BERNDORF IM BLITZLICHT

STADTGEMEINDE BERNDORF

 

BÜRGERMEISTER:

FRANZ RUMPLER

 

Telefon: 02672/822 53 0
Fax: 02672/856 37
E-Mail: post@berndorf.gv.at

 

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Finanzielle Unterstützung von psychologischer Beratung

Berndorf: Gesundheitsstadtrat Jürgen Schrönkhammer (SPÖ) ließ sich etwas Besonderes einfallen: „Die Auswirkungen der Pandemie sind nach über einem Jahr deutlich spürbar. Schwerwiegende psychische Folgen sind keine Seltenheit und bei Menschen mit finanziellen Schwierigkeiten, ist das doppelt so schlimm. Deshalb werden wir psychosoziale Beratung bei Bürgern mit niedrigen Einkommen finanziell unterstützen, Infos dazu gibt es über das Bürgerservice der Stadtgemeinde Berndorf bei Dagmar Ackerl (Tel.Nr. 02672/82253-25) wo man sich auch anmelden kann“.

Es werden drei Beratungseinheiten zu je 50 Minuten bei Berndorfer Beratern unterstützt, wobei bereits ein reduziertes Beraterhonorar von 60,-- Euro ausgehandelt wurde. Der Kostenzuschuss richtet sich nach der Höhe des Jahresbruttoeinkommens und geht von 50 % bis 100 %, je nach Einkommen. Für Jugendliche bis 18 Jahren wird der Gesamtbetrag übernommen.          

Bärenbrunnen wieder in Gang gesetzt

Der kleine Brunnen vor der Bäckerei Mann wurde so um 1950 von Baumeister Seitz geplant und erbaut. Lange Jahre zeigte der Brunnen kein Lebenszeichen und fristete traurig vor sich hin.

Bürgermeister Franz Rumpler ließ ihn nun wieder renovieren und seit dem plätschert der kleinen Bärenbrunnen wieder fröhlich vor sich hin.

Lauter kleine Sieger beim

Rad-Geschicklichkeitsrennen

der Liste LZB

Berndorf: Rund 50 kleine Radfahrer tummelten sich beim Radgeschicklichkeitsfahren im Theaterpark, das von der Liste Zukunft Berndorf (LZB) im Rahmen des Ferienspiels organisiert wurde.

Mutig meisterten bereits die Kleinsten sämtliche Hürden und waren sichtlich stolz auf ihre Leistung. Ein Highlight war die Freestyle Show und das Einradfahren und auch der Kinderfahrrädertest, den „Der Radler“ Andreas  Kiesl durchführte.

Das LZB Team rund um Vizebürgermeister Kurt Hoffer (LZB) hatte auf jeden Fall alle Hände voll zu tun, um die kleinen Racker in ihrer Begeisterung im Auge zu behalten.

Abschied vom Ehrenobmann des Musikvereins St. Veit

Karl Hajek

St.Veit: Am 28. August verstarb im 89. Lebensjahr Karl Hajek friedlich im Kreise seiner Angehörigen.

Karl Hajek war von der Triestingtaler Musikszene nicht wegzudenken, er war bis ins hohe Alter gern gesehener und charmanter Musiker auf sämtlichen Festen und Veranstaltungen.

Der pensionierte Berufsschuldirektor-Stellvertreter wurde 1933 in Wr. Neustadt geboren und wohnte mit seiner Gattin Heidi ab 1960 in St. Veit, wo er 1979 den Musikverein St. Veit wiederbelebte und bis 1993 auch Obmann war. Ab dann wurde er zum Ehrenobmann erkoren, wo er bis 2010 aktiv am Musikgeschehen als Trommler teilnahm.

Inzwischen leitete er ab 1960 den Kirchenchor St. Veit und einige Zeit davor den Kirchenchor in Matzendorf. Ab 1970 spielte er im Salonorchester Faber in St. Veit, Klavier.

 

Abschiedsworte findet sein langjähriger Musikerkollege Gemeinderat Franz Haigl: „Ohne unseren Ehrenobmann Karl Hajek gäbe es wahrscheinlich den Musikverein St. Veit nicht mehr. Er war maßgeblich an dem Überleben des Vereins verantwortlich, und prägte die Entwicklung nachhaltig. Dafür danken wir Karl Hajek, und werden Ihm stets ein ehrendes Andenken bewahren“.

Auch Bürgermeister Franz Rumpler schätze den Ehrenobmann des Musikvereins Zeit seines Wirkens: „Karl Hajek war im gesellschaftlichen Leben von St. Veit über Jahrzehnte bestimmend.

Hilfswerk Triestingtal sponserte Nachhilfestunden

Ein großes Herz für notleidene Familie zeigt das Hilfswerk Triestingtal rund um Obfraua Silvia Hromatka.  Sie spendeten für Schüler nicht so begüteter Eltern Nachhilfestunden im Wert von rund 800,-- Euro bei Dodos Denkwerktstätte.

„Somit können wir einen Berndorfer Betrieb helfen und vor allem Schülern helfen, die sich beim Lernen ein bisschen schwer tun“ ist die rührige Obfrau überzeugt.

Kinderfreunde St. Veit bringen Farbe und Freude ins Dorftreff

Das neue Kinderfreunde Team St. Veit rund um Obfrau Jutta Adler legt sich mächtig ins Zeug und konnte ihren Efindergeist bereit mit einem kräftigen Lebenszeichen unter beweis stellen. Und das it auch für Jedermann sichtbar, nämlich an der riesigen Hausmauer des Dorftreffs, wo sich acht Kinder mit einer Fassadengestaltung verwirklichen konnten.

Und das Resultat ist sehenwert geworden,  zunächst wurden  Entwürfe gemacht, die dann  zu einem großen Ganzen geworden sind.

Dementsprechend freut sich auch die Obfrau: „Anna, Emily, Dafina, Luna, Ronja, Lukas, Madelaine und Felix haben hier ein ganz tolles Werk vollbracht und St. Veit damit etwas Bleibendes geschenkt.

