AKTUELL IM TRIESTINGTAL

RATSCHENGRUPPE SPENDET FÜR UKRAINIE-OPFER

Christoph Prendinger und Stephan Wagenhofer gründeten eine Ratschengruppe, die sich gleich von Anfang an über knapp 30 Brauchtumsbegeisterte freuen durfte.

Fleißig wurde von Haus zu Haus gepilgert und mit teilweise selbstgefertigten Knattergeräten ordentlich Lärm erzeugt. Bei den Veitsauern ernteten sie nicht nur großen Beifall, sondern auch insgesamt 5.000 Euro, wobei Christoph Prendinger und Lucas Birbamer jeweils 500,-- Euro beisteuerten.

Stolz übergab die Ratschengruppe die stattliche Spende an Landtagsabgeordneten Josef Balber für die Aktion „Niederösterreich hilft“ für die Ukraine Opfer.

Bericht über die erfolgreiche Beendigung der ÖVEBRIA 2022 in Hirtenberg ÖVEBRIA 2022 Wettbewerbsausstellung

im Rang 1, 2 und 3 mit internationaler Beteiligung und FEPA-Recognition.

Die feierliche Eröffnung der ÖVEBRIA in Hirtenberg, im Beisein zahlreicher Ehrengäste und
Festrednern aus Politik und Philatelie, wurde mit dem Schülerchor der Volksschule Hirtenberg
musikalisch untermalt. Bei diesem Festakt wurden die beiden Sondermarken „150. Geburtstag
Alexander Roda Roda“ und "UNESCO-Welterbe – Baden bei Wien" von Vertretern der österr. Post
präsentiert.
In über 300 Rahmen stellten Sammler, aus mehreren FEPA Ländern, in zahlreichen
Wettbewerbsklassen, im Rang 1, 2 und 3 ihre Exponate aus. Die hohe Qualität der ausgestellten
Exponate wurde durch das Ergebnis der Bewertung widergespiegelt. Von der Jury wurden 6
Bewertungen in „Groß-Gold“ und 37 Gold-Medaillen vergeben.
Passend zu den zahlreich ausgestellten Postgeschichte Exponaten, fand am Freitag die vielbeachtete
und gut besuchte „Vortragsreihe Postgeschichte“, welche von unserem Mitglied Dr. Martin Auinger
organisiert wurde, statt.
Als weitere Programmpunkte: Präsentation und Sonderpostamt mit Ersttags- und Sonderstempeln,
der Sondermarke „150. Geburtstag Alexander Roda Roda“ und Autogrammstunde der
Markenkünstlerin Marion Füllerer, der Entwerferin dieser Marke. Ersttags- und Sonderstempel
Sondermarke "UNESCO-Welterbe – Baden bei Wien". Bei allen drei Veranstaltungstagen war die
österr. Post mit dem Sonderpostamt und mit „Meine Marke Mobil“ vertreten. Auch war die
Postverwaltung der Vereinten Nationen mit einem Sonderpostamt beteiligt. Die Philatelie- und
Ansichtskartenbörse mit renommierten Händlern sowie dem Zubehörhandel fand bei den Besuchern
reges Interesse. Bei den zahlreich anwesenden Fachhändlern fanden die Besucher so manches
interessantes Stück für Ihre Sammlung. Am Samstag waren zahlreiche Sammlerfreunde beim
Postcrossing Meeting zu Gast.
Wie schon in der Vergangenheit legte der Verein, auch bei dieser Veranstaltung, besonderen Wert
auf die Einbeziehung der Jugend. In Zusammenarbeit mit der Volksschule Hirtenberg wurde ein
Zeichenwettbewerb mit dem Thema „Bauernhof“ durchgeführt. Die besten Zeichnungen wurden
prämiiert und davon Personalisierte Briefmarken aufgelegt. Bei der Ausstellung gab es natürlich
wieder einen Jugendcorner, auf dem jeder Jugendliche ein kleines Geschenk erhielt.
Auch für diese Veranstaltung wurde, als bereits lieb gewordene Tradition, das jugendlich wirkende
Ausstellungs Logo von einer Schülerin entworfen. Es handelt sich dabei um das jüngste Mitglied
des Vereines. Sabrina, 11 Jahre alt, machte es riesigen Spaß, als charmantes Modell bei den
Personalisierten Briefmarken, Karten und Werbefotos mitzuwirken. Als kleine Anerkennung für die
tolle Zusammenarbeit wurden für die kleine Künstlerin eigene Autogrammkarten aufgelegt, welche
sie bei einer Autogrammstunde signierte.
Als Rahmenprogramm war eine, attraktive kleine, Sonderschau zum Thema „HEXEN – VAMPIRE
& CO“ eingerichtet. Neben philatelistischen Exponaten wurden zusätzlich Objekte anderer
Sammelgebiete zu diesem gruseligen Thema gezeigt. Bereits kurz nach erfolgreicher Beendigung
der Veranstaltung, erhielt die Vereinsleitung zahlreiche Gratulationen und anerkennende
Feedbacks.
Das Palmares war ein würdiger und geselliger Ausklang der Veranstaltung. Es fand erstmals am
Sonntag statt. Dieser Versuch kam bei den Ausstellern sehr gut an. Nach der Siegerehrung wurde,

zum gemütlichen Teil des Palmares, ein mehrgängiges Buffet angeboten. Anlässlich seines 55-
jährigen Vereinsjubiläums lud der 1. Triestingtaler Briefmarkensammler Verein Hirtenberg zuvor
zu einem Sektempfang ein und übernahm die Kosten aller Tischgetränke. Danach erfolgte der
Abbau der Objekte durch die Aussteller und die Heimreise.
Die Ausstellungsleitung bedankt sich bei allen Ausstellern, Besuchern, Mitarbeitern, Freunden und
Förderern, besonders aber bei der Marktgemeinde Hirtenberg für die Unterstützung bei der
Durchführung der Ausstellung.
Veranstalter: 1. Triestingtaler Briefmarkensammler Verein Hirtenberg
Ausstellungsleiter: Richard Winkler, Eichengasse 8, A-2551 Enzesfeld, Austria
E-Mail: philatelie.hirtenberg@aon.at
manfred.stadlmann@aon.at
Internet: www.briefmarkenverein-hirtenberg.at

ABSCHIED VON JAZZFOTOGRAF

FOTO: RAINER RYGALIK

Nicht nur die Familie, Freunde und ehemalige Fahrschüler trauern um Rainer Rygalyk, sondern auch die Jazzszene. Kaum eine Jazzgröße, mit dem Rygalyk nicht befreundet war und den er nicht fotografisch festgehalten hat. Seit einem halben Jahrhundert besuchte der Jazzfan zahlreiche Festivals und Konzerte, um seine Idole abzulichten. Viele Plattencovers und Booklets zieren seine Fotos. In der Szene galt er als Österreichs bester Jazzfotograf.

