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ALTENMARKT IM BLITZLICHT

BGM LA Josef Balber

 

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Nationalratswahlen 2019 -

Ergebnis Altenmarkt a.d. Triesting 

Karl Fischer spendet 10.000,-- Euro

für Orgelrenovierung

Ein ganz besonderer Freund der Wallfahrtskirche am Hafnerberg, nämlich der ehemalige Gastwirt „Zum kleinen Semmering“ am Hafnerberg Karl Fischer, hat wieder einmal sein Herz und vor allem auch sein Portmonee geöffnet, um die Renovierung der Orgel und des Kircheninnraumes zu unterstützen. „Die Kirche ist mir seit Kindheitstagen ein großes Anliegen und ich habe dem legendären Pfarren Dollansky immer und oft geholfen. Daher will ich das auch jetzt für das Gotteshaus tun!“, beschreibt Karl Fischer seine Motivation, warum er bereits zum zweiten Male einen großen Geldbetrag spendet. Schon bei der Segnung der „Hubertuskapelle“, die von ihm errichtet wurde, spendete Karl Fischer fast € 4.000.- an die Pfarre. Nun hat Herr Fischer zum Gedenken an seine verstorbene Ehefrau Ute einen Bildstock auf seinem Grundstück errichtet und ihn anlässlich seines 85. Geburtstages im Rahmen einer Hl. Messe segnen lassen. „Karl bat darum, statt Geschenken einen Betrag zugunsten der Wallfahrtskirche zu spenden. Die zahlreichen Gratulanten am Festabend spendeten € 5.250.- und Karl Fischer versprach, diese Summe zu verdoppeln!“, erklärt der Pfarrer vom Hafnerberg Karl-Heinz Wiegand sichtlich erfreut. Außerdem lud er die Besucher nach der Messe zum Verweilen ein  und verköstigte alle mit kühlen Getränken und wunderbaren Schnitzerln. Nach einem gelungenen Abend, der auch durch die Unterstützung des Bauernbundes Nöstach zustande kam, konnten schließlich also € 10.500.- an die Pfarre übergeben werden.

 

Bild: Karl Fischer, Andreas Bartl, Pfarrer Karl-Heinz Wiegand, Johann Mitterer

 

Tiefe Trauer um Anton Terzer

Parte: Bestattung Cepko/Altenmarkt
Archivfoto: Anton Terzer verstarb völlig unerwartet

Altenmarkt: "Es ist unfassbar, dass es dich nicht mehr gibt, aber es ist wunderbar, dass es dich gab", steht auf dem Partei von Anton Terzer der völlig unerwartet am 10. September verstarb.

Anton Terzer dürfte an einem Herzversagen gestorben sein, er war erst im 66. Lebensjahr.

Über "Tonis" Tod ist nicht nur seine Familie zutiefst erschüttert, sondern alle die ihn kannten. Mit seiner ruhigen, heiteren Art war er überall gern gesehen. Der pensionierte Eisenbahner war nicht nur Gattin Eva ein treuer Gefährte, sonder auch seinen Kindern ein Vorzeigevater. "Toni" brachte sich auch stark im Gemeindegeschehen ein. Sei es beim Kameradschaftsbund, oder bei den SPÖ-Pensionisten und jahrelang auch als Gemeinderat der Sozialdemokraten.

Der Verstorbene wird am Freitag, den 20. September um 14 Uhr in der Basilika Klein Mariazell aufgebahrt und nach der Heiligen Messe, seinem Wunsch entsprechend, ins Krematorium überbracht.