Für mich persönlich hat es die Aussage, dass wir ein wachsames Auge auf unsere Umwelt haben sollten. Die Motive kamen alle aus der Natur und es zeigt uns, dass sie für unsere Kinder einen hohen Stellenwert hat. Unser Dank gilt dem Hausherrn, Dorftreff-Obmann Kurt Wölfl, für sein Vertrauen, dass wir das Haus verschönern durften, außerdem unseren Sponsoren, allen voran der Zagler Malermeister GmbH für die großartige Unterstützung. Wir nehmen viel Schwung aus diesem Projekt, im Herbst sind folgende Dinge geplant: 3.10. Baby- und Kindersachenflohmarkt, 23.10. Kürbisschnitzen, 7.12. Weihnachtsbasteln und am 24.12. bieten wir wieder ein Weihnachtskino an, um die Wartezeit auf das Christkind zu verkürzen. Wir würden uns auch freuen, wenn Interessierte Lust haben, mitzuarbeiten. Wir sind ein tolles Team und mehr Köpfe und Hände können noch mehr Gutes für die Kinder bewirken, bei Interesse einfach bei Jutta Adler, Tel. 0664 3456 311 melden“. 

Bäckerei "DER MANN" bringt 20 Arbeitsplätze

nach Berndorf

Eröffnung am 17. August 2021

Kurt Mann als kleiner Lehrbub - früh übt sich, wer ein erfolgreicher Unternehmer werden will

Berndorf: Große Aufregung erregte in Berndorf die Nachricht, dass die Bäckerei „Der Mann“ im ehemaligen AMS Gebäude eröffnen wird.

Das AMS Gebäude stand ja fast ein Jahrzehnt leer und wollte so gar keinen Käufer, oder Interessenten finden. Verschiedene Optionen seitens der Stadtgemeinde Berndorf blieben ebenfalls erfolglos.

Dann endlich die Nachricht, dass sich die Bäckerei „Der Mann“ gefunden hat, die bereit war den großen Brocken zu schlucken. Es wird bereits mit Hochdruck an dem Gebäude gearbeitet, umgebaut, renoviert und viel Geld investiert. Die Bäckerei wird mit einem Café bereichert, das auch Gartenbetrieb Richtung Stadttheater bieten wird. Alles in allem wird es für Berndorf eine enorme Aufwertung sein und zusätzlich noch für rund 20 Arbeitsplätze sorgen.

Die Eröffnung findet am Dienstag, dem 17. August statt.

Bürgermeister Franz Rumpler freut sich naturgemäß über die Entwicklung: „Für unsere Stadt ist es eine große Bereicherung, ein leerstehendes Gebäude gleich bei der Stadteinfahrt, macht kein positives Bild. Die Bäckerei bietet auch viele Arbeitsplätze, die wir dringend brauchen können“

Mittlerweile leitet Kurt Mann bereits an die 90 Bäckerei Filialen, die sich allesamt über viele Kunden freuen dürfen

Großer Erfolg für MundArt Fest

Berndorf: Einen großen Erfolg konnte das Team der Stadtbibliothek Berndorf verbuchen. Mit ihrem Mundart Fest für ALT und JUNG fanden sie großen Anklang. Die Leiterin der Stadtbibliothek Karin Baldrian und Besucher durften sich über Darbietungen von Schauspieler und Regisseur Harald Brutti, freischaffender Maler und Musiker Heinrich Walcher , Schüler der Klasse Eva Schanznig und Axana Wutscher aus der Musikschule Triestingtal, eine Abordnung des Stadtchores Berndorf unter der Leitung von Uschi Appel, die Singer-Songwriterin Karin Minich, das Duett Myra Nembhard und Brigitta Brutti, Louisa Zehetbauer und Charly Baldrian freuen.

Besucher: Bürgermeister Franz Rumpler, Stadträtin Helga Hejduk, Gemeinderätin Silvia Hromatka, Gemeinderätin Maria Garherr und die Leiterin der Kulturabteilung Berndorf Maddalena Vrhovec MA sowie den Leiter der Musikschule Triestingtal Mag. Andreas Enne.

Frischer Wind im Kultur-, Kultus- u. Tourismusbereich

Berndorf: Jugendlichen Schwung, Wissen, Herz und Hausverstand bringt Maddalena Vrhovec in die Krupp Stadt als Leiterin der Kultur, Kultur und Tourismus.

Eine große Herausforderung für die 30-Jährige, die mit der Stadtbibliothek, dem „krupp stadt museum“, den Stilklassen, dem Stadttheater, dem Stadtsaal, der Kunst und Kultur und dem Tourismus alle Hände voll zu tun haben wird.

Die Kottingbrunnerin mit kroatischen Wurzeln bringt trotz ihrer Jugend bereits eine langjährige Berufserfahrung mit. Ihr erstes Praktikum absolvierte sie nämlich bereits mit 16. Jahren. Nach ihren Studien auf der Uni Wien arbeitete sie in national und international ausgerichteten Kultur- und Tourismusbetrieben. So war sie zum Beispiel in einem Museum der NÖ Kulturwirtschaft beschäftigt, für den Aufbau einer Bibliothek zuständig, sowie maßgeblich an der Entwicklung eines Start-Up zur Kunstvermittlung beteiligt.

Aufgewachsen ist die weltoffene junge Dame als Kind einer Burgenländerin und eines Kroaten zweisprachig. So kommt es auch, dass sie in unterschiedlichen Ländern gearbeitet hat, wobei sie ihre Zeit im österreichischen Kulturforum in Amerika am meisten geprägt hat.

Freuen darf sich die Jungmanagerin bereits über einen großen Erfolg bei ihrer Veranstaltung „Offen statt hoffen“, wo sich 500 zufriedene Besucher tummelten.

Im August darf man sich schon auf die kommenden Festspiele mit „Ladys Night“ im Berndorfer Stadttheater freuen, aber auch auf die Veranstaltungen der BühneBerndorf mit Künstlern wie Wolfgang Ambros, den Seern, Andy Lee Lang und vielen mehr.

Ein großes Highlight wird auch das Street Food Festival vom 21. bis 22. August sein, wo man ein ganzes Wochenende lang kulinarische Köstlichkeiten von der ganzen Welt genießen kann.

In ihrer kärglichen Freizeit liebt Maddalena es, die Welt zu erkunden, fremde Kulturen und ihre Kulinarik zu erforschen.

Die junge Amtsleiterin ist auf jeden Fall voller Tatendrang: „Es freut mich mit meinem Team für die Stadtgemeinde und alle Bürger*Innen auch weiterhin das kulturelle Angebot reichhaltig und abwechslungsreich zu gestalten“.

