AKTUELL IM TRIESTINGTAL

MUSIKSHULLEHRER ANDREAS BARTL FEIERT SEINEN

60. GEBURTSTAG - TRIDOK WÜNSCHT MIT ERINNERUNGSFOTOS BIS 2014 HERZLICHEN GLÜCKWUNSCH 

Abschied von Alt-Bürgermeister Leopold Schneidhofer aus Hernstein 

Der Hernsteiner Altbürgermeister Leopold Schneidhofer schloss am

28. April 2024 im

90. Lebensjahr im Kreise seiner Familie für immer seine Augen und hinterlässt eine große Trauergemeinde. 

Der Verstorbene wurde am

23. Mai 1934 geboren und war vom 5. April 1971 bis zum

26. April 2000 Gemeinderat in Hernstein. Am 25. Oktober 1974 wurde er als ÖVP-Kandidat einstimmig zum Bürgermeister der Gemeinde Hernstein gewählt. In seiner Amtszeit verwirklichte er große und wichtige Infrastrukturprojekte. So wurden die Wasserleitung von Grillenberg nach Hernstein fertiggestellt und der Schmutzwasserkanal errichtet. Ebenso wurden das Gemeindeamt in Hernstein errichtet, das Gemeindeamt in Grillenberg, die Volksschule Grillenberg und der Kindergarten in Hernstein renoviert.

Unterstützer sämtlicher Vereine

Auch das Kultur- und Vereinsleben war Leopold Schneidhofer ein Herzensanliegen. 10 Tennisplätze, drei Vereinshäuser, zwei Fußballplätze und eine Stocksportbahn, die Gründung des Pecher Museums Hernstein sowie das große Engagement zur Bewahrung dieses beinahe vergessenen Berufs, die Ehrenmitgliedschaft beim Doppelquartett Almbleaml und vielfältige Förderungen und Unterstützungen für die Feuerwehren – wie beim Ankauf von Fahrzeugen oder bei der Errichtung von Feuerwehrhäusern – und Vereine sind bis heute sichtbare und spürbare Zeichen seines Wirkens.

Schneidhofer war jahrzehntelanger Obmann des ÖVP-Gemeindevertreterverbandes

Drei weitere bedeutende Meilensteine zeichneten seine Amtszeit aus: Zum einen, die positive Entwicklung, die drei Gemeinden Hernstein, Grillenberg und Kleinfeld nach der Gemeindezusammenlegung 1971 gemeinsam gegangen sind. Diese Entwicklung war nur mit engagierten und kompromissbereiten Gemeindevertretern und einem starken Willen zur Zusammenarbeit seitens der Gemeindeführung möglich. Zweitens wurde der Gemeinde Hernstein 1984 mit Beschluss des NÖ Landtags das Gemeindewappen verliehen und drittens erfolgte 1994 die Erhebung zur Marktgemeinde. Alle diese Themen erforderten eine intensive Vorbereitung, große Hartnäckigkeit und viel Engagement in der Umsetzung.

Leopold Schneidhofer versuchte seine Ziele stets konsensorientiert, sachlich und mit Weitblick umzusetzen. Dabei war ihm eine gute Zusammenarbeit vor allem mit den Gemeindebürgern aber auch den Gemeinderäten wichtig.

Ehrenbürger und Träger des goldenen Ehrenzeichens für Verdienste des Landes Niederösterreich!

Neben all seinem Tun für die Gemeinde, war er auch weit über die Gemeindegrenzen aktiv. Als jahrzehntelanger Obmann des ÖVP-Gemeindevertreterverbandes im Bezirk Baden war er aktiv an der Gründung des Abfallverbandes im Bezirk beteiligt und von 1990 bis 2000 Mitglied im Vorstand und in der Vollversammlung. Ebenso war er von 1991 bis 2000 im Vorstand und der Verbandsversammlung des Abwasserverbandes und von 1974 bis 1999 in der Vollversammlung des Wasserleitungsverbandes tätig.

Aufgrund seines vielfältigen Wirkens wurde dem allseits beliebten verstorbenen Altbürgermeister am 24. Februar 1994 der Ehrenring in Gold der Marktgemeinde Hernstein und am 30. Juni 1999 die Ehrenbürgerschaft der Marktgemeinde Hernstein verliehen. Alt-Landeshauptmann Erwin Pröll verlieh ihm zudem das Goldene Ehrenzeichen für Verdienste um das Bundesland Niederösterreich.

Leopold Schneidhofer war von 1974 bis zum Jahr 2000 Gemeindeparteiobmann der ÖVP Hernstein-Grillenberg und ist Träger des Goldenen Ehrenzeichens der Volkspartei Niederösterreich sowie Träger des Goldenen Ehrenrings des Gemeindevertreterverbands der ÖVP.

Familie trauert um geliebtes Familienoberhaupt

Privat war Leopold Schneidhofer mehr als 50 Jahre mit seiner Frau Brigitta verheiratet, Vater von zwei Töchtern und vierfacher Großvater. Seine Familie war für ihn stets das Wichtigste und stand trotz aller Pflichterfüllung der Gemeinde gegenüber an erster Stelle.

Sein christlicher Glaube, Optimismus und seine besonnene Tatkraft waren das Fundament seines Lebens und Tuns. Geprägt haben ihn zweifellos die Jahre seines Aufwachsens in den schweren, entbehrungsreichen Kriegsjahren und sein Beruf als Pecher, den er bereits in jungen Jahren begann und bis 1971 ausübte. Beide Erfahrungen und Erlebnisse gab er gern an die jüngere Generation weiter.

„In großer Dankbarkeit für sein unermüdliches Engagement zum Wohle unserer Marktgemeinde Hernstein werden wir ihm stets ein ehrendes Andenken bewahren. mit diesen Worten verabschiedet sich die amtierende Bürgermeisterin Michaela Schneidhofer (ÖVP), die ihm auch als Nichte sehr verbunden war“, mit diesen Worten verabschiedet sich die amtierende Bürgermeisterin Michaela Schneidhofer (ÖVP), die ihm auch als Nichte sehr verbunden war.

Die feierliche Verabschiedung von Leopold Schneidhofer findet am Dienstag, den 7. Mai, um 14.30 Uhr in der Pfarrkirche Hernstein statt.

Gedenksäule erinnert an 400 Frauen im Arbeitslager Hirtenberg

Außenlager-Stele im Park vor der Mittelschule Hirtenberg wurde am 5. April feierlich enthüllt.

 

Der Errichtung der Außenlager-Stele Hirtenberg gingen jahrelange Bemühungen zur Errichtung einer Gedenkstätte für das KZ Mauthausen Außenlager Hirtenberg voraus.

2015 und 2019 abgehaltene Gedenkfeiern stießen auf großes Interesse.

Über die im Herbst 2023 von Erich Strobl und Günter Lessig ins Leben gerufene „Initiative Gedenken KZ-Mauthausen Außenlager Hirtenberg“, einer Gruppe interessierter und engagierter Bürger aus der Region, fanden schließlich die Marktgemeinde Hirtenberg und das Mauthausen-Memorial gemeinsam einen Weg, mit einer künstlerisch gestalteten Stele auf einem von der Gemeinde zur Verfügung gestellten Platz einen Ort des Gedenkens und eine bleibende Erinnerung an das KZ Mauthausen Außenlager Hirtenberg zu schaffen.

Die Stele ist eine etwa vier Meter hohe Säule aus dreiseitigen Betonprismen, die den KZ-Häftlingswinkeln nachempfunden ist und deren Spitzen auf je eines der rund 40 KZ-Außenlager zeigen.„Alle Vöglein sind schon da“ als Spottlied Das Saxophon-Quintett des Musikverein Hirtenberg spiele das Lied „Alle Vöglein sind schon da“, mit dem während des NS-Regimes KZ-Häftlinge gedemütigt und verspottet wurden sowie Musik, die in der NS-Zeit verboten war. Das von Klara Lessig gesungene Lied „Frauenlager“ sorgte für Gänsehaut bei den gut 200 Besuchern der Feier. Die Schüler der Mittelschule lasen Gedichte, die in den Konzentrationslagern von Häftlingen geschrieben worden waren. Eines der Gedichte wurde auch in Russisch, Slowenisch und Polnisch, den am häufigsten von den Frauen im Außenlager Hirtenberg gesprochenen Sprachen, vorgetragen. Mit Beginn des Zweiten Weltkriegs am 1. September 1939 wurde die Pa-tronenfabrik in Hirtenberg zu einem wichtigen Rüstungsbetrieb. Der Arbeitskräftemangel – fast alle Männer waren an der Front – machte den Einsatz von Fremd- und Zwangsarbeitern notwendig.