Erntedankfest am Hafnerberg

Der Wallfahrtsort Hafnerberg steht für gelebte Tradition und daher ist es auch nicht verwunderlich, dass es hier sein Jahrzehnten eines der schönsten Erntedankfeste des Bezirkes Baden gibt. Dieses wird aber nicht in der Wallfahrtskirche, sondern auf einem Bauernhof oder landwirtschaftlichen Betrieb gefeiert. „Geprägt durch einen herrlich gestalteten Festplatz, in dessen Mittelpunkt eine riesiger Erntewagen mit den Produkten der Landwirtschaft steht, beginnt das Fest mit der Hl. Messe“, freut sich der neue Ortsbauernratsobmann Andreas Blieberger auf den 15.September, wenn vor dem Gasthaus Fischer am Hafnerberg um 10.00 Uhr der Festtag beginnen wird. Der weithin bekannte Kirchenchor Hafnerberg bringt heuer die „Hattinger Kirchtagsmesse“ zur Aufführung, begleitet von einem volkstümlichen Orchester mit Harfe, Geige, Zither, Hackbrett, Klarinette, Querflöte, Kontrabass und Gitarre. Anschließend gibt es einen zünftigen Frühschoppen mit dem legendären „Laabentaler Trio“, bei dem auch der Bauernmarktbaum, auf dem die „Sauwaldkraxler“ ihre akrobatischen Kunststücke dargeboten haben, zugunsten der Orgelrenovierung unter den Besuchern versteigert wird. Welch karitativen Sinn die Veranstalter haben, zeigt sich daran, dass sie seit Jahren die Früchte und das Obst des Erntedankwagens den „Missionarinnen der Nächstenliebe“ (Mutter-Teresa-Schwestern) in Wien spenden. „Die Schwestern sind durch ein  Gelübde verpflichtet, den Ärmsten der Armen aus ganzem Herzen und ohne Gegenleistung zu dienen und die können die Lebensmittel wirklich gut gebrauchen“, erklärt Magdalena Fischer, die auch bei der Organisation des Erntedankfestes mithilft.

Großer Spaß beim Ferienspiel !

Der SKV Altenmarkt Eissport und der SKV Altenmarkt Tischtennis haben Ende August Sporttage für Kinder als „Ferienspiel“ sowie einen Familiensporttag organisiert. Die beiden Obmänner Christian Obermüller (Eissport) und Bernhard Chladek (Tischtennis) können auf gelungene Veranstaltungen zurückblicken und überlegen nach dem Erfolg eine Wiederholung im nächsten Jahr.

 

Herzlich bedanken möchten sich die beiden Vereine beim Zweigverein Tennis, der für die beiden Veranstaltungen die Tennisplätze sowie das Areal zur Verfügung gestellt hat sowie bei allen Kindern/Jugendlichen und Eltern, die an den drei Sporttagen unsere Veranstaltungen besucht haben und sehr viel Spaß beim Probieren der verschiedenen Sportarten hatten. Am Familiensporttag nahmen mehr als 40 Eltern-Kinder-Teams am Stationsbetrieb teil. An allen drei Tagen wurden alle teilnehmenden Kinder kostenlos mit Eis, Essen und Getränken versorgt.

 

Großer Dank gebührt auch dem ASVÖ Niederösterreich, der nicht nur kostenlos diverses Equipment (Air Track-Matte, Torschusswand, Koordinationsgeräte, etc.) zur Verfügung stellte sondern auch die beiden Veranstaltungen finanziell unterstützte.

Wallfahrtskirche Hafnerberg erstrahlt

im goldenen Glanz

"Wie herrlich strahlt die goldene barocke Pracht, seit sie die großartigen

Restauratoren aus der Steiermark restauriert haben!", zeigt sich der Obmann

des Vereines "Zu unserer lieben Frau am Hafnerberg" Vzbgm. Christian Haan

begeistert, denn die beiden Fachleute Mag. Ursula Thomann und Boris Golob

arbeiten seit vielen Monaten mit Hochdruck am Innenraum der Wallfahrtskirche

Hafnerberg. Ihr Werk erkennt man dann besonders gut, wenn neben bereits

renovierten, strahlenden eben noch verschmutzte, matte Teile stehen. Beide

sind absolute Spitzenfachleute in ihrem Handwerk und können als Referenz

schon Arbeiten in der Benediktinerabtei in Seckau, in der Basilika

Mariazell, im Augustiner-Chorherrenstift Vorau, in der Sammlung Essl und an

vielen anderen Orten vorweisen.

"Die beiden Restauratoren arbeiten äußerst gewissenhaft und kompetent,

außerdem sind sie ganz nette Menschen, die gerne jeden Schritt ihrer Arbeit

erklären", betont der Pfarrer der Kirche Karl-Heinz Wiegand. Natürlich

kosten diese Arbeiten, die gemeinsam mit der Orgelrenovierung durchgeführt

wurden und werden, enorm viel Geld, das durch Förderungen des Bundes, des

Landes und der Diözese aufgebracht wird. Den größten Teil jedoch bringt die

Pfarre selbst durch Veranstaltungen und Spenden auf, was wirklich

bewundernswert ist, haben doch die Ortschaften der Pfarre Hafnerberg-Nöstach

lediglich 400 Einwohner. Aber ihnen liegt sehr viel an "ihrer" Kirche und

das merkt man.