Rygalyk wurde 1953 in Wr. Neustadt geboren, studierte Publizistik, Musikwissenschaft und Politikwissenschaft an der Universität Wien. Gründete 1983 das österreichische Jazzmagazin “Jazzlive”. Setzt sich fotografisch ernsthaft seit 1972 mit Jazz auseinander. Ausstellungen seit 1980 in Wiesen, Nickelsdorf, Wien, Salzburg, Graz, Leibnitz, Paris, Burghausen, Tokyo, Washington, Buenos Aires. Kurze Zeit war er auch NÖN-Mitarbeiter.

Im Triestingtal war er vor allem durch seine Fahrschule „Easy Drivers“ bekannt. Bürgermeister Franz Rumpler zeigt sich betroffen: „Rainer Rygalyk war mit seiner Fahrschule, wo Generationen von Berndorfern ihren Führerschein erwarben, ein fixer Bestandteil unserer Stadt.

Die Fotografie von Jazzmusikern war mehr als ein Hobby, es war seine große Leidenschaft, die in Berndorf jedoch nicht so bekannt war.

Mein herzliches Beileid und Mitgefühl gilt seiner Familie“.

Die Verabschiedung findet am 21. Mai um 11 Uhr am Leobersdorfer Friedhof statt.

WENN DIE MASKEN TRAUER TRAGEN ...

© Bestattung Cepko
Walter Pechhacker mit einigen seiner Werke

Neuhaus: Mit ihm ist ein Stückerl Neuhaus gestorben, ist der Tenor vieler Neuhauser, die um Walter Pechhacker trauern, der am 23. April im 92. Lebensjahr verstarb.

Walter Pechhacker hat jahrelang die Kulturszene seiner Heimatgemeinde bereichert. Er wird nicht nur als exzellenter Maskenmacher in die Geschichte eingehen, sondern auch mit seinen Faschingsumzügen in den 60ziger Jahren. Damals nahmen hunderte Besucher an den Umzügen teil, um die einzigartigen Papiermaschee Masken, Eis-Skulpturen und Figuren von Walter Pechhacker zu bewundern. Er war auch maßgeblich beim Aufbau des Neuhauser Krampus Treibens beteiligt, seine Krampus-Masken aus Papiermaschee sind einzigartig und werden auch nach dem Tod des Erschaffers weiter leben und einen Ehrenplatz im Herzen der Neuhauser einnehmen.

„Mit Walter Pechhacker ist ein Neuhauser von uns gegangen, der uns ein großes Erbe hinterlassen hat. Nicht nur seine Masken, Umzüge und gefertigten Figuren wird uns in ewiger Erinnerung bleiben, sondern auch die Umzüge, die er mit dem Volksbildungswerk Neuhaus organisiert hat. Außerdem sind wir ihm ewig dankbar, er hat auch bei der Errichtung unseres Kreuzweges von der Kirche Weissenbach bis zum Friedhof die gesamten Steinbauwerke gebaut. Walter war ein so angenehmer und bescheidener Mensch, der sich nie in den Vordergrund gedrängt hat, er hinterlässt eine große Lücke. Ich möchte noch seiner Familie und seinen Freunden meine aufrichtige Anteilnahme ausdrücken“.

 

Das Begräbnis findet am 3. Mai in Neuhaus unter Anteilnahme zahlreicher Trauergäste statt.

Nachwuchsmusiker heimsten 14 Preise bei NÖ-Landeswettbewerb "prima la musica" ab

Triestingtal: Voller Stolz und Motivation feierten die Schüler und Musikschullehrer am Freitag, dem 18. März im Berndorfer Stadtsaal ihre großen Erfolge beim Landeswettbewerb „prima la Musica 2022“
Gleich 14 Preise durften sich die jungen Musiker der Musikschule Triestingtal holen. Großartiger Erfolg für kleine Künstler.
Beim Landeswettbewerb 2022 der NÖ Musikschulen trafen sich auch
heuer wieder, unter erschwerten Bedingungen, Anfang März die besten

Nachwuchskünstler des Landes in der Landeshauptstadt St. Pölten zu
einem jährlich stattfindenden musikalischen Wettstreit. Die sechzehn
Teilnehmer der Musikschule Triestingtal kamen mit unglaublichen zwei Auszeichnungen in Gold und sagenhaften elf ersten Preisen, darunter ein erster Preis mit Auszeichnung, den Jurian Weißenböck erhielt, nach Hause. Auch zwei zweite Preise konnten erspielt werden. Cenk Bulanik erhielt nicht nur eine Auszeichnung in Gold mit seiner Gitarre, sondern sogar den Landesmeistertitel, er wird auch beim Bundeswettbewerb teilnehmen dürfen, wie auch Anna Urban, die ebenfalls eine Auszeichnung in Gold einheimsen konnte.
Den ersten Preis erzielten Annalina Raith, Anna Krenn, Laura Maria Evans, Kimberly Schramel, Enya Babicki, Lorin Örnek, Viktoria Pachler und Emilia Copnall. Geteilt ist diese Meisterschaft in solistische und kammermusikalische - Bewertungskriterien.
Der Obmann der Musikschule Triestingtal Franz Haigl, die
anwesenden Bürgermeister und Verbandsmitglieder, sowie Musikschuldirektor Andreas Enne gratulierten allen Schülern herzlich zu diesem tollen Erfolgen. Besonderen Dank sprach Enne auch den Eltern und Lehrern aus .
Als Dankeschön erhielten die kleinen Nachwuchsstars eine kleine Anerkennung.

