BERNDORF IM BLITZLICHT
STADTGEMEINDE BERNDORF
BÜRGERMEISTER:
JÜRGEN
SCHRÖNKHAMMER
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Allgemeinmediziner Martin Honsel nun auch neuer Stadtarzt in Berndorf
Die medizinische Versorgung der Stadt Berndorf erhält eine weitere Stärkung:
Martin Honsel wurde neben seiner Tätigkeit als Hausarzt nun auch offiziell zum Stadtarzt der Stadtgemeinde Berndorf bestellt. Vor rund einem dreiviertel Jahr übernahm Martin Honsel die Arztpraxis von dem langjährigen in Berndorf praktizierenden Allgemeinmediziner Herbert Walzel in der Kruppstraße 25 und freut sich bereits über zahlreiche zufriedene Patienten.
Nun wurde er von der Stadtgemeinde Berndorf auch zum Stadtarzt bestellt.
Mit dieser zusätzlichen Funktion übernimmt Martin Honsel künftig wichtige medizinische Aufgaben für die Stadt und ihre Bürger.
Die Aufgaben eines Stadtarztes sind vielseitig, so übernimmt Honsel jetzt medizinische Sachverständigentätigkeiten im Rahmen des Bestattungsgesetzes, schulärztliche Tätigkeiten und wird ärztliche Gutachten für angehende und bereits tätige Gemeindebedienstete erstellen.
Darüber hinaus ist er auch dafür verantwortlich, die Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehren in Berndorf auf ihre Tauglichkeit für den Feuerwehrdienst zu untersuchen, und führt ab sofort auch sanitätspolizeiliche Gutachten und Stellungnahmen durch.
Honsel selbst erklärt: „Ich freue mich, dass mir die Stadtgemeinde Berndorf diese Aufgabe übertragen hat. Ich fühle mich in Berndorf sehr wohl und werde mein Bestes geben.“
Bürgermeister Jürgen Schrönkhammer (SPÖ/UBV) freut sich, mit Martin Honsel einen erfahrenen Mediziner für diese wichtige Aufgabe gewonnen zu haben: „Die Sicherstellung einer wohnortnahen medizinischen Versorgung ist für unsere Gemeinden von großer Bedeutung. Deshalb freue ich mich besonders, dass Martin Honsel diese zusätzliche, verantwortungsvolle Aufgabe übernimmt.
Im Namen der Stadtgemeinde Berndorf möchte ich mich herzlich für seine Bereitschaft bedanken, diese Funktion auszuüben.“ Damit leiste der praktische Arzt einen wertvollen Beitrag für die Gesundheit und Lebensqualität der Berndorfer Bürgerinnen und Bürger. Schrönkhammer hält fest: „Ich freue mich auf die Zusammenarbeit und wünsche ihm für seine Tätigkeit viel Erfolg und alles Gute.“
Dankeschönfest für Sonderschuldirektorin Heidemarie Fischer!
Zum Schulschluss verabschiedete die Allgemeine Sonderschule Berndorf ihre beliebte Landzeitdirektorin Heidemarie Fischer, die ihren wohlverdienten Ruhestand antrat.
Zum Schulschluss verabschiedete die Sonderschule Berndorf ihre beliebte Landzeitdirektorin Heidemarie Fischer, die ihren wohlverdienten Ruhestand antrat.
Seit 2013 leitete Heidemarie Fischer mit großem Einsatz die Allgemeine Sonderschule Berndorf, die dieses Jahr den neuen Namen „Inklusives Lernzentrum Triesting“ führt.
Viele Jahre standen für sie die Kinder, ihre individuelle Förderung und ein wertschätzendes Miteinander stets im Mittelpunkt. Mit ihrer Erfahrung, ihrem Verständnis und ihrem offenen Ohr prägte sie das Schulleben nachhaltig und setzte sich unermüdlich für die Anliegen der Schülerinnen und Schüler sowie des gesamten Schulteams ein.