Die Kocher Buam Anno dazumal!!!

Ing. Hermann Kocher, Mag. Maximilian Kocher, Raika Dir. Eduard Kocher, Univ. Prof. Dr. Alfred Kocher

Ende der Orgelrenovierung in Sicht

Die 1767 erstmals „geschlagene“ Orgel in der Wallfahrtskirche Hafnerberg wird in Kürze wieder herrlich erklingen, denn Dank der großartigen Spenden vieler Menschen, kann das Projekt Renovierung in den nächsten Wochen abgeschlossen werden. „Meister Linder aus Bayern hat großartige Arbeit geleistet und das Instrument hervorragend restauriert“, stellt ein zufriedener Obmann des Vereines der Freunde der Wallfahrtskirche Hafnerberg Vizebürgermeister Christian Haan fest. Die komplizierte Technik, hunderte Pfeifen, ein neuer Spieltisch, neue Blasbälge und ein neues Pedal wurden gefertigt, wobei viele alte Teile, die noch zu verwenden waren, wieder eingebaut wurden. „450 Stunden hat der Orgelbaumeister allein damit verbracht, um genau zu forschen, wie denn die Orgel im Entstehungsjahr ausgesehen und geklungen hat“, erklärt Andreas Bartl, der dem Team um Christian Haan als Organisationsreferent angehört und auch Kirchenchorleiter am Hafnerberg ist. Sachkundige Hilfe holte man sich auch durch den Orgelvirtuosen und Professor am Mozarteum Salzburg Wolfgang Kogert, der vor allem bei der Thematik Stimmung des Instrumentes sein Wissen einfließen ließ. Seit 2016 wurde an dem Projekt gearbeitet, welches ca. € 300.000 kosten wird. Große Teile dieses Betrages muss die Pfarre selbst aufbringen und hat dies auch schon in großen Teilen durch Spenden und Veranstaltungen getan, was eine unglaubliche Leistung ist. Im Jahre 2020, wenn die Kirche 275 Jahre alt wird, soll die Orgel bei einem großen Fest eingeweiht werden und dann wieder viele Jahre den Kirchenraum mit einem Klang erfüllen.

Wahlergebnis 

EU-Wahlen 2019 - Marktgemeinde Altenmarkt 

Quelle - BH Baden (ohne Wahlkartenergebnisse) 

Altenmarkt am

52. Triestingtler Volksfest

Bauernbundwallfahrt mit Segnung der Fluren und der Bitte um gute Ernte

Am Sonntag, 28. April fand die 9. Bauernbundwallfahrt mit Markusprozession in Klein-Mariazell statt. Vom Hafnerberg und aus Thenneberg marschierten die Wallfahrer zur Basilika Klein-Mariazell. Die Festmesse zelebrierte Feuerwehrkurator Stephan Holpfer. Er betonte die Wichtigkeit des Glaubens an den Auferstandenen und bat um Regen nach der Trockenheit – aber erst morgen, heute wollen wir noch feiern – was auch prompt eintraf.

Josef Balber dankte seinem ehemaligen Schulkollegen Holpfer, es sei sein Wunsch gewesen, dass dieser die Messe hält. Die Musikalische Gestaltung der Messe übernahm das Vocal Ensemble Weissenbach mit der Stubenmusik Furth.

Landerat Schleritzko zeigt sich von der Schönheit der Basilika beeindruckt und freute sich über die gute Tradition dieser Wallfahrt, die um den nötigen Segen von oben bittet.

Der Bauernbund mit Unterstützung der Landjugend Klein-Mariazell – Thenneberg sorgte für die Bewirtung.

Gesehen wurden: Bezirkshauptfrau Verena Sonnleitner mit Gatten Daniel und Tochter Marie, Bezirkshauptmann a.D. Heinz Zimper mit Gattin, VP Bürgermeister Ludwig Köck, Bauernbundobmann Johann Krammel, Altbürgermeister aus Kaumberg Michael Singraber, VP EU Kandidat des Bauernbundes Alex Bernhuber ….  