Berndorfer Stadtpolizist ertappt Baustellendiebe

Berndorf: Auf Streife durch das Stadtgebiet sind dem Berndorfer Stadtpolizisten Mark Benedek zwei Männer mit einem dunklen Kleintransporter aufgefallen, welcher ohne Licht rückwärts auf das Baustellengelände des zurzeit neu gestalteten Kindergartens
Klostermanngasse in Berndorf eingebogen ist.
Benedek beobachtete die Männer, wie sie eifrig Baumaterial in ihr Fahrzeug einluden. Noch bevor die mutmaßlichen Täter das Gelände verlassen konnten, informierte er die Berndorfer Polizeiinspektion, welche binnen einiger Minuten mit vier Mann anrückte. In der Zwischenzeit hat Benedek die beiden Männer aus Polen
gestoppt und bereits damit begonnen, den Sachverhalt zu klären. Letztlich wurden die beiden Männer zur Polizeiinspektion gebracht, dort einvernommen und auf freien Fuß angezeigt. Das Baumaterial wurde natürlich wieder seiner ursprünglichen Verwendung, für die Errichtung des Kindergartens, zugeführt.
Der Sachschaden wäre bei einem erfolgreichen Diebstahl mit ca. 500 Euro zu beziffern, schlimmer jedoch wäre die dadurch entstandene Bauverzögerung von rund 2 – 3 Wochen gewesen.

POLYTECHNIK BEANTRAGTE SANIERUNGSVERFAHREN

Corona forderte im Triestingtal das erste Wirtschaftsopfer – betroffen sind 630 Gläubiger und 100 Arbeitsplätze

Weissenbach/Pottenstein: Der KSV1870 meldete, dass die Polytechnik Luft – u. Feuerungstechnik GmbH mit Sitz ein Sanierungsverfahren ohne Eigenverwaltung beim Landesgericht Wr. Neustadt beantragt hat. Passiva sind 69,6 Millionen Euro.

69,6 MILLIONEN PASSIVA - 100 ARBEITSPLÄTZE - 630 GLÄUBIGER

Das Traditionsunternehmen gibt an, dass aufgrund externer Rahmenbedingungen und die durch die COVID-19 Pandemie eingetretenen Verschiebungen, geplante Rückflüsse aus Projektfinanzierungen verzögert haben und die Firma dadurch ins Schlittern geriet. Für das Jahr 2021 ergaben sich deshalb ein massiver Umsatzausfall und erhebliche Mehrkosten.

Das Unternehmen soll während des Insolvenzverfahrens fortgeführt werden und bietet ihren Gläubigern eine Sanierungsplanquote von 20 %, zahlbar innerhalb von 2 Jahren, ab Annahme des Sanierungsplanes an. Um die Liquiditätskrise zu überwinden, bindet das Unternehmen alle Stakeholder in die Sanierungs- u. Fortführungsmaßnahmen ein, wobei positive Signale für die Unterstützung der Sanierungsmaßnahmen bereits vorliegen.

INVESTOR GESUCHT

Auch die Hereinnahme eines strategischen Investors ist geplant, um den Fortbetrieb und die Wettbewerbsfähigkeit am internationalen Markt langfristig zu sichern.

Das Unternehmen ist einer der weltweit führenden Anbieter von Biomasseverbrennungsanlagen zur CO-2 neutralen Energieerzeugung und bekannt für die Planung und Lieferung schlüsselfertiger Anlagen. Seit 2017 wurde die Produktpalette um die Herstellung von Biokohle-Produktionsanlagen sowie zuletzt um eine neue emissionsarme Rosttechnologie erweitert. Das Unternehmen erzielt über 95 % des Umsatzes im Ausland. Durch die Coronakrise ist es aber bei der Abarbeitung und Abrechnung zu massiven Verzögerungen gekommen.

Das Unternehmen hat zwar als Postadresse, Weissenbach a.d. Triesting, gehört aber Gemeinde- und abgabenmäßig zur Gemeinde Pottenstein (auf der linken Seite bis zum Bahnhof), wobei die Gemeinde Pottenstein bei einer Schließung des Unternehmens erhebliche Kommunalsteuereinbußen zu verzeichnen hätte.

SACHSCHADEN AN GARAGENFASSADEN 

Nicht zu übersehen ist die Schmiererei an den erst vor einigen Jahren errichteten Garagen von Markus Hönigsperger in Pottenstein an der B 18.

Vor ca. drei Wochen verkündete jemand seinen Unmut über die Regierung riesengroßer Aufschrift auf den Garagenfassaden. Markus Hönigsperger brachte den erheblichen Sachschaden zur Anzeige und wollte vor ein paar Tagen die Schmiererei übermalen lassen, was mit erheblichen Kosten, die er selbst tragen muss, verbunden ist. Just ging vor ein paar Tagen ein erneuter Sprayer ans Werk und sprühte mit oranger Farbe über die andere Schrift drüber.

„Wie komme ich dazu, wir haben die Garagen vor ein paar Jahren bauen lassen. Ich bin weder Regierungsmitglied, noch habe ich etwas mit irgendwelchen Maßnahmen zu tun. Ich bin schlicht und einfach ein Geschädigter, der einen erheblichen Sachschaden erlitten hat“, ärgert sich Hönigsperger.

Die Polizei Berndorf hat bereits Verdächtige im Visier, bittet aber dennoch um zweckdienliche Hinweise. 

NASA SETZT AUF TECHNIK VON RUAG/BERNDORF

Foto: zVg RUAG - Copyright: NASA Desiree Stover

Pünktlich am Christtag machte sich das weltgrößte Weltraumteleskop mit der Technik der RUAG Space aus Berndorf in den Weg ins All.

Die Kommunikationsantenne des NASA James-Webb-Weltraumteleskop nutzt eine Thermalisolation von der RUAG, die in Berndorf 20 Mitarbeiter beschäftigt.

Die RUAG Space Austria hat ihren Hauptsitz in Wien und ist mit rund 230 Beschäftigen das größte österreichische Weltraumunternehmen. Das Hochtechnologieunternehmen rüstet weltweit Satelliten und Trägerraketen mit Elektronik, Mechanik und Thermalisolation aus und hat eine Exportquote von rund 100 Prozent. Als Spin-off der Weltraumaktivität produziert das Unternehmen in Berndorf auch Thermalisolation etwas für den Medizinbereich (Magnetresonanztomografen).

Das James-Webb-Weltraumteleskop, benannt nach einem früheren NASA-Leiter, startete nun am 25. Dezember vom europäischen Weltraumbahnhof Kourou in Französisch-Guayana (Südamerika) ins All. Der Nachfolger des Hubble-Teleskops ist ein gemeinsames Projekt der amerikanischen, europäischen und kanadischen Raumfahrtbehörden und das weltweit größte Weltraumteleskop. Das Webb Teleskop soll einen Blick in die Vergangenheit vor 13,5 Millionen Jahren ermöglichen – um einiges weiter zurück als sein Vorgänger „Hubble“. Das Teleskop soll das Verständnis der Entstehung von Galaxien, Sternen und Planeten erweitern.

