Neues aus der LEADER Region Triestingtal

Triestingtal: Die aktuelle LEADER Periode läuft bald aus und das Regionsbüro im Triestingtal ist mitten in den Vorbereitungen für die neue LEADER Periode 2023-2027. Die gute Zusammenarbeit über LEADER soll auch in den folgenden Jahren fortgeführt werden und das LEADER Programm ist darüber hinaus oft eine wichtige Basis für die Finanzierung von Projekten.

„Wir sind stolz, dass wir durch die Unterstützung von EU, Bund und Land Projekte wie den Ausbau der Araburg, die Therapiereithalle Regenbogental oder die Schatzkammer am Hafnerberg unterstützen konnten. Im Vordergrund unserer Arbeit stehen immer Initiativen, die von regionaler Bedeutung sind und ein konkretes Angebot schaffen,“ so LEADER GF Anette Schawerda. Neu geschaffene Einrichtungen stehen sowohl den Triestingtaler als auch Menschen aus der Umgebung offen. Nicht zwingend muss es dabei um touristische Projekte gehen, oft stehen auch Angebote für bestimmte Zielgruppen im Vordergrund, wie die vielfältigen Therapieangebote für schwerkranke Kinder beim Verein Regenbogental. Ebenso ist der Austausch zwischen den Generationen wichtig und wird gefördert. Mit dem Projekt Kreativgarten Berndorf öffnet die Stadtbibliothek ihre Tore für soziale und kulturelle Aktivitäten und bietet einen neuen Treffpunkt, Hochbeete und Naschgarten inklusive. Auch Umweltschutzprojekte haben Platz im LEADER Programm. So hat Enzesfeld-Lindabrunn mit dem "Projekt Natur Pur" Umweltbildung mit den VolksschülerInnen und die Erhaltung des einzigartigen Trockenrasens am Symposion Lindabrunn verbunden.

 

IDEEN GEFRAGT !

Aktuell arbeitet die Region an der Vorbereitung des 1. Triestingtaler Rad Genusstages am 7. Mai 2022. Mit dabei sind neben den Gemeinden, die Triestingtaler Hofgenüsse und weitere Betriebe, Kulturinitiativen und Museen. Es soll ein besonderer Tag für alle Triestingtaler und Interessierte aus der Umgebung werden. Mit dem Frühlingserwachen beginnt jedes Jahr wieder eine ganz besondere Zeit im Triestingtal. Über das LEADER Programm wurden in den letzten Jahren wichtige Meilensteine im Bereich Radfahren und Wandern – die Via Sacra ist ein weiteres Projekt -, aber auch zu regionalen Besonderheiten wie der Pecherei oder den Triestingtaler Hofgenüssen gesetzt. Jeder der zum lebenswertem Triestingtal mit einem eigenen Projekt beitragen will, kann sich gerne direkt ans Regionsbüro unter office@triestingtal.at wenden.

NEUER FAHRPLAN FÜR TRADITIONSBAHN 

Triestingtal: Ab 13.12. gibt es wie jedes Jahr einen neuen Fahrplan. Sehr
erfreulich ist, dass es nun einen Frühzug gibt, der um 5.16 Uhr von
Leobersdorf nach Weissenbach fährt und Berufspendler rechtzeitig zur
Frühschicht ins Tal bringt. Auch für die Schüler gibt es einige
verbesserte Busanbindungen. So z.B. vom Bahnhof in Markt Piesting
(aus Richtung Wr. Neustadt) mit dem Bus nach Hernstein oder von der
MMS Weissenbach nach Furth nach der 6. und 8. Stunde. Aktuelle
Informationen zum Fahrplan bietet https://anachb.vor.at/, auch als APP
für die Nutzung unterwegs via Smartphone. Anliegen zum Fahrplan und
Busverkehr können direkt an kundenservice@vor.at gestellt werden.
Für alle die regelmäßig öffentlichen Verkehrsmittel nutzen, gibt es seit
Ende Oktober das Klimaticket. KEM-Manager Jakob Fröhling ist damit
unterwegs und hat es auch im Triestingtal ausprobiert. „Meine Erfahrung
im ÖV vor dem Klimaticket war stressig. Mit dem Ticketkauf vor
Fahrtantritt habe ich mich oft geärgert. Jetzt kann ich entspannt jedes
öffentliche Verkehrsmittel nutzen, ohne vorher Ticketpreise zu
vergleichen, ständig Bezahlvorgänge zu kontrollieren oder sogar einen
Ticketkauf zu vergessen. Es ist für mich eine große Erleichterung!“. Ein
Vergleich lohnt sich! Die laufenden Kosten für ein Auto werden meist
unterschätzt. Die ÖAMTC Autoinfo hilft hier aus. Ein VW Golf 1,5 TSI
wartet mit monatlichen Kosten von 581,33 € auf. Dabei sind die
Anschaffungskosten, Wertverlust, Haftplicht Versicherung,
motorbezogene Versicherungssteuer, Wartung und Kraftstoffkosten
berücksichtigt auf 6 Jahre mit 20.000 km Fahrleistung im Jahr. In diesem
Vergleich wirkt ein österreichweites Klimaticket plötzlich günstig.
Zusätzlich bietet VOR für Niederösterreich und das Burgenland mit oder
ohne Wien günstigere Varianten an.
Viele Menschen im Triestingtal sind aufs Auto angewiesen. Umsteigen,
ob in eine Fahrgemeinschaft oder den Zug, passiert dort, wo es gute
Anbindungen oder Sammelparkplätze gibt wie z.B. in Leobersdorf.
Gleichzeitig zeigen Mobilitätserhebungen, dass ein gutes Drittel der
Wege in NÖ öffentlich, mit dem Rad oder zu Fuß zurückgelegt werden.
Interessant ist ebenso, dass rund 30 % der an Werktagen
zurückgelegten Wege unter 2,5 Kilometern sind. „Gerade auf kurzen
Strecken kann jeder einzelne für seine Gesundheit und zur
Verkehrsentlastung in der eigenen Ortschaft einen Beitrag leisten. Auch
im Winter bin ich in Altenmarkt gerne und viel mit dem Fahrrad
unterwegs“, so LAbg. Bgm. Josef Balber
 
Im Rahmen des Zukunftsdialogs Triestingtal 2030 ist die Frage, wie die
Mobilitätswende im ländlichen Raum gelingen kann, ein zentrales
Thema. Schon jetzt ist die B18 am Limit, weiteres Wachstum durch
Wohnbau und Betriebe muss mit alternativen Mobilitätslösungen
verbunden werden vom Carsharing, über Verkehrsvermeidung bis zu
Angeboten für die letzte Meile. „Wir sollten uns wieder verstärkt vor
Augen führen, dass wir im Alltag sowohl zu Fuß als auch mit dem Rad,
dem Auto oder Bus mobil sein können. Durch Covid-19 gehe ich in
meiner unmittelbaren Umgebung vielmehr als früher und bin oft
überrascht wie nah Orte sind, für die man glaubt, ein Auto oder Stunden
zu brauchen. Gehen ist eine liebgewonnene Gewohnheit geworden“
Anette Schawerda.