Text: Stephanie Pirkfellner

Fotos: TRIDOK

Rauschende Ballnacht am Hafnerberg

Am Faschingssamstag fand im frisch renovierten Saal des Gasthauses Zagler am Hafnerberg, der traditionelle ÖVP Ball der Marktgemeinde Altenmarkt statt. Nach der Eröffnung durch das Jungdamen- und Herren Komitees der Tanzschule „The Ballroom“ spielten die „Kuschelbär`n“ zum Tanz auf. Im Discozelt und der Weinbar kamen die Tanzmuffel auf ihre Kosten. Die Mitternachtseinlage der Tanzschule begeisterte das Publikum. Und immer eine  große Tombola mit einem Hauptpreis im Wert von 400 Euro, gespendet von den ÖVP Mandataren.

Josef Balber in seiner Begrüßungsrede: „Altenmarkt wurde zum zweiten Mal als Kulturfreundlichste Gemeinde des Bezirkes Baden gekürt, wir verdanken das nicht zuletzt unserem „Kulturgemeinderat“ Andreas Bartl. Aber auch unseren Künstlern Opernsänger Jörg Schneider und Soloklarinettist der Wiener Philharmoniker Matthias Schorn, der den Bahnhof Thenneberg in einen Kulturbahnhof umgestaltet hat, der auch im Viertelfestival eine Rolle spielen wird. Auch von dem neuen Verein KULTOUROT – Gesellschaft für Kultur, Tourismus und Denkmalpflege im Oberen Triestingtal können wir noch viel erwarten“.

Text u. Fotos: Stephanie Pirkfellner

 

VEREIN FÜR KULTUR UND DENKMALPFLEGE ERWIRBT EHEMALIGEN STIFTSWEINKELLER

Der Verein „Mariazell im Wienerwald – Verein für Kultur und Denkmalpflege im oberen Triestingtal“ hat einen großen Meilenstein in seinen Bemühungen, die Gesamtheit des vorhandenen Kultur- und Naturerbes der Region für gegenwärtige und künftige Generationen zu bewahren und zugänglich zu machen, bewältigt, weil der das Gebäude des ehemaligen Stiftsweinkellers in Klein-Mariazell, der zuletzt als Garage und Werkstatt diente, erworben werden konnte. „Vor mehr als 20 Jahren wurden bei den Ausgrabungen in der Basilika Klein-Mariazell historische Funde, wie ein Abtstab aus dem 12.Jahrhundert, geborgen, die derzeit nicht fachgerecht gelagert werden. Dies trifft auch auf Bücher, Bilder und Archivalien zu. Daher wird das Haus seine erste Nutzung als Museumsdepot für unsere archäologischen Artefakte erhalten!“, meint Dr. Thomas Aigner, Direktor des Diözesanarchives St. Pölten, der Präsident des Vereines ist. Mit ihm hat der Verein einen anerkannten Historiker als treibende Kraft. Derzeit wird an Ideen gebastelt, welcher weiteren Nutzung die Gewölbe, der große hallenartige Vorraum und das restliche Gebäude zugeführt werden können. „Bis jetzt haben wir 8 Stiftskeller-Apostel gewinnen können, die durch eine einmalige Zahlung jährlich einen großen Anteil an den Kaufkosten tragen. Sollten wir noch vier Mäzene finden, wäre die Finanzierung ziemlich gesichert“, erklärt der geschäftsführende Obmann Martin Schindelar, der Dr. Aigner in seinen Bemühungen maßgeblich unterstützt. Der Verein hat noch zahlreiche andere Pläne, wie einen Klosterladen und ein Museum zu errichten. Das kulturelle Erbe von Klein-Mariazell bietet jedenfalls umfangreiche Möglichkeiten, um sie in kulturhistorischer Hinsicht einer breiteren Öffentlichkeit besser zugänglich zu machen. Das Jahr 2019 wird der Verein vor allem einem Feuerwerk an Aktivitäten gemeinsam mit den Kooperationspartnern Stift Melk und Königinhof in Tschechien zum 300. Geburtstag des Malers Johann Wenzel Bergl widmen, der die herrlichen Fresken in der Basilika geschaffen hat und der Lieblingsmaler von Kaiserin Maria Theresia war!

Franz Obermaier erhielt große Auszeichnung !