Der überwiegende Anteil davon waren Frauen. Diese wurden in Wohnlagern in dem 1942 errichteten Lager am Weinberg untergebracht. 

Erich Strobl organisierte eine perfekte Feierlichkeit

1944 bildeten sechs im östlichen Teil dieses Arbeitslagers errichtete, zusätzlich durch einen elektrisch geladenen Stacheldrahtzaun abgetrennte Baracken ab September das KZ Mauthausen-Außenlager Hirtenberg. Von Ende September 1944 bis Anfang April 1945 waren hier über 400 Frauen – Höchststand 459 – interniert.Frauen mussten in zwei Schichten arbeiten Die meisten Frauen waren „Schutzhäftlinge“, sechs zählten zur Kategorie „Asoziale“, drei Frauen waren Jüdinnen. Sie wurden gezwungen, im Werk Lindenberg in zwei Schichten bei der Herstellung von Infanteriemunition zu arbeiten.

Zwei Frauen verstarben im Lager. Stefanie Rojic starb am 3. Oktober 1944, sie wurde am Ortsfriedhof begraben, 1957 exhumiert und nach Mauthausen überführt. Hulja Wala verstarb am 21. März 1945. Sie wurde neben einem alten Hühnerstall verscharrt, ihre sterblichen Überreste konnten später nicht mehr aufgefunden werden.

342 Frauen erreichten das KZ Mauthausen

Am 2. April 1945 wurde das Lager geräumt und die Frauen auf einem der sogenannten Todesmärsche nach Mauthausen getrieben. Sieben russische Frauen wurden dabei am 10. April auf der Flucht erschossen oder liquidiert, weil sie für den zweieinhalbwöchigen Gewaltmarsch zu langsam oder zu schwach waren.

Rund 50 Frauen gelang die Flucht. Am 18. April erreichten schließlich 342 Frauen das KZ Mauthausen.

Erich Strobl erläuterte: „Das KZ Mauthausen Außenlager Hirtenberg Stele wird uns an das Frauenlager am Ortsrand von Hirtenberg und an das Netzwerk der Außenlager des KZ Mauthausen erinnern. Die Stele soll uns aber auch an die 191 Menschen erinnern, die zwischen 1943 und April 1945 in den Lagern in Hölles, Enzesfeld-Lindabrunn, Leobersdorf und Kottingbrunn verstorben sind. Mit unter den Opfern waren 55 Kinder, die oft nur wenige Tage, wenige Wochen oder wenige Monate alt werden durften. “

Enthüllt wurde die Erinnerungssäule von Schülerinnen und Schülern der Mittelschule Hirtenberg.

GROSSE TRAUER UM LAMMWIRTIN IN ALTENMARKT!

Maria Satran verstarb am Ostermontag im 101. Jahr

Am 11. Oktober 2023 feierte man noch groß den 100. Geburtstag der „Lammwirtin“ Maria Satran (geb. Reischer). Am Ostermontag, den 1. April 2024 verstarb sie nun im 101. Jahr nach einem erfüllten Leben und dem Empfang der heiligen Sakramente.

 

Maria Satran (geb. 1923) konnte Geschichte erzählen und machte auch als legendäre „Lammwirtin“ in Gemeinde Altenmarkt Geschichte. Sie musste den Tod zweier Söhne und den ihres Mannes miterleben, durfte Höhen erfahren und musste Tiefen meistern, die so manch anderen aus der Bahn geworfen hätte.

Sie wuchs als Tochter vom sogenannten „Heureischer“ in Altenmarkt auf. Nach dem Krieg heiratete sie Otto Satran, wo sie kurz darauf den Gasthof „Zum weißen Lamm“ seiner Mutter übernahmen. In den Jahren danach wurde der Lammwirt zu einem legendären Gasthof mit Schwimmbad und Skilift ausgebaut. Der Europäische Go Kongress fand darin statt und der größte Kochlöffel der Welt mit 7,40 m stand beim Lammwirt.

All die Jahrzehnte war „Ridi“, wie man sie liebevoll nannte, für die Kulinarik im Gasthof zuständig und schwang nicht nur den Kochlöffel, sondern zog neben der Arbeit noch drei Söhne und eine Tochter groß, wobei ihr kleiner Sohn Georg mit sechs Jahren vor dem Gasthof von einem Auto überfahren und getötet wurde. Tochter Helga arbeitete bis zu ihrer Pension im Betrieb, Sohn Gerhard lernte im Hotel Imperial und führte in Altenmarkt den Betrieb sowie das Eisenbahnerheim. Später erwarb die Familie die Burgarena Finkenstein in Kärnten und bauten sie zu einem Kulturjuwel aus. Auch von Sohn Gerhard musste sie 2015 nach einem tragischen Unfall Abschied nehmen. Sohn Otto übernahm mit seiner Gattin Verena den Lammwirt, erweiterte um eine Kegelbahn und erwarb 1995 die Cholerakapelle in Baden.

Maria Satran nahm an all diesem Geschehen maßgeblich teil und stand ihrer Familie immer mit Rat und Tat zur Seite.

Am Dienstag, den 9. April 2024 findet in der Wallfahrtskirche Altenmarkt um 14 Uhr die Verabschiedung der beliebten Lammwirtin statt. 

4.4.2024

ACHTUNG !

NEUE SCHULSTRASSENVERORDNUNG IN BERNDORF

Die Stadtgemeinde Berndorf bittet den Centrelax Parkplatz als Abholort für die Gymnasiasten zu verwenden
Stadträtin Birgitta Haltmeyer erarbeitete mit Vizebürgermeister Gerhard Ullrich die Schulstraßen

Berndorf setzt die nächste Maßnahme für mehr Sicherheit für Schulkinder!

 

Die Berndorfer Schulen haben jahrelang für mehr Sicherheit für die Schulkinder unmittelbar vor den Schulen gekämpft - Infoschreiben an Autofahrer und Eltern, Schülerlotsen, gemeinsame Aktionen mit Kindern, Lehrern, Elternvereinen und Gemeinde. Die Direktorinnen und Lehrer berichteten, genauso wie betroffene Eltern, immer wieder von gefährlichen Situationen für die Kinder und teilweise sehr rücksichtslosen Autolenkern.

 

Seit Berndorf vor drei Jahren zur Mobilitätsgemeinde wurde, setzt man auf Projekte, welche die aktive Mobilität erhöhen – mehr zu Fuß gehen, mehr Radfahren und Öffis nützen. Das betrifft auch den Schulweg und man möchte den Kindern die Bewegung an der frischen Luft gefahrenreduziert ermöglichen.

 

Schritt für Schritt wurden in den letzten Jahren von Seiten der Gemeinde Maßnahmen gesetzt, um gefährliche Stellen am Weg in die Schulen zu entschärfen. Geschwindigkeitskontrollen mittels moderner Radargeräte wurden an von Schulkindern stark frequentierten Querungen wie in der Karlstraße und der Brunntalstraße installiert. 

 

Vizebürgermeister Gerhard Ullrich

Kontrollen für mehr Sicherheit!

 

Vizebürgermeister und Verkehrsstadtrat Gerhard Ullrich dazu: „Gerade die Messungen in der Sportpromenade haben uns die Augen geöffnet, mit welchen Geschwindigkeiten hier Autofahrer durchbrettern und gezeigt, dass großer Handlungsbedarf ist - besonders dort, wo Fußgänger, Radfahrer, Öffis und PKWs zusammenkommen.“

 

Gemeinsam mit Mobilitätsstadträtin Birgitta Haltmeyer kümmerte er sich um Elternhaltestellen in der Kruppstraße und der Kielmanseggstraße, die wie Bushaltestellen zum einfachen Aus- und Einsteigenlassen der Kinder aus und ins elterliche Auto funktionieren.

