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ALTENMARKT IM BLITZLICHT

BGM LA Josef Balber

 

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Priesterjubiläum

Am 15. September feierten die Priesterbrüder Alois und Gabriel Hüger, Pater Josef Failer und Pater Karl-Heinz Wiegand ihr silbernes Priesterjubiläum in der Wallfahrtskirche am Hafnerberg.

 

Am 15. September 1993 wurden sechs Ordenleute in Macerata in Italien durch Monsignore Tarcisio Carboni zu Priestern der Gemeinschaft Samariter FLUHM geweiht.

Brüder Samariter der Flamme der Liebe des Unbefleckten Herzens Mariens. Abgekürzt Sam. FLUHM).

Nun feierten vier der Priester in der Wallfahrtskirche am Hafnerberg gemeinsam ihr silbernes Priesterjubiläum.

 

Im August 1965 wurden in Dillingen an der Ulm die Zwillingsbrüder Gabriel und Alois Hüger geboren. Das Brüderpaar wuchs in Neu-Ulm (Bayern) auf, maturierte 1984 in Krumbach (Schwaben), studierte Philosophie und Theologie an der Lateranuniversität in Rom und legte 1992 die Ewigen Gelübde  in der Gemeinschaft der Brüder Samariter FLUHM ab.

Pater Alois: „Im September 2000 vertraute mir Kardinal Schönborn die Pfarrseelsorge von St. Corona/Schöpfl an, ein Jahr später Altenmarkt - Thenneberg und 2002 die Wallfahrtspfarrei Klein-Mariazell. Seit dieser Zeit sind die Brüder Samariter im Wienerwald tätig, wo wir die Seelsorge in acht Pfarren über haben.“  Im Jahr 2008 wurde Alois Hüger Dechant des Dekanats Pottenstein, welches die Pfarren des ganzen Triestingtales von Altenmarkt bis Leobersdorf umfasst. 

Pater Gabriel Hüger wurde 2014 von Kardinal Schönborn mit der Leitung der Gemeinschaft der Brüder Samariter beauftragt.

Pater Josef Failer 1961 in Erlingshofen geboren, hat vor dem Eintritt in den Orden drei Jahre Mathematik und Physik in Regensburg studiert. Pater Josef ist Pfarrer in Weissenbach und Furth.

Pater Josef:  „Die Brüder haben diese Einfachheit bewahrt, trotz ihrer Studien und Qualifikationen.“

Pater Karl-Heinz Wiegand wurde im Jahr 1962 in Waal in Bayern geboren. Nach seiner Ausbildung als technischer Zeichner absolvierte er Zivildienst in einem Heim für geistig Behinderte Erwachsene. 1982 trat er der neu gegründeten Gemeinschaft der Brüder Samariter bei und begann zwei Jahre später das Noviziat in Rom. Nach weiteren zwei Jahren begann er das Philosophie- und Theologiestudium an der Lateranuniversität in Rom und wurde nach dessen erfolgreichem Abschluss im Jahr 1993 zum Diakon geweiht und im selben Jahr zusammen mit den anderen Jubilaren zum Priester geweiht.

Seit 2007 wirkt er als Pfarrer am Hafnerberg und Neuhaus.

Bürgermeister Josef Balber: "Wir haben in unsere Kirchen viel Geld investiert. Wir danken den Brüdern, dass sie diese Kirchen mit Leben erfüllen, weil die Leute kommen."

Text: Stephanie Pirkellner

 

ÖVP sponserte Luftburg

Die Altenmarkter Kinder dürfen sich über eine neue Hüpfburg freuen und haben sie beim Dorfheurigen bereits getestet und für gut befunden.

Die ÖVP-Altenmarkt entschloss sich zu den bereits vorhandenen Spielgeräten eine Hüpfburg zu erwerben, die bei den diversen Festen zum Einsatz kommen soll. Gesagt, getan, eine wirklich kindgerechte, bunte Burg wurde um rund 3.500,-- Euro angeschafft.

"Wir haben den Ankauf von Spielgeräten für den Radplatz überlegt, sind aber davon abgekommen, weil wir ja schon genügend Spielplätze haben. Trotzdem wollten wir ein zusätzliches Zuckerl für unsere Jugend anschaffen. So kamen wir auf eine Hüpfburg, die bei den Kindern ja immer sehr beliebt ist, meint Bürgermeister LA Josef Balber, der es sich nicht nehmen ließ und die Hüpfburg höchst persönlich ausprobierte.

Franz Obermaier erhielt große Auszeichnung !

Mit einer hohen Auszeichnung wurde Franz Obermaier, Obmann des Ortsverbandes Oberes Triestingtals und Bezirksobmann des Bezirkes Pottenstein bedacht.