Mit einer hohen Auszeichnung wurde Franz Obermaier, Obmann des Ortsverbandes Oberes Triestingtals und Bezirksobmann des Bezirkes Pottenstein bedacht.

Obermaier wurden für seine Verdienste von der Bundesvereinigung Kameradschaft "Feldmarschall Radetzky" das "Komturkreuz der Militärklasse" des Radetzkyordens verliehen.

Der rührige Kamerad hat sich diese Auszeichnung wohl verdient, der Kameradschaftsbund Oberes Triestingtal darf sich über 54 aktive Mitglieder freuen, die sich um die Pflege der Kriegerdenkmäler kümmern, bei Begräbnissen ihren Kameraden die letzte Ehre erweisen und auch bei Prozessionen teilnehmen.

Nicht vergessen darf man aber die zwischenmenschlichen Beziehungen, die Obermeier mit seinen Kameraden zu frönen verstehen.

Das Komturkreuz wurde am 2. November 1966 zum 200. Geburtstag des Feldmarschalls Johann Joseph Wenzel Anton Franz Karl Graf RADETZKY von RADETZ vom Gründer und Zentralobmann der Kameradschaft "FELDMARSCHALL RADETZKY", Alexander Wolfgang RITTER gestiftet. Der Orden wird sehr selten verliehen, um so größer ist die Freude von Kameraden Obermaier, der diese Auszeichnung auf jeden Fall verdient hat.

Förderverein sammelt für Orgelrenovierung !

In großen Schritten schreitet die Orgel- und Kirchenrenovierung in der Wallfahrtskirche Hafnerberg voran. Während der Altarbereich bereits in neuem Glanz erstrahlt, sind die Seitenaltäre in den Sommermonaten restauriert worden und werden in Kürze fertig sein. „Auch die Kanzel und die Figurengruppe des Hl. Franz von Xaver werden noch gereinigt und restauriert, denn wenn man die ganze Kirche herrichtet, darf man auf diesen beiden prägenden Elemente der Kirche nicht vergessen!“, stellt eine der treibenden Kräfte des Projektes Johann Mitterer fest.

Im Herbst kehrt dann endlich die Orgel von seinem „Reha“-Aufenthalt in Bayern zurück, wo Orgelbaumeister Linder das Instrument in akribischer Arbeit in seinen Originalzustand von 1767 zurückversetzte. Spätestens zu Weihnachten sollte man den neuen (alten) Klang wieder hören können, worauf sich vor allem der Organist und Obmann des Fördervereines Vizebürgermeister Christian Haan freut: „Ich bin schon wirklich gespannt, wie die Orgel klingt und sehne den Moment herbei, wo ich das erste Mal die Tasten des neuen Orgelspieltisches drücken darf!“ Durch zahlreiche Aktivitäten, wie Konzerte, Benefizveranstaltungen, CD- und Buchverkäufe und vor allem großzügige Spenden konnte schon eine unglaubliche Summe für die Restaurierungsarbeiten aufgebracht werden, dennoch fehlen noch ca. € 100.000.-, die die kleine Pfarre aufbringen muss, aber wenn es wer schafft, dann die Hafnerberger, denen ihre Kirche so unglaublich wichtig ist. „Wir wissen, welchen Kunstschatz wir hier am Hafnerberg haben, deshalb unterstützt auch die Marktgemeinde Altenmarkt dieses Projekt, so wie wir das auch schon in Thenneberg, Klein-Mariazell, Altenmarkt und St. Corona getan haben“, dazu Bürgermeister Josef Balber.

Gold für Projektmarathon 

Hafnerberg: Schon zum x-ten Male nahm de Landjugend Hafnerberg-Nöstach am Projektmarathon der Landjugend NÖ teil. Bei diesem Wettbewerb müssen die Jugendlichen eine Aufgabe, die von der Gemeindeführung ausgewählt wird, in 42 Stunde bewältigen. Die Mitglieder wissen bis zum Beginn der Challenge nichts von ihrer Aufgabe, sie unterliegt der totalen Geheimhaltung. Am 22.4.2017 war es wieder soweit und die Burschen & jungen Damen bekamen die Aufgabe gestellt, einen Bewegungsparcours bei der Volksschule Altenmarkt und für die Volksschüler zu entwerfen und schließlich zu bauen. Diese Aufgabenstellung wurde mit Bravour gemeistert, sodass die Sprengelgruppe am 10. März im Zuge des "Tages der Landjugend" in Wieselburg mit der "Goldmedaille"  für ihr Projekt "Gemeinschaft bewegt" ausgezeichnet wurde. Obwohl dies nicht die erste Goldmedaille ist, glänzt sie besonders schön, denn dies Aufgabe war eine der schwierigsten, die gestellt worden sind, vielleicht nur übertroffen vom Brückenbau vor einigen Jahren in Klein-Mariazell. "In jedem Fall kann man auf diese Jugend stolz sein!", meint der mit der Aufgabenstellung betraute Vizebürgermeister Christian Haan.