 

Auch Ortspolizist Mark Benedek steht fast täglich vor der Schule, um Kinder über die Straße zu geleiten und wild fahrende oder unmittelbar in den Halte-Verboten vor den Schuleingängen im Auto wartende Eltern abzumahnen. Laufend kommt es zu gefährlichen Situationen für die Kinder beim Queren des Margaretenplatzes oder der Sportpromenade.

 

Nach Terminen mit Direktorinnen, Elternvertretern, Anrainern, Verkehrsplanern und Gemeinde wurde von der Bezirksverwaltungsbehörde verordnet, dass im direkten Schulumfeld am Margaretenplatz und in der Sportpromenade Schulstraßen umzusetzen sind.

 

Nach den Osterferien dürfen in Berndorf Autos in der Früh von 7:15 bis 8:00 Uhr und zu Mittag in den Straßen vor den Schuleingängen nicht fahren (ausgenommen öffentlicher Verkehr und Anrainer).

Die Gemeinde Berndorf bittet alle um Mithilfe, das direkte Schulumfeld für Berndorfs Schulkinder zu Fuß und am Rad sicherer zu machen.  

BÜRGERINFORMATION:

Verordnung „Schulstraßen“ gem. § 76d STVO

Für Kraftfahrzeuge gilt zu begrenzten Zeiten in Schulstraßen ein Fahrverbot (ausgenommen öffentlicher Verkehr und Zu- und Abfahren von Anrainern in Schrittgeschwindigkeit).

 

Volks- und Mittelschule:

Von 7:30-8:00 Uhr sowie von 11:30-13:00 Uhr sind der Margaretenplatz vor der Kirche und zwischen Kirche und Schulen sowie die Kruppstraße (zwischen Kruppplatz und Margaretenplatz) und die Dörflingerstraße (Garderobeneingänge) Schulstraßen.

 

„Liebe Eltern, bitte üben Sie mit Ihren Kindern den Schulweg zu Fuß und nützen Sie bitte zum notwendigen Bringen und Abholen die Elternhaltestellen am Kruppplatz und in der Kielmanseggstraße.

 

Gymnasium:

Von 7:30-8:00 Uhr und von 13:15-14:00 Uhr ist die Sportpromenade von der Gartengasse bis zum Ende des Schulsportplatzes Schulstraße. Liebe Eltern, wir bitten Sie, den Centrelaxparkplatz zum notwendigen Bringen und Abholen zu nutzen.

 

Vielen Dank an alle Autofahrer und Autofahrerinnen für Ihre Mithilfe, das direkte Schulumfeld für Berndorfs Schulkinder sicherer zu machen! 

Erste Energiegemeinschaft im Triestingtal 

Die Elektrotechnik Schiffner GmbH (ETS) gründete die erste Energiegemeinschaft im Triestingtal

im Beisein zahlreicher Interessierter.

 

Berstend voll war das Heurigenlokal Wöhrer in Ödlitz auf Einladung der Firma ETS zur Infoveranstaltung über eine Energiegemeinschaft im Triestingtal.

 

Im Jahr 2019 hat die Europäische Union eine umfassende Aktualisierung ihres energiepolitischen Rahmens vorgestellt, um eine nachhaltige Energiewende zu ermöglichen. Dieses neue Regelwerk ist bekannt als Clean Energy Package for all Europeans (CEP).

Die innerhalb des CEP für Energiegemeinschaften wesentlichsten Dokumente sind die Renewable Energy Directive (RED II) und die Electricity Market Directive (EMD), sie enthalten Regelungen für Erneuerbare-Energie-Gemeinschaften und Bürgerenergiegemeinschaften. Den europäischen Ländern wird ein Zeitrahmen von maximal zwei Jahren eingeräumt, um das europäische Regelwerk in nationales Recht umzusetzen.

 

Hintergrund dazu war die Demokratisierung des Energiemarktes.

 

Das 2021 erlassene Erneuerbaren-Ausbau-Gesetz bietet in Österreich die rechtliche Grundlage für die neu geschaffene Erneuerbaren-Energie-Gemeinschaften, das heißt, dass Netzbetreiber verpflichtet sind, Leitungen zur Verfügung zu stellen.

So funktioniert eine gemeinsame Energieversorgung!

Schon jetzt kann ein Gebäude dank der richtigen Kombination aus Energieerzeugung und -speicherung energieautark sein – und sogar überschüssigen Strom produzieren.

 

Innerhalb einer Erneuerbaren-Energie-Gemeinschaft kann dieser Überschuss mit anderen geteilt werden. Eine Energiegemeinschaft steht grundsätzlich allen offen: Privathaushalten, Unternehmen, Gemeinden. So können in naher Zukunft auch Menschen ohne eigene Stromerzeugung 100% Ökostrom aus der Region nutzen – und so die Energiewende aktiv mitgestalten! Sollte die Energiegemeinschaft einmal nicht genug Energie produzieren, wird der Strom weiterhin von deinem Energieversorger geliefert. So geht das Licht auch durch deinen Beitritt zu einer Energiegemeinschaft garantiert nie aus!

 

Peter Schiffner wurde Obmann der Energiegemeinschaft!

Gespannt lauschte man den Ausführungen von Peter Schiffner (Inhaber der Elektrotechnik Schiffner GmbH), der sich auch Markus Lafer von neoom KLUUB ins Boot holte. Der neoom KLUUB bringt bereits sehr positive Erfahrungen mit seinen 50 Energiegemeinschaften mit.  In ihren bisher 6 Monaten Betriebszeit konnten schon 1 Gigawattstunde Energie eingespeist werden! Fast 450 Tsd. kWh von diesen 1 GWh wurden in Energiegemeinschaften verbraucht. Der Gesamtverbrauch aller Teilnehmer liegt bei 1,7 GWh.

 

Diese Energiegemeinschaft basiert auf Vereinsbasis, so wurde Peter Schiffner Obmann der Energiegemeinschaft Triestingtal, die mit vollem Eifer durchstartete. An Interesse mangelt es mit Sicherheit nicht, wie man an der regen Diskussion mitverfolgen konnte. Sogar der ehemalige Sparkassendirektor Karl Freilinger, der ehemalige RAIKA-Filialleiter Johann Fließenschuh, der Berndorfer Stadtrat Jürgen Schrönkhammer (SPÖ), Gemeinderat Günter Bader (SPÖ) bekundeten mit ihrer Anwesenheit beim Infoabend ihre Aufmerksamkeit.

Energiegemeinschaften können aber auch auf Genossenschafts- oder auch GmbH Basis gegründet werden.

 

Auch der Manager der Klima- und Energiemodellregion Triestingtal, Jakob Fröhling, goutiert die Energiegemeinschaft: „Ich war beeindruckt von der Vielzahl interessierter Menschen, die Teil einer neuen, gemeinschaftlichen und nachhaltigen Energieversorgung werden möchten. Die positive Aufbruchstimmung während dieses Informationsabends führte zu fesselnden Gesprächen über Energie, Mobilität und die Abhängigkeit von Erdölstaaten. Besonders erfreulich ist, dass die Energiegemeinschaft (EEG) während der Veranstaltung bereits aktiviert wurde. Damit haben wir die erste EEG, die für alle Haushalte des Umspannwerks Pottenstein zugänglich ist. Je mehr Menschen daran teilnehmen, desto mehr Energie wird ausgetauscht und umso weniger müssen wir von Energieversorgern beziehen. Dies ist ein entscheidender Schritt auf dem Weg der Energiewende. Dementsprechend werde ich mein Bestes tun, um möglichst vielen Menschen im Triestingtal die Teilnahme an einer EEG zu ermöglichen!“

WKO-BADEN -

Neujahrsempfang in Berndorf 

Foto: Thomas MAGYAR
Mit ihrem traditionellen Neujahrsempfang war die Bezirksstelle Baden der WKNÖ (Wirtschaftskammer Niederösterreich) heuer zu Gast im Stadtsaal Berndorf.
 