Obstpresstage im Triestingtal

Die Marktgemeinde Hernstein hat das Saftmobil Schneebergland ins Triestingtal geholt, um für die Bevölkerung ein Angebot zur Verwertung ihres Obstes zu schaffen. „Ich freue mich, dass es seit heuer die Möglichkeit gibt naturbelassenen Saft aus eigener Ernte direkt bei uns im Ort herzustellen. Wir wollen, dass alte Streuobstbestände durch eine sinnvolle Möglichkeit der Nutzung erhalten bleiben und durch die Einbindung von Schule und Kindergarten das Wissen an die nächste Generation weitergeben.“ so Hernstein´s Bürgermeisterin Michaela Schneidhofer. Am 1.10 fand bei der Feuerwehr Grillenberg der erste Obstpresstag statt. Bereits eine Woche davor, am 25.9., hat das Saftmobil in Berndorf Station gemacht. Dabei konnten nicht nur Private ihr Obst pressen, sondern auch die Volksschulkinder der VS Berndorf einiges rund um den Apfel und das Saftpressen lernen. An diesen Tag werden sich die Kinder in beiden Gemeinden noch lange erinnern, denn sie haben Kostproben vom eigenen Saft mit in den Kindergarten oder die Schule bekommen. Obwohl heuer ein schwaches Obstjahr war, konnten doch gute 2 Tonnen Äpfel und Birnen verarbeitet werden.

Hinter der mobilen Saftpresse steht der Verein „Obst im Schneebergland“, der das Ziel hat, alte Streuobstbestände und den Sortenreichtum zu erhalten. Auf Initiative des Vereins wurde 2020 die mobile Obstpresse über ein LEADER gefördertes Kooperationsprojekt angeschafft. Durch die Kooperation mit dem Triestingtal gibt es eine 70% Förderung von Europäischer Union, Bund und Land. Die restlichen 30 % teilen sich die Mitgliedsgemeinden. Durch die Nähe von Hernstein zum Piestingtal ist es gelungen, die Saftpresse auch in die beiden Triestingtalgemeinden zu holen. „Die mobile Saftpresse füllt eine wichtige Lücke, denn sie trägt nicht nur zum Erhalt alter Obstbestände bei, sondern produziert direkt vor Ort ein hochwertiges und gesundes Lebensmittel. Ein voller Apfelbaum reicht, ab 70 kg Ernte können sich Interessierte aus den beiden Gemeinden im nächsten Jahr beteiligen“, so LEADER GF Anette Schawerda.

Organisiert werden die Presstage vom Verein Obst im Schneebergland gemeinsam mit den Gemeinden. Darüber hinaus bietet der Verein Kurse und Beratung an. Für Schulen gibt es einen eigenen Schwerpunkt, denn es ist allen ein Anliegen, dass schon die Kleinsten über die Vorzüge des Obstes aus der Region Bescheid wissen. Die mobile Obstpresse ist ein innovatives Vorzeigeprojekt zur Sicherung von Nachhaltigkeit und Regionalität.

Klimapicknick auf der Burg Neuhaus

Neuhaus: Auf die romantische Burg Neuhaus lud die LEADER Region Triestingtal und KEM-Triestingtal (Klima- u. Energie Modellregion) zum ersten Klimapicknick ein. Zahlreiche Projektträger und Politiker diskutierten über Möglichkeiten die Natur und das Klima zu schützen.

Ein Buffet mit regionalem Schwerpunkt wies gleich zu Beginn auf die Breite der Thematik Klima & Energie hin. Von Energieerzeugung, Energieeinsparung, Mobilität, Landschafts- und Raumplanung bis hin zu Biodiversität, Bewusstseinsbildung und Ernährung. All diese Bereiche werden in dem Umsetzungskonzept für die KEM-Triestingtal (Klima- und Energie- Modellregion) behandelt und sind ebenso Basis für die Arbeit der LEADER Region

„Beim Redn, kuman d´Leit zaum“

Ideen brachten unter anderem der LEADER Obmann Josef Balber (ÖVP), der Weissenbacher Bürgermeister Johann Miedl (ÖVP), die Vizbürgermeisterin aus Günselsdorf, Elisabeth Roggenland (SPÖ), der geschäftsführende Gemeinderat aus Leobersdorf Gerhard Stampf (Liste Zukunft Leobersdorf), der Weissenbacher Umweltgemeinderat Gerhard Leutgeb (ÖVP), Anna Rumpler von den Triestingtaler Hofgenüssen, ein.

Vorstellen könnte man sich Bürgerinformationen zu erneuerbaren Energien und Förderungen, gute Beschilderung der Wanderwege – Rund Radwege, Hochwasserschutzmauer „bemoosen“, innerörtliche Beschattungsbäume, Wintergemüse und Pilzzucht im Tal, Triesting als „Klimaanlage“, Blühwiesen und Insektenflächen, e5 Programm flächendeckend, Straßenlaternen auf LED, Innovationswettbewerb, Mikro ÖV fördern, Fest der Nachhaltigkeit, Radabstellmöglichkeiten bei Bahnhöfen ausbauen, …

Triestingtal Klima- und Energiemodellregion

Die zwölf Triestingtal-Gemeinden setzen gemeinsam auf die Energiewende: Seit heuer ist das Triestingtal Klima- und Energiemodellregion und hat sich gemeinsam mit dem KEM- Manger Jakob Fröhling einiges vorgenommen.