Mehr Obstbäume für Berndorf

Berndorf: Die Stadtgemeinde Berndorf ist an einem von LEADER geförderten Projekt beteiligt, um die Artenvielfalt zu erhalten und wieder mehr Obstbäume nach Berndorf zu bringen. Die beiden Nachbargemeinden Berndorf und Hernstein haben sich dem Verein Obst im Schneebergland angeschlossen und gemeinsam betreibt man eine mobile Saftpresse, die im Herbst in die Mitgliedsgemeinden kommt. Die Bürger können an diesen Presstagen Saft aus dem Obst aus dem eigenen Garten pressen lassen. Am 24. September wird die mobile Saftpresse im Berndorfer Gemeindehof Station machen.

In Berndorf ist für das Projekt Stadträtin Birgitta Haltmeyer (ÖVP) zuständig: „Nachhaltigkeit und Artenvielfalt sind in der Stadtentwicklung wichtig und gemeinsam mit Bürgermeister Franz Rumpler (ÖVP) versuchen wir das Thema der ‚essbaren Stadt‘ umzusetzen.

Obstbäume werden auch in der neuen Marienpromenade gepflanzt werden.“ Am 1. Juni fand im Stadtsaal ein erster Vortrag mit Obstbaumexpertin Brigitte Hozang (Projektleiterin bei Obst im Schneebergland) statt, wo die Teilnehmer*innen viele praktische Tipps zur optimalen Obstbaumsorte in Berndorf, Tipps zur Pflege und wo man günstige Obstbäume einkaufen kann, erhielten. Weitere Aktionen dazu sind im Laufen: Ein Schulprojekt mit den zukünftigen dritten Volksschulklassen in Berndorf und weitere Workshops sind geplant. Der nächste Termin ist am 7. August wo in Hernstein ein Obstbaumschnittkurs für Hobbygärtner stattfindet. Mehr Infos auf www.obstimschneebergland.at

Das Fachwissen von Obstbaumexpertin Brigitte Hozang ließen sich auch neben zahlreichen Besuchern, Bürgermeister Franz Rumpler (ÖVP) und der Obmann des Dorferneuerungsvereins Veitsau, Helmut Birbamer nicht entgehen.

Foto: c Stadtgemeinde Berndorf, Vlnr.: BGM Franz Rumpler, Landschaftsplanerin DI Brigitte Hozang, STRin Birgitta Haltmeyer

BERNDORF ERSTRAHLT IM NEUEN LICHTERGLANZ

Berndorf: Finanzstadtrat Christoph Prendinger und Stadträtin Birgitta Haltmeyer präsentierten im Stadtsaal ihre Vorschläge für die geplante Stadtdeko und Weihnachtsbeleuchtung und durften sich über großen Beifall freuen.

So soll z.B. das ganze Jahr über im Theaterpark als Anlehnung zum Berndorfer Wappenbär ein beleuchteter riesiger Bär stehen und in der Fußgängerzone eine Sommerdeko, bestehend aus hängenden Schirmen und Bällen in den Farben der Margaretenkirchenkuppel.

Romantisch glitzern und glänzen soll es dann zur Weihnachtszeit mit einer gänzlich neuen, aber trotzdem preislich verträglichen Variante. Zum Beispiel wird auch das Brückengeländer Richtung Bahnhof geschmückt werden, oder auch die Marienpromenade.  Die übrigen Ortsteile werden auch nicht zu kurz kommen, sie  dürfen sich ebenfalls über neuen, geschmackvollen Schmuck freuen. Das Rathaus wird in der jetzigen Form vor Weihnachten weiter strahlen. Erwähnt wurde auch, dass sich die Bürger bei benötigter Dekoration anschließen können, Infos gibt es dazu bei den zuständigen Stadträten.

Die Anschaffungskosten für die Ganzjahresdeko und neue Weihnachtsbeleuchtung wird sich auf ca. 200.000 Euro belaufen.

 

Stadtrat Christoph Prendinger freut sich, dass bereits heuer mit einer neuen Weihnachtsbeleuchtung gerechnet werden kann: „Wir streben mit der Erneuerung/oder Neuanschaffung der Dekorationen das ganze Jahr über und saisonbedingt natürlich auch eine Belebung unserer schönen Stadt an. Mich als Finanzer freut es natürlich aber auch sehr, dass wir durch den Austausch der alten Weihnachtsbeleuchtung 50% Stromersparnis haben werden.

Riesen Erfolg bei ersten Stadtfest

Foto: Kulturamt Berndorf

Berndorf: Am 12.06.21 war es so weit und mit der Auftaktveranstaltung „Offen statt Hoffen – Sommergenüsse im Theaterpark“ hat die Stadtgemeinde Berndorf die ansässige Kultur und Kulinarik vereint und allen Besuchern bei gratis Eintritt einen schönen Nachmittag bescheren können.

Speis und Trank kam von der Gastronomie aus der Umgebung, die Musikschule Triestingtal eröffnete mit engagierten Schülern, anschließend spielte der Musikverein St.Veit bis in die Dämmerung. Konzipiert und umgesetzt wurde das Event von der neuen Amtsleitung für Kultur, Kultus und Tourismus Maddalena Vrhovec und ihrem Team, die sich zur Aufgabe gemacht hat, die Kultur zu beleben und im Zuge dessen die Wirtschaft zu stärken. Dies ist laut erster Umsatzinfos der Gastro, sehr gut angenommen worden, denn statt Eintrittsgelder zu verlangen kam es den Wirten zugute. Auch Bürgermeister Rumpler sowie die zuständige Kulturstadträtin Hejduk waren bis zum Schluss Gäste der Veranstaltung. Es war ein geselliges Beisammensein trotz Einhaltung eines strengen Covid Präventionskonzepts und nun ein paar Eindrücke des Nachmittags

AUS FÜR SARTORYPLATZERL IN ST. VEIT

Kurt Kolb

St. Veit: Der bereits verstorbene Gemeinderat Kurt Kolb (2018) schaffte mit viel Herzblut und Einsatz das „Satoryplatzl“ in St. Veit. Eine kleine idyllische Freizeitoase mit Zugang zur Triesting, das jetzt dem Hochwasserschutzverbau weichen muss. Bei der Planung und Erbauung des Satoryplatzls wusste man wohl, dass an dieser Stelle einmal der Hochwasserschutzverbau kommen soll, nicht aber, wann und wo genau.

Das Freizeitplatzerl wurde damals mit einem Grillplatz, einer Bocciabahn und Liegewiesen versehen und erfreute sich zahlreicher Besucher. Obstbäume und Beerensträucher wurden gesetzt, die mittlerweile auch bereits verwurzelt sind. Im Mai 2017 wurde das Plätzchen mit großem Anklang der Bevölkerung noch feierlich eingeweiht.