Berndorf:

300 Gewerbetreibende sowie Vertreter von Institutionen und Politik begrüßten gemeinsam das neue Jahr und sorgten für ein volles Haus. Bezirksstellenobmann Peter Bosezky machte einen wirtschaftlichen Rückblick auf das vergangene sowie einen Ausblick auf das neue Jahr: „2023 war für viele Unternehmen ein von Herausforderungen geprägtes Jahr. Hohe Zinsen, Inflation, Kostensteigerungen und der Mitarbeitermangel trotz der aktuellen Konjunktur hatten und haben Auswirkungen auf die Betriebe.“

Dennoch bleibe die niederösterreichische Wirtschaft zuversichtlich, so Bosezky, „das zeigt der ungebrochene Gründergeist, die Innovationskraft und Kreativität unserer Betriebe.“ Stolz zeigte er sich über den erneuten Spitzenplatz der Bezirksstelle Baden bei der Anzahl an Mitgliederkontakten und Gründungsberatungen.

Bezirksstellenleiter Andreas Marquardt interviewte regionale Kooperationspartner des Triestingtals wie Berndorfs Bürgermeister Franz Rumpler, Leaderregionsobmann Bürgermeister Josef Balber (ÖVP) und Regions-Geschäftsführerin Anette Schawerda, Martin Scheuchl-Düller vom RIZup in St. Veit sowie Polydirektorin Michaela Meierhofer. „Auch in einer zunehmend digitalen Zeit ist wichtig, miteinander zu sprechen, sich zu vernetzen und gemeinsam Herausforderungen und Lösungen anzugehen“, sind sich Bosezky und Marquardt einig. So stand auch der Neujahrsempfang unter dem Motto der Vernetzung von Wirtschaft und Institutionen.

Der Bezirk umfasst über 13.000 Kammermitglieder, davon sind rund 10.600 aktiv. Über 650 Neugründungen gab es im Vorjahr, der Bezirk bildet über 1.000 Lehrlinge in über 400 Lehrbetrieben aus.

PUCH KALENDER 2024

"PUCH DER SECHSZEHNTE" - Bernhard Trumler in seinem "Depot der Vergangenheit" hier entsteht alljährlich der historische Puchkalender und das schon seit 16 Jahren (Foto Dietmar Holzinger Dez. 2023

Weissenbach a. d. Triesting im Februar 2023: Bernhard Trumler weilt in seinem Depotraum und
grübelt, was er in seinem traditionellen Puch-Kalender 2024 für historische Fotoschmankerl
präsentieren soll „und es wird immer schwieriger neues/altes Material zu bekommen“, denkt der „Puchmann“ so nach. Trotz seiner hunderten Bilddokumente von und über die Feuerstühle aus Graz/Thondorf, ist Trumler immer auf der Jagd nach dem ultimativen, noch verborgenen Fotoschatz
über die verstorbene/eingestellte Weltmarke aus Österreich. Einst, 1899 von Johann Puch (1862-1914) gegründet, waren die Mopeds und Motorräder aus der Steiermark über 80 Jahre auf Erfolgskurs auf allen Kontinenten! „Der Anfang vom Ende kam dann so um 1987, als die Puch Motor-
und Fahrrad Produktion an die italienische Piaggio-Gruppe verscherbelt wurde, eine Erfolgsgeschichte ging damit schön langsam zu Ende“ erklärt der leidenschaftliche Puch-Chronist.
Überhaupt ist Bernhard Trumler´s Bestreben - Puch darf nicht vergessen werden - und er trägt mit seinem geschmackvoll und interessant gestalteten Druckwerk dazu bei. Im sechszehnten Kalender, der für das Jahr 2024 bestimmt ist, gibt es wieder zahlreiche noch nie veröffentlichte Lichtbilder von den knatternden Zweirädern „Made in Thondorf“. Das August-Foto hat es Bernhard Trumler besonders angetan, es zeigt eine Puch 500V, bei einem Steilhangrennen, das Bildnis stammt aus dem
Familienalbum des alt Bundeskanzlers Leopold Figl und wurde von seinem Enkel Johannes Figl
exklusiv für das Projekt „2024 Puch Kalender“ zur Verfügung gestellt. Ein weiterer Einblick in das Kalendarium führt zur Juli-Aufnahme, eine fesche junge Frau sitzt auf einer Puch 250, es muss so Anfang der 30iger Jahre gewesen sein, wer war das adrette Fräulein auf der schweren „Maschin“?
Man wird es wahrscheinlich nie mehr erfahren, es sei denn, irgendwer erkennt diese ländliche Schönheit noch und wenn ja, dann nur dank Bernhards Oldtimer-Kalenders, der die Fotos aus der Motorradgeschichte wieder auferstehen lässt.
Der Kunstdruck 2024 ist in der Buchhandlung Kral / Berndorf oder direkt beim Verleger Bernhard
Trumler Tel: 0676 / 89322636, Mail: trumler.bernhard@gmail.com, zu erhalten.

EHRENBÜRGERSCHAFT FÜR ANGELIKA HUEMER 

Angelika Huemer, Inhaberin der weltweit agierenden Starlinger Gruppe, wurde von der Marktgemeinde Weissenbach am 15. November im Glassalon Neuhaus die Ehrenbürgerschaft verliehen.

Mit einer rührenden Ansprache ehrte Bürgermeister Hans Miedl (ÖVP) Angelika Huemer, die  in Weissenbach an die 500 Mitarbeiter beschäftigt. „Ein schönes Miteinander mit Angelika Huemer und natürlich eine wichtige Einnahmequelle für die Marktgemeinde Weissenbach“ meinte Miedl.

 

Humorig erzählt auch Angelika Huemer, das Kennenlernen mit dem Bürgermeister und auch die durchaus sehr positive Zusammenarbeit. „Es geht nur miteinander“ meinte sie.

Berührend war auch die Ansprache des ehemaligen Geschäftsführers Kurt Cada, der in Huemers Anfangsjahren in der Firma auch ihr Chef und nach der Firmenübergabe ihr Angestellter war. Nette Anektoten und Erinnerungen wurden den Besuchern erzählt.

Zum Abschluss des Festaktes erhielt Angelika Huemer die Ehrenbürgerschaft der Marktgemeinde Weissenbach. Die Einzige, die jemals übergeben wurde.

Die Geschichte der Firma Starlinger liest sich wie eine amerikanischer Erfolgsstory, made im Triestingtal.

Das Unternehmen Starlinger entstand aus der 1835 gegründeten Firma Franz Laubek, die Dampfmaschinen und Antriebselemente für die boomende junge Industrie produzierte. 1895 wurde die Firma als Franz Laubeks Nachfolger registriert.

1897 unter Franz Starlinger, stellte die Firma ihren Betrieb auf die Produktion von Textilmaschinen um. Dies waren vor allem Posamenteriemaschinen für Fransen, Borten und Kordeln (einige davon sind im Triestingtaler Heimat- u. Regionalmuseum zu bewundern).

1913 wurde das Unternehmen als Starlinger & Co. ins das Handelsregister eingetragen. Ab 1920 wurde das Produktionsprogramm geändert und nun erzeugte man Spulmaschinen für die Werbeindustrie. 

Mit der Entwicklung neuer Spulmaschinen (1955) speziell für synthetische Fasern betrat Starlinger technisches Neuland. Kunstfasern erreichten zu dieser Zeit gerade den europäischen Markt. 

1959 übernahm Franz X. Starlinger-Huemer (1933-2002) den Betrieb als Eigentümer und Geschäftsführer, seine Gattin Erna Starlinger-Huemer wurde kaufmännische Direktorin. 

In Weissenbach entstand 1968 auf dem Grund der ehemaligen Pittel-Zementwerke die erste Montagehalle. Mit der Serienfertigung von Rundwebmaschinen wurde Starlinger immer mehr zum Exportunternehmen. 

Bei der ersten österreischischen Maschinenausstellung in China (Peking) 1973 präsentierte Starlinger die Rundwebmaschine.

Als Global Player in der Herstellung von Maschinen für die Kunststoffindustrie sowie als Weltmarktführer im Bereich der Bändchenextrusionsanlagen und Rundwebmaschinen wurde im Jahr 2000 die Artlinger Recycling Division mit dem Ziel gegründet, Recyclingtechnologie für eine breite Palette von Kunststoffen und Anwendungen zu entwickeln. 