Im Rahmen einer stimmungsvollen Dankesfeier dankten Schüler sowie Lehrer Fischer für ihre langjährige Arbeit. Die Feier wurde von den Kindern liebevoll gestaltet, die mit Liedern, Gedichten und persönlichen Beiträgen ihre Wertschätzung zum Ausdruck brachten. Einen Teil der Moderation übernahm ein Schüler, weitere Beiträge kamen von Lehrerinnen und Schulassistentinnen, die dieses Fest mit großem Herz und für viele berührende Momente zu einem gelungenen Fest machten. Zahlreiche Ehrengäste, Vertreter der Gemeinde, Direktorinnen der Region, Vertreterinnen des sozialpädagogischen Betreuungszentrums Pottenstein, der Wohngemeinschaft Kinderlachen sowie Wegbegleiterinnen und Wegbegleiter waren gekommen, um Fischer für ihr Wirken zu danken. Besonders bedeutend war die Würdigung durch die Bildungsdirektion, die ihr als Zeichen der Anerkennung und des Dankes für ihre langjährigen Verdienste um das Schulwesen eine Auszeichnung überreichte.
Sichtlich gerührt bedankte sich die Direktorin für die vielen wertschätzenden Worte und die gelungene Feier. Sie blickte auf eine erfüllende Zeit im Schuldienst zurück, die von zahlreichen Begegnungen, Herausforderungen und schönen Erinnerungen geprägt war. Mit Heidemarie Fischer verabschiedet sich eine engagierte Pädagogin, die das Schulleben vieler Kinder und Familien über Jahre hinweg mitgestaltet hat.
In Ihrer Rede bedankte sie sich für die Wertschätzung und das Vertrauen und stellte ihre Nachfolger Katharina Schwab, die seit 2012 an dieser Schule tätig ist, als neue Leitung ab September in dieser Schule vor. Bürgermeister Jürgen Schrönkhammer (SPÖ) sendet beste Wünsche: „Wir bedanken uns herzlich bei Frau Direktor Heidemarie Fischer für ihr hervorragendes Engagement, für ihre Herzlichkeit und ihr Schaffen. Wir wünschen alles erdenklich Gute für ihren neuen Lebensabschnitt und vor allem Gesundheit“.
Bella Italia in Berndorf
Italienisches Fest sorgte in der Krupp-Stadt für begeisterte Stimmung.
Bei herrlichem Wetter fand in Berndorf das stimmungsvolle Fest „Bella Italia“ statt, organisiert von den SPÖ-Frauen Berndorf mit Unterstützung des Team SPÖ.
Zahlreiche Besucherinnen und Besucher kamen und genossen einen gelungenen Nachmittag und Abend in entspannter Atmosphäre. Für kulinarische Höhepunkte sorgten köstliche italienische Speisen, feine Antipasti und ein kühles Birra Moretti.
Die Gäste ließen sich das Angebot schmecken und feierten bis spät in die Abendstunden bei bester Stimmung. Auch der Pottensteiner Bürgermeister Daniel Pongratz (SPÖ) stattete einen Besuch ab und brachte gute Laune mit.
Obfrau Gemeinderätin Angelika Wille bedankte sich bei allen Besucherinnen und Besuchern sowie besonders beim gesamten Team für den großen Einsatz und die engagierte Mithilfe: „Das Fest zeigte einmal mehr, wie gut Gemeinschaft, gute Musik und italienisches Lebensgefühl zusammenpassen.“
Berndorfer Stadtflohmarkt verbuchte einen vollen Erfolg!
131 Flohmarktstandler und -tandler boten am zweiten Berndorfer Stadtflohmarkt ihre Waren an. Die Veranstaltung war gezeichnet mit guter Laune und hunderten Besuchern.
Die Stadtgemeinde Berndorf organisierte mit dem Verein Triestingtaler für Triestingtaler die gelungene Ausstellung.
