RUBRIK :

ALTENMARKT IM BLITZLICHT

BGM LA Josef Balber

 

MARKTGEMEINDE ALTENMARKT:

 

KONTAKT:

 

Tel.: 02673/2200

Mail: marktgemeinde@altenmarkt-triesting.gv

 

www.altenmarkt-triesting.gv.at

Große Bühne für Kirche

Am 2.10. gastiert der Staatsopern-Tenor Jörg Schneider in Altenmarkt und präsentiert gemeinsam mit Freunden einen Operettenabend mit zahlreichen Schmankerln aus der Welt der leichten Musik. Mit dabei sind Iva Schell (Gattin des verstorbenen Schauspiel-Weltstars Maximilian Schell), Cornelia Hübsch und Michael Havlicek von der Volksoper Wien. "Ja, das alles auf Erd", "Mein Herr Marquis" oder "Freunde, das Leben ist lebenswert" werden ab 19.30 Uhr in der Mehrzweckhalle Altenmarkt erklingen und das Publikum erfreuen. Die Moderation des Abends liegt in den bewährten Händen von Andreas Bartl, der mit verbindenden Worten und humorvollen Anekdoten die Künstler begleiten wird.

"Jörg Schneider stellt sich bereits zum fünften Male in den Dienst der guten Sache, um dieses Benefizkonzert zu organisieren", berichtet der Obmann der Freunde der Wallfahrtskirche Hafnerberg Christian Haan. Denn die Einnahmen der Veranstaltung fließen zur Gänze an den Verein, der die aufwendigen Renovierungen in der Wallfahrtskirche Hafnerberg seit Jahren unterstützt. Karten sind im Gemeindeamt Altenmarkt und an der Abendkassa erhältlich.

 

Bild: Auch die jungen Fans der MMS (Musikmittelschule) Weissenbach freuen sich auf das Konzert in Altenmarkt und rühren fleißig die Werbetrommel: Lina Grabenweger, Natalie und Marlene Lintinger, Emily Hautz und Lina Pechhacker!

100 Jahre Männergesangsverein Thenneberg

Altenmarkt/Thenneberg: Im heurigen Jahr feiert der älteste Verein der Marktgemeinde Altenmarkt, der Männergesangverein Thenneberg, sein 100-Jahr-Bestandsjubiläum und aus diesem Grund stehen zahlreiche Veranstaltungen in den nächsten Monaten auf dem Programm. Viel Vorbereitungsarbeit war in den letzten Monaten notwendig, um ein solches Jubiläum auch standesgemäß feiern zu können, doch ohne die Unterstützung des Landes NÖ, der Leaderregion Triestingtal und der Marktgemeinde Altenmarkt wäre die Realisierung der Vorhaben nicht möglich gewesen. Es wurden neue Sängeranzüge angeschafft, neue Polo-Leibchen organisiert und eine umfangreiche Festschrift gestaltet. „Am 29. August dürfen wir um 14.00 Uhr zahlreiche Chöre aus den Bezirken Baden, Mödling und Lilienfeld beim Radrastpavillon in Altenmarkt begrüßen!“, erklärt der Chorleiter des Vereines Dieter Bartl. Dieser ist seit 36 Jahren musikalischer Leiter des MGV. Besonders interessant ist, dass sich vier Männerchöre (MGV Alland, MGV Pottenstein, MGV Gainfarn und der MGV Thenneberg) an diesem Tag zu einem Chor zusammenschließen, um zu zeigen, wie toll Männerchorgesang klingen kann. So an die 60 Sänger werden ihre Stimmen dann beim Pavillon erklingen lassen, vor dem ein großes Zelt aufgebaut wird, um alle vor Sonne und Regen zu schützen. Der Tag beginnt jedoch beim Veranstaltungsort um 10.00 Uhr mit einer Hl. Messe, die vom Kirchenchor-Ensemble Hafnerberg mit Band gestaltet wird. Dann laden die Sänger zu einem zünftigen  Frühschoppen ein, bei dem die Blasmusikkapelle Altenmarkt unterhält. Besonders erfreulich ist, dass die Dorfgemeinschaften von Altenmarkt und Thenneberg die Sangesbrüder bei der kulinarischen Versorgung der Besucher unterstützen. „Der MGV hat schon oft bei unseren Veranstaltungen gesungen, da ist es doch selbstverständlich, dass wir ihnen bei diesem großen Fest helfen!“, meint Stefanie Bettel, Mitglied der Dorfgemeinschaft Thenneberg und Tochter des Obmannes Erich Bettel, der seit über 50 Jahren beim Verein ist. Den Ausklang des Tages gestalten „Zuke & Mara“, die die Besucher mit Evergreens aus vergangenen Jahrzehnten und neuen Hits unterhalten werden.