„Gemeinsam wollen wir am weiteren Ausbau der erneuerbaren Energie im Triestingtal arbeiten. Ganz zentral dabei sind dezentrale und Blackout taugliche Lösungen z.B. durch die Verbindung von Fotovoltaik und Stromspeicherung“, so LEADER Obmann Bgm. Josef Balber.“ Aktuell wird dazu an einem Konzept gearbeitet mit 10 Maßnahmenbereichen, die ab 2022 umgesetzt werden sollen. Der neue Klima- und Energiemodellregionsmanager, Jakob Fröhling aus Altenmarkt, ist nicht nur Experte auf diesem Gebiet, sondern sieht seine neue Aufgabe als Berufung: „Ich will mit meiner Arbeit im Triestingtal einen Beitrag zur Energiewende leisten und meiner Heimat etwas zurückgeben. Einige Projekte sind bereits in Planung, denn jetzt ist die richtige Zeit zur Umsetzung.“ Durch das aktive Mitwirken interessierten Triestingtaler sowie die finanzielle Unterstützung des Klima- und Energiefonds wird das Triestingtal zukunftsfit. Jakob Fröhling ist erreichbar unter: kem@triestingtal.at oder telefonisch unter 0677/64082656.

 

Über ein LEADER Projekt wurde als Ausgangsbasis für die Klima- und Energiemodellregion ein Update zum Energiekonzept 2011 gemeinsam mit Dr. Peter Ramharter (Liste Zukunft Leobersdorf) erarbeitet. Die Gemeindeworkshops haben gezeigt, dass seit 2011 einiges passiert ist, wie z.B. LED-Straßenbeleuchtung und viele weitere innovative Projekte laufend umgesetzt werden. „Die Einbindung eines Experten von Beginn an, ist für eine zukunftsorientierte Projektplanung besonders wichtig. Gute Fachexpertise ist hilfreich, um neue technische Lösungen von der Energieeffizienz bis zur Absicherung kritischer Infrastruktur voranzutreiben“ so LEADER GF Anette Schawerda. Im Rahmen des Abschlussworkshops dieses LEADER Projektes am 23.6. 2021 in der Raimundhalle Pottenstein fand dazu ein reger Austausch mit Bürgermeistern und Umweltgemeinderäten statt. Gemeinsamer Tenor war, dass alle durch innovative kommunale Projekte an der Umsetzung der Klima- und Energiemodellregion mitwirken und es gut ist, dabei von einem engagierten KEM-Manager unterstützt zu werden.

Topotheken sind das 

‚Gedächtnis des Triestingtals:

Heute für morgen dokumentieren!"

Knapp 50 Triesting-Bilder am 1. Abgabetag für Projekt LEBENSADER TRIESTING gesammelt.

TRIESTINGTAL – Vor mehr als vier Monaten wurde das regionale Sammelprojekt ‚Lebensader Triesting‘ von der LEADER Region und den Triestingtal-Topotheken gestartet. Am 18. Juni fand erstmals ein Öffentlicher Abgabetag für Fotos im RIZ Triestingtal in Berndorf statt. Für die bisher rund 300 gemeinsam mit der Bevölkerung gesammelten Triesting-Bilder gab es dabei ansehnlichen Zuwachs. Knapp 50 Fotos, die von Sport- & Naturaktivitäten über Bauarbeiten und Hochwasserereignisse bis zu Landschaften am Fluss unterschiedlichste Motive zeigen, gingen beim Projektteam als Neuzugang für das Sammelprojekt ein.

Topotheken im Triestingtal: Jeder Beitrag zählt

Die zehn Topotheken des Tales – von Kaumberg bis Schönau – bieten das vielfältige Gesicht einer Region, die über die Jahrhunderte starken Zusammenhalt lebt. Auf www.topothek.at zeigt sich die umfangreiche Arbeit der vielen Ehrenamtlichen, die aus den Topotheken das „Gedächtnis des Triestingtales“ machen. Die Bevölkerung ist dabei eine wesentliche Stütze: „Bevor Sie alte Fotos wegschmeißen, nehmen Sie bitte mit ihrer Ortstopothek Kontakt auf. Jeder Beitrag zählt, wenn es darum geht, das Heute für die Generationen von morgen nachvollziehbar zu machen!“, lautet der Appell der Triestingtal-Topothekare.

Weitergesammelt wird auch für das LEADER Projekt „Lebensader Triesting“. Gefragt sind nicht nur historische Stücke, sondern auch aktuelle Fotos, die zeigen wie die Menschen im Tal mit der Triesting leben. 2022 ist eine regionale Triesting-Ausstellung geplant – die Sammlung von Bilddokumenten wird vorerst bis Dezember fortgesetzt.

Lebensader Triesting: Wo Zeit und Wasser fließen“ 

Symbolfoto

St. Veit: Unter dem Titel „Lebensader Triesting: Wo Zeit und Wasser fließen“ suchen wir gemeinsam mit den Topotheken des Tales Ihre ganz persönlichen Erinnerungen an die Triesting. Der

1. Schwimmversuch, der 1. selbst gefangene Fisch, der 1. Einsatz bei einer Feuerwehrübung an der Triesting oder auch die 1. Schlauchbootfahrt samt romantischem Kuss am Flussufer – sie alle belegen, was die Triesting mit uns macht und wir mit ihr. Besuchen Sie www.topothek.at und lassen Sie sich von den alten Bildern aus dem Triestingtal inspirieren. Mit großem Engagement haben die ehrenamtlichen Topothekarinnen und Topothekare diese Bildarchive aufgebaut.

Regionsweit forschen wir ab sofort nach neuen „Schätzen“ für die Topotheken-Archive des Tales. Auch aktuelle Triesting-Fotos sind gefragt, denn: was wir heute erleben, ist morgen schon Geschichte. So soll das Leben mit dem Fluss im Tal für Generationen erhalten bleiben. Ab dem Frühjahr berichten wir regelmäßig im Web sowie auf Facebook über neue Fundstücke und die besondere Geschichte zur Triesting, die sie uns erzählen.

 

Wem kann ich mein Material übergeben?