Die in Berndorf erzeugte Thermalisolation besteht zu einem Teil aus schwarzem Kapton (einer speziellen Kunststofffolie) mit einer Germaniumbeschichtung und zum anderen aus dem typischen Gold-schimmernden Kapton mit einer Indiumzinnoxid-Beschíchtung. „Diese Materialien wurden gewählt, um die Antenne thermisch zu schützen und gleichzeitig die Antennensignale möglichst wenig zu beeinflussen“, erklärt Projektleiter Wolfgang Pawlinetz.

„Die NASA vertraut in unsere außergewöhnlichen Fertigkeiten in Berndorf“ freut sich Andreas Buhl, Geschäftsführer von RUAG-Space Austria.

SPIELPLATZZÜNDLER GEFASST 

Foto: Gemeinde Enzesfeld/Lindabrunn

Junger Erwachsener verursachte durch Brandstiftung Schaden von rund 20.000 Euro

Enzesfeld: Am 5. November gegen 22.00 Uhr wurde die Rutsche am Steinspielplatz in Enzesfeld in Brand gesteckt. Als die Feuerwehr eintraf, stand das Spielgerät bereits in lodernden Flammen, jedoch konnte der Brand rasch gelöscht werden. Zu retten war das Spielgerät allerdings nicht, der Schaden beziffert sich auf rund 20.000 Euro.

Bürgermeister Franz Schneider reagierte mit einer Belohnung von 2000,- Euro für Täterhinweise und siehe da, tatsächlich fand sich jemand aus der Bevölkerung, der zweckdienliche Hinweise bringen konnte, aber anonym bleiben möchte.

Durch gründliche Arbeit der Polizei Hirtenberg konnte der Täter tatsächlich schnell überführt werden. Er wurde auf freien Fuß angezeigt und wird für den Schaden wahrscheinlich auch persönlich aufkommen müssen.

„Verstehen kann ich diese sinnlose Tat auf keinen Fall. Die Leidtragenden sind nun unsere Kinder, die das Klettergerüst am Steinspielplatz nicht verwenden können, bis es wieder instandgesetzt ist, was an diesem sonnigen Herbstwochenende für unsere Jüngsten besonders tragisch ist. Bedanken möchte ich mich aber herzlich bei der Bevölkerung, die dazu beigetragen hat, den Täter ausfindig zu machen, bei unserer Feuerwehr für die rasche Brandlöschung und bei der Polizei Hirtenberg, die hervorragend gearbeitet hat“ meint Bürgermeister Franz Schneider. 

Andreas Gruber gewinnt österreichischen Krimipreis

Andreas Gruber (Bild Mitte) mit Bürgermeister Franz Rumpler und Buchverleger Robert Ivancich

Andreas Gruber gewann den österreichischen Krimipreis 2021 und spendet das Preisgeld für Tiere.

Grillenberg: Mit großer Freude verkündete Andreas Gruber in den sozialen Medien, dass er den Österreichischen Krimipreis 2021 gewonnen hat. „Ich freue mich u.a. auch deshalb, weil dieser Preis ist mit einem Preisgeld dotiert, und das spende ich direkt an das Tierschutzhaus Wiener Neustadt weiter.

Meine Katzen unterstützen mich beim Schreiben!

Ich unterstützte Katzen durchs Schreiben!

So einfach ist das“ meinte Gruber dankbar.

Der Preis wurde von den Swarovski Kristallwelten gestiftet für die besondere Würdigung der Kriminalliteratur und wurde bereits zum vierten Mal verliehen.

Gruber wurde bereits für den Friedrich-Glauser-Preis und zweimal für den Leo-Perutz-Preis der Stadt Wien nominiert. Außerdem ist er Preisträger der Herzogenrather Handschelle und mehrfacher Gewinner des Vincent Preises und des Deutschen Phantastik Preises.

Der Autor wurde 1968 in Wien geboren, studierte Wirtschaft und lebt als freier Schriftsteller mit seiner Frau in Grillenberg. Er hat bereits mehrere erfolgreiche und preisgekrönte Erzählungen und Romane verfasst. Die aktuelle Reihe um den knallharten, aber brillanten Ermittler Maarten S. Sneijder schockiert und fasziniert seine Fans gleichermaßen.

„Schriftstellerei bedeutet für mich, dass ich interessante Figuren erfinden darf, ohne in der Psychiatrie zu landen – und Menschen auf originelle Weise ermorden kann, ohne im Gefängnis zu landen. Aber sonst bin ich ein netter Kerl“, so Gruber.

Andreas Gruber begann 1996 mit dem Schreiben und war 1999 mit einer Kurzgeschichte Preisträger des NÖ Donaufestivals. Mittlerweile sind seine Kurzgeschichten in über hundert Anthologien erschienen, liegen als Hörspiel vor oder wurden als Theaterstücke adaptiert. Seine Romane wurden bisher als Übersetzungen in Frankreich, Italien, der Türkei, Brasilien, Japan und Korea veröffentlicht. Der Autor wurde bereits für den Friedrich Glauser Krimi-Preis und zweimal für den Leo Perutz Krimi-Preis der Stadt Wien nominiert. Außerdem ist er Preisträger der Herzogenrather Handschelle und mehrfacher Gewinner des Vincent Preises und des Deutschen Phantastik Preises.

In seiner Freizeit gibt Andreas Gruber Schreibworkshops, ist begeisterter Kinogeher, reist viel mit seiner Frau, spielt leidenschaftlich gern Schlagzeug und wartet bis heute vergebens auf einen Anruf der Rolling Stones.

TIEFE TRAUER UM SILVIA RIEGLER

Abschied von Silvia Riegler
Parte Beststtung Wolfgang Birbamer

Pottenstein: Tief bestürzt reagierten zahlreiche Gäste, Freunde und Bekannte auf den plötzlichen Tod von Gastwirtin Silvia Riegler, die im Alter von 54 Jahren an einer Krebserkrankung verstarb

 

Das Leben der beliebten Gastronomin war geprägt von Fleiß und Liebe zu ihrer Familie. Und treffender könnte der Spruch auf ihrer Parte gar nicht sein:

„Sehr arbeitsreich war ihr Leben

Ihre Kraft hat sie gegeben

Sehr gerne war sie jederzeit

für die Familie und Gäste bereit“.

Silvia Riegler führte mit ihrer Schwester Maria das gleichnamige Gasthaus, ihre „Riegler Festln“ waren weit und breit bei Jung und Alt legendär. Sie war nicht nur Wirtin, sondern auch Vertraute zahlreicher Stammgäste und Freunde, die ihr so manche Sorgen anvertrauten und auch immer ein offenes Ohr fanden.