HILFE FÜR HOCHWASSEROPFER

Hafnerberg: Nach umfangreichen Sanierungsarbeiten an der der Orgel, dem Kircheninnenraum und den Glockenstühlen feiert die Pfarre Hafnerberg am 24. & 25.7.2021 das Jubiläum „275 Jahr Wallfahrtskirche Hafnerberg“ mit einem großen Fest. Am Samstag, dem 24.7., um 19.30 Uhr, präsentiert der Förderverein der Wallfahrtskirche die erste CD, welche vom international gefragten Organisten Wolfgang Kogert an der neu renovierten Orgel aufgenommen wurde. Am Sonntag begeht man um 10.00 Uhr, dem Anlass entsprechend, das Jubiläum mit einer Festmesse, die von Abt Maximilian Heim von Stift Heiligenkreuz zelebriert und vom Kirchenchor Hafnerberg mit der „Kleinen Orgelsolo-Messe“ von Joseph Haydn musikalisch gestaltet wird. „Wir sind so froh, dass wir dieses Riesenprojekt, welches ca. € 800.000.- kostete, so positiv zum Abschluss bringen konnten und freuen uns alle auf diese Festtage und viele Gäste“, meint ein sichtlich stolzer stellvertretender Pfarrgemeindesratsobmann Johann Mitterer, ohne dessen Engagement vieles nicht möglich gewesen wäre. Nach der Messe wird bei einem Festakt im Arkadenhof nochmals auf das Geleistete und auf die Historie der Kirche zurückgeblickt sowie den vielen Spendern und Unterstützern gedankt. Danach geht es zünftig weiter mit einem Frühschoppen, der von der Blasmusikkapelle Altenmarkt musikalische begleitet wird. „Die Musikerinnen und Musiker der Blasmusikkapelle freuen sich sehr, nach so langer Zeit wieder einen Frühschoppen spielen zu dürfen! Möglichst viele sollten kommen!“, lädt die Musikerin Franziska Ivancich zum gemütlichen Beisammensein herzlich ein. Um 15.00 Uhr stellt dann Andreas Bartl sein zweites Anekdoten-Buch „Andere Dorfgeschichten“ vor, dessen Reingewinn wieder der Kostenabdeckung der Renovierungen zugutekommt. Jetzt muss nur noch das Wetter mitspielen!

BIOHOF BERGER ERHIELT GOLD AUSZEICHNUNG

Nöstach (Altenmarkt): Der „Bio Hof Berger“ ist ein Milchviehbetrieb nach strengen Bio Kriterien inmitten des romantischen Biosphärenparks Wienerwald. Er erzielte auch mit seinem Joghurt auf der Wieselburger Messe eine Goldauszeichnung.

Schon im 15. Jahrhundert wurde dieses Stückchen Erde von den Vorfahren der Familie Berger bewirtschaftet. Erste urkundliche Erwähnungen vom Kielhof an der Oedt stammen aus dem Jahr 1409.

Nahversorgung von regionalen Anbietern ist immer mehr gefragt und auf diesen Zug stieg auch die Familie Berger auf. Seit kurzem gibt es auf ihrem „Bio Hof „ein Selbstbedienungshäuschen im schwedischen Stil, wo man 24 Stunden ihre Bioprodukte erwerben kann. Unter anderem Joghurt, Milch, Fruchtjoghurt, Topfen und Butter, Honig und Eier.

MOSTKÖNIGIN WIRD DORFSCHWESTER

Altenmarkt: Seit Jänner gibt es in Altenmarkt an der Triesting eine diplomierte Gesundheits- und Krankenpflegerin, die als selbstständige Dorfschwester Erkrankte und Angehörige in Sachen Pflege berät. Sie vermittelt Tipps und Tricks für pflegende Angehörige, unterstützt in der Organisation des Alltags nach einem Krankenhausaufenthalt, berät bei der Verwendung von Heilbehelfen und Pflegeutensilien, führt aber auch, wenn notwendig, Wundversorgungen durch.

Einen Arzt möchte und kann ich nicht ersetzen, aber meine Arbeit soll die Möglichkeit bieten sporadisch, unregelmäßig und kurzfristig unkomplizierte Unterstützung zu erhalten, falls nötig auch nur im Zuge eines einzelnen Besuches, erklärt die engagierte Thennebergerin Verena Obermüller, Mutter von vier Kindern und in ihrer Jugend Mostkönigin von NÖ.

