BERNDORF IM BLITZLICHT

STADTGEMEINDE BERNDORF

 

BÜRGERMEISTER:

HERMANN KOZLIK

 

Telefon: 02672/822 53 0
Fax: 02672/856 37
E-Mail: post@berndorf.gv.at

 

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Ein "Wachmann" für Berndorf

Mark Benedek ist ein Musterbeispiel eines engagierten Mitarbeiters. Ursprünglich wurde er als Kindergartenhelfer und Mitarbeiter des Bürgerservice von der Stadtgemeinde Berndorf eingestellt. Nachdem in der Krupp Stadt zahlreiche Vandalenakte und auch Parksünder zu beklagen sind, erarbeitete Benedek ein passendes Konzept um dagegen angehen zu können. Er beschaffte auf Eigenkosten die passende Bekleidung und büffelte um sämtliche notwendige Prüfungen für das Amt eines "Ortspolizisten" mit Erfolg abschließen zu können.

So wurde er jetzt gemäß dem Motto des Innenministerium "Gemeinsam sicher" von der NÖ Landesregierung zum Organ der Straßenaufsicht angelobt. Durch die Ermächtigungen kann Benedek alle Verkehrs-polizeilichen Probleme im ruhenden Verkehr für alle Bundes-, Landes- u. Gemeindestraßen anpacken. Auch wird bei allen öffentlichen Plätzen für Ordnung sorgen.

Ressortchef Sicherheitsstadtrat Gerhard Ullrich ist somit ein Herzenswunsch in Erfüllung gegangen: "Keinesfalls sollen Abstrafen im Vordergrund stehen, sondern auf die Menschen zuzugehen und sie auf etwaige vergehen aufmerksam zu machen. Bei ganz Uneinsichtigen, muss halt dann auch gestraft werden".

Federführend bei diesem Projekt war Vizebürgermeister Kurt Adler, der sichtlich stolz auf seinen "neuen" Mitarbeiter ist: "Damit stärken wir nicht nur subjektiv das Sicherheitsgefühl, sondern wir leisten auch einen wichtigen Beitrag, um unsere Polizeiinspektion etwas zu entlasten und das wirkt sich auf jeden Fall auch auf die Sicherheit unserer Bevölkerung positiv aus. Für mich ist das ein erster Schritt um die Sicherheit in Berndorf auszubauen, ich möchte mich bei Mark Benedek auf jeden Fall herzlich für sein vorbildliches Engagement bedanken".

Grosser Erfolg bei Sommerspielen

Die Festspiele Berndorf sind das jährliche Highlight im Stadttheater Berndorf schlechthin. Dementsprechend gut besucht war die Premiere am Donnerstag, den 1. August zum heurigen Theaterstück "Wenn schon, denn schon" von Ray Cooney.

Inhaltlich geht es um untreue Ehemänner und verlogene Politiker! Richard Willey, gespielt von Alexander Jagsch, ist beides davon. Er will auf jeden Fall seinen dienstlichen Aufenthalt in einem Hotel mit einem kleinen Seitensprung verbinden. Um seinen politischen Gegnern nicht in die Hände zu spielen, muss dieses außereheliche Vergnügen natürlich äußerst diskret ablaufen, was zu äußerst spannenden und für das Publikum komischen Situationen führt.

Das Schauspielerteam rund um Intendantin Kristina Sprenger brillierte auf jeden Fall vom Anfang bis zum Ende. Ob es nun Christoph Fälbl, Alexander Jagsch, Martin Schlager, Franziska Hetzel, Eric Lingens, Doris P. Kofler, Eric Lingens, Robert Kolar oder Samantha Steppan war, sie alle gaben ihr Bestes. Regisseur Andreas Steppan kann durchaus mit seinem Ensemble zufrieden sein und die Stadtgemeinde Berndorf mit dem Erfolg des Stückes.