"Herzlichen Dank beim Team des Kulturamtes Berndorf mit Sandra Trost, sowie bei Stadtrat Andreas Kronfellner, Gemeidnerat Günter Bader und Bürgermeister Jürgen Schrlnkhammer für die gute Zusammenarbeit", so Vereinsobrau Elfi Holzinger
BESTE LAUNE UND HUNDERTE BESUCHER AM BERNDORFER STADTFEST
„Konnichiwa“ hieß es in Berndorf
Der Verein Städtepartnerschaft Berndorf-Hanamaki–Ohasama lud zum traditionellen japanischen Kindertag „Kodomo no Hi“ in den Berndorfer Stadtsaal, wo auch gleich das Vereinsmaskottchen Yūjirō vorgestellt wurde.
Vereinsobmann Christian Rohrböck legte sich mächtig ins Zeug, um den Kindertag am 5. Mai so schön wie möglich zu gestalten.
Er lud die Schüler der Volksschule St. Veit, der Volksschule Berndorf und der sonderpädagogischen Lehranstalt zum traditionellen japanischen Kindertag „Kodomo no Hi“ ein.
Nach der Begrüßung zeigte Rohrböck, traditionell in japanischer Bekleidung, den kleinen Besuchern ein Video, wo der Sinn des Kinderfestes erklärt wurde.
Durch das Video führte das neue Vereinsmaskottchen, ein kleiner Bär Namens Yūjirō, der bei den Schülern besonders gut ankam. Der kleine Bär sieht sich als Brückenbauer zwischen der japanischen und österreichischen Kultur.
Nach dem Video ging es dann so richtig los, es gab acht Spiel- und Bastelstationen für die Schüler mit allesamt japanischen Spielen, wie zum Beispiel Oni-Masken bauen, Origami, Pferdemähnen-, Koinobori (Koi-Karpfen) und Löwenfiguren basteln, sowie lustige Angel- und Gesichter Spiele oder auch eine Sakura-Blüte gestalten.
Viel Arbeit macht hungrig, so genossen die kleinen Besucher eine zünftige Jause. Die Kinder nahmen viele japanische Eindrücke mit nach Hause und der Verein Städtepartnerschaft Berndorf-Hanamaki–Ohasama darf sich über einen großen Erfolg der Veranstaltung freuen. „Ich bedanke mich bei allen Mitgestaltern des Festes, bei der Stadtgemeinde Berndorf und Lehrkräften und allen kleinen Besuchern. Ich hoffe, dass wir ihnen das japanische Kinderfest anschaulich vermitteln konnten“, so Christian Rohrböck.
ÄRGER WEGEN GEBÜRHRENERHÖHUNG
Die Stadtgemeinde Berndorf erhöhte die Kanalgebühr um mehr als zweiunddreißig Prozent. Viele Gemeindebürger gehen deshalb auf die Barrikaden.
Nach der letzten Gemeinderatssitzung war es noch recht still um die beschlossenen Erhöhungen, aber jetzt flatterte der neue Bescheid über die Erhöhungen in die Haushalte und die Empörung ließ nicht lange auf sich warten.
Die Telefone liefen bei der NÖN von verärgerten Bürgern heiß. Zweiunddreißig Prozent auf einmal ist eine heftige Summe, bei einem durchschnittlichen Einfamilienhaus kann es sich dabei pro Quartal schon einmal ein schmerzhaftes Sümmchen handeln.
Während der letzten Legislaturperiode wurden die Gebühren bereits zwei Mal erhöht und diese nochmalige ab 2026 tut richtig weh, wie auch neben vielen anderen Bürgern zum Beispiel Andreas Sames überzeugt ist: „Ich weiß nicht, was mit unserer Stadtgemeinde los ist, in den letzten sechs Jahren wurden die Gebühren bereits das dritte Mal erhöht und dieses Mal gleich extrem. Das grenzt bereits an Raubrittertum oder reine Bürgerabzocke“.