Zurzeit bietet es allerdings wegen des Hochwasserverbaues einen traurigen Anblick und der Zugang ist auch nicht gestattet. Laut Bürgermeister Franz Rumpler (ÖVP) soll aber anschließend des bestehenden Fußballplatzes eine neue Freizeitanlage entstehen.

NEUE LISTE "MUT" IN BERNDORF

Berndorf: In Berndorf spalteten sich ja erst kürzlich Manuela Henrich, Richard Schrenk und Martin Weissenbäck von der SPÖ Fraktion ab, sind aber nach wie vor Parteimitglieder. Jetzt taten sich die Drei zusammen und gründeten die Fraktion „MUT“

Nachdem sie von der SPÖ aus ihren Ausschüssen abberufen und mit Fraktionsmitgliedern der SPÖ ausgetauscht wurden, dürfen sie lediglich bei der Gemeinderatssitzung mitstimmen. Nichtsdestotrotz, sprühen sie aber vor Tatendrang und Ideen. „Man kann auch ohne in den Ausschüssen zu sitzen, viel für die Stadtgemeinde Berndorf bewirken“ ist Gemeinderätin Manuela Henrich überzeugt die als Frontfrau an der Spitze der neu gegründeten Fraktion „MUT“ steht: „Aufgrund von fehlendem Demokratieverständnis der SPÖ Partei- und Fraktionsführung war uns eine Zusammenarbeit leider nicht mehr möglich!!!

Wir haben uns nun, wie auch andere im Gemeinderat vertretene Listen und Parteien, zu einer Fraktion zusammengeschlossen, um gemeinsam und vereint aufzutreten, um den an uns gestellten Wählerauftrag zu erfüllen!

Weiters wollen wir natürlich auch vermitteln, wofür wir stehen und wo wir unsere Hauptaufgaben sehen! Daher haben wir für unsere Fraktion den Namen MUT (Mutig – Unabhängig – Transparent) gewählt, weil wir überzeugt sind, dass das die Eckpfeiler einer modernen und zeitgemäßen Politik sind, an denen sich die Bürgerinnen und Bürger gerne orientieren und diese auch mittragen wollen! Nach dem Motto "Mit MUT in die Zukunft zu gehen"

Wir waren und sind nach wie vor überzeugte Sozialdemokraten und werden in Zukunft unsere ganze Kraft für ein sozial gerechtes, lebenswertes und zukunftsorientiertes Berndorf einsetzen. Wir freuen uns auf unsere neue Aufgabe und werden überparteilich und ohne politische Zwänge für unsere Heimatstadt tätig sein!“ Schriftführer der Liste MUT ist Richard Schrenk und Kassier Martin Weissenbäck.

 

Naturgemäß reagiert die SPÖ mit Parteisprecher Karl Borowy auf die Neugründung pikiert: „Fakt ist, dass sich jeder nennen kann, wie er will, jedoch die drei Mandatare auf einem Platz der SPÖ sitzen und dieser auch der SPÖ zusteht. Weiters ist Fakt, dass diese Gruppierung, laut Gemeindeordnung bis zur Wahl 2025, nicht als Fraktion anerkannt werden wird.

Ein Mandat mit vollen Bezügen besetzen, jedoch in keinerlei Ausschuss mitarbeiten, verhindert, dass junge engagierte Berndorfer den Weg in die Politik finden. Welches Bild das in der Öffentlichkeit abgibt und das dieses Verhalten dem leider ohnehin angekratzten Bild des Politikers schadet, versteht sich von selbst.

Was das mit MUT (wenn das gemeint ist, was man langläufig darunter versteht), zu tun hat, ist mir unklar.

Mut braucht man tatsächlich, wenn man wie die SPÖ es tut, ernsthafte konstruktive Oppositionspolitik betreibt, wenn man wie die SPÖ darauf schaut, dass das soziale Gewissen der Stadt nicht komplett untergeht und dass die SPÖ weiterhin die Initiative für ein modernes, liebenswertes Berndorf ergreift.

Wir, die Mandatare der SPÖ, bedauern diese Entwicklung und können diese nicht nachvollziehen, müssen jedoch zur Kenntnis nehmen, dass es manchen offensichtlich an Mut fehlt, ernsthaft Arbeit für die Stadt Berndorf zu leisten.

Fraktionsobmann der FPÖ, Gerald Wolf: „Wir akzeptieren die Entscheidung unserer drei „wilden“ Gemeinderäte natürlich und sehen das auch positiv. Wir hoffen, dass sie im Sinne der Weiterentwicklung unserer Stadt mitarbeiten werden“.

Gerald Aster, UBV Listenführer: „Die drei Ex SPÖ-Gemeinderäte haben Mut bewiesen, als sie sich von der intern zerstrittenen SPÖ Berndorf/St.Veit trennten. Ob sie sich nun konstruktiv für Berndorf im Gemeinderat einsetzen oder "mutige" Rundumschläge gegen die Stadtregierung und ihre Ex-Genossen verteilen werden, wissen wir noch nicht“.

Vizebürgermeister Kurt Hoffer (Liste LZB) zeigt sich positiv: „Durch die Gründung der Fraktion MUT haben wir in Berndorf einen neuen politischen Mitbewerber bekommen!

Ich sehe das sehr positiv, weil damit eine neue Fraktion im Gemeinderat vertreten sein wird, die frei und unabhängig für unsere Stadt tätig sein und sich sicher positiv in die Gemeindearbeit einbringen wird!“

Die einstige rote Hochburg Berndorf zerbröselt seit nunmehr fast acht Jahren scheibchenweise. Rücktritte, Skandale, Austritte und sogar Abspaltungen begonnen mit Gemeinderat Gerald Aster und Gemeinderat Andreas Kronfellner, Elke Fuchs die 2015 mit der Liste UBV (Unser Berndorf Verändern) bei den Gemeinderatswahlen antraten, taten ihr Übriges. Bei der letzten Gemeinderatswahl (2020) taten sich dann von der SPÖ Fraktion Alt Bürgermeister Hermann Kozlik, Vizebürgermeister Kurt Hoffer und Gemeinderätin Nicole Holzinger zusammen und gründeten die Liste LZB (Liste Zukunft Berndorf). Die nächste Abspaltung ließ nicht lange auf sich warten, knapp ein Jahr nach der letzten Gemeinderatswahl (2020) bildete sich jetzt auch noch die dritte Liste mit „MUT“.