Obermaier wurden für seine Verdienste von der Bundesvereinigung Kameradschaft "Feldmarschall Radetzky" das "Komturkreuz der Militärklasse" des Radetzkyordens verliehen.

Der rührige Kamerad hat sich diese Auszeichnung wohl verdient, der Kameradschaftsbund Oberes Triestingtal darf sich über 54 aktive Mitglieder freuen, die sich um die Pflege der Kriegerdenkmäler kümmern, bei Begräbnissen ihren Kameraden die letzte Ehre erweisen und auch bei Prozessionen teilnehmen.

Nicht vergessen darf man aber die zwischenmenschlichen Beziehungen, die Obermeier mit seinen Kameraden zu frönen verstehen.

Das Komturkreuz wurde am 2. November 1966 zum 200. Geburtstag des Feldmarschalls Johann Joseph Wenzel Anton Franz Karl Graf RADETZKY von RADETZ vom Gründer und Zentralobmann der Kameradschaft "FELDMARSCHALL RADETZKY", Alexander Wolfgang RITTER gestiftet. Der Orden wird sehr selten verliehen, um so größer ist die Freude von Kameraden Obermaier, der diese Auszeichnung auf jeden Fall verdient hat.

Förderverein sammelt für Orgelrenovierung !

In großen Schritten schreitet die Orgel- und Kirchenrenovierung in der Wallfahrtskirche Hafnerberg voran. Während der Altarbereich bereits in neuem Glanz erstrahlt, sind die Seitenaltäre in den Sommermonaten restauriert worden und werden in Kürze fertig sein. „Auch die Kanzel und die Figurengruppe des Hl. Franz von Xaver werden noch gereinigt und restauriert, denn wenn man die ganze Kirche herrichtet, darf man auf diesen beiden prägenden Elemente der Kirche nicht vergessen!“, stellt eine der treibenden Kräfte des Projektes Johann Mitterer fest.

Im Herbst kehrt dann endlich die Orgel von seinem „Reha“-Aufenthalt in Bayern zurück, wo Orgelbaumeister Linder das Instrument in akribischer Arbeit in seinen Originalzustand von 1767 zurückversetzte. Spätestens zu Weihnachten sollte man den neuen (alten) Klang wieder hören können, worauf sich vor allem der Organist und Obmann des Fördervereines Vizebürgermeister Christian Haan freut: „Ich bin schon wirklich gespannt, wie die Orgel klingt und sehne den Moment herbei, wo ich das erste Mal die Tasten des neuen Orgelspieltisches drücken darf!“ Durch zahlreiche Aktivitäten, wie Konzerte, Benefizveranstaltungen, CD- und Buchverkäufe und vor allem großzügige Spenden konnte schon eine unglaubliche Summe für die Restaurierungsarbeiten aufgebracht werden, dennoch fehlen noch ca. € 100.000.-, die die kleine Pfarre aufbringen muss, aber wenn es wer schafft, dann die Hafnerberger, denen ihre Kirche so unglaublich wichtig ist. „Wir wissen, welchen Kunstschatz wir hier am Hafnerberg haben, deshalb unterstützt auch die Marktgemeinde Altenmarkt dieses Projekt, so wie wir das auch schon in Thenneberg, Klein-Mariazell, Altenmarkt und St. Corona getan haben“, dazu Bürgermeister Josef Balber.

Landjugend feiert 70igsten Geburtstag

Wenn man 70 Jahre alt wird, ist das tatsächlich ein Grund, um zu feiern und genau das macht die Landjugend-Gruppe Hafnerberg-Nöstach mit einem zweitägigen Fest am 25. & 26. August in der „Langwies“ in Nöstach. 1946 als „Ländliches Fortbildungswerk“ gegründet und dazu da, um die bäuerlichen Jugend in mehreren Fachbereichen auszubilden, wandelte sich der Aufgabenbereich mit den Jahren und so wurde der Verein auch 1986 in „NÖ Landjugend“ umgetauft. Im Vordergrund der „NÖ Landjugend“, die eine überparteiliche Jugendorganisation darstellt, stehen unter anderem die Persönlichkeitsentwicklung, die sinnvolle Freizeitgestaltung sowie die aktive Mitgestaltung im ländlichen Raum. "Die Landjugend ist das junge Herz unserer Gemeinde", bekräftigte schon vor dem großen Fest zu diesem Anlass LAbg. Bgm. ÖKR Josef Balber (ÖVP), der sichtlich stolz auf seine Jugend ist und selbst Mitglied und Funktionär der Jugendorganisation war.