  1. Der Topthek meiner Heimatgemeinde (Schönau, Leobersdorf, Berndorf, Pottenstein, Weissenbach, Altenmarkt, Kaumberg, Furth) , Kontakt unter www.topothek.at
  2. Anfragen und digitales Fotomaterial an office@triestingtal.at
  3. Persönliche Übergabe alter Bilder in Rücksprache mit der Topothek ihrer Gemeinde bzw. der Region Triestingtal (Abgabetage werden je nach Interesse organisiert)

Einblicke, Rückblicke, Ausblicke: Das war der

1. TriestingTaler Partner-Treff
Und dann hat’s Zoom gemacht!

Zum ersten Mal haben sich UnternehmerInnen aus dem Triestingtal nun online getroffen – zum Plauschen, Informieren oder einfach nur zum Kennenlernen. Anlass war die Regionalwährung „TriestingTaler“. Die silberglänzende Wertmünze wurde schon vor fast 20 Jahren geprägt, um die Kaufkraft im Tal zu halten. Nun soll der Taler wieder in Szene gesetzt werden – damit er für Kunden wie Unternehmen gleichermaßen noch stärker Nutzen stiftet. Wie das funktionieren kann – dazu gab es beim 1. TriestingTaler Partnertreff manchen Einblick und Rückblick – aber auch spannenden Ausblick über den Tellerrand.

150 Partnerbetriebe zwischen Günselsdorf und Kaumberg akzeptieren den TriestingTaler als Zahlungsmittel.

Große – wie kleine Geschäfte, die unterschiedlicher nicht sein können. Allen Geschäftsleuten gemeinsam ist, dass sie für Vielfalt beim Einkaufen hier sorgen und mit ganzem Herzen an ihrem Angebot arbeiten. Die Regionalwährung steht für die Kooperation untereinander und ein klares Bekenntnis von Gemeinden und Konsumenten zum regionalen Einkaufen. Damit das Geld in der Region bleibt, wurden die Münzen schon im Jahr 2002 angeschafft. Seit damals stehen die Triestingtaler Banken dankenswerter Weise als Eintauschstellen zur Verfügung. Doch damit das Gutschein-System im Umlauf bleibt, muss darüber gesprochen werden.

LEADER-Region Team Triestingtaler initiiert Kommunikationsoffensive

Die LEADER Region Triestingtal startete daher eine neue Kommunikations-Offensive, um mit Geschäftsleuten und Kunden rasch in Kontakt treten zu können. Hunderte Emailadressen von Betrieben wurden recherchiert, ein eigener Partner-Newsletter aufgebaut. In Richtung Kunden entstanden die Social-Media-Kanäle Instagram und Facebook. Plakate und Texte in Geschäften und (Gemeinde-)Zeitungen komplettieren das Infoangebot abseits der virtuellen Welt. Gemeinsam mit Handel und Gastronomie wurden Spezialangebote für Kunden entwickelt: So gab es im Dezember täglich den „TriestingTaler Adventkalender“. Ergebnis: Banken verzeichneten vor Weihnachten eine erhöhte Nachfrage nach den Geschenk-Münzen, im Regionsbüro klopften neue Partnerbetriebe an. Der Startschuss für ein stärkeres Miteinander ist also gelegt.

So machen es andere: „Kernlandzehner“ im Waldviertel

Wie aber geht es jetzt weiter? Eine Frage, für die der 1. TriestingTaler Partner-Treff den Blick über den Tellerrand wagte – mit Gästen aus der Region Waldviertler Kernland. Deren „Kernlandzehner“ ist ebenfalls eine Regionalwährung in 10 €-Stückelung – als Papier-Wertscheck. Die Kosten dafür werden dort über einen Wirtschaftsverein mit 150 Mitgliedern aufgebracht. 4x im Jahr gibt es eine Zeitung an alle Haushalte mit Infos aus den Betrieben und Veranstaltungstipps. Auf Werbetafeln mit coolen Slogans macht der Wirtschaftsverein den Kernländern Lust auf regionales Einkaufen! Die Eindrücke von außen kamen bei den Teilnehmern am TriestingTaler Partner-Treff gut an. Viele Geschäftsleute brachten auch ihre eigenen Ideen und Vorschläge ein. Rasch war man sich einig: Fortsetzung folgt! Ausgemacht ist nun ein neues Partner-Treffen noch im Spätwinter.  

Infos und Kontakt unter:

LEADER Region Triestingtal

Leobersdorferstraße 42, 2560 Berndorf

office @triestingtal.at

0676/812 20 334

Projektauswahlgremium der LEADER Region Triestingtal

Einzigartige Zusammenarbeit über Gemeinde- und Parteigrenzen

Mit Begeisterung starteten die 13 Mitglieder des Projektauswahlgremiums, kurz PAG genannt, ihre Zusammenarbeit als Jury. Am 6. Juli 2020 hat sich das Gremium zum ersten Mal nach der Gemeinderatswahl in neuer Zusammensetzung unter dem Vorsitz von Obmann LAbg. Josef Balber getroffen. Neu dabei sind Pottensteins Bürgermeister Daniel Pongratz, STR Birgitta Haltmeyer aus Berndorf, GR Johannes Petermair aus Leobersdorf und GR Maria Damsky aus Günselsdorf. Das Besondere in der PAG ist, dass hier im Rahmen des LEADER Programms VertreterInnen der Zivilgesellschaft und der Politik über Gemeindegrenzen hinweg zusammenarbeiten

Gemeinsam bildet das Gremium eine „Jury“, die Vorhaben von Gemeinden, Vereinen oder Privatpersonen diskutiert, bewertet und zur Einreichung zur Förderung abstimmt. Seit 2015 waren dies 62 Projekte, wie z.B. die Triestingtaler Regionalmesse oder die Attraktivierung der Araburg. Nie hat sich das Gremium eine Entscheidung leicht gemacht und immer hinterfragt, welchen Nutzen ein Projekt in sozialer, wirtschaftlicher oder ökologischer Sicht hat. Nur wenige Projekte wurden abgelehnt, 48 Projekte sind bereits umgesetzt oder in Umsetzung. Ganz aktuell wird am Projekt „Tipps für Kids“ gearbeitet. Obwohl es auch einige Projekte in der Warteschleife aufgrund der Corona- Maßnahmen gibt, kommen laufend Impulse und neue Ideen, die es wert sind, darüber zu diskutieren. Stillstand ist im Triestingtal jedenfalls nicht angesagt.