KRYSL NEUE STADTRAT FÜR BAUWESEN

Berndorf: Bei der letzten Gemeinderatssitzung am 30. März, wurde Sebastian Krysl (36 J.) von der SPÖ mit 20 gültigen und 10 ungültigen Stimmen zum Stadtrat für Bau, Liegenschaften, Amtsgebäude, Denkmalpflege und Friedhöfe gewählt und löst somit Gemeinderat Kurt Adler ab, der seinen Stadtratsposten zurücklegte.

Krysl freut sich auf seine neue Aufgabe: „Dies stellt für mich eine spannende und auch anspruchsvolle Aufgabe für die Stadt und die Menschen in Berndorf dar. Ich möchte mich bei meinem Vorgänger für die hervorragende geleistete Arbeit bedanken und es freut mich sehr, dass mir trotz meines noch jungen politischen Wirkens für die SPÖ Berndorf die Chance und das Vertrauen gegeben wurden“.

 

Der Wirtschaftsingenieur wohnt mit seiner Lebensgefährtin und seinen zwei Kindern in der Josef Leskovec Siedlung in Berndorf. Während seiner Studienzeit hat er bereits begonnen, für ein etabliertes Berndorfer Unternehmen zu arbeiten.

„Da sich meine Arbeitswelt in erster Linie um Maschinenbau dreht und am Computer stattfindet, empfinde ich es als vielversprechende Gelegenheit, auch weitere Aspekte meines fachübergreifenden Studiums in der Arbeit für die Stadt Berndorf anwenden zu können.

Unser Berndorf ist besonders reich an Geschichte und den hervorgegangenen historischen Bauwerken. Weit über die Landesgrenzen bekannt, locken sie jährlich eine Vielzahl von Touristen an und sind für uns von erheblicher wirtschaftlicher Bedeutung. Viele unserer denkmalgeschützten Bauwerke sind aber auch entstanden, weil sich Menschen ihrer sozialen Verantwortung für Berndorf bewusst waren. Dies ist eine sehr inspirierende Haltung für mich und meine zukünftige Rolle für unsere Gemeinde“ ist der sympathische Jungpolitiker überzeugt.

Bürgermeister Franz Rumpler (ÖVP): „Stadtrat Sebastian Krysl übernimmt mit der politischen Leitung des Bauamtes eine sehr zentrale Rolle in der Stadtgemeinde, wo fachliche korrekte Arbeit enorm wichtig ist. Ich freue mich auf eine gute Zusammenarbeit“.

 

BAUMSCHLÄGERUNG WEGEN PILZBEFALL 

In Berndorf mussten Allee- und Parkbäume wegen Pilzbefall geschlägert werden, im Zuge dessen, gibt es eine Neugestaltung des Mariengasserls

 

Berndorf: Mit Bestürzung beobachteten viele Berndorf den Umschnitt einiger Alleebäume im Mariengasserl und auch im Stadtpark, heiße Debatten ließen nicht lange auf sich warten.

Allerdings stellte sich heraus, dass die Bäume von einem Pilz befallen waren und um eine Weiterverbreitung im ganzen Stadtgebiet zu vermeiden, geschnitten werden mussten.

Auch gibt es bereits ein Konzept für eine Neugestaltung des Mariengasserl, wie Bürgermeister Franz Rumpler (ÖVP) bestätigte. Die Bäume werden ersetzt, wobei man sich noch nicht einig ist, mit welchen Bäumen, ein Rollrasen wird statt des Schotters die Plätze entlang des Gässchens verschönern. Zwei Sitzgelegenheiten umsäumt von Blumen oder Kräutern sollen entstehen und eine Naturblumenwiese den ganzen Weg entlang. Vor der Brücke Richtung Mühlgasse werden im Sinne einer „Essbaren Stadt“ Obstbäume und Sträucher gesetzt, um das Gesamtbild abzurunden und zur freien Entnahme gesundes Obst anbieten zu können.

EIN JAHR BUNTE KOALITION

Bürgermeister Franz Rumpler (ÖVP)

Berndorf: Nachdem die einstige rote Hochburg bei der letzten Gemeinderatswahl herbe Verluste einstecken musste, taten sich die ÖVP, die FPÖ, die LZB (Liste Zukunft Berndorf) und die UBV (Unser Berndorf verändern) zusammen und bildeten eine 4-er Koalition, von ihnen selbst „bunte“ Koalition genannt. Während erstmals in Berndorfs Geschichte die ÖVP mit Franz Rumpler den Bürgermeister stellt, sitzt die SPÖ, die sich noch immer auf einem Selbstfindungskurs befindet, auf der Oppositionsbank. Die 4er-Koalition sieht sich auf einem Erfolgskurs, wie Koalitionssprecherin Birgitta Haltmeyer (ÖVP)  betont: „Recht schnell war klar, dass bei den vier Partnern das Bedürfnis nach Veränderungen sehr groß ist und man miteinander Berndorfs Zukunft gestalten möchte. Wir einigten uns auf engagierte Persönlichkeiten für die wichtigsten Ämter in der Kruppstadt. Obwohl erst 12 Monate vergangen sind und die Coronakrise unser aller Leben einschränkte, konnten von unserer neuen Stadtregierung schon wichtige Projekte auf Schiene gebracht werden. Im Sommer erarbeitete man ein konkretes 20-Punkte-Programm, welche derzeit Schritt für Schritt abgearbeitet wird. So wird bereits im April mit dem Ausbau des Kindergartens in der Klostermanngasse sowie der Errichtung einer Kleinkinderbetreuung begonnen. Die Bagger rollen auch nach St. Veit, wo ein weiterer Triesting-Hochwasserschutz gebaut wird. Berndorfs Kultur disponierte wegen Corona um und belebt die Stadt mit Outdoor-Konzerten in der Fußgängerzone und Festspielen am Fabrikgelände der Berndorf AG. Man bemüht sich verstärkt um die Einbindung von Bürger- und Wirtschaftsinteressen in eine nachhaltige Stadtentwicklung sowie um stabile Finanzen zu Coronazeiten“.

Naturgemäß sieht das die Opposition ganz anders, wie SPÖ-Fraktionssprecher Karl Borowy kontert:

„Ein herausforderndes Jahr lieg hinter uns. Zuerst der Gang in die Opposition und danach Corona. Beides war im Vorhinein schwer vorstellbar.