Im Gegensatz zur Koalition von SPÖ/UBV und FPÖ, die fast mehrheitlich dazu stimmte, sprachen sich zum Beispiel auch die „Liste Bürgerinitiative Berndorf“(LBI) gegen die Erhöhung der Kanalgebühren aus. „Diese Erhöhung ist eine unzumutbare Mehrbelastung für die Berndorfer Bevölkerung, die jetzt schon extrem unter den hohen Preisen durch die Inflation und den gestiegenen Energiepreisen leidet. Daher stimmten wir gegen diese Erhöhung“, begründete Gemeinderätin Johanna Haigl die Entscheidung der LBI.
Auch die ÖVP mit Alt-Bürgermeister Franz Rumpler an der Spitze, stimmte gegen die Gebührenerhöhung mit dem Argument: „Die Kanalgebühren sollten ökologisch sinnvoll, sozial gerecht und kostendeckend sein. Diese zweiunddreißigprozentige Erhöhung (ca. 600 000,00 Euro) ist leider nichts von den dreien. Wir werden sehr darauf achten, dass diese Mehreinnahmen in die Instandsetzung der Kanäle der Stadt investiert wird. Und nicht wie zu befürchten ist, dass es am Ende des Jahres im allgemeinen Budget versickert. Leider werden solche Erhöhungen die Mitbürgerinnen und Mitbürger sehr deutlich in der Geldbörse spüren.
Koalitionssprecher für SPÖ-UBV und FPÖ Finanzstadtrat Karl Borowy erklärt die Entscheidung dahingehend: „Die aktuelle Situation zeigt deutlich: Damit unser Kanalsystem auch in Zukunft zuverlässig funktioniert, müssen die Kanalbenutzungsgebühren angepasst werden.
In den vergangenen Jahren konnten aus den bestehenden Gebühren leider nicht genügend Rücklagen gebildet werden, um notwendige Reparaturen und Instandhaltungen zu finanzieren. Unser Kanalnetz in Berndorf ist über 81 Kilometer lang und an mehreren Stellen in die Jahre gekommen.
Besonders im Bereich der Kreuzung Wasserturmweg / Escherstraße gibt es dringenden Handlungsbedarf – viele Bürgerinnen und Bürger haben uns auf die dortige Situation aufmerksam gemacht. Zusätzlich ist gesetzlich vorgeschrieben, das gesamte Netz vollständig zu überprüfen.
Allein diese Überprüfung verursacht rund 200.000 Euro an zusätzlichen Kosten. Schon jetzt kosten der laufende Betrieb und die Wartung des Kanalnetzes mehr als 1,1 Millionen Euro pro Jahr. In den kommenden Jahren werden umfangreiche Sanierungen notwendig sein, deren Kosten sich auf mehrere Millionen Euro belaufen werden.
Durch die verpflichtende Befahrung können außerdem weitere Schäden sichtbar werden. Deshalb müssen ausreichend Rücklagen gebildet werden, um rasch reagieren zu können. Ohne eine Anpassung der Gebühren wäre die langfristige Sicherstellung eines verlässlichen und sicheren Kanalnetzes nicht möglich.
Mit der notwendigen Anpassung können wir jedoch gewährleisten, dass unsere Infrastruktur weiterhin gut funktioniert und wir zukünftige Herausforderungen rechtzeitig bewältigen können“.
Große Begeisterung beim ersten Kinonachmittag in Berndorf
Rund achtzig Kinder, Jugendliche und Erwachsene folgten der Einladung der SPÖ/UBA Berndorf in die Säulenhalle, die kurzerhand in einen Kinosaal verwandelt wurde.
Organisiert und umgesetzt wurde das Kino-Event am 21. Februar von Jugendgemeinderat Patrick Vogl (SPÖ), Stadtrat Sebastian Krysl (SPÖ) sowie SPÖ-Mitglied Emilio Jesic und Freunde. Gezeigt wurden die Filme „Lilo & Stitch“ und „The Creator“, die bei den Besuchern für Begeisterung sorgten.
Besonders erfreulich war für die Veranstalter die große Resonanz. „Es war für die Kinder und Jugendlichen eine große Freude. Ich habe nach der Veranstaltung zahlreiche Nachrichten von Eltern erhalten, die sich herzlich bedankt haben“, berichtet Patrick Vogl.