 

Bild von links nach rechts: Lisa Hollogschwandtner, Marion, Martin und Peter Ströcker-Grandl (Leiter der LJ), Johannes Ivancich, Vizebürgermeister Christian Haan

Die fünf top-renovierten Wallfahrtskirchen der Großgemeinde Altenmarkt:

Text Stephanie Pirkfellner

Altenmarkt ist die einzige Großgemeinde  in Österreich, der fünf Wallfahrtskirchen sein „eigen“ nennen kann. Für die Gemeinde mit ihren fünf Ortsteilen und knapp über zweitausend Einwohnern stellt die Erhaltung dieses einzigartigen Umstandes eine riesige Herausforderung dar. 1996 begann der „Renovierungsmarathon“ mit St. Corona, die Kirche „Mariazell im Wienerwald“ wurde im Jahr 1998 komplett renoviert, 2014 folgte die Kirche in Thenneberg und 2016 jene in Altenmarkt. Derzeit werden Orgel und die Kunstschätze der Kirche am Hafnerberg, die weit übers Land, schaut einer Renovierung und Restaurierung unterzogen.

 

Bürgermeister Josef Balber: Ich bin sehr stolz auf unsere Kirchen, diese historischen Kostbarkeiten zu renovieren und in Stand zu halten ist nur durch unsere engagierten Gemeindebürger und vieler ehrenamtlicher Helfer, sowie durch die finanzielle Hilfe von Erzdiözese, dem Land Niederösterreich, der Gemeinde und Spenden der Bevölkerung möglich.“

Mariazell im Wienerwald

Wallfahrtskirche Mariazell im Wienerwald

Im Jahr 1136 wurden Kloster und Kirche durch Heinrich und Rapoto von Schwarzenburg-Nöstach und vom Babenberger Markgrafen Leopold III zur „Ehre Gottes und zur Verkündigung des Glaubens“ gegründet. Aus einem Flurheiligtum – einer "Zelle" mit Muttergottesstatue und einer kleinen Quelle, entstand das Benediktinerkloster "Cella Sancte Marie", das "Marienzelle" bedeutet. Heute zählt die Basilika Mariazell im Wienerwald zu den bedeuteten, barocken Kostbarkeiten Österreichs.

Nachdem 1782 das Kloster im Zuge der „josefinischen Reformen“ aufgehoben wurde, verfiel es langsam. So kam es schließlich im Jahr 1825 zur Versteigerung des Klosters und all seiner Güter. Es folgten mehrere Besitzer, die das Kloster als Schloss verwendeten und die ehemalige Stiftskirche wurde zur Pfarrkirche. Die größte Zerstörung des Klosters verursachte später jedoch der Abbruch des gesamten Komplexes südlich der Basilika in den Jahren 1964 bis 67 und nicht, wie oftmals angenommen, die Türkenkriege.
 

Im Jahr 1998 konnte nach einer Generalrenovierung, besonders durch die unermüdlichen Bemühungen des kürzlich verstorbenen Diakons Franz Eckert, die Kirche wieder ihrer Bestimmung übergeben und neu geweiht werden. Im Jahr 2007 wurde die Kirche durch Papst Benedikt XVI zur „Basilka minor“ erhoben.

 

Brüder Samariter

 

Seit 2005 beherbergen die renovierten Klostergebäude die Gemeinschaft der, einer polnischen Gründung entstammenden, „Brüder-Samariter der Flamme der Liebe des Unbefleckten Herzens Mariens“, einem Zweig der samaritanischen Bewegung Mariens. Mariazell im Wienerwald wurde seither zum Mittelpunkt des Glaubens im Triestingtal. 25 Brüder hauchen den alten Mauern Leben ein. Viele der jungen Brüder besuchen die philosophisch-theologische Hochschule in Heiligenkreuz und seit dem Jahr 2005 wurden bereits acht Brüder zu Priestern geweiht. Die Priester des Ordens betreuen die Pfarren Mariazell im Wienerwald, Altenmarkt – Thenneberg, Hafnerberg, Weissenbach, Pottenstein, St. Corona am Schöpfl und Retz in Niederösterreich, aber auch Hilariberg/Kramsach in Tirol.