Doch im Gegensatz zur Pandemie kann man dem Gang in die Opposition auch Positives abgewinnen. So haben wir die Chance, die Partei und die Fraktion neu auszurichten wir können uns dadurch vollkommen der Arbeit für unser Berndorf widmen. Neue Ideen sind entstanden und auch hat, durch den frischen Wind unserer Quereinsteiger, ein Modernisierungsprozess stattgefunden. Wir bringen uns konstruktiv in die Arbeit unserer Stadtregierung ein und versuchen Vorschläge, welche zum Teil von uns auch schon vor der Wahl bekannt gemacht wurden, umzusetzen.

Die Schwierigkeit der Oppositionsarbeit liegt darin, dass wir lernen müssen, uns in Geduld zu üben.

Schön wäre es, wenn Ideen der Stadtregierung, welche zum Teil auch aus unserer Feder stammen (Thema Stadtentwicklung, Straßenbeleuchtung, etc.), nicht nur in Marketinghülsen auf Facebook enden würden, sondern endlich umgesetzt werden!

Ein Jahr Regierungsarbeit und dann, mangels Ideen, eine Umfrage zu machen, was sich die Bürger wünschen, entspricht nicht unserer Vorstellung von aktiver Arbeit für Berndorf.

Aber nichtsdestotrotz werden wir, bei vernünftigen Ideen der Stadtregierung, unsere Unterstützung anbieten.

Ganz nach unserem Motto „Berndorf, wir schau´n drauf“!“

Vizebürgermeister Kurt Hoffer (LZB)

Bürgermeister Franz Rumpler (ÖVP) ist sehr bemüht: Es geht um das Wohl unserer Bürger und unserer Stadt. Mir ist es wichtig, dass wir mit allen Mandataren gut zusammen arbeiten können, auch mit der Opposition. Nur so können wir die Arbeit für unsere Stadt vorantreiben“

Davon ist auch Vizebürgermeister Kurt Hoffer (LZB) überzeugt: „Die Arbeit in der Koalition macht wirklich Spaß und es ist toll ein Teil dieser Stadtregierung zu sein“

UBV-Listenführer Gerald Aster

UBV-Listenführer Geral Aster:

"Da ich in unsere 4er-Koalition von Beginn an für die UBV verhandelte, kenne ich die Unsicherheiten, die alle vier Parteien anfangs verspürten. Doch nach einem Jahr ist die 4er-Koalition eingearbeitet, brachte einige Projekte voran und wird noch vieles leisten. Es ist BGM Rumpler zu verdanken, dass er teamorientiert führt und jedem Koalitionspartner, so auch UBV, seinen Freiraum gibt".

FPÖ-Fraktionsobmann Gerald Wolf

Fraktionsobmann Gerald Wolf (FPÖ): „Der Zusammenschluss mit der ÖVP, LZB und UBV war die beste Entscheidung, die wir treffen konnten. Wir sind eine Koalition auf Augenhöhe und können auch noch viel mehr an der Gestaltung unserer Stadtgemeinde mitarbeiten. Es gibt zwar sehr viel Arbeit aber der kommen wir alle sehr gerne nach“

ADLER LEGT SEINE ÄMTER ZURÜCK -

VERBLEIBT ABER IM GEMEINDERAT

Mit Pax möchte Adler die Rettungshundeausbildung machen

Berndorf: Kurt Adler gab seine Rücklegung des Stadtrates und des Parteiobmannes der SPÖ-Fraktion St. Veit bekannt, verbleibt aber als Gemeinderat. Adler  legt seine Funktionen ohne Streit und Groll zurück und bleibt auch seiner  SPÖ-Fraktion treu.   

Adler gilt als besonnener, verlässlicher Politiker, der der SPÖ treu verbunden ist. Fünfzehn Jahre war er als SPÖ Mandatar im Gemeinderat. Einige Jahre fungierte er als Stadtrat für Tourismus, Wirtschaft, anschließend für den Wohnbau, Raumordnung und Kultur. Nach dem Ableben von Werner Bader übernahm er den Vizebürgermeister, den er bis zur Gemeinderatswahl 2020 bekleidete. Als SPÖ-Spitzenkandidat bei der letzten Gemeinderatswahl musste er allerdings eine bittere Niederlage und den Verlust von 7 Mandaten einstecken.

Seit der letzten Gemeinseratswahl 2020 war er bis dato Stadtrat für Liegenschaften, Friedhöfe und Denkmäler.

Auf den Hund gekommen!

Adler sieht seine Zukunft eher im privaten Bereich, er schaffte sich einen Hundewelpen an, mit dem er die Ausbildung zum Rettungshund absolvieren möchte. Sein Gemeinderatsmandat wird  sich Adler  behalten:

„Ich bin der Meinung, dass meine Nachfolger bereits jetzt mehr in der Öffentlichkeit präsent sein sollten und nicht erst vor der nächsten Gemeinderatswahl. Ich werde ihnen mit Rat und Tat gerne zur Seite stehen und mich auch weiterhin bei der SPÖ und im Gemeinderat mit meiner Erfahrung einbringen. Ich bin überzeugt, den richtigen Schritt zum richtigen Zeitpunkt im Sinne der SPÖ Berndorf-St.Veit-Ödlitz-Veitsau-Steinhof gesetzt zu haben. Ich möchte mich für das Vertrauen und für die gute Zusammenarbeit bei allen bedanken“

Betroffen zeigte er sich allerdings über den Austritt seiner einstigen Parteifreunde, den er bis Freitag nicht wirklich wahrhaben wollte und auch dementierte. Als Adlers möglicher Stadtrats-Nachfolger wird Gemeinderat Jürgen Schrönkhammer (SPÖ) gehandelt.

POLIZEI BERNDORF AUF AUFKLÄRUNGSKURS

Die Haltestelle St. Veit wird immer wieder Opfer von Vandalen
Kontrollinspektor der Polizei Berndorf: Thomas Hochreiter

Berndorf: Laufend darf sich die Polizei Berndorf rund um Kontrollinspektor Thomas Hochreiter über Aufklärungserfolge verschiedener Delikte freuen, wie auch jetzt wieder bei zwei Fällen.

 

Einer davon war ein versuchter Versicherungsbetrug eines 40-jährigen Pottensteiners mit einer Schadenshöhe von ca. 27.000 Euro. Er gaukelte einen Wohnhauseinbruch vor, den ihm die Polizisten nach umfangreichen Erhebungen und Nachforschungen widerlegen konnten. Er wurde bei der Staatsanwaltschaft Wr.Neustadt wegen Vortäuschung einer mit Strafe bedrohten Handlung und versuchten Versicherungsbetrug angezeigt.