Für ihn steht fest, dass dies nicht die letzte Event dieser Art gewesen ist: „Solche Veranstaltungen sind mir eine Herzensangelegenheit. Was gibt es Schöneres als lachende Kinder?
Wir werden so einen Kinonachmittag auf alle Fälle wieder veranstalten.“ Mit dem gelungenen Kinonachmittag setzt die SPÖ/UBV Berndorf ein starkes Zeichen für Gemeinschaft und ein abwechslungsreiches Freizeitangebot für junge Menschen in der Stadt.
Erster Weiberball im Gasthaus Groiss
Das Gasthaus Groiss hat eine lange Tradition und in der Faschingszeit waren die Feste wie zum Beispiel das Faschings-Gschnas ein Highlight im Triestingtal.
Unter diesen Umständen und den ideenreichen Organisatorinnen Helga Affenzeller, Maria Garherr, Maria Riecher, Petra Riecher, Silvia Hromadka und Dagmar Birbamer konnte der Ball nur ein Erfolg werden und so sollte es auch sein.
Die Damen unterhielten sich bis in die Morgenstunden glänzend und niemand schien die Herren der Schöpfung zu vermissen.
Spaß und Freude am Kindermaskenball
in St. Veit
Bürgermeister und Obmann der Kinderfreunde St. Veit, Jürgen Schrönkhammer (SPÖ/UBV) lud zum St. Veiter Kindermaskenball ein.
Beim diesjährigen Kindermaskenball der Kinderfreunde St. Veit herrschte ausgelassene Stimmung: Rund 120 Kinder feierten gemeinsam einen bunten und fröhlichen Nachmittag. Bürgermeister Jürgen Schrönkhammer freute sich über die große Teilnahme und die vielen strahlenden Gesichter.
Für das leibliche Wohl war bestens gesorgt. Neben verteilten Krapfen gab es Pommes, Frankfurter, Kuchen und eine Auswahl an Getränken. Die Kinder konnten sich bei verschiedenen Spielen austoben, zur Musik tanzen und an einer Tombola teilnehmen, bei der jedes Kind einen Preis gewann – ein besonderes Highlight des Tages.
Rund 25 engagierte Helferinnen und Helfer unterstützten die Veranstaltung und sorgten dafür, dass der Ball reibungslos ablief. Dank ihres Einsatzes wurde der Kindermaskenball zu einem gelungenen Fest für die ganze Familie.
Berndorf muss sparen!
Am Mittwoch, den 10. Dezember fand die letzte Gemeinderatssitzung der Stadtgemeinde Berndorf statt, mit einem brisanten Thema – den Finanzen.
Als 2019 die damalige SPÖ Regierung mit Alt-Bürgermeister Hermann Kozlik (damals SPÖ, später LZB) an der Spitze, die Stadtgemeinde an die ÖVP geführte Koalition, bestehend aus ÖVP, FPÖ, UBV, LZB übergab, waren Rück- und Spareinlagen von knapp 6 Mio. Euro zu verzeichnen.
Nach der Abwahl der bunten Koalition gab es nur mehr rund 2 Mio. Euro gebundene Rücklagen, welche im Konsolidierungspaket teilweise aufgelöst wurden und fast einen finanziellen Kollaps. Das war auch das markanteste Thema der Gemeinderatssitzung, das Finanzstadtrat Karl Borowy (SPÖ/UBV) ausführlich erörterte.
Die jetzige Stadtregierung hat nun diese finanzielle Herausforderung zu stemmen. Die Verwaltung hat nicht nur einmal versucht, Alt-Bürgermeister Franz Rumpler (ÖVP) und Finanzstadtrat Christoph Prendinger (UBV) auf die nahende Katastrophe hinzuweisen.