 

2002 fand ein Gernerationswechsel in der Geschäftsführung statt. Angelika Huemer übernahm im elterlichen Betrieb die Position als geschäftsführende Gesellschafterin und die Erfolgsgeschichte nahm ihren unaufhaltsamen Lauf. 

 

Die Starlinger Gruppe agiert weltweit und wird demnächst auch in Berndorf/Pottenstein ein Werk für rund 400 Mitarbeiter errichten.

Der Berndorfer Bürgermeister Franz Rumpler (ÖVP) nahm an der Übergabe der Ehrenbürgerschaft an Angelika Huemer ebenso teil, wie der Further Bürgermeister Alois Riegler (ÖVP), Pfarrer Josef Failer, der Weissenbacher Vizebürgermeister Josef Ungerböck (der auch moderierte), der Pottensteiner Vizebürgermeister Franz Lindenberg (SPÖ), die Further Vizebürgermeisterin Natascha Partl (ÖVP) wie auch die langjährige gute Seele im Hause Huemer, Herta Lenherr.

DI Gabriele Schöberl für „Vorbildliche Bauten in NÖ 2023“ ausgezeichnet.

Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner ehrte Architektin Gabriele Schöberl (2.v.l.). Die Prädidentin der Lebenshilfe NÖ, Friederike Pospischil, der Geschäftsführer der Lebenshilfe NÖ GmbH, Christian Albert und Landesbaurat Walter Steinacker gratulierten her
Foto: David Faber

Eine große Ehre wurde Berndorfs Architektin Gabriele Schöberl zu teil. Sie wurde vom Land NÖ für ihr Projekt der Lebenshilfe Werkstätte Civitas Nova und der Landesleitung in Wiener Neustadt für „Vorbildliche Bauten in NÖ 2023“ ausgezeichnet.

Die begeisterte Jury: „Stimmig um einen gemeinsamen Innenhof mit Wohlfühl-Ambiente angeordnet, vereinigt das Projekt den Verwaltungsbereich der Landesorganisation, einen Seminar- und Cafeteria Bereich, sowie Werkstätten an einem neuen gemeinsamen Standort. Nutzerfreundlich und unter Berücksichtigung möglichst kurzer Wege konzipiert, punktet der Neubau vor allem mit hoher innenräumlicher Gestaltungsqualität mit einem ausgesprochen hohen Anteil an natürlicher Belichtung. Ist der kubische Baukörper von außen geprägt durch unterschiedlich behandelte Betonfertigteile, präsentiert sich das Innere in unbehandelten Sichtbetonoberflächen. Ökologisch nachhaltig mit hocheffizienter Wasser-Wasserwärmepumpe für Heiz- und Kühlzwecke ausgestattet, erfüllt das Projekt in unprätentiöser Art und Weise die Kriterien der Vorbildlichkeit.“ Die Jury setzt sich aus dem Vorsitz der Landeshauptfrau, zwei Architekten, einem Ingenieurkonsulenten für Bauwesen, einem Baumeister sowie je einem Amtssachverständigen für Bautechnik sowie Natur- und Landschaftsschutz zusammen.

Schöberl bestückte auch Berndorf mit Projekten

Schöberl wurde 1965 in Wien geboren und lebt seit 25 Jahren in Berndorf, wo sie auch ihr Atelier in der Hochstraße betreibt. Nach ihrem Architekturstudium in der TU Wien und ihrer Diplomarbeit über „Architekturgärten des Jugendstils“ legte sie 1995 die Ziviltechnikerprüfung ab. In dem 1996 gegründeten Architekturatelier arbeitet die Ziviltechnikerin mit ihren Mitarbeitern heute auch als Generalplanerin und Projektentwicklerin. Zahlreiche Projekte sind in Berndorf und in Niederösterreich entstanden, wie der Zubau an die Stilklassen-Volksschule, „kult-tour im Zentrum“, der Bibliothek, Wohnhäuser und die Ilse Fischer Werkstatt der Lebenshilfe in Berndorf – St. Veit, die übrigens schon 2018 für den NÖ Baupreis eine Nominierung erhielt.

Ihre Projekte bestechen mit ihrer Liebe zum Detail, wie man zum Beispiel am Wilhelmsburger Geschirr-Museum (Lilien-Porzellan) sehen kann. Ihre Neigung zur Denkmalpflege und Architekturgeschichte kann sie nicht nur in ihrer eigenen Villa, sondern auch in Architekturführungen etwa zu den Palladio-Villen im Veneto ausleben.

 

Fotos: David Faber 

DER FERIEDHOGSGUCKER - JETZT IN BUCHFORM !

„Jedes Grab birgt unglaubliche Schicksale, Dramen, Liebe, Angst, Abenteuer, Krankheit und bezeugt schlussendlich die Vergänglichkeit des Lebens“ so Dietmar Holzinger, der Zwanzig dieser Schicksale in seinem Buch „Der Friedhofsgucker unterwegs“ im KRAL Verlag veröffentlichte.

Am Samstag, den 11. November  wurde „Der Friedhofsgucker“ im Rahmen der Buchausstellung der Fa. KRAL in der „Georg Greiner Schule“ in Berndorf, erstmals öffentlich präsentiert. Hannes Lafferl, von Beruf Bestatter und begnadeter Grabredner, gab einige Gustostückerl aus dem 272 Seiten spannenden Buch zum Besten, für die musikalische Umrahmung sorgte die Gesangsgruppe „Mortalitas“ rund um Andreas Bartl sorgen.

Mord, Liebe, Eifersucht, Mystik & Abenteuer!

Tatsächlich recherchierte Holzinger knapp drei Jahre auf unzähligen Friedhöfen in den Bezirken Baden, Neunkirchen, wie auch in Wien und im Waldviertel, um über einzigartige Schicksale zu berichten. Einige der Geschichten wurden auch bereits in der NÖN veröffentlicht, im Buch sind sie noch ausführlicher dargestellt und mit unveröffentlichten Reportagen ergänzt. Sensationelle Collagen und Bilder zieren das Werk zusätzlich.

„Mich faszinierten vor allem Geschichten über Persönlichkeiten, die nicht so bekannt und trotzdem unheimlich interessant sind, wie zum Beispiel das Leben der feschen Schauspielerin Eva May, die sich in Baden in einem Hotel erschossen hat, oder der tragische Raubmord am Heiligen Abend in einem Waldstück bei Berndorf, sowie die Geschichten der „Silberprinzessin“, oder dem „Mohren von Tattendorf“.

Skandal am Hof vertuscht!

Sehr interessant war auch das Leben der „Genossin Erzherzogin“ Elisabeth Marie Henriette Stephanie Gisela von Österreich – also der Enkelin Kaiser Franz Josephs und Tochter von Kronprinz Rudolf, die eine Rivalin mit einem Schuss niederstreckte. Der Hof versuchte diesen Skandal unter den Teppich zu kehren (…)

Pfarrermord in Klein-Mariazell!

Sehr tragisch endete auch das Leben des beliebten Dechants von Klein-Mariazell, JOHANN SCHULMEISTER, der brutal ermordet wurde.

Ich weiß gar nicht, wo man anfangen soll, zu erzählen, alle zwanzig Schicksale sind wirklich einzigartig und hochinteressant“, so Holzinger.

Warum als Mitautorin Elfi Holzinger steht: „Das ist schnell erklärt, Elfi begleitete mich oftmals unter Murren auf die Friedhöfe. Wir haben die letzten Jahre fast jede freie Minute auf den Gottesäckern verbracht und Museen durchforste, wie zum Bespiel auch im Böhmerwald in Tschechien, um wirklich alles genau dokumentieren zu können. Da war sie nicht immer entzückt und manchmal auch ein bisschen zornig“, lacht Holzinger.