 

Bahnhof Vandalen ausgeforscht

 

Der zweite Fall geht besonders Liebhaber historischer Gebäude und der Bevölkerung an die Nieren.

Der malerische, denkmalgeschützte Bahnhof in St. Veit wird immer wieder Opfer von Vandalen und Sachbeschädigungen. Deshalb ist die Freude in der Bevölkerung umso größer, dass die Polizei Berndorf zwei dieser Täter ausforschen konnte. Dieses Mal versuchten zwei Jugendliche im Alter von 15 Jahren in eine dort deponierte Zeitungskassa einzubrechen und schossen die Fensterscheiben am Bahnhof ein. Obwohl sich die Schadenssumme mit ca. 1500 Euro eher gering hielt, ist es für die St. Veiter eher von ideellem Wert, dass diese Strolche ausgeforscht werden konnten. Sie wurden bei der Staatsanwaltschaft Wr. Neustadt auf freiem Fuß angezeigt.

ING. GEORG RUMPLER NEUER FF-KOMMANDANT DER FF-ST.VEIT

1. FF-Kommandant der FF-St.Veit: Alexander Hiez von 1874-1876

St.Veit: Bei der 147. Mitgliederversammlung der FF-St. Veit im Dorftreff fanden auch die Wahlen für den FF-Vorstand statt.

 

 

Vor der Mitgliederversammlung wurden die Feuerwehrmitglieder einem freiwilligen Corona-Test durch dazu ausgebildete Kameraden der FF St. Veit, die auch als Rot-Kreuz-Sanitäter tätig sind, unterzogen.

 

Zum neuen Kommandanten der FF St. Veit/Tr. wurde der bisherige

RUMPLER LÖST MARSCHALL AB

2. Kommandant Stellvertreter Ing. Georg Rumpler gewählt, der in dieser Funktion Josef Marschall, der nicht mehr zur Wahl antrat, nachfolgt.

Zum Feuerwehrkommandant-Stellvertreter wurde Ing. Anton Appel jun. gewählt, der Abschnittsfeuerwehrkommandant Brandrat DI Rudolf Hafellner in dieser Funktion nachfolgt. Auch Rudi Hafellner stellte sich nicht mehr der Wahl, wird jedoch wieder für die Wahl zum Abschnittsfeuerwehrkommandanten zur Verfügung stehen.

 

Nach der Angelobung des neuen Kommandanten und dessen Stellvertreters durch Bürgermeister und Feuerwehrkamerad Franz Rumpler (ÖVP) wurde der bisherige Leiter des Verwaltungsdienstes, OV Johannes Weinbauer, vom neuen Kommandanten wieder in diese Funktion bestellt.

 

Anschließend wurde Josef Marschall in Würdigung seiner Verdienste als Feuerwehrkommandant zum Ehren-Feuerwehrkommandant der Freiwilligen Feuerwehr St. Veit/Tr. ernannt. Josef "Pepe" Marschall war seit 2004 Kommandant und lange Zeit davor im Verwaltungsdienst, auch auf Abschnittsebene, tätig.

Ebenso wurde Rudolf "Rudi" Hafellner in Würdigung seiner Verdienste als stellvertretender Kommandant zum Ehren-Feuerwehrkommandantstellvertreter ernannt. Rudi Hafellner war 5 Jahre 1. Kommandant-Stellvertreter und davor auch jahrelang im Verwaltungsdienst, ebenso wie Josef Marschall auch auf Abschnittsebene, tätig.


 

Beide Kameraden versicherten, auch weiterhin mit vollem Einsatz der Feuerwehr St. Veit/Tr. zur Verfügung zu stehen.

Die Angelobung von Sebastian Kantner, der von der Feuerwehrjugend in den Aktivstand überstellt wurden und die Beförderung von Marco Maitz zum Hauptfeuerwehrmann wurde bereits vom neuen Kommando ausgesprochen.

 

Die Kameraden der FF St. Veit/Tr. gratulieren den ausgezeichneten und beförderten Kameraden, aber vor allem dem neu gewählten Kommandant HBI Ing. Georg Rumpler und seinem Stellvertreter OBI Ing. Anton Appel und wünschen ihnen für ihre verantwortungsvolle Tätigkeit alles Gute, aber auch viel Kraft.

Ing. Anton Appel, Ing. Georg Rumpler und Hannes Weinbauer

WIR GRATULIEREN

ZITA ZEMETER

ZUM GEWONNENEN

1. PLATZ

BEIM  WEIHNACHTSDEKOWETTBEWERB 

HILFE VON VERSICHERUNGSBERATER 

Berndorf: Ein Pottensteiner (Name der Redaktion bekannt) konnte seine Autoversicherung nicht zahlen und war verzweifelt. Ihm drohte bereits der Kennzeichenentzug.

In seiner Hilflosigkeit kontaktierte er seinen Versicherungsberater Andreas Kronfellner, der ihm riet, so viel wie möglich einzuzahlen und ihm den Beleg zu mailen. Er würde sich dann um eine eventuelle Ratenvereinbarung kümmern.

Dies tat der Pottensteiner und es kam für ihn ein kleines Weihnachtswunder in Form eines Mails retour. Kronfellner beglich aus eigener Tasche den Rest und dem Autolenker blieb der Entzug der Kennzeichen erspart.

Bekannt wurde das Ganze nicht etwa von Kronfellner, sondern von dem Versicherungsnehmer und nach und nach stellte sich heraus, dass er nicht der Einzige ist, der bereits in dieser Form Hilfe von Kronfellner erhielt.

ADLER RETTET HISTORISCHE GRÄBER

Berndorf: Stadtrat Kurt Adler ist auch für die Friedhofe zuständig und ehrt ganz besonders das Andenken an die Verstorbenen. Deshalb ist es ihm auch ein großes Anliegen, einzigartige und historische Grabstätten zu erhalten und zu schützen. Einige davon ließ er bereits vom Gestrüpp befreien und versucht deren Geschichte zu erforschen.

Der Friedhof in Berndorf wurde 1904 unter Bürgermeister Ferdinand Harless errichtet. Unlängst holte STR Kurt

Adler die Expertise von Heimatforscher Reinhard Muschik ein, um zu erheben, welche der

heimgefallenen Gräber von historischem Wert für die Stadtgemeinde Berndorf sind. Viele der Kreuze

bzw. Grabsteine können als sakrale Kulturgüter bezeichnet werden, weshalb die Errichtung einer Art

Gedenkstätte geplant ist, um diese wertvollen Zeitdokumente zu erhalten.

