Neu-gegründeter Verein

„Die Keaföhrenen“

sucht das Glück im Pech

Am 5.7.2017 setzten die Mitglieder des LEADER geförderten Projektes "Schwarzföhre 2.0 - Die KEAföhrenen" im Anschluss an einen gemeinsamen Produkt- und Angebotsentwicklungsworkshops in der Forstverwaltung Klein-Mariazell mit der Generalversammlung den letzten fehlenden Baustein zur Gründung des Vereins "Die KEAföhrenen - Verein Freunde der Schwarzföhre und Pecherei". Der gemeinnützige Verein will den Erhalt und den Ausbau der Aktivitäten rund um die Bewirtschaftung und Nutzung der Schwarzföhre und der damit verbundenen Pecherei fördern. "Damit haben wir die Möglichkeit, in Zukunft eigenständig Maßnahmen zur Bewahrung und Weitergabe des Immateriellen UNESCO-Kulturerbes der Pecherei in NÖ und der damit verbundenen Bräuche und Traditionen zu setzen." freut sich der frischgebackene Obmann Gerhard Kogler.

Die KEAföhrenen sind eine Gruppe von engagierten Menschen, Betrieben und Gemeinden, die ihre Aktivitäten rund um das Thema Schwarzföhre bündeln und das mit ihr verbundene Kulturgut der Öffentlichkeit näher bringen wollen. Die Zusammenarbeit besteht seit 2013, die dynamische Gruppe bietet eine bunte Mischung an Produkten, Aktivitäten und Informationen, siehe www.keafoehrene.at.

Ziel des aktuellen LEADER Projektes ist, die Wertschöpfung aus den Produkten und Angeboten rund um das Thema Schwarzföhre und Pecherei zu erhöhen. Die Hauptmaßnahmen dabei sind touristische Produktentwicklung, Produktinnovation, Möglichkeiten für den Erfahrungsaustausch durch die Organisation einer Exkursion, sowie Marketing und Vertriebsaktivitäten. Auch die Gründung eines eigenständigen Vereines für zukünftige Aktivitäten nach Projektende war eines der Ziele der Projektgruppe.

Projektträger des aktuellen Projektes „Schwarzföhre 2.0“ ist die Wienerwald Tourismus GmbH, die Projektbegleitung hat das Regionsbüro der LEADER Region Triestingtal inne. Kooperationspartner sind neben den KEAföhrenen Betrieben die Wr. Alpen Tourismus GmbH, die LEADER-Region NÖ-Süd, die Kleinregion Schneebergland, der NÖ Waldverband, die Gemeinden Markt Piesting, Hernstein und Pernitz.

 

 

Foto: Region Triestingtal; Der Vorstand des neu-gegründeten Vereins „Die KEAföhrenen“: v.l.n.r. Schriftführer-Stv. Ernst Schagl (Pecherpfad Hölles); Kassier-Stv. Johann Leitner (Pechermuseum Hernstein), Kassierin Karin Zigeuner (Weinbau-Heuriger Zigeuner), Obmann-Stv. DI Dr. Herbert Kohlross (WHG WaldHolz GmbH), Obmann Gerhard Kogler (Fotokünstler) und Schriftführer Johannes Kühmayer (Kühmayer's Kienspäne)

Nachlese Triestingtaler LeistungsSchau 2017

Motor der regionalen Entwicklung:

Wirtschaft gibt kräftiges Lebenszeichen auf der Triestingtaler Leistungsschau!

Fotos: Presseagentur Holzinger

ALTENMARKT:(5.6.2017) – Endlich wieder Messeluft schnuppern – das wollten im Rahmen der Triestingtaler Leistungsschau nicht nur über 50 ausstellende Betriebe, sondern auch zahlreiche interessierte Besucherinnen und Besucher. Sie alle haben am 3. und 4. Juni den Weg in den Gewerbepark Zöchner in Altenmarkt gefunden, um zwei Tage lang die innovativen, genussreichen und familienfreundlichen Seiten des Tals zu erleben.

Fotos: Presseagentur Holzinger

„Unsere Wirtschaft ist der Motor der Entwicklung im Triestingtal“, rückte Landtagsabgeordneter Bgm. Josef Balber in seiner Eröffnungsrede die Kernaufgabe der regionalen Messe in den Mittelpunkt: „Für die Entfaltung neuer kreativer Ideen ist der Informationsaustausch im persönlichen Gespräch unersetzlich.“ Das Triestingtal erweise sich trotz oder gerade wegen seiner Vielfältigkeit als guter Boden für wirtschaftliche Ideen, so Balber weiter. Während im unteren Tal große Unternehmen mit industrieller Fertigung international erfolgreich sind, warten talaufwärts Gewerbe- & Handwerksbetriebe sowie die Landwirte mit neuen Ideen auf.