72h ohne Kompromiss: Olympische Spiele im Pflege-
und Betreuungszentrum Berndorf

BERNDORF. 72-Stunden-ohne-Kompromiss: Schülerinnen und Schüler aus dem
WMS/RG/ORG Antonkriegergasse organisierten für die Bewohnerinnen und Bewohner
des PBZ Berndorf olympische Spiele.
Bereits zum zweiten Mal durfte das BPZ Berndorf „72 Stunde ohne Kompromiss“, ein Projekt
mit Jugendlichen unterstützen.
"72 Stunden ohne Kompromiss" ist Österreichs größte Jugendsozialaktion und wird seit 2002
alle zwei Jahre von der Katholischen Jugend Österreich in Zusammenarbeit mit youngCaritas
und Hitradio Ö3 organisiert. Pro Durchgang stellen sich 5.000 Jugendliche 72 Stunden lang in
den Dienst der guten Sache. In über 400 Einzelprojekten wird das ganze Land zum Schauplatz
gelebter Solidarität.
Am Mittwochnachmittag trafen die Schülerinnen und Schüler des WMS/RG/ORG
Antonkriegergasse aus Wien motiviert in Berndorf ein. Um die „Olympischen Spiele“ für die
Bewohnerinnen und Bewohner vorzubereiten, verbrachten die Jugendlichen den Donnerstag
und Freitagvormittag gemeinsam mit ihnen mit Gesellschaftsspielen, Gesprächen und nutzten
das schöne Wetter um im Theaterpark spazieren zu gehen.
Die Jugendlichen führten gemeinsam mit und für die Bewohnerinnen und Bewohner am
Freitagnachmittag Olympische Spiele mit verschiedenen Wettkampfstationen (z.B. Musiktitel
erraten, Fliegerweitwurf, Gegenstände ertasten) durch. Bei der Siegerehrung wurde am
Samstagvormittag mit Sekt angestoßen.
Um genug Zeit für Planung und Vorbereitung zu haben, übernachteten die Jugendlichen im
Haus. Das Projekt war für alle Beteiligten ein großer Gewinn, die Bewohnerinnen und
Bewohner freuten sich über die Abwechslung und die Teilnehmerinnen und Teilnehmer
konnten neue Erfahrungen fürs Leben mit nach Hause nehmen.
Pressemitteilung, 3.11.2023

72h ohne Kompromiss: Olympische Spiele im Pflege-
und Betreuungszentrum Berndorf

BILDTEXT
Foto 1: „Gruppenfoto“ v.l.n.r.3 Person; Management Ehrenamt und Alltagsbegleitung Andrea
Harucksteiner,v.r.nl. Management Ehrenamt und Alltagsbegleitung Rainer Seewald
Foto 2: „Bewohnerin bei der Olympia“ Fr. Stummer mit Teilnehmer*innen des Projektes
Foto 3: „Kennenlernen“ Frau Tober beim Rummikub spielen und Kennenlernen der
Teilnehmer

Fotos. zVG Landespflegeheim Berndorf 

Romantisches Benefizkonzert in der Margaretenkirche 

Dr. Fritz Hollenthoner organisierte ein Benefizkonzert zugunsten der TEAM Österreich Tafel und dem Verein TRIDOK.

Viel Mühe nahm Fritz Hollenthoner auf sich, um ein romantisches Benefizkonzert auf die Beine stellen zu können. Schließlich schaffte er es, den Chor Berndorf-Veitsau, Uschi Kleinhappel (Leiterin des Berndorfer Stadtchores) und die Sopranistin Andrea Holzer von seinem Vorhaben zu überzeugen.

Unter der musikalischen Leitung von Robert Schönherr konnte man in der Margaretenkirche herrlichen Stimmen lauschen und sich verzaubern lassen.

Fritz Hollenthoner bedankte sich bei den Besuchern des Konzertes, das sich auf jeden Fall mehr Besucher verdient hätte. Seinen Dank galt auch Pfarrer Christian Lechner, der das Konzert in der Kirche gestattete.

ABSCHIED VON WALTER HACKER 

Abschied von Walter Hacker
Große Trauer herrscht in Pottenstein um Rauchfangkehrermeister Walter Hacker, der im 76. Lebensjahr verstarb.

Walter Hacker gehörte zu den Leuten, die man einfach mochte. Bei jedem Spaß dabei und überall ein gern gesehener Gast. Er war auch in den sozialen Medien ein beliebter und unterhaltsamer Diskussionspartner. Bekannt war Walter Hacker auch für seine Kunst des Dichtens, das er jahrelang betrieb.

Der Rauchfangkehrer Meister in Ruhe verstarb nach längerer Krankheit kurz vor seinem 76. Geburtstag.

Beigesetzt wird Walter Hacker am Donnerstag, dem 31. August, um 14.30 Uhr nach der heiligen Messe am Ortsfriedhof Pottenstein im Familiengrab.

Neben seiner tieftrauernden Familie hinterlässt er eine große Lücke bei zahlreichen Freunden und Bekannten. Betroffen zeigt sich auch SPÖ-Bürgermeister Daniel Pongratz: „Mit Walter Hacker verlieren wir ein echtes Pottensteiner Original. Bekannt als Rauchfangkehrer Meister in Ruhe und in letzter Zeit vor allem als Hobbypoet im Internet. Mit seinen fantastischen, selbstgereimten Gedichten hat er immer für Unterhaltung gesorgt. Mein aufrichtiges Beileid an seine Frau Helene, die ja auch als geschäftsführende Gemeinderätin fungiert, sowie seine Kinder und die gesamte Trauerfamilie. Unser Walter wird uns ewig in guter Erinnerung bleiben“. 

Falscher Polizist entlockte Pottensteinerin 60.000,-- Euro

In Pottenstein klickten bei einem "falschen" Polizisten die Handschellen

Bei einem Polizeitrick in Pottenstein konnte die Polizei Berndorf den Täter mit der Beute ertappen. Der „falsche“ Kollege wurde festgenommen.

Nach Geldübergabe klickten die Handschellen

Eine ältere Frau aus Pottenstein fiel auf einen Polizeitrick herein. Sie wurde von einem „falschen“ Polizisten kontaktieren, der sich das Vertrauen der alten Frau erschlich. Nach mehreren Telefonaten konnte er die Pottensteinerin zur Abhebung von 60.000, -- Euro bewegen.

Aufmerksamer Nachbar holte Polizei

Einem Anrainer der alten Frau fiel das Verhalten eines Fremden in der Gasse auf, er rief die Polizei Berndorf, die auch sofort an Ort und Stelle war. Der junge Verdächtige wurde von der „echten Polizei“ angehalten und kontrolliert.

Dabei konnte der angeführte Bargeldbetrag sichergestellt und der Täter festgenommen werden. Das Opfer wurde im Zuge von Erhebungen erst nachträglich ausgeforscht und ihr das betrügerisch herausgelockte Geld wieder ausgefolgt werden.
Der Akt wurde vom Landeskriminalamt NÖ übernommen.

Berndorfer Polizei fängt großen Fisch

Postenkommandant Thomas Hochreiter (Berndorf)

Berndorf: Nach intensiven und akribischen Ermittlungen gelang es der Polizei Berndorf einen Diebstahl im großen Stil aufzuklären.

Seit 2016 bis 2023 wurden aus einem Firmenareal in Berndorf 28.000 Kilogramm Kupfer und 23.000 Kilogramm Edelstahl entwendet und im In- u. Ausland verkauft. Die Schadenssumme beläuft sich auf ca. 200.000, -- Euro.

 

Täter verweigerte die Aussage!

 

Das Fehlen von Material war im Herbst des Vorjahres vom Unternehmen bemerkt worden, hieß es von der Polizei auf Nachfrage. Zunächst sei die Firma nicht von einem Diebstahl durch einen Mitarbeiter ausgegangen und habe andere Ursachen vermutet. Erst Anfang Juni wurde Anzeige erstattet. Das Unternehmen habe sich in Folge von dem Beschäftigten getrennt.

 

Ein 59-jähriger Berndorfer konnte in der Nacht vom 31. Juli und

1. August 2023 auf frischer Tat bei einem erneuten Einbruchdiebstahl ertappt werden. Bei den durchgeführten Hausdurchsuchungen konnte weiteres Diebesgut (Kupfer, Edelstahl) Bargeld, sowie neun Fahrzeuge zwecks Vermögenssicherung sichergestellt werden.

Der Täter wurde am 01.08.2023 in die Justizanstalt Wr. Neustadt eingeliefert. Bei den durchgeführten Einvernahmen verweigerte der Beschuldigte die Aussage.