Zutiefst betroffen zeigt sich auch Bürgermeister Daniel Pongratz: „Ich bin zutiefst bestürzt über den Tod von Silvia. Wir verlieren eine hart arbeitende Wirtshaus Chefin die ihr ganzes Leben für das Gasthaus Riegler gelebt und gearbeitet hat. Ich habe Silvia sehr geschätzt und gemocht.

Mein herzliches Beileid gilt in dieser schweren Zeit vor allem ihrem Sohn Marco, ihrer Mutter, sowie der gesamten Trauerfamilie“.

Die Beisetzung findet am Samstag, dem 11.9. um 13 Uhr in der Pfarrkirche Pottenstein statt.

Großeinsatz in Hernstein

Hernstein: "Gott sei Dank ging alles gut und niemand wurde verletzt. Ein Dank gilt vor allem den eingesetzten Polizeibeamten für ihr professionelles Eingreifen und allen Einsatzkräften von Feuerwehr und Rettung für die Unterstützung. Es ist gut zu wissen, dass in Österreich auch in schwierigsten Situationen der Schutz der Bevölkerung an erster Stelle steht.", ist Bürgermeisterin Michaela Schneidhofer (ÖVP) erleichtert.

Eine Mutter schlug beim Notruf Alarm, weil sie nicht wusste, wie ihr Sohn (23 J.) unter Drogeneinfluss reagieren würde und bat um Hilfe.  Deshalb kam es zu einem Einsatz von Polizei, Feuerwehr und Rettung, um die Familie und auch den jungen Mann zu schützen.

Im Großen und Ganzen stellte sich der Notruf aber als Fehlalarm heraus und niemand kam zu Schaden. Zurzeit wird wegen Drogenmissbrauchs gegen den 23-Jährigen ermittelt und es wird vermutlich zu eine Anzeige kommen.

Wiedereröffnung des Theaterparkcafes

Berndorf: Nachdem die ursprüngliche Betreiberin das Pachtverhältnis beendet hatte, stellte sich für das PBZ Berndorf die Frage, wie die Cafeteria weitergeführt werden könnte. Aufgrund der starken Konkurrenz im Nahebereich, war das Interesse für eine neuerliche Verpachtung denkbar gering – auch weil immer strengere Coronazugangsregeln in Pflegeheimen unter Umständen zu befürchten sind.

„Da aber eine Cafeteria in einer Pflegeeinrichtung immer eine wichtige soziale Drehscheibe zwischen den Bewohnern und der Bevölkerung ist, haben wir uns entschlossen, die Cafeteria selbst zu betreiben“ so Direktor Herzog, der sich auf die Wiederöffnung als ein Zeichen der „neuen Normalität“ freut. Das Theaterparkcafe ist ab Dienstag den 17. August wieder geöffnet und ist von Dienstag bis Sonntag von 13 Uhr bis 18 Uhr für alle geöffnet.

Bürgermeister Franz Rumpler, stellte sich als einer der ersten Gäste ein und freut sich ebenso auf ein zusätzliches gastronomisches Angebot in Berndorf.

„Natürlich haben wir nicht das Angebot einer großen Konditorei, aber wir setzen auf Gemütlichkeit, Freundlichkeit, Schmäh und eine wunderschöne Sonnenterrasse – in der bewährten Tradition unserer ehemaligen Pächterin wollen wir unseren Kunden damit eine schöne Zeit bereiten“, meint Direktor Herzog.

Christa Kratohwil organisiert den beliebten Berndorfer Stadtmarkt bereits seit 16 Jahren 

Mit großer Unterstützung der Gemeindeangestellten findet der Stadtmarkt bereits seit 16 Jahren statt

Berndorf: Seit nunmehr 16 Jahren veranstaltet Landtagsabgeordnete a.d Christa Kratohwil den Berndorfer Stadtmarkt in der Fußgängerzone. Mittlerweile wurde auch ein gleichlautender Verein gegründet.

Waren es anfangs noch ein paar Hüttenbetreiber, sind es mittlerweile bereits über zwanzig Anbieter vorwiegend heimischer Produkte.

Man findet auf dem kleinen, aber feinen Markt auf jeden Fall für jeden Geschmack etwas. Vor allem aber ist er ein gern besuchter Markt, wo auch gemütlich geplaudert und fachsimpelt wird. 

Der erlesene Caffèe von Meister Zenger wird genau so angeboten, wie köstliche Weine verschiedener Heurigen, Gemüse und Obst, Honig von der Imkerei Johann Reischer, feinste Käsesorten und viele andere Gaumenfreuden.

Christa Kratohwil ist auf jeden Fall immer Mitten im Geschehen um mit Rat und Tat zur Seite zu stehen.

Der Markt findet bis Dezember  jeden ersten Samstag im Monat statt, der nächste ist am

7. August von 8:30  bis 12 Uhr.

Naturschützer auf Barrikaden

Der Hochwasserverbau in St. Veit lässt auch die Anrainer nicht kalt, allen voran Elisabeth Heuberger, deren Herzensangelegenheit vor allem die Tiere sind.

„Mitten unter der Brutzeit, Bäume zu fällen, ist für mich ein Wahnsinn. Vor allem wurden auch die Biberbauten einfach zu gebaggert. Vor Beginn des Hochwasserverbaues tummelten sich zumindest eine Biberfamilie in der Triesting, die auch geschützt sind.

Ich habe die Jungen noch ein paar Tage schreien gehört und alles menschenmögliche unternommen, leider vergebens. Ein Biber wurde ja schon vorher totgefahren, das war bestimmt keine Absicht, aber niemand hat sich um die Jungen gekümmert. Ich kann bestätigen wenn ich nachts mit den Hunden ging, dass die Biber spielten. Mehrmals ist uns ein Biber auch am Straßenrand begegnet. Ich verstehe auch nicht, dass man die Uferböschung komplett vernichtet hat, da hätte es bestimmt auch andere Möglichkeiten gegeben. Wir haben eine ältere Nachbarin, die um die alten Bäume weint, auch sie ist der Meinung, dass man die Natur besser schützen hätte können.

Es war einfach ein Paradies, das man zerstört hat“

DI Helmut Gaubmann hat die ökologische Bauaufsicht über und kontert:

„Es wurden das betroffene Ufer lückenlos auch land- und wasserseitig begangen und nach Anzeichen für ein etabliertes Biberrevier abgesucht. Es wurden weder Futterplätze, Rutschen, Haufen mit Bibergeil, noch sonstige eindeutige Anzeichen für einen Biber Bau vorgefunden. Auch die Biologen, die vor Baubeginn für die Absammlung und Übersiedlung der geschützten Würfelnattern gesorgt haben, haben keine derartigen Anzeichen wahrgenommen. Nagespuren gibt es nur sehr vereinzelt.