Bei ersten Arbeiten, alte, bereits seit vielen Jahrzehnten heimgefallene Grabstätten auszuschneiden,

stieß man auf eine sehr interessante Skulptur, die von STR Kurt Adler als „der Denker“ bezeichnet

wird und Rätsel aufgibt.

Adler hofft auf Informationen aus der Bevölkerung

 

Bekannt ist nur, dass eine Fam. Mayr bis 1981 für die Erhaltung des Grabes aufkam. Wen die Skulptur

darstellt, konnte bis dato nicht erhoben werden. Hier würde sich STR Kurt Adler über Unterstützung

aus der Bevölkerung freuen: „Wir sind auf Hinweise der älteren Generation angewiesen, die uns

vielleicht über den Urheber dieser Skulptur, bzw. wen sie darstellt, Aufschluss geben kann. Wir

stehen erst am Anfang der Arbeiten und sind schon sehr gespannt, welche Mysterien unser Friedhof

noch enthüllt. Eine Gesellschaft erkennt man auch darin, wie sie mit ihren Verstorbenen umgeht.“

Mehr Sicherheit für Berndorf

Die Kooperation zwischen der Stadtgemeinde Berndorf und der Sicherheitsfirma FasSsec wurde verlängert.

 

Seit 1. August unterstützt die Firma FasSsec die Stadtgemeinde Berndorf mit Rundgängen und Kontrollen in den Abend- und Nachtstunden. Die enge Zusammenarbeit zwischen der Firma FasSsec und der Abteilung Ortspolizeilichen Angelegenheiten wurde ursprünglich bis September 2020 abgeschlossen durch das postive Feedback der Bevölkerung nun verlängert. Für Stadtrat Ullrich ein Schritt in die richtige Richtung, da diese Jahr besonders viele Vandalenakte und mutwillige Zerstörungen zu verzeichnen waren. Seit die Abteilung für Ortspolizeiliche Angelegenheiten durch die Firma FasSsec unterstützt wird und somit letztlich die Präsenz erhöht wird, sind auch diese Delikte rückgängig. Auch den zuständigen Mitarbeiter Mark Benedek freut die Verstärkung, ein guter Anfang für die erfolgreiche Abteilung.

PLAUDEREI IM TAL MIT BÜRGERMEISTER

FRANZ RUMPLER

KINDERGARTENZUBAU IN DER KLOSTERMANNGASSE

Berndorf: Nachdem die Stadtgemeinde Berndorf über Nachwuchs nicht klagen kann, sind zusätzliche Kindergartenplätze notwendig geworden. Vizebürgermeister Kurt Hoffer plante einen Zubau im Kindergarten-Klostermanngasse, der jetzt gebaut werden soll. Mit der Fertigstellung wird im Herbst 2021 gerechnet.

„Nachdem der Plan für den KINDERGARTEN-ZUBAU  im Gemeinderat einstimmig beschlossen wurde, kann man zügig an der Umsetzung dieses großen Projektes herangehen. Wir haben durch die provisorische Installierung zweier zusätzlicher Kindergarten- Gruppen schon jetzt zusätzlich Platz für unsere Kinder für das laufende Jahr geschaffen und werden nun den KG in der Klostermanngasse um drei Gruppen ausbauen. Dieser Neu- und Zubau beinhaltet auch zusätzlich die Installierung einer Tagesbetreuungseinrichtung, um auch den dafür vorhandenen Bedarf abdecken zu können. Als Vizebürgermeister und Ressortzuständiger freue ich über die kompetente Herangehensweise des Berndorfer Bauamtes und möchte mich bei allen Beteiligten für ihre Unterstützung bedanken. Besonders hervorheben möchte ich unseren Bürgermeister Franz Rumpler und unseren Finanzstadtrat Christoph Prendinger, die wesentlich dazu beigetragen haben, dieses tolle und wirklich notwendige Projekt so schnell und professionell auf Schiene zu bringen! Wir als Stadtgemeinde haben hiermit ein wirklich eindeutiges Zeichen gesetzt, wie wichtig uns auch der Ausbau der Kinderbetreuung für Berndorfs Familien ist“, ist Hoffer überzeugt.

EHRUNGEN VERDIENTER BÜRGER 

FOTOS: ANDREAS HALTMEYER

 

Der 23. August stand im Zeichen von besonderen Persönlichkeiten, die Besonderes für unsere Stadtgemeinde Berndorf geleistet haben. Bürgermeister ehrte die in der vergangenen Periode aus dem Gemeinderat ausgeschiedenen und verdienten Persönlichkeiten wie Renate Kiss, , Friedrich Vyskocil, Markus Wölfl, Kurt Wölfl, Gertraud Fürst und Brigitta Zauner sowie die beiden engagierten Stadträte a.D. und Andreas Rottensteiner. Goldene Ehrennaden erhielten auch Kontrollinspektor in Ruhestand Robert Janisch und Medizinalrat Dr. Helmut Niederecker.
Hervorzuheben ist die Auszeichnung mit dem Goldenen Ehrenring der Stadtgemeinde Berndorf für Christa Kratohwil, die in ihrer 30-jährigen Tätigkeit im Gemeinderat laut BGM Rumpler unter anderem „Denkmäler restaurierte und setzte (wie die Diana im Theaterpark) oder sogar aufwendig versetzte (wie die Niederfeldkapelle)“.
Für die Ehrung des ehem. Vorstandsvorsitzenden der Berndorfer AG Dr. Peter Pichler kam sogar Nationalratsabgeordnete Mag. -Cincelli mit einer herzlichen Laudatio nach Berndorf und überreichte ihm den Goldenen Bären der Stadtgemeinde Berndorf.
Vielen Dank an den Musikverein St. Veit und die Streichergruppe rund um Eva Schanznig, die für einen klangvollen, musikalischen Rahmen sorgten und an die Showdance Gruppe Triestingtal für den schwungvollen Abschluss des Festaktes im Theaterpark.

GEMEINDERATSWAHL 2020

Züricher Schnitzerl aus der Casa Italia

Die Fetzenkammer findet man auf FB unter

"Erste Berndorfer Fetzenkammer"

KATER LAUSER

IST EIN EIFRIGER  LESER

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