Fotos: Presseagentur Holzinger

Innovatives Triestingtal

Eine ganze Reihe neu gestarteter Triestingtaler Geschäftsideen, die von der Kaffeerösterei über die Edelbrandmanufaktur bis hin zum kleinsten, portablen Fitnessstudio der Welt reichten, konnten sich die Gäste der Triestingtaler Leistungsschau auch gleich vor Ort einem ersten Geschmacks- oder Funktionstest unterziehen. Unter die eifrigen Testerinnen der innovativen Triestingtal-Produkte reihte sich auch die prominenteste Leistungsschau-Besucherin, Wirtschaftslandesrätin Dr.in Petra Bohuslav ein. Wie wichtig der Bevölkerung neue Ideen für die persönliche Mobilität sind, ließ sich an der intensiven Nutzung der kostenlosen Probefahrten mit Elektroautos ablesen. Binnen drei Stunden sammelten rund 120 Messebesucher in E-Autos von BMW über KIA bis Tesla ihre ersten Erfahrungen in Sachen E-Mobilität als LenkerIn oder BeifahrerIn.

Veranstaltungen wie die Triestingtaler Leistungsschau bieten der Bevölkerung die Chance, sich auf neue technologische oder gesellschaftliche Entwicklungen besser einzustellen – und auch die Unterhaltung soll dabei nicht zu kurz kommen, bilanzierte der Obmann der LEADER Region Triestingtal, Bgm. Leopold Nebel: „Egal, ob ich jetzt an den spannenden Gebietsentscheid Forst der Landjugend oder an die Trachtenmodenschau denke - diese zwei Tage waren ein echter Gewinn für alle Beteiligten. Mehr Triestingtal als auf der Leistungsschau konnten unsere Gäste nirgendwo erleben

Fotos: Presseagentur Holzinger

Fotos: Marika Pinther

Mit Elan fürs Triestingtal ...

Seit März verstärkt die Berndorferin Marika Pinther das Team der LEADER Region Triestingtal und unterstützt Geschäftsführerin Anette Schawerda und Projektleiterin Amina Kristen als Assistentin im Regionsbüro.

 „ Obwohl ich selbst mitten im Tal lebe, habe ich bisher nur wenig über das EU-Programm LEADER gewusst. Beruflich komme ich aus einem anderen Bereich, ich war innerhalb kürzester Zeit von den Möglichkeiten begeistert, die LEADER unserer Region bringt, wenn wir sie alle gemeinsam nutzen. Ich freue mich, in Zukunft meinen Beitrag dazu leisten zu können.“ Das Team des LEADER Büros sieht die Kritik der letzten Wochen als Auftrag, laufende Projekte verstärkt vorzustellen und neue Schwerpunkte in der Regionsarbeit zu setzen.  

Hoher Besuch im Triestingtal

Seit 2012 ist die LEADER Region Triestingtal mit allen 12 Gemeinden die erste und einzige  familienfreundliche Region Österreichs. Diese Auszeichnung ist mit einer Zertifizierung verbunden, sie wurde damals vom damaligen Bundesminister und heutigen Vizekanzler Reinhold Mitterlehner in Salzburg übergeben.

 

Im Biedermeiersaal der Marktgemeinde  Pottenstein trafen sich Gemeindevertreter aus dem ganzen Tal und hatten die Gelegenheit aktuelle Themen wie über die Organisation von Nachmittagsbetreuung in kleinen Gemeinden, oder die Problematik des Transportes von Kindergartenkindern, mit der Bundesministerin und der Landesrätin zu diskutieren.

 

Landesrätin Barbara Schwarz in Vertretung von Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll, betonte in ihrer Begrüßung die Bedeutung der interkommunalen Zusammenarbeit insbesondere im Bereich der Kinderbetreuung. „Hier ist Solidarität gefordert, damit im Interesse aller Einrichtungen wie Kleinkindbetreuung von einzelnen Gemeinden erhalten werden können“. Die Bundesministerin Sophie Karmasin unterstrich mit großer Anerkennung für die familienfreundliche Region Triestingtal, dass sie daran arbeitet, ganz Österreich zum ersten familienfreundlichen Land Europas zu machen. „Denn Familie ist überall dort, wo Menschen füreinander da sind“.