Was einst als bäuerliche Gruppe begonnen hat, ist heute eine Mischung aller Berufs- und Gesellschaftsschichten von Mädchen und Burschen geworden. Über all die Jahre hat die Gemeinschaft nichts am jugendlichen Charakter verloren. Ganz im Gegenteil, geblieben ist eine Organisation, die den Jugendlichen erleben lässt, was passiert, wenn Gemeinschaft funktioniert. In der Landjugend lernen junge Menschen Herausforderungen zu bewältigen und eigene Erfahrungen zu sammeln, in dem sie ihre Ideen verwirklichen.

„Unsere Zielgruppe sind Jugendliche, die eine Beziehung  zum ländlichen Raum haben, Traditionen pflegen und ihre Zukunft mitgestalten wollen!“, stellt die Sprengeileitern Agnes Grandl fest, die natürlich sehr im Stress ist, gilt es doch dieses Jubiläumsfest zu organisieren, welches am Samstag um 16.00 Uhr mit dem Gebietsentscheid „Forst“ beginnt und ab 21.00 Uhr mit einer Party im Festzelt und den „Draufgängern“ fortgesetzt wird. Am Sonntag beginnt man den Tag um 10.00 Uhr mit einer Feldmesse, die vom Landjugendchor gestaltet wird, anschließend gibt es den Festakt zum Jubiläum und einen zünftigen Frühschoppen mit der Blasmusikkapelle Kaumberg im Festzelt.

Beste Laune beim Dorfheurigen Altenmarkt

Beste Laune herrschte beim "Dorfheurigen Altenmarkt" der Dorfgemeinschaft Altenmarkt beim Radrastpavillon. Gut gelaunte Gäste ließen sich so richtig mit kulinarischen Köstlichkeiten aus der Region verwöhnen.

 

Ilse Zuber (33 J.) und Bürgermeister Josef Balber (56 J.) feierten beim Dorfheurigen ihrem Geburtstag.

"Wir haben unsere Dorfgemeinschaft neu aufgestellt, unser Bestreben ist die Belebung unserer schönen Marktgemeinde, meint der neue Obmann Thomas Zuber, der als Unterstützung Barbara Cepko als seine Stellvertreterin ins Boot holen konnte, wie auch Sonja Leitner und Nicole Lechner in den Vorstand.

"Verliebt, verlobt, verheiratet" -

Sommertheater am Hafnerberg

Es ist wieder soweit! Die Dorfgemeinschaft Hafnerberg-Nöstach spielt nach vierjähriger Pause wieder Theater im Arkadenhof des Klosters am Hafnerberg. „Verliebt, verlobt, verheiratet“ ist eine musikalische Komödie, extra für das Sommertheater von Andreas Bartl geschrieben. Die Lieder dazu sind wohl allseits bekannt: „So richtig nett ist´s nur im Bett“, „Komm ein bisschen mit nach Italien“, „Die süßesten Früchte“, „Das tu ich alles aus Liebe“.....und, und, und..... alle wurden durch Peter Alexander Evergreens. „Ein Ohrwurm nach dem anderen. Da kann eigentlich jeder mitsingen!“, freut sich die Obfrau des Vereines Maria Foramitti auf die Aufführungen am 2., 3., 4., 9., 10. und 11. August jeweils um 20.00 Uhr! (Karten über ö-ticket)

70 Mitwirkende aus dem Ort auf der Bühne, ein professionelles kleines Salon-Orchester, ein Chor, wunderschöne, extra für die Aufführungen gebaute und bemalte Kulissen und großes unentgeltliches Engagement vor und hinter der Bühne garantieren sicherlich einen humorvollen und wunderschönen Abend. „Was die Dorfgemeinschaft da leistet, ist enorm und nur zu bewundern!“, zeigt sich LAbg. Bgm Josef Balber begeistert und fiebert der Premiere ebenso entgegen wie die Schauspieler.

Bauernwallfahrt bei strahlendem Wetter

Altenmarkt: Rund 100 Personen nahmen an der zweigruppigen Bauernwallfahrt teil, wobei ca. die Hälfte davon am Hafnerberg startete und die zweite Gruppe von Thenneberg.

Treffpunkt war die Basilika in Klein Mariazell wo der Prior aus dem Stift Göttweig Pater Christoph eine Flurmesse mit der Bitte um "gute Ernte und gedeihliches Wetter" hielt.

Landtagsabgeordneter Bürgermeister Josef Balber durfte das neu erworbene Kreuz tragen, das vom Bauernbund und Privatpersonen gesponsert wurde.

Musikalisch wurden die Wallfahrer von der Blasmusikkapelle Altenmarkt begleitet,  der Hunger  wurde von der Landjugend und den Bäuerinnen gestillt.   