Die markanteste Ausgabe war der Ankauf des Volksbankgebäudes um 2,8 Millionen Euro, wo man jährlich rund mehr als 30.000 Euro Minus zu verzeichnen hat. Allein die Marke Berndorf kostet dem Steuerzahler abzüglich sämtlicher Förderungen satte 78.000,-- Euro, die Gestaltung der Marienpromenade 45.000,-- Euro, der Ankauf des Lubich Hauses 580.000,-- Euro, die Freizeitzone 624.000,-- Euro, der Ankauf des Posthofes 250.000,-- Euro, um nur einiges zu nennen.
Da hört sich der Ankauf des Löffelbären mit 12.000,-- Euro direkt nach einem Schnäppchen an. Insgesamt wurden mehr als 5 Millionen Euro, welche Berndorf in der jetzigen Situation dringend fehlen, ausgegeben.
Die angekündigten Projekte, wie zum Beispiel das Ärztezentrum oder das Stadthotel, wurden jedoch nicht realisiert. Es wurde in Prestigeprojekte und nicht in rentable Zukunftsprojekte investiert Es muss eisern gespart werden! „Nach Gesprächen mit dem Land NÖ steht fest, dass ein Konsolidierungspaket zu schnüren ist. Wenn dies nicht erfolgt, ist die dringend notwendige Unterstützung des Landes, in Form der Bedarfszuweisung II, nicht gewährleistet.
Das heißt, wir müssen die Gebühren erhöhen und in jedem Bereich einsparen, wie und wo es nur geht“, erläuterte Borowy und weiter: „ich wünschte, ich hätte bessere Nachrichten“. Als nächster markanter Punkt war die Erhöhung der Kanalgebühren um rund 1 Euro/m², die mehrheitlich beschlossen wurde.
Nach diesen ernüchternden Tatsachen war das Geplänkel zwischen Vizebürgermeister Gerhard Ullrich (FPÖ) und ÖVP-Gemeinderat Rudolf Sattler direkt erheiternd. Die ÖVP stellte den Antrag, dass Sattler Gesundheitsgemeinderat werden sollte mit dem Argument, dass er einige sehr erfolgreiche Veranstaltungen organisiert hätte und es der Gemeinde auch nichts kosten würde, außer einer Seite im Gemeindekurier. Der Antrag wurde mehrheitlich abgelehnt, da Ullrich nicht nur als Vizebürgermeister fungiert, sondern auch für den Sozialen- und Gesundheitsbereich zuständig ist. Die Gemeinderatssitzung fand, im Sinne des vorweihnachtlichen Friedens aber dann doch noch beim Heurigen Wöhrer ihren Ausklang.
1. KLASSE VOLKSSCHULE ST. VEIT
UND BERNDORF
So werden aus Hobbymalern Profis
Seit 25 Jahren leitet Katharina Groiss in Berndorf/Veitsau mit Leidenschaft einen Malkurs und hat dabei Unterstützung von einem echten Profi.
Alfred Florian Rottensteiner ist Künstler in vielen Bereichen, er konnte sich in der Wiener Kunstszene auch perfekt etablieren. Trotzdem hängt sein Herz an seiner Heimat – dem Triestingtal und das drückt er auch in seiner Hilfsbereitschaft aus. Er vermittelt sein Wissen ehrenamtlich angehenden Malkünstlern.
So hat sich die Zusammenarbeit zwischen dem Triestingtal und Rottensteiner entwickelt: Seit 25 Jahren organisiert Friseurmeisterin und Künstlerin Katharina Groiss einen Malkurs, der gerne und gut von Hobbymalern angenommen wird. Katharina fragte Florian Rottensteiner, ob er vielleicht so nett wäre und den Hobbymalern wertvolle Maltechniken vermitteln würde.
Florian ließ sich nicht lange bitten, seitdem lehrt er seit 10 Jahren einer illustren Malerrunde verschiedene Maltechniken. „Wir sind ihm wirklich sehr dankbar, dass er uns behilflich ist, unser Kurs ist auch eine schöne Gemeinschaft“, merkt dazu die Organisatorin Katharina Groiss an, die bereits den nächsten Malkurs plant.
Gemeinde Berndorf - GR-Wahl 2025
100 JAHRE GROSS-BERNDORF