Das Besondere an diesem Zusammentreffen war der offene Austausch zum Thema Vereinbarkeit von Familie und Beruf und die große Bereitschaft zur weiteren Zusammenarbeit zwischen dem Bundesministerium, dem Land NÖ und den Gemeinden.

Für die LEADER Region Triestingtal bedeutet der Besuch der Landesrätin und der Bundesministerin, weit mehr als Wertschätzung der geleisteten Arbeit in den Gemeinden. Er bedeutet Motivation für das weitere Engagement. Die nächsten Maßnahmen zur Förderung der Familienfreundlichkeit in der Region wurden bereits im Rahmen dieses Treffens angedacht.

Da tut sich was in der

Region Triestingtal!

Vielseitig, informativ und spannend – so präsentierte die Region die aktuellen LEADER-geförderten Projekte beim Triestingtaler Gemeindetag am 30.3.2017 im Kulturzentrum Günselsdorf. Nach der Eröffnung durch den Obmann der LEADER Region Bgm. Leopold Nebel, den Grußworten von Hausherrn Bgm. Alfred Artmäuer, betonte LAbg. Mag. Karin Scheele die Wichtigkeit von LEADER für die regionale Entwicklung der Region.

„Es ist eine Freude, mit so vielen aktiven Menschen zusammenzuarbeiten“ beginnt die neue Geschäftsführerin Anette Schawerda die Vorstellung der laufenden Projekte. Blitzlichtartig stellt sie gemeinsam mit den ProjektpartnerInnen zehn Projekte, wie z.B. die Via Sacra, die KEAföhrenen, die Triestingtaler LeistungsSchau oder die Triestingtal Tafel des Roten Kreuzes vor.

Den offiziellen Teil rundeten die Chorgemeinschaft Günselsdorf-Teesdorf gemeinsam mit den Liederfreunden Schönau sowie das Steinfeldner Bläserquartett ab. Im Anschluss konnten sich die ca. 100 regionsinteressierten BesucherInnen in gemütlicher Atmosphäre bei regionalen Schmankerln vom Heurigenbetrieb Zöchling an den einzelnen Marktständen über jedes der zuvor vorgestellt Projekte im Detail informieren.

Breitband - eine Erfolgsgeschichte

Die Triestingtaler haben ihre Zukunft selbst in die Hand genommen und dafür gesorgt, dass ihre Gemeinden Glasfaser-Infrastruktur bekommen.

 

Das Internet ist ein Netz voller Chancen und Möglichkeiten.In der Breitbandstrategie des Landes Niederösterreich wurde festgelegt: Jeder Haushalt und damit auch jedes Unternehmen in Niederösterreich soll einen Breitbandanschluss über 100 % Glasfaser erhalten. Um das zu erreichen, errichtet nöGIG Infrastruktur überall dort, wo private Telekommunikationsanbieter nicht bauen — wenn mehr als 40 % der Haushalte und Unternehmen in der jeweiligen Gemeinde das wollen!

 

Nach vielen Jahren der Vorbereitung im Rahmen der Leader Region Triestingtal hat die Umsetzung im Oktober mit einer großen Informationsveranstaltung in Klein-Mariazell begonnen. Breitbandsprecher Landtagsabgeordneter Josef Balber betonte die Wichtigkeit der Glasfaseroffensive für das Tal, mit seinen sehr abgelegenen Ortsteilen und Höfen, die teilweise ohne ordentlichen Telefonempfang sind von Internet keine Spur. Es folgten weitere Veranstaltungen und Hausbesuche von Bürgermeistern und Gemeinderäten mit weiteren spezifischen Informationen.

 

Als erste Gemeinde hat Altenmarkt im November die Hürde von 40 Prozent mit über 50 Prozent erreicht.

Es folgten Kaumberg mit über 55 Prozent, Furth mit über 60 Prozent und an diesem Wochenende Weissenbach mit über 40 Prozent.

Dazu Breitbandsprecher Josef Balber: „Die Arbeit hat sich gelohnt, dem oberen Triestingtal steht zu einer erfolgreichen Zukunft nichts mehr im Wege“

 

RADLREKORDTAG 2016

Pulay Katalog 2017 !

Bühne Berndorf 2017

Die Fetzenkammer findet man auf FB unter

"Erste Berndorfer Fetzenkammer"

KATER LAUSER

IST EIN EIFRIGER  LESER

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