Da sich die Triesting derzeit im betroffenen Abschnitt in einem anthropogen stark beeinträchtigten Zustand befindet (linear hart verbaut) und die Ufervegetation zu 80 % aus Robinien bestand, stellt sie auch keinen optimalen Lebensraum für den Biber dar.

Genau das soll aber mit dem nunmehrigen Hochwasserschutzprojekt geändert werden. Es sollen flache Kies- und Schotterbänke geschaffen werden, die Ufer bleiben naturnah unbefestigt, der Stromstrich erhält eine pendelnde Linienführung und die neuen Vorländer bieten Raum für dynamische Veränderungen. Auf den Böschungen wird ein standortgerechter Gehölzsaum angepflanzt.

Natürlich stellt das Projekt momentan einen großen Eingriff dar, jedoch wird sich dadurch schon mittelfristig der ökologische Wert der Triesting im Abschnitt wesentlich erhöhen und das Lebensraumangebot für viele verschiedene Tierarten stark verbessert werden.

Wir freuen uns bei allen unseren Ökoprojekten über die Mitarbeit der interessierten Bevölkerung und sind auch oft auf deren Beobachtungen und „Insiderwissen“ angewiesen. Der rascheste Weg ist es, sich mit bestimmten Anliegen gleich direkt vor Ort an die jeweilige Bauaufsicht zu wenden“.

NACHBARN RETTEN BRANDOPFER

Erleichtert feiern die drei Lebensretter

Berndorf: Dass eine gute Nachbarschaft Leben retten kann, stellte sich jetzt in Berndorf wieder unter Beweis.

Todesmutig retteten Nachbarn eine 85-jährige Frau aus den Flammen.

 

Diesen Tag werden die Bewohner der Berndorfer Badgasse wohl nicht so schnell vergessen. Unter anderem auch der ehemalige Finanz- und Kulturstadtrat Helmut Wiltschko (SPÖ), ein unmittelbarer Nachbar des Unglücksopfers. Er wollte eigentlich einen Termin wahrnehmen als er plötzlich einen lauten Knall hörte. Momentan dachte er an eine Gasexplosion und ging beunruhigt hinaus um nachzusehen. Mit Entsetzen sah er, dass das Haus seiner gehbehinderten Nachbarin brannte und sie sich von selbst nicht mehr retten konnte.

Die Frau wollte sich durch ein Fenster befreien, blieb aber darin stecken. Hitze, Flammen und Rauch machten ihr schwer zu schaffen.

Wiltschko sah dies und schrie lauthals um Hilfe und versuchte, die Frau aus ihrer misslichen, lebensbedrohlichen Lage zu befreien. Martin Hareter und Harald Hirt eilten rasch herbei und halfen Wiltschko das Brandopfer aus dem Fenster zu bergen, ein schwieriges Unterfangen bei extremer Rauch- u. Flammenentwicklung. Letztendlich schaffen die drei Männer es dann doch noch rechtzeitig die Frau zu befreien, sie sich Verbrennungen am Kopf und bei den Händen und eine Rauchgasvergiftung zuzog.

Es ging wirklich um Sekunden, die Rauchentwicklung war so stark, dass wir beim Bergen ein paar Mal unterbrechen mussten, um Luft zu bekommen. Ich bin so froh, dass es Hedi wieder besser geht

Nachbar Saban Simsek rief inzwischen die Feuerwehr und das Rote Kreuz an und versuchte seinerseits inzwischen die Flammen im Eingangsbereich zu löschen, was ihm auch gelang. Inzwischen kamen auch bereits die Feuerwehr die den Brand erfolgreich bekämpfte. Auslöser für den Brand dürfte ein Infrarotheizstrahler gewesen sein.

Das Brandopfer befindet sich bereits auf dem Weg zur Besserung, ob das Haus jemals wieder bewohnbar sein wird, steht noch in den Sternen. Sorgen bereitet der alten Dame und den Nachbarn aber das Verbleiben ihrer Katze, die nicht auffindbar ist. Es ist zu befürchten, dass sie Opfer der Flammen wurde.

TRAUER UM CHRISTIAN APPINGER

 

BERNDORF: Mit Entsetzen vernahm man das Ableben von Christian Appinger der mit 61 Jahren an den Folgen von Corona verstarb und nicht einmal einen Tag seiner Pension genießen durfte, die er Ende Mai antreten wollte.

Christian Appinger schloss am 14. April in der Nacht für immer seine Augen und hinterlässt bei seiner Familie, Musiker- u. Arbeitskollegen und einem großen Freundeskreis tiefe Trauer.

Den hauptberuflichen Polizisten und leidenschaftlichen Musikanten kannte man von zahlreichen Auftritten weit und breit, die er mit seinem Können entweder als Stabführer, Kapellmeister oder Musiker bereicherte. Er war Mitglied des Musikvereins St. Veit, wo er Stabführer und stellvertretender Kapellmeister war. Bei der Lazarus Union war er Mitglied als Tubist und Stabführer und seit ca. zwei Jahren Landesstabführer beim Wiener Blasmusikverband. Auch sonst konnte man ihn bei vielen Vereinen mit seiner Musik bewundern.

 

Er komponierte z.B. für die Weissenbacher Nationalteamspielerin Lisa Makas einen Marsch und vertonte einen bislang komplett unbekannten Krupp Marsch. Die Uraufführung sollte beim Frühlingskonzert sein, wozu es leider nicht mehr kommen sollte.

Auch seine Polizeikollegen waren zutiefst vom Ablegen Appingers erschüttert.: „Christian Appinger trat am 1. April 2004 seinen Dienst als Tubist bei der Polizeimusik Wien an.

Seit dieser Zeit bei der Polizeimusik Wien war er nicht nur ein hervorragender Instrumentalist, sondern ein engagierter Mitarbeiter, der bei den Kollegen sehr beliebt war.

Nicht nur die Tuba war seine Leidenschaft auch Stabführen, Komponieren und Arrangieren verfolgte er mit viel Enthusiasmus.

Christian Appinger war neben der Polizeimusik Wien in vielen zivilen Musikkapellen tätig und wurde 2019 zum Landesstabführer von Wien ernannt.