SEPP BALBER NEUER LEADER OBMANN

BGM Daniel Pongratz, LA BGM Sepp Balber und VBGM Elisabeth Roggenlang
LEADER Managerin Anette Schawerda

Am 10.6. 2020 fand im Stadtsaal Berndorf die Generalversammlung des
Vereins LEADER Region Triestingtal statt. Der scheidende Obmann Leopold
Nebel zieht positive Bilanz über die Zusammenarbeit der
Triestingtalgemeinden. "Vieles ist uns in den letzten Jahren durch die
gemeinsame Umsetzung des LEADER Programms gelungen. Wir werden dabei
durch unser Regionsbüro bestens unterstützt und können dadurch
zukunftsweisende Projekte im gesamten Triestingtal fördern."
Anschließend berichtet die Geschäftsführerin Anette Schawerda, was alles
2019 umgesetzt werden konnte und welche Vorhaben geplant sind. "Ich
danke für die gute Zusammenarbeit. Für mich ist das besondere bei
LEADER, dass Menschen aus der gesamten Region zusammenarbeiten aus
Politik und Zivilgesellschaft. Manche sind heute dazugekommen. Andere
wie Erich Bettel machen dies seit Anfang an, fast schon 20 Jahre und das
ehrenamtlich" . Nach Entlastung des Vorstands und Rechenschaftsbericht,
wird LAbg. Bgm Josef Balber einstimmig zum neuen Obmann gewählt. Seine
Stellvertreter sind  Vizebgm. Elisabeth Roggenland und Bgm. Daniel
Pongratz, Kassierin wird STR Birgitta Haltmeyer und Schriftführer Vzbgm.
Alexander Schermann. Der neue Obmann nimmt sein Amt dankend an. " Für
mich ist wichtig, dass wir gemeinsam in der Region unseren guten Weg
weitergehen und noch in dieser Periode 2014-2020 neue Projekte
einreichen. Ich freue mich auf die Zusammenarbeit und werde unsere
Region gut vertretern, insbesondere in Hinblick auf die neue
Förderperiode 2021-2027".

Triestingtal redet beim Klimawandel

ein Wörtchen mit

Diskussion für alle | Berndorferin lädt Interessierte zum Expertengespräch über den Klimawandel und will damit neue Impulse für die Region setzen.

Berndorf | „Es gehört mehr geredet im Triestingtal“, findet die Berndorferin Theodora Höger, „schließlich sind wir ja eine gemeinsame Region, die viele gemeinsame Wünsche, Sorgen und Probleme hat“. Besonders der Klimawandel beschäftigt die ehemalige Biologin sehr. Daher organisiert sie für den 29. Februar um 14 Uhr einen Vortrag mit anschließender Podiumsdiskussion. Für das Podium konnte sie unter anderem den Meeresbiologen Manuel Marinelli gewinnen, der etwa zwei Drittel des Jahres auf hoher See verbringt und von seinen Beobachtungen erzählen wird; weiteres diskutieren die Pottensteiner Biologin Marie Lambropoulos sowie die Triestingtaler Fridays for Future mit dem interessierten Publikum.

Frei nach dem Motto „durchs Reden kommen die Leut z’samm“ lädt sie das gesamte Triestingtal bei freiem Eintritt ein, mitzudiskutieren: „Wichtig ist mir, dass unsere Besucherinnen und Besucher dazu kommen, Fragen zu stellen und ihre Gedanken zu äußern. Ich freue mich schon sehr auf eine angeregte Diskussion und lade dazu alle Leute aus der Region herzlichst ein – ganz egal, wie alt sie sind oder welche Einstellung sie zum Klimawandel haben!“

 

Infobox:

Podiumsdiskussion „Klimawandel – global und im Triestingtal!“

Wann: Samstag, 29.02.2020, 14:00-17:00 Uhr; danach gemütliches Beisammensein und Austausch mit den Vortragenden

Wo: Volksheim Berndorf, Hainfelder Straße 38a

Wer: u.a. Manuel Marinelli (Project Manaia), Marie Lambropoulos, Fridays for Future Triestingtal; Moderation: Dr. Peter Iwaniewicz.

Veranstalter: Verein kunst.kultur.wissen, Theodora Höger

Eintritt frei!

Kontakt: theo@theodora.at

TRIESTINGTALGEMEINDEN UND LEADER REGION

SORGEN FÜR NEUES FF-FAHRZEUG

Schulterschluss der Triestingtalgemeinden Die 19 Feuerwehren des Abschnittes Pottenstein benötigen dringend ein neues Atemluftfahrzeug, da das derzeitige über 40 Jahre alt ist und nicht mehr dem Stand der Technik entspricht. Dieses Atemluftfahrzeug dient den Feuerwehren zum Wiederbefüllen von Atemluftflaschen, die bei zahlreichen Einsätzen und Übungen eingesetzt werden. Dazu muss das Fahrzeug jeweils vor Ort bereit stehen, um die Atemschutzträger mit neu gefüllten Atemluftflaschen auszustatten. Das Abschnittskommando Pottenstein hat es sich zur Aufgabe gemacht das alte Fahrzeug gegen ein zeitgemäßes, allen Feuerwehren des Abschnittes zur Verfügung stehendes Atemluftfahrzeug „ALF“ zu tauschen. Die Gesamtkosten für dieses Fahrzeug belaufen sich auf rund € 165.000,00. Abzüglich der möglichen Förderungen bleibt ein Restfinanzierungsbetrag von knapp € 100.000,00 übrig, der von den Feuerwehren zu tragen wäre. Auf Bestreben vom Obmann der LEADER Region TT, Bgm. Leopold Nebel und Bgm. Daniel Pongratz, als Bürgermeister der Sitzgemeinde fand gleich am ersten Tag nach den Weihnachtsferien ein gemeinsamer Termin mit allen Bürgermeistern des Tals im Rathaus Pottenstein statt, um die Finanzierung durch die Gemeinden zu besprechen. Für alle Bürgermeister ist klar, dass es hier um eine wichtige Sache für die Feuerwehr und für die gesamte Bevölkerung im Triestingtal geht und haben mit ihrer Entscheidung nicht lange gezögert. Folglich stimmten alle dem Vorschlag der beiden federführenden Bürgermeister zu und werden die notwendigen € 100.000,00 aufgeteilt nach dem Einwohnerschlüssel der jeweiligen Gemeinde finanzieren. Angekauft soll das neue Atemluftfahrzeug noch heuer werden!