Dazu arbeitet sie auch noch in einer Ordination einer Praxis für Allgemeinmedizin. Ihre Berufung aber findet sie in der Begleitung von Menschen in veränderter Lebenssituation, die durch Krankheit, Unfall oder Alter hervorgerufen wird und legt besonderen Wert darauf, dass dies zu Hause geschieht, denn vieles macht Schwieriges leichter erträglich, wenn dies in einem gewohnten Umfeld passiert.

Eine besondere Herausforderung für Angehörige ist es, wenn sich Verwandte in der letzten Lebensphase befinden. Wie soll man damit umgehen, wie soll man sich verhalten? Verena Obermüller bietet palliative Begleitung an, will, dass die Sterbenden, wenn möglich, bis zum Schluss zu Hause bleiben.

Es ist großartig, aber für viele kaum vorstellbar, dass man vor allem diese Arbeit mit Freude und Erfüllung durchführen kann, obwohl das Sterben doch zum Leben gehört wie die Geburt. Angehörige von sterbenden Menschen leiden mit, oft schwerer als der Betroffene selbst, die Bewältigung dieser Situation für alle Beteiligten ist ein großes Anliegen von Verena Obermüller.

LAbg. Bürgermeister Josef Balber (ÖVP) aus Altenmarkt meint über die Dorfschwester Obermüller: Fantastisch, dass wir in unserem Ort Verena haben und wir sind sehr dankbar dafür! Eine großartige Idee, die hoffentlich viele Nachahmer in anderen Gemeinden findet.

ORGELMUSIK AUF CD FÜR KIRCHENRENOVIERUNG

Hafnerberg: Die Restaurierung der historischen Pfliegler-Orgel am Hafnerberg ist ja Dank großartiger Unterstützer wunderbar gelungen und daher scheint es auch nicht weiter verwunderlich, dass der äußerst aktive Verein der „Freunde der Wallfahrtskirche Hafnerberg“ den Klang dieses Instrumentes auf einer CD festhalten will. Mit dem international anerkannten Organisten Wolfgang Kogert hat man auch einen einzigartigen Virtuosen für diese Aufnahmen gefunden, der natürlich hauptsächlich Werke aus der Entstehungszeit der Orgel (1767), aber auch einige zeitgenössische Stücke, die für die Besonderheit des Instrumentes gut passen, ausgewählt hat.

„Nach dem Tod des legendären Kirchenmusikers und Organisten Professor Othmar Bartl im Jahre 2003 fand man durch eine glückliche Fügung Wolfgang Kogert, der seitdem fast alle großen Kirchenfeste mit dem Kirchenchor Hafnerberg als erster Gastorganist gemeinsam gestaltet“, berichtet der Vereinsobmann und Organist der Wallfahrtskirche Christian Haan und man kann mit Fug und Recht behaupten, dass sich der Wiener in dieses Instrument quasi verliebt hat. Anfangs noch Student, ist Kogert heute Dozent für Orgel am Mozarteum in Salzburg und an der Hochschule für Musik in Freiburg, seit 2012 Organist an der Hofburgkapelle in Wien und international gefragter Solist auf der Königin der Instrumente. Außerdem war er als Fachmann in die Restaurierung und Stimmung der Orgel eingebunden. Deswegen hat er eben ein besonderes Verhältnis zum Hafnerberg und ganz speziell zu der Orgel. „Im Mai werden die Aufnahmen an zwei Tagen durchgeführt werden, was zur Folge haben wird, dass die L131 zwischen Nöstach und Altenmarkt für mehrere Stunden gesperrt werden wird, denn man will natürlich keinen PKW-Lärm auf den Aufnahmen hören!“, informiert Andreas Bartl, Mitglied im Ausschuss des Fördervereines, der auf das Verständnis der Autofahrer hofft. Am 24.Juli soll dann die CD im Rahmen des Jubiläumsfestes „275 Jahre Wallfahrtskirche Hafnerberg“ präsentiert werden. Erfreulich ist außerdem, dass der Reingewinn des CD-Verkaufes wieder der Tilgung der Renovierungskosten, die doch ca. € 350.000 betrugen, zugeführt wird.

Große Trauer um

Kommerzialrat Ing. Herbert Cepko 

Altenmarkt: Bestatter und Tischlermeister Herbert Cepko galt nicht nur in Altenmarkt als eine Institution, sondern im ganzen Triestingtal und das nicht nur als Ehrenkommandant der FF-Altenmarkt. 