Wallfahrtskirche Altenmarkt

Die „Johannes-Kirche“ bestand schon vor dem Jahr 1136. Sie ist damit die älteste Pfarre im oberen Triestingtal und beherbergt hier gleichzeitig die älteste Kirche. Ab dem 17. Jahrhundert wurde Altenmarkt zur Wallfahrt-Station an der "Via Sacra" ins steirische Mariazell. Aus dieser Wallfahrerzeit, insbesondere dem 17. und 18. Jahrhundert, stammen zahlreiche Bildstöcke in der Umgebung.

Die Kirche in Altenmarkt wirkt auf den ersten Blick zwar nicht ganz so spektakulär wie jene am Hafnerberg oder in Klein-Mariazell, doch ist sie für sich gesehen ebenfalls ein ganz besonderes Baujuwel mit einigen sehr bedeutsamen Kostbarkeiten.

1683 wurde die Kirche im Zuge des Türkeneinfalls vollkommen zerstört, jedoch wiederhergestellt.

Tragisches Detail: in den letzten Tagen des zweiten Weltkrieges wurde Pfarrer Leopold Wieshaupt erschossen in der Kirche aufgefunden. Heute noch ist eine Kugel zu sehen, die im Bild auf dem Hochaltar steckt. Neben dieser Besonderheit entdeckte man während der Renovierung im Jahr 2016 noch so einige, bisher verschollene Kostbarkeiten.

Wallfahrtskirche Thenneberg

Die Wallfahrtskirche Dornau-Thenneberg "Dornau" ist das Zentrum der Katastralgemeinde Thenneberg und wurde erstmals im Jahr 1154 urkundlich genannt. Die Kuppelkirche mit ihrer zweitürmigen Fassade ist dem „leidenden Heiland“ geweiht und wurde 1764 vom letzten Klein-Mariazeller Abt errichtet. Die Doppelturmfassade beeindruckt mit ihren Nischenfiguren und dem malerischen Schmuck. Die Fresken im Inneren der Kirche stammen von Johann Wenzel-Bergl sowie von Josef Ignaz Mildorfer.

Der Chorschluss zeigt Gottvater auf Wolken thronend mit Engeln an seiner Seite. Der ehemalige Bildstock "Schmerzensmann" stammt aus dem Jahr 1637. Die Kanzel wurde während des Rokoko um 1770 hinzugefügt. Pünktlich zum 250-jährigen Jubiläum im Jahr 2014 wurde die Kirche komplett renoviert.

 

Wallfahrtskirche St. Corona / Schöpfl

Wallfahrtskirche St. Corona/Schöpfl

Das malerische barocke Wallfahrtskirchlein wurde in den Jahren 1719 bis 1722 errichtet und gehörte damals ebenfalls zum Stift Mariazell im Wienerwald.

Bereits um das Jahr 1000 zogen Pilger in diese abgelegene, unbewohnte Gegend, die wegen der wundersamen Kräfte des dortigen heiligen Brunnens auch „Heiligenbrunn“ genannt wurde. Zahlreiche Besucher erfuhren hier Linderung und Heilung. Alte Krücken und Votivgaben von damals sind noch heute in der Kirche zu bestaunen.

Im Jahr 1444 wurde über der Quelle eine hölzerne Kapelle errichtet, die vom Passauer Bischof zu Ehren der heiligen Corona, dem heiligen Georg sowie der heiligen Anna geweiht wurde. St. Corona beherbergt heute somit das älteste Heiligtum der heiligen Corona in Niederösterreich.

Die heutige Pfarr- und Wallfahrtskirche wurde im Jahr 1722 vollendet und ebenfalls der heiligen Corona geweiht. Die Kirche wurde 1996 renoviert.