Bürgermeister Franz Schneider steht auf den TriestingTaler

Enzesfelder/Lindabrunner Bürgermeister Franz Schneider ist ein Fan des  "TriestingTalers" und bringt ihn auch gezielt in Umlauf.

"Wir wollen damit unsere heimischen Betriebe und somit Arbeitsplätze fördern. Wir verschenken bei jedem Anlass den TriestingTaler,  den man in zig Geschäften in unseren Heimatgemeinden einlösen kann. Wenn sich unsere Bürger für den Ankauf eines E-Bikes entscheiden, wird es ebenfalls mit TriestingTaler im Wert von 200,-- Euro gefördert", meint Schneider

Der TriestingTaler ist die Regionalwährung zur Förderung der lokalen Wirtschaft im Triestingtal und wird von Bund, Land und Europäischer Union unterstützt.

Gemeinsam an einem Strang ziehen/bewährte Zusammenarbeit über Gemeindegrenzen hinweg

Vorstandssitzung Verein LEADER Region Triestingtal

Zusammenkommen, sich austauschen und die weitere regionale Zusammenarbeit besprechen, das ist der Schwerpunkt der Vorstandssitzungen des Vereins LEADER Region Triestingtal. Konkret ging es am 3.7. um den Ausbau zentraler Rad-Verbindungen im Triestingtal in den nächsten Jahren fürs Alltagsradeln. Denn gerade auf kurzen Strecken ist das Fahrrad eine gute und umweltfreundliche Alternative. Besprochen wurden auch bevorstehende Aktivitäten wie der Regionsauftritt mit den Musikkapellen auf der Wiener Wiesn Ende September oder die neuen Initiativen der Triestingtaler Direktvermarkter mit einer für Oktober geplanten Produktpräsentation im Rahmen eines eigenen Bauernmarktes.

"Die Umsetzung des LEADER Programm 2014-2020 läuft in vollen Zügen. Viele zentrale Projekte wie das Kulturvermittlungsprojekt Kleinmariazell oder die Attraktivierung der Araburg befinden sich in der Umsetzung. Bis Mitte 2020 können noch weitere Projektideen eingebracht werden. Interessierte können sich direkt ans Regionsbüro unter office@triestingtal.at wenden" meint LEADER Geschäftsführerin Anette Schawerda.

LEADER Region Triestingtal auf

Exkursion im Vulkanland

Am 10.10 2018 besuchten 18 Vertreterinnen und Vertreter der LEADER Region Triestingtal das steirische Vulkanland. Unter dem Titel „zwischen Meisterkultur und regionaler Entwicklung“ wurden fünf Betriebe vorgestellt. Darunter war auch die berühmte Produktionsstätte des Vulkano-Schinkens. Im Mittelpunkt des Austausches stand die Fachkompetenz der Menschen dieser Region von den Betreibern der Berghof Mühle bis zum Weingut Kapper. Dazwischen fanden Gespräche mit Vertretern wie z.B. Ing. Josef Ober, dem Obmann der LEADER Region Vulkanland, statt. Immer wieder wurde betont, dass Veränderung im Kopf beginnt und anstelle von Jammern und Verharren in negativen Entwicklungen, die eigene Kraft auf positives und konkretes Handeln gelenkt werden muss, um gemeinsam etwas zu erreichen. In 20 Jahren ist aus einer ehemaligen Grenzregion eine Region entstanden, die von den Menschen wieder wertgeschätzt wird und wo durch die Zusammenarbeit von Landwirtschaft und Gewerbe Manufakturen und damit neue Arbeitsplätze im ländlichen Raum entstanden sind.

Es war ein spannender Austausch, der den Bürgermeistern und Gemeindemandataren des Triestingtals viele gute Anregungen für die eigene Arbeit in der Region mit auf den Weg gegeben hat. Denn eins ist klar: es gibt viele tolle Ausflugsziele und Betriebe im Triestingtal, die ebenso für Touristen „gläserne“ Manufakturen mit Direktvermarktung sein können. Um dies zu erreichen, will die Region mehr auf gemeinsame Zusammenarbeit und Vermarktung setzten und dafür das EU Programm LEADER 2014- 2020 nutzen.

LEADER-REGION SPONSERT KÜHLCONTAINER FÜR TEAM ÖSTERREICH TAFEL

Seit Oktober 2015 betreibt das Rote Kreuz die Team Österreich Tafel im Triestingtal. Knapp 2 Tonnen Lebensmittel werden jeden Samstag an mehr als 80 Haushalte aus dem Triestingtal weitergegeben. Mit Unterstützung der LEADER Region Triestingtal konnte ein dringend benötigter Kühlraum angeschafft werden.

 

 

Fachbereichsleiter Markus Kamper erklärt: „Zu Beginn hatten wir jeden Samstag eine dreiviertel Tonne an Lebensmitteln. Mittlerweile sind es knapp 2 Tonnen, wobei auch die Zahl der betreuten Haushalte stark angestiegen ist - 80 und mehr sind es jede Woche, das entspricht in Summe über 200 versorgten Personen!“

 

Mit Unterstützung von Bund, Land und europäischer Union (LEADER) konnte nun ein dringend benötigter Kühlraum angeschafft werden. Mit der der Firma GASTA wurde ein Unternehmen aus der Region damit beauftragt. Anette Schawerda, Geschäftsführerin der LEADER Region Triestingtal: „Die Anschaffung des Kühlraums ist Teil eines größeren Projektes, in dem es auch um Sozialberatung und Sprachförderung geht. Ziel dabei ist die Stärkung von wichtigen Strukturen für das Gemeinwohl in der Region.“

 

Markus Kamper weiter: „Etwa 500 kg Obst und Gemüse werden bereits am Freitag abgeholt. Ohne ausreichende Kühlmöglichkeit verdirbt uns ein Teil der Ware. Der Kühlraum ist daher ein großer Segen für uns und ermöglicht uns auch die Annahme von Spenden, die wir früher ablehnen mussten, zum Beispiel größere Mengen Milchprodukte.“

Interessierte Besucher am

Triestingtaler Gemeindetag

Der Triestingtaler Gemeindetag der LEADER Region Triestingtal fand heuer im Berndorfer Stadtsaal statt.