Am 6. Jänner verstarb er nach einem Krebsleiden im Alter von 65. Jahren.

Mit seinen Funktionen als Unterabschnitts- und Bereitschaftskommandant der 2. KHD Bereitschaft Baden, die er über mehrere Jahre hinweg ausübte, wird er vielen in Erinnerung bleiben. Bis zuletzt war er noch als Bewerter und Bezirksausbilder bei den Vorbereitungen für das Feuerwehrleistungsabzeichen in gold "der sogenannten Feuerwehr-Matura", sowie als Leiter vom Sachgebiet 3 im Landesführungsstab, weiterhin für das Bezirksfeuerwehrkommando Baden tätig.

Er hinterlässt eine große Trauergemeinde. 

TRIDOK ENTBIETET UNSER AUFRICHTIGES BEILEID!

LANDTAGSABGEORDNETER JOSEF BALBER ÜBER SEINE VORHABEN FÜR DAS TRIESTINGTAL UND ALTENMARKT 

SOMMERSCHULE IN DER

VS-ALTENMARKT

Altenmarkt: Unter dem Motto "Vielfalt - bunt sind wir stärker" ist in der Sommerschule der VS Altenmarkt ein Gemeinschaftsprojekt entstanden.

 

"Besonders gut gefallen hat mir, dass alle - Kinder, Lehrerinnen, Studentinnen und Schulwart wirklich motiviert waren und so viel Freude an dem Projekt hatten." Marisa Wiegele Schulleitung.

 

"Ich habe mich jeden Tag auf die Sommerschule gefreut und war immer neugierig, was wir heute spannendes machen." Jonas

 

Es wurden Geschichten erzählt, gelesen und geforscht, ein Theaterstück ist entstanden und wir haben täglich geturnt.

 

Auf dem Foto: Unser selbstgebautes Insektenhotel "Die Villa Vielfalt"

 

Marisa Wiegele Schulleitung, Otto Obermoser Schulwart, Clara Bintinger Studentin, Julia Hickelsberger Studentin, Nora, Livia, Clarissa, Amir, Sarah, Arina, Saya

Projektmarathon 2020: Projekte, die Wirkung zeigen.

LANDJUGEND ERRICHTET

ENERGIETANKSTELLE

Die Landjugend Kleinmariazell/Thenneberg und Hafnerberg-Nöstach errichteten gemeinsam unter dem Titel „Energietankstelle“ einen Rastplatz für Pilger und Radfahrer in Thenneberg Bernau.

 

Der Projektmarathon der Landjugend Niederösterreich ist ein fixer Bestandteil der gemeinnützigen Arbeit der Landjugendgruppen und zählt als Projektwettbewerb zu einer besonderen Herausforderung. Das Ziel „Gemeinsam ein Projekt im eigenen Ort umzusetzen“, verfolgen jährlich mehrere tausend Landjugendmitglieder. Auch die beiden Sprengel Kleinmariazell/Thenneberg sowie Hafnerberg-Nöstach stellten sich der Aufgabe und schufen so in 42,195 Stunden eine Rastmöglichkeit in Thenneberg Bernau. Besondere Highlights sind eine Liegeschaukel für 3-4 Personen, ein großer Bilderrahmen mit Blick aufs Hocheck, der zum Festhalten gemeinsamer Erinnerungen einlädt sowie eine Sitzgruppe zum Jausen. Außerdem kann nun über neu errichtete Stufen die Triesting zur Abkühlung genutzt werden. Die geschaffene Mülltrennstation soll besonders die kleinen Besucher dazu animieren, ihren Abfall fachgerecht zu entsorgen.

 

Corona-bedingt musste eine klassische Projektpräsentation leider ausfallen. Die „Energietankstelle“ kann allerdings ab sofort jederzeit von Groß und Klein besichtigt werden. Weitere Informationen zum Projekt finden Sie auf den Aushängen in den Gasthäusern und Geschäften der Gemeinde sowie auf dem offiziellen Blog:

 

https://www.projektmarathon.at/gruppen-2020/industrieviertel/hafnerberg-noestach-klein-mariazell-thenneberg/blog

