialklinik geflogen werden. 

Die Löscharbeiten erwiesen sich als schwierig, da in den Zwischenräumen der Holzriegelwände immer wieder versteckte Glutnester das Feuer entfachten. Mit Wärmebildkameras wurden diese lokalisiert und abgelöscht. Mittels Drehleiter und Krankorb musste auch teilweise die Dachdeckung geöffnet werden, um die glosende Wärmedämmung im Gwebälk zu löschen. Ein Schwerpunkt des Einsatzes war, die angrenzenden Nebengebäude sowie die nahestehende Halle des Sägewerks vor dem Übergreifen der Flammen zu schützen.  

Die schweißtreibenden Arbeiten dauerten bis in die späten Abendstunden. Erst dann konnte vom Einsatzleiter der Befehl "Brand aus, zum Abmarsch fertig!" gegeben werden. 

Die eingesetzten Kräfte, bis auf eine bereitgestellte Brandwache, rückten in die Gerätehäuser ein. Insgesamt standen 99 Mann mit 18 Fahrzeugen aus sechs Feuerwehren im Einsatz.

Die Feuerwehr Pottenstein unterstützte den Einsatz mit der Errichtung und Versorgung des Atemschutzsammelplatzes, sowie der Löschwasserversorgung im Pendelverkehr und der Bereitstellung eines Atemschutztrupps.

Zur Brandursache bzw. dem entstandenen Sachschaden, können zur Zeit noch keine Angaben gemacht werden. 

Bericht/Fotos: Markus Hackl, ASB ÖA 

DIE BÄCKEREI MANN ZIEHT INS

EHEMALIGE AMS GEBÄUDE

aus AMS wird Bäckerei Mann

Berndorf: Das ehemalige umstrittene AMS Gebäude fand endlich nach Jahren der Suche einen neuen Besitzer.

Die Bäckerei Mann, die bereits bis dato 82 Filalen in ganz Österreich betreibt, hat das Gebäude erworben und wird ab ca. Mitte des Jahres eine Filiale im AMS Gebäude eröffnen.

Geboten wird eine Bäckerei, Konditorei, Cafe mit 40 Sitzplätzen und auch ein Schanigarten Richtung Stadttheater.

Zwanzig Arbeitsplätze warten auf tüchtige Angestellte, vom Filialleiter angefangen bis zum Kellner, Bäcker, Gastro- u. Küchenhilfe wird alles gesucht. Die Bäckerei bildet ihre Angestellten auch gebührend aus. Bewerben kann man sich unter der Tel.Nr. 01/866990 bei der Zentrale der Bäckerei Mann.

Des einen Freud, des anderen Leid

Die schon krisengebeutelte Berndorfer Gastro sieht den Einzug der Bäckerei Mann mit gemischten Gefühlen. Besonders spüren wird die Bäckerei Mann die Bäckerei in der ehemaligen „Berndorfer“ in der Hainfelderstraße, die bereits seit Monaten herrichtet und demnächst Eröffnung feiern will.

GEORG ZUCKERSTÄTTER SAMMELT

MASTERS FIGUREN

Skeletor

Leobersdorf: Seit frühester Kindheit faszinierte Georg Zuckerstätter die Figurenserie von „The Masters of the Universe“, die er sich auch zu jedem Anlass wünschte und auch von allen Verwandten bekam.

Der Mittelschullehrer sammelte sie auch liebevoll bis ins Erwachsenenalter, aber wie es das Schicksal so will, änderten sich die Familienverhältnisse und seine heißgeliebten Figuren vielen einem Platzproblem zum Opfer.

Seit einiger Zeit frönt er seine Leidenschaft zu He Man, Skeletor & Co aber wieder und stellt ihnen jetzt auch zu Hause genügend Wohnraum zur Verfügung, damit sie sich auch würdevoll entfalten können.

„Die Masters sind wieder in aller Munde, sei es in Comics, in Dokumentationen, durch Sammlerfiguren oder - seit vorigem Jahr - durch eine Neuauflage der Figurenreihe. Seither sammle ich wieder und zwar die originalen Figuren der 80er und die aktuelle Reihe. Mein neunjähriger Sohn lässt sich auch für die Geschichten von He-Man und Co begeistern, freut sich der Masters Fan. Mein absoluter Traum wäre ein "Scare Glow" mit grüner Hellebarde, noch verpackt. Aber dafür müsste ich wahrscheinlich mein Auto verkaufen“, lacht Zuckerstätter.

Testtermine im Triestingtal 

Züricher Schnitzerl aus der Casa Italia

Die Fetzenkammer findet man auf FB unter

"Erste Berndorfer Fetzenkammer"

KATER LAUSER

IST EIN EIFRIGER  LESER

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