 

Mit Christian Appinger verliert die Polizeimusik Wien nicht nur einen hervorragenden Musiker, sondern einen lieben Kollegen und Freund“ so Polizeisprecher Herbert Klinger.

Betroffen zeigt sich auch Bürgermeister Franz Rumpler (ÖVP): „Ich habe Christian Appinger als Stabführer des Musikvereins St. Veit kennengelernt.

Er war ein geselliger Vollblutmusiker, für den die Blasmusik mehr Berufung als ein Hobby war.

Mein tiefstes Mitgefühl seiner Familie“.

Die Verabschiedung findet am Montag, dem 26.4. im engsten Familien- u. Freundeskreis statt.

KAMPF GEGEN HÜHNERMASTANSTALT IN STEINHOF

Symbolfoto

Pöllau/Steinhof/Hernstein/Berndorf: Steinhof gehört zu einem Teil zur Marktgemeinde Hernstein und zum anderen Teil zur Stadtgemeinde Berndorf. Zurzeit ist Aufruhr in der kleinen, idyllischen Ortschaft, weil eine Hühnermastanstalt mit 39.000 Tieren Einzug halten soll. Mit einer Petition und einer Unterschriftenliste wehren sich die Ortsbewohner gegen die geplante Tierfabrik der Fa. Zaloznik GmbH, allen voran Alexander Brandstätter und Andrea Lehner, die sogar einen Rechtsanwalt eingeschaltet haben.  Befürchtet wird vor allem zusätzliche Emissionen, Geruch-, sowie Lärm und Abgase durch einen weiteren erforderlichen LKW-Verkehr und vor allem, dass der Hühnermist durch den porösen Kalkstein über das Grundwasser in die Trinkwasserquelle gelangt und so die Trinkwasserversorgung für über 150.000 Einwohner des Versorgungsgebietes des Wasserleitungsverbandes der Triestingtal- und Südbahngemeinde gefährdet ist. Bestürzung herrscht auch  darüber,  dass  ein  derartiges  Bauvorhaben  in  sensibler  Lage  am  Rand des  Quellenschutzgebiets  ohne  strikteste  Umweltverträglichkeitsprüfung genehmigt wird. Darüber hinaus befürchtet man auch eine Wertminderung der Liegenschaften. 

Günter Tolar bangt um Tierwohl

Einer der Betroffenen ist auch Schauspieler, Autor und Moderator Günter Tolar: „Mir geht es hauptsächlich um den Tierschutz. Die Tiere werden nach der Mästung auf engsten Raum maschinell in Transportkisten geladen und fast jedem Huhn dabei bei lebendigem Leib durch gewaltsamen Einschub die Flügel gebrochen. Auch mache ich mir große Sorgen um die Trinkwasserqualität. Ich habe mich genau erkundigt, und fast bei allen solcher Mastbetriebe ist es bereits vorgekommen, dass das Trinkwasser beeinträchtigt worden ist. Nicht mit Absicht, aber z.B. nach einem Hochwasser. Ich finde es sehr bedenklich, dass man solche Tierfabriken heute noch genehmigt“.

SÄMTLICHE GUTACHTEN ERBRACHT !

Die Hernsteiner Bürgermeisterin Michaela Schneidhofer (ÖVP) beruhigt: „Die Familie Zaloznik, die seit Jahrzehnten in Pöllau einen landwirtschaftlichen Betrieb führt, ist an die Marktgemeinde Hernstein mit dem Wunsch herangetreten, einen Masthuhn Stall zu errichten. Es handelt sich dabei um einen konventionellen Betrieb, der den Anforderungen des AMA Gütesiegels entspricht. Nachdem mir vollkommen bewusst ist, dass es seitens der Anrainer und der Bevölkerung Bedenken geben wird, haben wir alles ganz genau geprüft. Ich habe mir auch mit unserem Vizebürgermeister Hubert Karl, solch einen Betrieb angesehen. Bei der Besichtigung dieser Masthuhnanstalt konnten wir feststellen, dass der Hühnermist mit einem eigenen neuen Verfahren direkt im Stall über einer Bodenheizung getrocknet wird und dann entweder als Dünger in den Boden eingebracht, oder gepresst und verkauft wird. Wir haben diesen getrockneten Mist sowohl im Stall als auch am Misthaufen, in der Hand haltend gerochen und konnten selbst dabei keine merkbare Geruchsbelästigung feststellen. Es wurden sämtliche Gutachten eingeholt, die allesamt ein positives Ergebnis brachten. Zudem wurde von der Bezirkshauptmannschaft Baden das Projekt in einem wasserrechtlichen Verfahren bewilligt. Ich bin verpflichtet, im Rahmen der gesetzlichen Bestimmungen und auf Grundlage der Gutachten zu entscheiden.

Die LKW-Belastung wird sich innerhalb von 8 Wochen auf ca. 10 LKW´s belaufen. Mir liegt auch das Tierwohl sehr am Herzen und natürlich haben es die Tiere auf einer Wiese am schönsten.

Ich hoffe aber, dass trotz aller unterschiedlichen Meinungen ein freundschaftliches und friedliches Miteinander gelebt werden kann“. 

KEIN PROBLEM BEI ARTGLEICHER ANLAGE !

Die Gemeinde Ruprechtshofen hat bereits in ihrer Gemeinde eine artgleichen Hühnermastanstalt und der Bürgermeister aus Ruprechtshofen, Leopold Gruber-Doberer (ÖVP) versicherte, dass es weder eine Geruchsbelästigung gibt, noch ein wasser- oder tierschutzrechtliches Problem durch diese Hühnermastanlage entstanden ist. 