SCHATZKAMMER WALLFAHRTSKIRCHE HAFNERBERG 

Im Juli 2020 hätte man das 275-Jahr Jubiläum der großartig renovierten
Wallfahrtskirche Hafnerberg mit einem mehrtägigen Fest gefeiert, doch leider
mussten wegen der Corona-Pandemie die Feierlichkeiten abgesagt werden. Die
Verantwortlichen der Pfarre habe sich aber nicht betrübt zurückgezogen,
sondern planen nach Kirchen- und Orgelrenovierung ein neues Projekt. "Die
Wallfahrtskirche Hafnerberg verfügt über einen großen Reichtum an
Kunstschätzen, die bisher der Öffentlichkeit noch nicht hinreichend
präsentiert werden konnten. Mit der Schaffung eines kleinen Museums, der so
genannten "Schatzkammer", sollen die Kunstobjekte nun Besucherinnen und
Besuchern zugänglich gemacht werden!", erklärt der stellvertretende
Vorsitzende des Pfarrgemeinderates Johann Mitterer. Martin Schindelar von
"KultourOT" unterstützt die Pfarre bei der Planung der Ausstellungsräume, in
deren Mittelpunkt ein alter barocker Sakristeischrank steht, der nun
renoviert werden soll. "Zu den besonderen Objekten der geplanten
Dauerausstellung zählen barocke Portraits der Stifter, die Hafnerberger
Prunkmonstranz, diverse Liturgie-Gewänder, eine barocke Ikone und
verschiedene Devotionalien, die bis jetzt im Verborgenen schlummerten",
freut sich Pfarrer Karl-Heinz Wiegand. Die Schatzkammer wäre ein weiterer
Mosaikstein in der Präsentation der einzigartigen Kulturdenkmäler der Region
im oberen Triestingtal (kulturelle Vernetzung mit der Araburg, Burg Neuhaus
und Altenmarkt), die unter der Marke "Mariazell im Wienerwald" bekannt
gemacht werden soll. Geplant ist, die neuen Ausstellungsräumlichkeiten 2021,
wenn das große Jubiläum nachgeholt werden soll, eröffnen zu können.


Bild:
Johann Mitterer, Andreas Bartl, Pfarrer Karl-Heinz Wiegand, Martin
Schindelar

NEUE NAHVERSORGERIN IN THENNEBERG

Thenneberg:

Nahversorgerin Daniela Offenzeller eröffnete kürzlich ein Geschäft mit Backshop, Tabakwaren und Lotto. Ab dem Sommer rundet sie ihr Angebot noch mit dem Land Café Thenneberg ab, wo man vom Frühstück bis zum Abend mit kulinarischen Köstlichkeiten verwöhnt wird.

Die ehemalige Heurigenwirtin Gamp ist bereits ein Profi in Sachen Gastronomie und freut sich über ihre neue Aufgabe.

Ebenso erfreut ist auch Bürgermeister LA Josef Balber: „Für uns ist ein Nahversorger unbezahlbar. Fr. Offenzeller ist auf jeden Fall eine Bereicherung und wir wünschen ihr alles erdenklich Gute und viel Erfolg“

BALBER BÜRGERMEISTER

- WEIGL VIZE

Am Freitag dem 14. Februar fand die Konstituierende Sitzung des neu gewählten Gemeinderates der Marktgemeinde Altenmarkt, im schönen Rahmen des Markgraf-Leopoldsaal in Klein-Mariazell statt.

Erich Bettel eröffnete die Sitzung als ältestes Gemeinderatsmitglied die Sitzung, er führte die Angelobung der neu gewählten Gemeindevertreter durch und leitete die geheime Wahl des Bürgermeisters.

Josef Balber ÖVP wurde einstimmig von den Gemeinderäten aller Fraktionen wieder zum Bürgermeister gewählt.

Von da an übernahm der wieder gewählte Bürgermeister die weiteren, geheimen Wahlvorgänge.

Dabei wurden Erich Weigl, Georg Grandl, Lisa Straub, Anton Pechhacker und Christian Kapeller alle ÖVP einstimmig und - mit zwei Streichungen Manfred Hollenberger von der SPÖ - gewählt.

Erich Weigl wurde einstimmig zum ÖVP - Vizebürgermeister gekürt.

Ortsvorsteher für den Ortsteil Altenmarkt wurde Martin Steiner, Lisa Straub vertritt Thenneberg, Anton Pechhacker Klein-Marizell, Georg Grandl Nöstach und Christian Kapeller ist Ortsvorsteher von St. Corona alle ÖVP.

Obmann des Prüfungsausschusses wurde Manfred Hollenberger SPÖ.

Die weiteren Wahlen: Rebecca Weigl wurde Bildungsgemeinderätin, Anton Pechhacker Umweltgemeinderat und Elisabeth Ivancich  Jugendgemeinderätin alle ÖVP.