Davon überzeugten sich auch Landesrätin Mag. Teschl-Hofmeister in Vertretung der Landeshauptfrau, der 2. Präsident des NÖ Landtages Gerhard Karner, Nationalratsabgeordneter Peter Gerstner, die beiden Landtagsabgeordneten Elvira Schmidt und Karin Scheele, vom Flughafen Wien Vorstand Mag. Julian Jäger, Siemens Vorstand KR Ing. Wolfgang Hesoun, Mag. Paul Blaguss, Operndiva Daniela Fally, Natalia Ushakova, Markus Freistätter, Michael Garschall, Christoph Grassmugg, Sophia Grabner, Bundesminister a.D. Rudolf Hundstorfer, Nils Klingohr, Lotte Ledl, Peter Lodinsky, Dr. Manfred Matzka, Erika Mottl, Andrea Kloc-Radakovits, Michael Roscher, Bezirkshauptfrau Mag. Verena Sonnleitner , Jörg Stelling, Catherine Oborny, Peter Michael Lingens, Nadja Bernhardt.

Einige wenige Restkarten für die kommenden Aufführungen wären noch zu ergattern.

Alle Theaterinteressierten können sich auch im Berndorfer Stadtmuseum ein Bild über die Geschichte des ehrwürdigen Kaiser Franz Joseph Theater machen. Die heurige Sonderausstellung "120 Jahre Stadttheater Berndorf, 30 Jahre Festspiele" lockt regelrecht ins Museum, wie auch die zahlreichen Exponate der Krupp Ära.

Vandalen am Berndorfer Bahnhof

Der Berndorfer Bahnhof steht unter Denkmalschutz und wurde in der Krupp Ära erbaut.

Seit Jahren treten immer wieder Vandalenakte auf, dass sogar der Warteraum gesperrt werden musste, weil Unbekannte diesen mit einer Toilettenanlage verwechselt haben dürften. Zur Krönung wurde jetzt noch die Fassade mit Schmierereien verunstaltet, wodurch ein enormer Schaden entstanden ist. Trotz Videoüberwachung dürfte man der Situation nicht Herr werden.

Sicherheitsstadtrat Gerhard Ullrich ärgert sich maßlos: „Ich kann mich ja nur mehr wundern und frage mich, was in den Köpfen dieser Vandalen vorgeht. Man hat sogar im Durchgangsbereich ein Lagerfeuer gemacht. Ich möchte die Polizei bitten, dort öfters Nachschau zu halten“.

Die ÖBB brachte die Vorfälle zur Anzeige, der oder die Täter konnten allerdings noch nicht ausgeforscht werden.

Henrich Zeuge eines Attentates !

„Ich sehe heute noch das Messer vor mir liegen, es war einfach schrecklich“, erinnert sich die Berndorfer Finanzstadträtin Manuela Henrich (SPÖ) an das Messerattentat im Kaiser Franz Joseph Spital, wo sie mit ihrer Mutter Zeugin war.

„Meine Mama saß unmittelbar neben dem Täter, wir können es noch gar nicht fassen, wie hilflos man so einer Situation ausgesetzt ist“.

Schon ein paar Mal musste Henrich zur Behandlung ins Kaiser Franz Joseph Krankenhaus. So auch am Mittwoch, den 10. Juni. Nichtsahnend nahmen sie im Wartebereich neben einem Mann Platz, um auf die bevorstehende Behandlung zu warten.

„Er verhielt sich total unauffällig, zu seinen Füßen stand ein Rucksack, meine Mutter saß neben ihm und wir ahnten nicht, in welcher Gefahr sie sich befand. Dann plötzlich als der Oberarzt aus dem Nebenraum herauskam, sprang der Herr neben meiner Mutter auf und stach ohne Vorwarnung zu. Das Messer fiel zu Boden und der Arzt flüchtete unter lautem Schreien in den Raum zurück, wohin sehr rasch Hilfe herbeieilte. Der Täter fuchtelte mit Händen umher, sprach Unverständliches und nahm wieder Platz. Wir waren alle wie gelähmt. Niemand wurde panisch oder getraute sich auch nur zu bewegen oder zu sprechen. Es war ein komisches Gefühl, wie ein surreales Ereignis, bei dem man wie versteinert zusieht, aber unfähig ist, eine Handlung zu setzen. Der Täter saß seelenruhig neben uns und das Messer lag neben ihm auf dem Boden.