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Fahrzeugbrand durch Akkus in Pottenstein

http://www.afkdo-pottenstein.at/

Fotos und Infos: Markus Hackl

Der Akku dieser Geräte fingen Feuer
Am Freitag, den 7. Juli 2023, um 15:11 Uhr, wurden die Feuerwehren Pottenstein und Fahrafeld von der Bereichsalarmzentrale Baden zu einem "Fahrzeugbrand (Alarmstufe B1) in der Gutensteinerstraße" alarmiert. An diesem heißen Julitag fuhr eine junge Familie durch den Ort, als der Fahrer dunklen Rauch aus dem Innenraum eines am Parkstreifen abgestellten PKW`s aufsteigen sah. Sofort hielt er seinen Wagen an, um nach dem Rechten zu sehen. Niemand befand sich im unversperrten Auto, jedoch züngelten auf der Rücksitzbank bereits Flammen auf. Als ehemaliger Feuerwehrmann erkannte er den Ernst der Lage und versuchte, das Feuer mit einem Handfeuerlöscher zu bekämpfen, während seine Frau über den Notruf 122 die Feuerwehr verständigte. Wie bei diesem Schadenbild üblich, alarmierte der diensthabende Disponent in der Notrufzentrale, laut Alarmplan, zwei Feuerwehren. Kurz darauf erreichten wir mit dem ersten Tanklöschfahrzeug die Einsatzadresse. Noch immer drang beißender Brandgeruch aus dem Mazda. Mit Atemschutz ausgerüstet, öffnete ein Trupp die Fahrzeugtüre und entfernte die angekohlten Gegenstände von der Rücksitzbank. Darunter befanden sich auch mehrere elektronische Werkzeuge, deren Akku vermutlich durch Überhitzung, das Feuer entfachte. Zwischenzeitlich war auch der Fahrzeugbesitzer auf die Feuerwehr vor seinem Haus aufmerksam geworden. Geschockt musste er mit ansehen, dass sein Auto der Anlass für den Blaulichteinsatz war. Mit gezielten Wasserstößen aus dem Schlauch wurde der Brandherd nun endgültig abgelöscht und die verschmorten, immer noch heißen Akkus, in einem Wasserkübel sichergestellt. Da auch mit der Wärmebildkamera keine weitere Gefahr in der Fahrzeugkabine zu lokalisieren war, wurde vom Einsatzleiter der Befehl "Brand aus, zum Abmarsch fertig!" gegeben. "Dem frühzeitigen Entdecken des Feuers und dem beherzten Eingreifen des Ersthelfers ist es zu verdanken, dass sich der entstandene Schaden in Grenzen hielt", bedankte sich Feuerwehrkommandant Thomas Schonaklener, "bereits wenige Momente später wäre das Auto in Vollbrand gestanden und hätte vielleicht auch noch umliegende Gebäude schwer beschädigt!" Wir rückten mit "TANK-1" und "TANK-2", mit insgesamt 9 Mann Besatzung ins Feuerwehrhaus ein, um die Einsatzbereitschaft wieder herzustellen. Ein herzlicher Dank ergeht an die Kameraden der Feuerwehr Fahrafeld für die Unterstützung und die Bereitstellung eines Reservetrupps.

MEGAFUND IN ALKERSDORF!

Die Familie Pekarek/Steiner spazierte in Alkersdorf und traute ihren Augen nicht, als sie auf der Wiese riesige Champions fand. Der Größte hatte einen Durchmesser von 27 Zentimeter und ein Gewicht von 873g. 

Die nächsten Mahlzeiten sind somit gesichert! 

NAZISCHATZ IM BERGWERKSSTOLLEN?!

Tasshof: Neulich herrschte große Aufregung auf Facebook und Youtube über ein
Video, wo in einem alten Bergwerksstollen eine Kiste mit einem „Nazi – Schatz“
gezeigt wurde.
Der „Schatz“ barg aber nicht nur Nazi „Kostbarkeiten“, sondern auch andere
Exponate aus dem I. Weltkrieg, usw. . Es gab ein großes Rätselraten, wem diese Kiste voller „begehrlicher“ Sammlerobjekte wohl  gehören mag und wie viel das an Reichtum bringen würde.
Einige waren richtigerweise der Meinung, dass man solch einen Fund der Polizei melden sollte, andere wiederum waren sich sicher, den Schatz selbst bergen zu dürfen. Dass man allerdings fremdes Eigentum keinesfalls an sich nehmen darf, dürfte einigen Usern wirklich nicht klar gewesen sein.
Letztendlich wurde der Fund nach Erscheinen des Videos der Polizei gemeldet, die sich auch sofort auf Spurensuche machte und wie sollte es anders sein, zwar die Kiste vorfand, allerdings bereits ohne Inhalt.

 

POLIZEI FAND LEERE SCHATZKISTE !

 

Ob der Besitzer seine Schätze in Sicherheit vor „Sammlern“ brachte, oder ein Videozuschauer ihn widerrechtlich an
sich nahm, ermittelt gerade die Polizei, wie Daniela Weissenböck von der Landespolizeidirektion St. Pölten bestätigte und weiter: „Der Akt wird an die Staatsanwaltschaft Wr. Neustadt zur strafrechtlichen Beurteilung weiter übermittelt“.

 

Die Landespolizeidirektion stellt die rechtliche Lage klar:

 

Darf man NAZI Sachen sammeln und wenn ja, darf man sie zur Schau stellen, oder wie müssen sie verwahrt werden?
"Der bloße Besitz von NS-Devotionalien ist aktuell nicht strafbar, die zur Schaustellung und somit die Verherrlichung des Nationalsozialismus sehr wohl"
 
Gibt es bei solchen Funden, oder generell bei Funden eine Meldepflicht?
"Ja, es gibt Meldeverpflichtungen bei diversen Fundgegenständen. So ist bei Fund von Schusswaffen und verbotenen Schusswaffen, die nicht Kriegsmaterial sind (z.B. Pistole oder Revolver) die Sicherheitsbehörde oder eine Dienststelle der Polizei zu
verständigen.

Bei Fund von Kriegsmaterial (z.B. Maschinengewehr oder Handgranate) ist unverzüglich eine Dienststelle der Polizei oder des Militärs zu verständigen – Wichtig: Kriegsmaterial nicht an sich nehmen. (siehe § 42 WaffG)".

 

POLIZEI BERNDORF FORSCHTE GROSSBETRÜGER AUS 

Postenkommandant Thomas Hochreiter
Die Polizei Berndorf konnte in einem Ermittlungsverfahren gleich 18 Beschuldigte ausforschen und klärte in diesem Zuge 79 Straftaten!
 