Bürgermeister, Landtagsabgeordneter Josef Balber dankte allen ausgeschiedenen Gemeinderäten, ganz besonders hob er dabei den bisherigen Vizebürgermeister Christian Haan sowie Andreas Bartl für die geleistete Arbeit in der vergangenen Perioden hervor und erklärte im Anschluss: „Ich freue mich schon auf die neuen Herausforderungen der kommenden Jahre, die ich und mein Team mit voller Kraft angehen wollen. Unsere Leutturmprojekte sind Glasfaserausbau bis zu den entlegenen Höfen, Straßenbezeichnungen, Verwertung der stillgelegten Bahntrasse und vieles mehr.“

Im Anschluss wurde bei Würstl mit Saft noch lange mit den „Neuen“ diskutiert.

Foto:   

Vorne: Rebecca Weigl, Christian Kapeller, Anton Pechhacker, Erich Weigl, Josef Balber, Lisa Straub, Georg Grandl alle ÖVP und Manfred Hollenberger SPÖ

Karl Fischer spendet 10.000,-- Euro

für Orgelrenovierung

Ein ganz besonderer Freund der Wallfahrtskirche am Hafnerberg, nämlich der ehemalige Gastwirt „Zum kleinen Semmering“ am Hafnerberg Karl Fischer, hat wieder einmal sein Herz und vor allem auch sein Portmonee geöffnet, um die Renovierung der Orgel und des Kircheninnraumes zu unterstützen. „Die Kirche ist mir seit Kindheitstagen ein großes Anliegen und ich habe dem legendären Pfarren Dollansky immer und oft geholfen. Daher will ich das auch jetzt für das Gotteshaus tun!“, beschreibt Karl Fischer seine Motivation, warum er bereits zum zweiten Male einen großen Geldbetrag spendet. Schon bei der Segnung der „Hubertuskapelle“, die von ihm errichtet wurde, spendete Karl Fischer fast € 4.000.- an die Pfarre. Nun hat Herr Fischer zum Gedenken an seine verstorbene Ehefrau Ute einen Bildstock auf seinem Grundstück errichtet und ihn anlässlich seines 85. Geburtstages im Rahmen einer Hl. Messe segnen lassen. „Karl bat darum, statt Geschenken einen Betrag zugunsten der Wallfahrtskirche zu spenden. Die zahlreichen Gratulanten am Festabend spendeten € 5.250.- und Karl Fischer versprach, diese Summe zu verdoppeln!“, erklärt der Pfarrer vom Hafnerberg Karl-Heinz Wiegand sichtlich erfreut. Außerdem lud er die Besucher nach der Messe zum Verweilen ein  und verköstigte alle mit kühlen Getränken und wunderbaren Schnitzerln. Nach einem gelungenen Abend, der auch durch die Unterstützung des Bauernbundes Nöstach zustande kam, konnten schließlich also € 10.500.- an die Pfarre übergeben werden.

 

Bild: Karl Fischer, Andreas Bartl, Pfarrer Karl-Heinz Wiegand, Johann Mitterer

 

Mariazell im Wienerwald

Wallfahrtskirche Mariazell im Wienerwald

Im Jahr 1136 wurden Kloster und Kirche durch Heinrich und Rapoto von Schwarzenburg-Nöstach und vom Babenberger Markgrafen Leopold III zur „Ehre Gottes und zur Verkündigung des Glaubens“ gegründet. Aus einem Flurheiligtum – einer "Zelle" mit Muttergottesstatue und einer kleinen Quelle, entstand das Benediktinerkloster "Cella Sancte Marie", das "Marienzelle" bedeutet. Heute zählt die Basilika Mariazell im Wienerwald zu den bedeuteten, barocken Kostbarkeiten Österreichs.

Nachdem 1782 das Kloster im Zuge der „josefinischen Reformen“ aufgehoben wurde, verfiel es langsam. So kam es schließlich im Jahr 1825 zur Versteigerung des Klosters und all seiner Güter. Es folgten mehrere Besitzer, die das Kloster als Schloss verwendeten und die ehemalige Stiftskirche wurde zur Pfarrkirche. Die größte Zerstörung des Klosters verursachte später jedoch der Abbruch des gesamten Komplexes südlich der Basilika in den Jahren 1964 bis 67 und nicht, wie oftmals angenommen, die Türkenkriege.
 

Im Jahr 1998 konnte nach einer Generalrenovierung, besonders durch die unermüdlichen Bemühungen des kürzlich verstorbenen Diakons Franz Eckert, die Kirche wieder ihrer Bestimmung übergeben und neu geweiht werden. Im Jahr 2007 wurde die Kirche durch Papst Benedikt XVI zur „Basilka minor“ erhoben.