 

Wallfahrtskirche Hafnerberg

 

An der Via Sacra - dem Pilgerweg von Wien ins steirische Mariazell - am Übergang vom Wienerwald in das Triestingtal, liegt die kleine Ortschaft Nöstach-Hafnerberg. Am steil abfallenden Weg nach Altenmarkt, einer einst gefährlichen und gefürchteten Stelle, thront die mächtige Wallfahrtskirche "Unserer lieben Frau" geweiht und ist ein Prunkstück barocker Prachtentfaltung mit Anklängen an das Rokoko. Die reichliche Vergoldung und die Verwendung von Kunstmarmor sowie der tief räumliche Hochaltar geben der Kirche ihr prunkvolles Aussehen.

Die Chronik erwähnt, dass der Müllermeister Pankraz Reichhart aus Fischamend, anlässlich einer schweren Erkrankung seiner ersten Frau Susanne, die Errichtung einer Mariensäule in höchsten Tönen gelobt habe. Während einer Wallfahrt nach Mariazell seien seine Pferde auf dem steilen Weg über den Hafnerberg scheu geworden. Doch wie durch ein Wunder sei er unverletzt geblieben und habe sodann aus Dankbarkeit im Jahr 1653 eine Mariensäule auf dem Hafnerberg errichten lassen. Häufige Wallfahrer-Besuche an der Statue waren die Ursache, dass im Jahr 1716 eine kleine Kapelle und von 1729 bis 1745 eine Kirche an dieser Stelle errichtet wurde. So entstand die Gemeinde Hafnerberg, welche im Jahr 1782 zu einer Pfarre erhoben wurde.

Derzeit wird diese fünfte Altenmarkter Wallfahrtskirche umfassend renoviert und so erstrahlen „Altenmarkts fünf Wallfahrtskirchen“ im alten, neuen Glanz.
 

Neujahrsempfang in Klein Mariazell

Am Sonntag, dem 7. Jänner lud VP Bürgermeister Landtagsabgeordneter Josef Balber zum 19. Neujahrsempfang der Gemeinde Altenmarkt in den Markgraf Leopoldsaal in Mariazell im Wienerwald. VP Vizebürgermeister Christian Haan führte launig durch das Programm. Bürgermeister Balber Informierte über die Leistungen der vielen Vereine und Institutionen der Gemeinde ohne die vieles nicht möglich wäre wie ein Trinkbrunnen für die Radrast, ein neues Buswartehäuschen, eine Tribüne für den Fußballplatz, eine neue Stockbahn, Rundwanderwege und ein neuer Dorfwirt in St.Corona, ein neuer Festplatz mit Infrastruktur am Hafnerberg und vieles mehr. Zukunftsträchtig für das obere Triesting ist die Breitbandinitiative des Landes mit dem Spatenstich in Altenmarkt.

Franz Gartner: „Ich komme immer wieder sehr gerne zu meinem Freund Josef Balber, Bund, Land und Gemeinden müssen gemeinsam für die Bevölkerung Politik machen“.

 

VP Landesrat Stefan Pernkopf überbrachte die Grüße der Landeshauptfrau: „Ich freue mich, wenn Veranstaltungen wie diese mit einer heiligen Messe beginnen, wir müssen unsere Werte verteidigen“. Pernkpf betonte, dass Niederösterreich das „kaufkraftstärkste Bundesland“ geworden ist. Das sei der guten Zusammenarbeit aller zu verdanken, wir dürfen uns nicht krankjammern lassen.

Anschließend wurde gemeinsam ein Spanferkel verspeist und der neue „Mariazellerwein“ verkostet.

Text: Stephanie Pirkfellner

Leopolditag 2017

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NATIONALRATSWAHLEN 2017

ohne Gewähr

 

ALTENMARKT:

gültige Stimmen:  1.148

 

SPÖ             214 Stimmen   18,64 %     - 3,04 %

ÖVP             462 Stimmen    40,24 %    + 1,70 %

FPÖ             325 Stimmen    28,31 %    + 7,41 %

Grüne           15 Stimmen      1,31%     - 5,89 %

Neos             36 Stimmen      3,14 %    + 0,15 %

Pilz                72 Stimmen      6,27 %

Sonstige       24 Stimmen      2,09 %    - 6,60 %

Züricher Schnitzerl aus der Casa Italia

Die Fetzenkammer findet man auf FB unter

"Erste Berndorfer Fetzenkammer"

KATER LAUSER

IST EIN EIFRIGER  LESER

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