Ein Mann erstattete im August 2021 Anzeige auf der Polizeiinspektion
Berndorf, dass seine Ex-Frau unter Verwendung seiner Personaldaten und ohne sein Wissen ein Gewerbe als sogenannter Tippgeber angemeldet hat.
Die Erhebungen der Kriminaldienstgruppe Berndorf ergaben, dass die 28-jährige Beschuldigte mit ihrem neuen 29-jährigen Ehemann in Leobersdorf ein Büro betrieben hat und beide als Tippgeber für eine Maklerfirma in Ternitz tätig waren. Im Zeitraum von Februar 2020 bis Februar 2022 hätten die Beiden etwa 85.000 Euro Vermittlungsprovision
erwirtschaftet. Gleichzeitig hätten die Beiden etwa 40.000 Euro an AMS-Hilfen bezogen, die ihnen aufgrund ihrer Einkünfte nicht zugestanden wären.
Im Februar 2020 hat die 28-Jährige begonnen, mehrfach Gewerbe (12-mal) unter Verwendung der Personaldaten von Bekannten und Verwandten, zum Teil ohne deren Wissen, anzumelden. Durch Verwendung dieser erlangten Gewerbeberechtigungen habe die Beschuldigte im Zeitraum von August 2020 bis Oktober 2021 um Geldaushilfen aus dem Corona Härtefall-Fonds, sowie des Comeback-
Bonus angesucht, wobei die dabei gemachten Angaben Großteils frei erfunden waren. Auf verschiedene Konten wurden insgesamt über 88.000 Euro ausbezahlt.
In der Zeit von November 2020 bis Februar 2022 hat der 29-jährige Beschuldigte insgesamt sieben Schadensmeldungen an seine Haushaltsversicherung eingereicht, die erfunden bzw. mit ge- und verfälschten Unterlagen erfolgt seien. Durch diese Betrugshandlungen in der Zeit von Februar 2020 bis Februar 2022 entstand ein Schaden von 213.000,-- Euro  Schaden zum Nachteil der Republik Österreich, dem
AMS und der Haushaltsversicherung.
Weiters soll die 28-Jährige versucht haben, eine Zeugin zu nötigen, indem sie deren 8-jährigen Sohn bedrohte.
Kredite im Wert von 6,278.800,-- Euro ergaunert!
Die Berndorfer Polizeibediensteten konnten zwei weitere Beschuldigte, ein Ehepaar aus dem Bezirk Baden ((beide 37 Jahre) ausforschen, welche durch Falschangaben aus ihrer gewerblichen Tätigkeit als sogenannte „Tippgeber“ insgesamt 34.000,-- Euro aus dem Corona- Härtefall-Fond ergaunert haben sollen.
Bei weiteren Erhebungen konnten die Ermittler insgesamt elf
Beschuldigte aus Wien und dem Bezirk Baden, darunter auch die beiden Hauptbeschuldigten ausforschen, die in der Maklerfirma in Ternitz als Tippgeber bzw.. Makler tätig waren. Diese hätten die vorgelegten Unterlagen von Kreditansuchen ge- bzw. verfälscht. Die Kreditnehmer wussten zu Großteil von diesen Fälschungen nichts. Bei Vorlage der echten Unterlagen wäre es zu keiner Kreditzusage gekommen. Es
wurden etwas 45 Kredite mit einem Gesamtvolumen von etwa 11.550.100,-- Euro beantragt, wobei es zu tatsächlichen Auszahlungen von ca. 6,278.800,-- Euro gekommen ist.
 
Inwieweit die Banken und Maklerfirmen finanziell durch die Fälschungs- u. Betrugshandlungen geschädigt wurden, ist derzeit nicht absehbar.
Das Büro in Leobersdorf wurde zwischenzeitlich geschlossen. Das beschuldigte Paar hat sich im August 2022 in die Türkei abgesetzt.
Ein Tippgeber ist ein freies, nicht reglementiertes Gewerbe, dass von jedermann ausgeübt werden darf. Insofern darf ein Tippgeber für eine gewerbliche Vermittlungstätigkeit zwischen Käufer und Verkäufer kein Entgelt verlangen, da dies nur Makler verlangen dürfen. Ein Tippgeber
darf lediglich Verkäufer und Käufer an gewerblich befugte Vermittler ein Makler) unter Ausschuss der Übernahme von Aufträgen im eigenen Namen und auf eigene Rechnung vermitteln. Es bedarf eines Vertrages zwischen Tippgeber und Makler.
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LANDTAGSWAHLERGEBNISSE 

TRIDOK-GEMEINDEN 

2023

Quelle: BH-Baden 

FAMILIENDRAMA IN BERNDORF ?! 

MORDALARM: ZWEI TOTE UND EINE SCHWERVERLETZTE!

Mit rührenden Worten verabschiedete sich der Elternverein der VS-Pottenstein von der beliebten Lehrerin, die bei dem Mordanschlag verstarb

Berndorf: Zutiefst entsetzt reagierte man in der Krupp Stadt auf den Mord, versuchten Mord und Selbstmord, der sich am Freitag, dem 13. Jänner 2022 in der Asylstraße abspielte. Kerzen am Hauseingang bezeugen die tiefe Betroffenheit und Zuneigung von Vielen, die die Familie kannten.

Der 57. jährige Gerhard F. soll seine Schwester Ingrid (Volksschullehrerin, 59. J.) getötet und seine zweite Schwester Sabine (58. J.) schwer verletzt haben, bevor er sich selbst richtete.

Sabine F. soll noch selbst den Notruf informiert haben, was ihr vermutlich das Leben rettete. Sie berichtete den Polizisten, dass sie und ihre ältere Schwester von ihrem Bruder mit einem Messer angegriffen worden seien. Die Schwerverletzte wurde mit dem Notarztwagen ins Landesklinikum Wiener Neustadt gebracht, sie befindet sich lt. Polizeisprecher Johann Baumschlager weiter in einem kritischen, aber stabilen Zustand.

Der mutmaßliche Täter galt als sehr ruhig, zurückgezogen und eigenbrötlerisch aber auch als kameradschaftlich und hilfsbereit.

Es soll immer wieder zwischen dem Täter und seinen zwei Schwestern zu Erbschaftsstreitereien gekommen sein und es wird sogar von einer Zwangsversteigerung seiner Liegenschaft gemunkelt.

Die verstorbene Ingrid F. war Volksschullehrerin in Pottenstein und vorher in Altenmarkt und galt als sehr beliebt.

Ein Nachbar (Name der Redaktion bekannt) schildert seine Eindrücke: "Alle sind geschockt. Ich habe den Gerhard nicht persönlich gekannt und die beiden Schwestern auch nur vom Sehen. Das Anwesen scheint mir immer ein bisschen verwahrlost zu sein, überall stehen Autowracks herum. Angeblich gingen die Streitereien um das geerbte Haus des Bruders, die zwei Schwestern sollen ihre Anteile gewollt haben", vermutet der Nachbar.

Bürgermeister Franz Rumpler (ÖVP) äußert sich dahingehend: „Eine solche Bluttat macht natürlich tiefbetroffen, besonders dann, wenn man die Opfer persönlich kennt. Ich hoffe, dass die Hintergründe der Tragödie rasch geklärt werden, um ähnliche Situationen vielleicht früher zu erkennen und so Trauer und Leid zu verhindern.

Dem schwerverletzten Opfer wünsche ich rasche Besserung und schnelle Genesung“.

 

Berndorf, Asylstraße,

Freitag, 13. Jänner (Nachmittag):

 

 Nach unbestätigten Meldungen soll ein Mann eine seiner beiden Schwestern ermordet und die Zweite schwer verletzt haben. Der Täter soll sich nach der Bluttat selbst gerichtet haben.

Das Landeskriminalamt NÖ, Gruppe Leib und Leben sicherten die Spuren und begannen mit den Erhebungen. Das Mordmotiv ist noch unklar. 

Berndorfer Stadtpolizist ertappt Baustellendiebe

Berndorf: Auf Streife durch das Stadtgebiet sind dem Berndorfer Stadtpolizisten Mark Benedek zwei Männer mit einem dunklen Kleintransporter aufgefallen, welcher ohne Licht rückwärts auf das Baustellengelände des zurzeit neu gestalteten Kindergartens
Klostermanngasse in Berndorf eingebogen ist.
Benedek beobachtete die Männer, wie sie eifrig Baumaterial in ihr Fahrzeug einluden. Noch bevor die mutmaßlichen Täter das Gelände verlassen konnten, informierte er die Berndorfer Polizeiinspektion, welche binnen einiger Minuten mit vier Mann anrückte. In der Zwischenzeit hat Benedek die beiden Männer aus Polen
gestoppt und bereits damit begonnen, den Sachverhalt zu klären. Letztlich wurden die beiden Männer zur Polizeiinspektion gebracht, dort einvernommen und auf freien Fuß angezeigt. Das Baumaterial wurde natürlich wieder seiner ursprünglichen Verwendung, für die Errichtung des Kindergartens, zugeführt.
Der Sachschaden wäre bei einem erfolgreichen Diebstahl mit ca. 500 Euro zu beziffern, schlimmer jedoch wäre die dadurch entstandene Bauverzögerung von rund 2 – 3 Wochen gewesen.

DER

FRIEDHOFSGUCKER

https://www.tridok.at/der-friedhofgucker/

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Alle Infos übers Triestingtal und weit darüber hinaus, auf: 

www.JanusWeb.info

Züricher Schnitzerl aus der Casa Italia-Leobersdorferstraße 5, 2560 Berndorf
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KATER LAUSER

IST EIN EIFRIGER  LESER

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