 

Brüder Samariter

 

Seit 2005 beherbergen die renovierten Klostergebäude die Gemeinschaft der, einer polnischen Gründung entstammenden, „Brüder-Samariter der Flamme der Liebe des Unbefleckten Herzens Mariens“, einem Zweig der samaritanischen Bewegung Mariens. Mariazell im Wienerwald wurde seither zum Mittelpunkt des Glaubens im Triestingtal. 25 Brüder hauchen den alten Mauern Leben ein. Viele der jungen Brüder besuchen die philosophisch-theologische Hochschule in Heiligenkreuz und seit dem Jahr 2005 wurden bereits acht Brüder zu Priestern geweiht. Die Priester des Ordens betreuen die Pfarren Mariazell im Wienerwald, Altenmarkt – Thenneberg, Hafnerberg, Weissenbach, Pottenstein, St. Corona am Schöpfl und Retz in Niederösterreich, aber auch Hilariberg/Kramsach in Tirol.

Wallfahrtskirche Altenmarkt

Die „Johannes-Kirche“ bestand schon vor dem Jahr 1136. Sie ist damit die älteste Pfarre im oberen Triestingtal und beherbergt hier gleichzeitig die älteste Kirche. Ab dem 17. Jahrhundert wurde Altenmarkt zur Wallfahrt-Station an der "Via Sacra" ins steirische Mariazell. Aus dieser Wallfahrerzeit, insbesondere dem 17. und 18. Jahrhundert, stammen zahlreiche Bildstöcke in der Umgebung.

Die Kirche in Altenmarkt wirkt auf den ersten Blick zwar nicht ganz so spektakulär wie jene am Hafnerberg oder in Klein-Mariazell, doch ist sie für sich gesehen ebenfalls ein ganz besonderes Baujuwel mit einigen sehr bedeutsamen Kostbarkeiten.

1683 wurde die Kirche im Zuge des Türkeneinfalls vollkommen zerstört, jedoch wiederhergestellt.

Tragisches Detail: in den letzten Tagen des zweiten Weltkrieges wurde Pfarrer Leopold Wieshaupt erschossen in der Kirche aufgefunden. Heute noch ist eine Kugel zu sehen, die im Bild auf dem Hochaltar steckt. Neben dieser Besonderheit entdeckte man während der Renovierung im Jahr 2016 noch so einige, bisher verschollene Kostbarkeiten.

Wallfahrtskirche Thenneberg

Die Wallfahrtskirche Dornau-Thenneberg "Dornau" ist das Zentrum der Katastralgemeinde Thenneberg und wurde erstmals im Jahr 1154 urkundlich genannt. Die Kuppelkirche mit ihrer zweitürmigen Fassade ist dem „leidenden Heiland“ geweiht und wurde 1764 vom letzten Klein-Mariazeller Abt errichtet. Die Doppelturmfassade beeindruckt mit ihren Nischenfiguren und dem malerischen Schmuck. Die Fresken im Inneren der Kirche stammen von Johann Wenzel-Bergl sowie von Josef Ignaz Mildorfer.

Der Chorschluss zeigt Gottvater auf Wolken thronend mit Engeln an seiner Seite. Der ehemalige Bildstock "Schmerzensmann" stammt aus dem Jahr 1637. Die Kanzel wurde während des Rokoko um 1770 hinzugefügt. Pünktlich zum 250-jährigen Jubiläum im Jahr 2014 wurde die Kirche komplett renoviert.

 

Wallfahrtskirche St. Corona / Schöpfl

Wallfahrtskirche St. Corona/Schöpfl

Das malerische barocke Wallfahrtskirchlein wurde in den Jahren 1719 bis 1722 errichtet und gehörte damals ebenfalls zum Stift Mariazell im Wienerwald.

Bereits um das Jahr 1000 zogen Pilger in diese abgelegene, unbewohnte Gegend, die wegen der wundersamen Kräfte des dortigen heiligen Brunnens auch „Heiligenbrunn“ genannt wurde. Zahlreiche Besucher erfuhren hier Linderung und Heilung. Alte Krücken und Votivgaben von damals sind noch heute in der Kirche zu bestaunen.

Im Jahr 1444 wurde über der Quelle eine hölzerne Kapelle errichtet, die vom Passauer Bischof zu Ehren der heiligen Corona, dem heiligen Georg sowie der heiligen Anna geweiht wurde. St. Corona beherbergt heute somit das älteste Heiligtum der heiligen Corona in Niederösterreich.

Die heutige Pfarr- und Wallfahrtskirche wurde im Jahr 1722 vollendet und ebenfalls der heiligen Corona geweiht. Die Kirche wurde 1996 renoviert.