Fast jede der 12 Mitgliedergemeinden war mit ihren Ortsvorständen und Gemeinderäten vertreten.

Der Berndorfer Bürgermeister und Hausherr Hermann Kozlik eröffnete den Gemeindetag mit einer gewohnt schwungvollen Rede.

Der Obmann des Vereins LEADER Region Triestingtal, der Hernsteiner Bürgermeister Leopold Nebel begrüßte die Gäste unter Ihnen die neue Bezirkshauptfrau Verena Sonnleitner, die Marketingleiterin Destination Wienerwald Manuela Eitler, und Bürgermeister Ing. Josef Ober, Obmann des Vereins Region Vulkanland, den ehemaligen LEADER Sprecher den Alt-Bürgermeister von Furth Franz Seewald, wie auch Landtagsabgeordnete Karin Scheele und ihren Amtskollegen Bürgermeister Josef Balber, sowie alle anwesenden Bürger-, Vizebürgermeister, Stadt- u. Gemeinderäte der 12 Mitgliedergemeinden.

Die Geschäftsführerin der LEADER Region Triestingtal DI Anette Schawerda erörterte charmant den Jahresrückblick und über die zahlreichen von LEADER betreuten Projekte, die für die Entwicklung des Triestingtales wichtig sind.

Einen Impulsvortrag bot Bürgermeister Ing. Josef Ober am Beispiel des steirischen Vulkanlandes, das regelrecht boomt und mit Visionen umgesetzt wurde.

Das Trompetenquartett Trumpetissimo der Musikschule Triestingtal unter der Leitung von Mag. Andreas Enne sorgte für eine gekonnte musikalische Umrahmung, den größten Zuspruch der Veranstaltung erhielt das Weingut Wöhrer mit ihren regionalen Schmankerl wie auch der Kaffeeröster Meister Zenger mit seinen köstlichen Kaffeesorten.

Erfolgreich mit Lehre

Schnuppertag in der Lehrwerkstätte

Im Triestingtal gibt es viele interessante Lehrberufe. Große Betriebe wie die Berndorf AG , Schäffler GmbH oder Hirtenberger AG sehen es neben der Ausbildung von Lehrlingen als ihre Aufgabe, bereits Kinder in die Berufswelt einzuführen. So präsentieren sie regelmäßig ihr Angebot an Lehrberufen wie z.B. im Rahmen der Von LEADER geförderten Mädchenmesse der Jugendinitiative Triestingtal. „Die Bildung unserer Kinder ist eine wesentliche Investition in die Zukunft von Österreich. Insbesondere im Bereich der Naturwissenschaften und der Technik fehlen in den Volksschulen oft passende Angebote, die die Neugier der Kinder auf diese spannenden Themen wecken. Deshalb unterstützen wir die naturwissenschaftlichen Projekttage der Volksschule in Berndorf mit der Berndorf Privatstiftung“. (Sonja Zimmermann)
Von 7-9- März besuchten die 4. Klassen der Volksschule Berndorf im Rahmen des Projektes Metall die Lehrwerkstätte des Sondermaschinenbaus der Berndorf AG. Mit tatkräftiger Unterstützung der Lehrlinge wurde eifrig gefeilt und gestanzt. „Das Feedback und der Eifer der Kinder beim Arbeiten in der Lehrwerkstatt zeigen den Erfolg einer solchen Aktion. Die Kinder lernen dadurch die Arbeitswelt so kennen, wie sie tatsächlich ist – ein Echtheitserlebnis, das in unserer digitalisierten Zeit nicht mehr selbstverständlich ist. Sie werden diesen Ausflug immer in Erinnerung behalten und sicher auch noch nach vielen Jahren alle Arbeitsschritte für das Herstellen eines Metallwürfels wissen.“ (Elisabeth Kerschbaumer)

Über die Jahre hinweg ist im Triestingtal zwischen Schulen, Betrieben, Wirtschaftskammer, AMS, LEADER Region und Jugendinitiative Triestingtal ein Netzwerk entstanden, das sich darum bemüht, Kindern unterschiedliche berufliche Möglichkeiten zu zeigen und die Bedeutung der Lehre hervorzuheben.

In den Mittelschulen diskutieren im Rahmen des Projektes Lehre? Respekt! der WK laufend UnternehmerInnen mit SchülerInnen über ihre Berufserfahrungen. „Ich selbst bin bereits seit einigen Jahren im ganzen Bezirk Baden unterwegs, wobei es mir ein ganz besonderes Anliegen ist auch Mädchen über technische Berufe zu informieren. Glücklicherweise nimmt die Zahl der Lehrlinge in letzter Zeit wieder zu.“ (Erich Bettel).

Die richtige Berufs- oder Schulentscheidung ist für 14 jährige oft nicht einfach. Unterschiedliche Einrichtungen bieten kostenlose Bildungsberatung an. Zusätzlich können sich Jugendliche an die Jugendberatungsstelle Elements direkt in Berndorf wenden. Kontakt unter http://www.jugendinitiative.net/

Eröffnung der Schauschmiede in Weissenbach

Weissenbach: Schmieden ist ein traditionelles Handwerk in der Region Triestingtal, wie die neu eröffnete Schauschmiede in Weissenbach eindrucksvoll zeigt.

Bürgermeister Johann Miedl eröffnete gemeinsam mit dem Pfarrer von Weissenbach Josef Failer und rund 40 BesucherInnen am 17. 11. die Schauschmiede am Triesting-Gölsental Radweg.

 Wichtig war dem Initiator Hans Kriessl, dass dieses Projekt miteinander umgesetzt wurde. „Jeder hat seinen Teil zur Verwirklichung dieses Projektes beigetragen. Es freut mich, dass wir mit dieser Schauschmiede ein altes traditionelles Handwerk herzeigen und damit dessen Bedeutung auch der jungen Generation vermitteln  können.“ Die alten Geräte für die Schauschmiede wurden aus der Region zusammengetragen und dem Projekt zur Verfügung gestellt.