Es dauerte bestimmt nicht lange, bis der spitalsinterne Sicherheitsdienst und anschließend die Polizei und eine WEGA- Einheit kamen, aber für uns war es wie eine Ewigkeit, hatten wir doch alle Angst.

Danach ging alles Schlag auf Schlag, wir wurden hinausgebeten, der Arzt wurde auf einer Liege, bei uns vorbei, zur Notoperation gebracht und der Täter widerstandslos abgeführt. Das Kriseninterventionsteam arbeitete ebenfalls großartig und wir wurden bestens betreut.

Nur werden wir trotzdem den Vorfall nicht vergessen können, bei jedem weiteren Krankenhausbesuch ein mulmiges Gefühl haben und uns lieber etwas abseits der wartenden Menge im Wartebereich setzen.

„Wir wünschen dem Oberarzt, der sich Gott sei Dank aufgrund der Notoperation auf dem Weg der Besserung befindet, baldige Genesung. Für mich sind solche Taten absolut unverständlich, geht es doch in Spitälern um Hilfeleistung und ich kann diese Aggressivität überhaupt nicht verstehen und schon gar nicht nachvollziehen“, schaudert es Henrich.

Neuer Psychotherapeut in Berndorf

Am Freitag gratulierte Bürgermeister Hermann Kozlik und Stadtrat Franz Rumpler dem neuen Psychotherapeuten Florian Koschitz, der kürzlich in der Hernsteinerstraße 27 seine Praxis eröffnete.

"Ich engagiere mich als Wahl-Triestingtaler jetzt beruflich in meiner nunmehrigen Heimatregion für die psychische Gesundheit und ein glückliches Miteinander. Berndorf - Traditionstadt- im Triestingtal - habe ich als mein berufliches Zentrum gewählt und ich trage hier zu einem guten Zusammenleben bei.

Privat lebe ich seit 2017 in St. Corona am Schöpfl mit meiner Lebensgefährtin Stefanie und zwei Dutzend Tieren – Schafe, Ziegen, Katzen, Gänse, Hühner und Hündin Emma" erzählt der motivierte  Therapeut.

Koschitz arbeitet mit Erwachsenen, Paaren, Familien und Jugendlichen in Einzel- und Mehrpersonensitzungen.

Außerdem bietet er tageweise Aufstellungsseminare an, an denen die TeilnehmerInnen mittels systemischer Strukturaufstellungen Lösungen für ihre familiären, privaten und beruflichen Anliegen erwirken können.

Häufig (aber nicht ausschließlich) arbeitet er mit Menschen, die unter Depressionen, Ängsten, Beziehungsproblemen, Zwangshandlungen, mangelndem Selbstwert, Suchtproblematiken oder psychosomatischen Symptomen leiden.

Koschitz bringt mehr als zwanzig Jahre Erfahrung von  einer freiwilligen Hilfsorganisation (Feuerwehr) mit, sowie ein knappes Jahrzehnt in der Jugendarbeit (Feuerwehrjugend und sozialpsychiatrische Wohneinrichtungen).

Er hat an der Universität Wien und an der Lehranstalt für systemische Familientherapie  seine Psychotherapieausbildung abgeschlossen und parallel in München eine 4-jährige psychotherapeutische Ausbildung mit Schwerpunkt „Systemische Strukturaufstellungen“ und „Hypnotherapeutische Kommunikation“ absolviert.