 

Wallfahrtskirche Hafnerberg

 

An der Via Sacra - dem Pilgerweg von Wien ins steirische Mariazell - am Übergang vom Wienerwald in das Triestingtal, liegt die kleine Ortschaft Nöstach-Hafnerberg. Am steil abfallenden Weg nach Altenmarkt, einer einst gefährlichen und gefürchteten Stelle, thront die mächtige Wallfahrtskirche "Unserer lieben Frau" geweiht und ist ein Prunkstück barocker Prachtentfaltung mit Anklängen an das Rokoko. Die reichliche Vergoldung und die Verwendung von Kunstmarmor sowie der tief räumliche Hochaltar geben der Kirche ihr prunkvolles Aussehen.

Die Chronik erwähnt, dass der Müllermeister Pankraz Reichhart aus Fischamend, anlässlich einer schweren Erkrankung seiner ersten Frau Susanne, die Errichtung einer Mariensäule in höchsten Tönen gelobt habe. Während einer Wallfahrt nach Mariazell seien seine Pferde auf dem steilen Weg über den Hafnerberg scheu geworden. Doch wie durch ein Wunder sei er unverletzt geblieben und habe sodann aus Dankbarkeit im Jahr 1653 eine Mariensäule auf dem Hafnerberg errichten lassen. Häufige Wallfahrer-Besuche an der Statue waren die Ursache, dass im Jahr 1716 eine kleine Kapelle und von 1729 bis 1745 eine Kirche an dieser Stelle errichtet wurde. So entstand die Gemeinde Hafnerberg, welche im Jahr 1782 zu einer Pfarre erhoben wurde.

Derzeit wird diese fünfte Altenmarkter Wallfahrtskirche umfassend renoviert und so erstrahlen „Altenmarkts fünf Wallfahrtskirchen“ im alten, neuen Glanz.
 

Neujahrsempfang in Klein Mariazell

Am Sonntag, dem 7. Jänner lud VP Bürgermeister Landtagsabgeordneter Josef Balber zum 19. Neujahrsempfang der Gemeinde Altenmarkt in den Markgraf Leopoldsaal in Mariazell im Wienerwald. VP Vizebürgermeister Christian Haan führte launig durch das Programm. Bürgermeister Balber Informierte über die Leistungen der vielen Vereine und Institutionen der Gemeinde ohne die vieles nicht möglich wäre wie ein Trinkbrunnen für die Radrast, ein neues Buswartehäuschen, eine Tribüne für den Fußballplatz, eine neue Stockbahn, Rundwanderwege und ein neuer Dorfwirt in St.Corona, ein neuer Festplatz mit Infrastruktur am Hafnerberg und vieles mehr. Zukunftsträchtig für das obere Triesting ist die Breitbandinitiative des Landes mit dem Spatenstich in Altenmarkt.

Franz Gartner: „Ich komme immer wieder sehr gerne zu meinem Freund Josef Balber, Bund, Land und Gemeinden müssen gemeinsam für die Bevölkerung Politik machen“.

 

VP Landesrat Stefan Pernkopf überbrachte die Grüße der Landeshauptfrau: „Ich freue mich, wenn Veranstaltungen wie diese mit einer heiligen Messe beginnen, wir müssen unsere Werte verteidigen“. Pernkpf betonte, dass Niederösterreich das „kaufkraftstärkste Bundesland“ geworden ist. Das sei der guten Zusammenarbeit aller zu verdanken, wir dürfen uns nicht krankjammern lassen.

Anschließend wurde gemeinsam ein Spanferkel verspeist und der neue „Mariazellerwein“ verkostet.

Text: Stephanie Pirkfellner

Leopolditag 2017

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NATIONALRATSWAHLEN 2017

ohne Gewähr

 

ALTENMARKT:

gültige Stimmen:  1.148

 

SPÖ             214 Stimmen   18,64 %     - 3,04 %

ÖVP             462 Stimmen    40,24 %    + 1,70 %

FPÖ             325 Stimmen    28,31 %    + 7,41 %

Grüne           15 Stimmen      1,31%     - 5,89 %

Neos             36 Stimmen      3,14 %    + 0,15 %

Pilz                72 Stimmen      6,27 %

Sonstige       24 Stimmen      2,09 %    - 6,60 %

Züricher Schnitzerl aus der Casa Italia

Die Fetzenkammer findet man auf FB unter

"Erste Berndorfer Fetzenkammer"

KATER LAUSER

IST EIN EIFRIGER  LESER

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