Die Familie Zaloznik nimmt dazu Stellung: „Wir verstehen natürlich die Sorgen und Ängste unserer Anrainer, die wir aber entkräftigen können. Es gibt sehr strenge Auflagen bei so einem Vorhaben, die wir allesamt punktgenau einhalten werden. Eine Umweltverträglichkeitsprüfung braucht man erst ab 65.000 Tieren. Das allein ist ein Zeichen, dass man dahingehend bei 39.000 Tieren nichts zu befürchten hat.  Auch können wir versichern, dass wir uns um die Tiere mit bestem Wissen und Gewissen kümmern werden, es wird ja ein BTS Betrieb, das heißt ein besonders tierfreundliches Stallsystem. Bei uns gibt es auch keine maschinelle „Abfüllung“ der Tiere. Keinem einzigen Huhn wird bei uns ein Flügel gebrochen, bei uns wird alles händisch gemacht und das käme ja auch für uns persönlich niemals in Frage. Der Mist wird zu einem Dünger verarbeitet, so kann es auch zu keiner Geruchsbelästigung kommen. Es besteht auch keinerlei Gefahr, dass das Grundwasser durch unsere Mastanlage verseucht wird. Dazu gibt es zig Gutachten. Wir bitten auch uns zu verstehen, wir haben wirklich alles genau überlegt und sämtliche Betriebe besichtigt, um eben Schwierigkeiten mit den Anrainern zu vermeiden und den Tieren das Leben so angenehm wie möglich zu gestalten. Wir sind halt ein landwirtschaftlicher Betrieb, der sich weiter entwickeln muss. Bei den derzeitigen Preisen, die man für Hühnerfleisch bekommt, rentiert es sich nur ab einer gewissen Anzahl von Tieren. Unsere Tiere werden sogar einen eigenen Wintergarten und auch Aufsitzflächen haben. Wir sind mit ganzen Herzen Landwirte und keine Tierquäler. Wir hoffen auch auf Verständnis und werden auf jeden Fall alles tun, um niemanden zu schaden, oder zu beeinträchtigen“. 

Steinhof gehört bereits zu Berndorf und deshalb wurde auch dem Berndorfer Bürgermeister Franz Rumpler die Petition übergeben: „Ich nehme die Bedenken der Bevölkerung von Steinhof sehr ernst.

Die Stadtgemeinde Berndorf hat aber im laufenden (Bau) Verfahren keine Parteienstellung.

Ich bin natürlich mit der Frau Bürgermeister  Schneidhofer ihm laufenden Kontakt und bin mir sicher das sie das Bauverfahren  unter Einbindung aller erforderlichen Gutachten korrekt abwickelt und dabei die Fragen der Bevölkerung berücksichtigt.

Berndorfer Stadtpolizist fasst international gesuchten, mutmaßlichen  Betrüger

Berndorfer Stadtpolizist fasst international gesuchten Betrüger

Berndorf: Stadtpolizist Mark Benedek staunte nicht schlecht, als ihm im Zuge seiner Rundgänge durch das Stadtgebiet ein Mann entgegen kam, der ihm bekannt vorkam. Nach kurzer Überlegung fiel ihm auch ein, wo er den Mann schon einmal gesehen hat - und zwar auf einem Steckbrief des Landeskriminalamtes Niederösterreich.

Nach Spaziergang klickten die Handschellen!

Nach Spaziergang klickten die Handschellen!

Durch die gute Zusammenarbeit zwischen der Bundespolizei und dem rührigen Stadtpolizisten  konnte der Mann ausgeforscht und am vergangenen Montag verhaftet werden.

Es handelte sich um einen international gesuchten, mutmaßlichen Betrüger, der es sich anscheinend in Berndorf gemütlich gemacht hat.

„Einmal mehr zeigt sich, wie gut unsere Abteilung Ortspolizei in Berndorf arbeitet! Durch die Nähe zur Bevölkerung kennt unser Ortspolizist jedes seiner „Schäfchen“ beinahe mit Vornamen witzelt STR. Gerhard Ullrich. Durch aufmerksame und – vor allem - engagierte Arbeit, die sich auch Behördenübergreifend lohnt wie man in diesem Fall gesehen hat, wird das große Potential der Abteilung „Ortspolizei“ wieder deutlich sichtbar, die hoffentlich bald personell aufgestockt wird um für noch mehr Sicherheit im Stadtgebiet zu sorgen.

DIE BÄCKEREI MANN ZIEHT INS

EHEMALIGE AMS GEBÄUDE

aus AMS wird Bäckerei Mann

Berndorf: Das ehemalige umstrittene AMS Gebäude fand endlich nach Jahren der Suche einen neuen Besitzer.

Die Bäckerei Mann, die bereits bis dato 82 Filalen in ganz Österreich betreibt, hat das Gebäude erworben und wird ab ca. Mitte des Jahres eine Filiale im AMS Gebäude eröffnen.

Geboten wird eine Bäckerei, Konditorei, Cafe mit 40 Sitzplätzen und auch ein Schanigarten Richtung Stadttheater.

Zwanzig Arbeitsplätze warten auf tüchtige Angestellte, vom Filialleiter angefangen bis zum Kellner, Bäcker, Gastro- u. Küchenhilfe wird alles gesucht. Die Bäckerei bildet ihre Angestellten auch gebührend aus. Bewerben kann man sich unter der Tel.Nr. 01/866990 bei der Zentrale der Bäckerei Mann.

Des einen Freud, des anderen Leid

Die schon krisengebeutelte Berndorfer Gastro sieht den Einzug der Bäckerei Mann mit gemischten Gefühlen. Besonders spüren wird die Bäckerei Mann die Bäckerei in der ehemaligen „Berndorfer“ in der Hainfelderstraße, die bereits seit Monaten herrichtet und demnächst Eröffnung feiern will.

GEORG ZUCKERSTÄTTER SAMMELT

MASTERS FIGUREN

Skeletor

Leobersdorf: Seit frühester Kindheit faszinierte Georg Zuckerstätter die Figurenserie von „The Masters of the Universe“, die er sich auch zu jedem Anlass wünschte und auch von allen Verwandten bekam.

Der Mittelschullehrer sammelte sie auch liebevoll bis ins Erwachsenenalter, aber wie es das Schicksal so will, änderten sich die Familienverhältnisse und seine heißgeliebten Figuren vielen einem Platzproblem zum Opfer.

Seit einiger Zeit frönt er seine Leidenschaft zu He Man, Skeletor & Co aber wieder und stellt ihnen jetzt auch zu Hause genügend Wohnraum zur Verfügung, damit sie sich auch würdevoll entfalten können.

„Die Masters sind wieder in aller Munde, sei es in Comics, in Dokumentationen, durch Sammlerfiguren oder - seit vorigem Jahr - durch eine Neuauflage der Figurenreihe. Seither sammle ich wieder und zwar die originalen Figuren der 80er und die aktuelle Reihe. Mein neunjähriger Sohn lässt sich auch für die Geschichten von He-Man und Co begeistern, freut sich der Masters Fan. Mein absoluter Traum wäre ein "Scare Glow" mit grüner Hellebarde, noch verpackt. Aber dafür müsste ich wahrscheinlich mein Auto verkaufen“, lacht Zuckerstätter.

Züricher Schnitzerl aus der Casa Italia-Leobersdorferstraße 5, 2560 Berndorf

KATER LAUSER

IST EIN EIFRIGER  LESER

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