Einige Jahre früher hat er ein wirtschaftswissenschaftliches Studium abgeschlossen und etwa ein Jahrzehnt in der Industrie und als Führungskraft in Unternehmensberatungen gearbeitet.

Koschitz: "Warum ich meinen Beruf als Psychotherapeut gerne ausübe:

Hier geht es jeden Tag darum, mit Menschen auf Themen zu schauen, die für sie von grundlegender Bedeutung sind. Jede gemeinsam verbrachte Stunde ist bedeutsam. Nichts ist belanglos.

Ich empfinde tief gehende Freude, wenn ich miterleben kann, wie jemand aus einer schwierigen, manchmal als aussichtslos empfundenen Situation heraus beginnt, seine Lebendigkeit wieder zu entdecken und zu entfalten.

Es macht für mich einfach Sinn, anderen zu erleichtern, ein gutes Miteinander mit den Menschen in ihrer Familie, Freundeskreis und Berufsumfeld zu schaffen und einen guten Weg für das eigene Leben zu beschreiten"

Zu erreichen ist Koschitz unter der Tel.Nr. 0650 4303122

Ulli Auer neue Kulturlady

Seit einiger Zeit leitet Ulli Auer die Geschicke des Kulturamtes in Berndorf. Nach Langzeitkulturlady Helga Hejduk kein einfaches Unterfangen. Hejduk hatte die Kultur perfekt im Griff und ihre Arbeit fortzusetzen ist eine große Herausforderung, die Auer gerne auf sich nimmt.

Die sympathische Kulturlady lockte vor 23 Jahren die Liebe nach Berndorf und bringt schon alleine von der Tourismusschule Semmering Fachwissen mit. Die Mutter zweier Söhne (28. u. 18. Jahre) arbeitete 25 Jahre in der Reisebranche und lernte somit auch die Welt und deren Kultur kennen.

Berndorfs Kulturszene interessierte sie schon immer: "Ich erkunde gerne gemeinsam mit meinem Lebensgefährten mit dem Mountainbike die schöne Umgebung bei uns. Der Bereich Kultur hat mich als einzige Alternative zur Reisebranche immer schon gereizt und ich bin froh, dass ich die Möglichkeit bekommen habe. Ein Großteil des Programmes für 2020 steht bereits und ich finde meine neuen Aufgaben sehr spannend".

Vizebürgermeister und Kulturboss Kurt Adler ist mit seiner neuen Mitarbeiterin sehr zufrieden: " "Erstmals erfolgte auf meine Anregung hin die Personalauswahl im überparteilichen Personalausschuss. Mit der getroffenen Auswahl bin ich sehr zufrieden, Ulli Auer hat sich in kurzer Zeit in ihre neue Aufgabe eingearbeitet und sich gut in das bestehende Team integriert."

EU-Wahl 2019

Wahlergebnis Stadtgemeinde Berndorf

Quelle: BH-Baden (ohne Wahlkarten) 

Schmetterlinge zogen nach Berndorf

Stadtrat Gerhard Ullrich verzierte einige öffentliche Plätze und Bäume sowie auch in der FUZO mit Blechschmetterlingen zur Freude viele Berndorfer.

"Wir machen unsere Stadt ein bisschen bunter. Wir haben in die Rabatte auch bienenfreundliche Blumen- u. Kräutersamen gestreut  und hoffen, dass sie prächtig gedeihen werden. So erfreut sich nicht nur das Auge an den Blechschmetterlingen, sondern auch unsere Nützlingsinsekten an dem Nektar der Blumen- u. Kräuter.  An den Bäumen wurden die Blechschmetterlinge  mit Kabelbinder befestigt, damit die Bäume nicht darunter leiden müssen", freut sich der rührige Stadtrat.

Züricher Schnitzerl aus der Casa Italia

Die Fetzenkammer findet man auf FB unter

"Erste Berndorfer Fetzenkammer"

KATER LAUSER

IST EIN EIFRIGER  LESER

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