 

Mit diesem - von LEADER geförderten - Kleinprojekt wurde ein sichtbarer Beitrag zur Erhaltung eines alten Handwerkes seitens der Mitglieder des Weissenbacher Fremdenverkehrs- und Verschönerungsverein und anderer Ehrenamtlicher geleistet. Nun steht allen Interessierten, ein öffentlich zugänglicher Ausstellungspavillon in Weissenbach zur Verfügung.

Unter den Besuchern befanden sich auch Alt-FF-Kommandant Norbert Neumüller, die Pottensteiner Bürermeisterin Eva Baja Wendl, der erste Lehrling der Fa. Kriessl Lorenz Grill (1951-1954) und  Prof. Hermann Sambs
Für das leibliche Wohl sorgte Sandra Miedl und Monika Makas

Nachlese Triestingtaler LeistungsSchau 2017

Motor der regionalen Entwicklung:

Wirtschaft gibt kräftiges Lebenszeichen auf der Triestingtaler Leistungsschau!

Fotos: Presseagentur Holzinger

ALTENMARKT:(5.6.2017) – Endlich wieder Messeluft schnuppern – das wollten im Rahmen der Triestingtaler Leistungsschau nicht nur über 50 ausstellende Betriebe, sondern auch zahlreiche interessierte Besucherinnen und Besucher. Sie alle haben am 3. und 4. Juni den Weg in den Gewerbepark Zöchner in Altenmarkt gefunden, um zwei Tage lang die innovativen, genussreichen und familienfreundlichen Seiten des Tals zu erleben.

Fotos: Presseagentur Holzinger

„Unsere Wirtschaft ist der Motor der Entwicklung im Triestingtal“, rückte Landtagsabgeordneter Bgm. Josef Balber in seiner Eröffnungsrede die Kernaufgabe der regionalen Messe in den Mittelpunkt: „Für die Entfaltung neuer kreativer Ideen ist der Informationsaustausch im persönlichen Gespräch unersetzlich.“ Das Triestingtal erweise sich trotz oder gerade wegen seiner Vielfältigkeit als guter Boden für wirtschaftliche Ideen, so Balber weiter. Während im unteren Tal große Unternehmen mit industrieller Fertigung international erfolgreich sind, warten talaufwärts Gewerbe- & Handwerksbetriebe sowie die Landwirte mit neuen Ideen auf.

Fotos: Presseagentur Holzinger

Innovatives Triestingtal

Eine ganze Reihe neu gestarteter Triestingtaler Geschäftsideen, die von der Kaffeerösterei über die Edelbrandmanufaktur bis hin zum kleinsten, portablen Fitnessstudio der Welt reichten, konnten sich die Gäste der Triestingtaler Leistungsschau auch gleich vor Ort einem ersten Geschmacks- oder Funktionstest unterziehen. Unter die eifrigen Testerinnen der innovativen Triestingtal-Produkte reihte sich auch die prominenteste Leistungsschau-Besucherin, Wirtschaftslandesrätin Dr.in Petra Bohuslav ein. Wie wichtig der Bevölkerung neue Ideen für die persönliche Mobilität sind, ließ sich an der intensiven Nutzung der kostenlosen Probefahrten mit Elektroautos ablesen. Binnen drei Stunden sammelten rund 120 Messebesucher in E-Autos von BMW über KIA bis Tesla ihre ersten Erfahrungen in Sachen E-Mobilität als LenkerIn oder BeifahrerIn.

Veranstaltungen wie die Triestingtaler Leistungsschau bieten der Bevölkerung die Chance, sich auf neue technologische oder gesellschaftliche Entwicklungen besser einzustellen – und auch die Unterhaltung soll dabei nicht zu kurz kommen, bilanzierte der Obmann der LEADER Region Triestingtal, Bgm. Leopold Nebel: „Egal, ob ich jetzt an den spannenden Gebietsentscheid Forst der Landjugend oder an die Trachtenmodenschau denke - diese zwei Tage waren ein echter Gewinn für alle Beteiligten. Mehr Triestingtal als auf der Leistungsschau konnten unsere Gäste nirgendwo erleben

Fotos: Presseagentur Holzinger

Fotos: Marika Pinther

Hoher Besuch im Triestingtal

Seit 2012 ist die LEADER Region Triestingtal mit allen 12 Gemeinden die erste und einzige  familienfreundliche Region Österreichs. Diese Auszeichnung ist mit einer Zertifizierung verbunden, sie wurde damals vom damaligen Bundesminister und heutigen Vizekanzler Reinhold Mitterlehner in Salzburg übergeben.

 

Im Biedermeiersaal der Marktgemeinde  Pottenstein trafen sich Gemeindevertreter aus dem ganzen Tal und hatten die Gelegenheit aktuelle Themen wie über die Organisation von Nachmittagsbetreuung in kleinen Gemeinden, oder die Problematik des Transportes von Kindergartenkindern, mit der Bundesministerin und der Landesrätin zu diskutieren.

 

Landesrätin Barbara Schwarz in Vertretung von Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll, betonte in ihrer Begrüßung die Bedeutung der interkommunalen Zusammenarbeit insbesondere im Bereich der Kinderbetreuung. „Hier ist Solidarität gefordert, damit im Interesse aller Einrichtungen wie Kleinkindbetreuung von einzelnen Gemeinden erhalten werden können“. Die Bundesministerin Sophie Karmasin unterstrich mit großer Anerkennung für die familienfreundliche Region Triestingtal, dass sie daran arbeitet, ganz Österreich zum ersten familienfreundlichen Land Europas zu machen. „Denn Familie ist überall dort, wo Menschen füreinander da sind“.

Das Besondere an diesem Zusammentreffen war der offene Austausch zum Thema Vereinbarkeit von Familie und Beruf und die große Bereitschaft zur weiteren Zusammenarbeit zwischen dem Bundesministerium, dem Land NÖ und den Gemeinden.

Für die LEADER Region Triestingtal bedeutet der Besuch der Landesrätin und der Bundesministerin, weit mehr als Wertschätzung der geleisteten Arbeit in den Gemeinden. Er bedeutet Motivation für das weitere Engagement. Die nächsten Maßnahmen zur Förderung der Familienfreundlichkeit in der Region wurden bereits im Rahmen dieses Treffens angedacht.

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