Gold für Projektmarathon 

Hafnerberg: Schon zum x-ten Male nahm de Landjugend Hafnerberg-Nöstach am Projektmarathon der Landjugend NÖ teil. Bei diesem Wettbewerb müssen die Jugendlichen eine Aufgabe, die von der Gemeindeführung ausgewählt wird, in 42 Stunde bewältigen. Die Mitglieder wissen bis zum Beginn der Challenge nichts von ihrer Aufgabe, sie unterliegt der totalen Geheimhaltung. Am 22.4.2017 war es wieder soweit und die Burschen & jungen Damen bekamen die Aufgabe gestellt, einen Bewegungsparcours bei der Volksschule Altenmarkt und für die Volksschüler zu entwerfen und schließlich zu bauen. Diese Aufgabenstellung wurde mit Bravour gemeistert, sodass die Sprengelgruppe am 10. März im Zuge des "Tages der Landjugend" in Wieselburg mit der "Goldmedaille"  für ihr Projekt "Gemeinschaft bewegt" ausgezeichnet wurde. Obwohl dies nicht die erste Goldmedaille ist, glänzt sie besonders schön, denn dies Aufgabe war eine der schwierigsten, die gestellt worden sind, vielleicht nur übertroffen vom Brückenbau vor einigen Jahren in Klein-Mariazell. "In jedem Fall kann man auf diese Jugend stolz sein!", meint der mit der Aufgabenstellung betraute Vizebürgermeister Christian Haan.

 

Bild von links nach rechts: Lisa Hollogschwandtner, Marion, Martin und Peter Ströcker-Grandl (Leiter der LJ), Johannes Ivancich, Vizebürgermeister Christian Haan

Rauschende Ballnacht am Hafnerberg

Am Faschingssamstag fand im Gasthaus Zagler am Hafnerberg der traditionelle sehr gut besuchte 43. ÖVP Ball der Marktgemeinde Altenmarkt statt.  Nach der Eröffnung durch das Jungdamen- und Herren Komitees der Tanzschule „The Ballroom“ spielten die „Kuschelbär`n“ zum Tanz auf.  Im Discozelt und der Weinbar kamen die Tanzmuffel auf ihre Kosten. „Dancing like the King“ eine Hommage an den Michael Jackson,  getanzt von der jungen Formation der Tanzschule begeisterte das Publikum als Mitternachtseinlage. Und immer eine große Tombola mit einem Hauptpreis im Wert von 400 Euro. Josef Balber in seiner Begrüßungsrede: „Dass Altenmarkt als Kulturfreundlichste Gemeinde des Bezirkes Baden gekürt wurde, verdanken wir nicht zuletzt unserem „Kulturgemeinderat“ Andreas Bartl.“

 

Text: Stephanie Pirkfellner

Ergebnis Landtagswahl 2018 

Marktgemeinde Altenmarkt

Die fünf top-renovierten Wallfahrtskirchen der Großgemeinde Altenmarkt:

Text Stephanie Pirkfellner

Altenmarkt ist die einzige Großgemeinde  in Österreich, der fünf Wallfahrtskirchen sein „eigen“ nennen kann. Für die Gemeinde mit ihren fünf Ortsteilen und knapp über zweitausend Einwohnern stellt die Erhaltung dieses einzigartigen Umstandes eine riesige Herausforderung dar. 1996 begann der „Renovierungsmarathon“ mit St. Corona, die Kirche „Mariazell im Wienerwald“ wurde im Jahr 1998 komplett renoviert, 2014 folgte die Kirche in Thenneberg und 2016 jene in Altenmarkt. Derzeit werden Orgel und die Kunstschätze der Kirche am Hafnerberg, die weit übers Land, schaut einer Renovierung und Restaurierung unterzogen.

 

Bürgermeister Josef Balber: Ich bin sehr stolz auf unsere Kirchen, diese historischen Kostbarkeiten zu renovieren und in Stand zu halten ist nur durch unsere engagierten Gemeindebürger und vieler ehrenamtlicher Helfer, sowie durch die finanzielle Hilfe von Erzdiözese, dem Land Niederösterreich, der Gemeinde und Spenden der Bevölkerung möglich.“

Mariazell im Wienerwald

Wallfahrtskirche Mariazell im Wienerwald

Im Jahr 1136 wurden Kloster und Kirche durch Heinrich und Rapoto von Schwarzenburg-Nöstach und vom Babenberger Markgrafen Leopold III zur „Ehre Gottes und zur Verkündigung des Glaubens“ gegründet. Aus einem Flurheiligtum – einer "Zelle" mit Muttergottesstatue und einer kleinen Quelle, entstand das Benediktinerkloster "Cella Sancte Marie", das "Marienzelle" bedeutet. Heute zählt die Basilika Mariazell im Wienerwald zu den bedeuteten, barocken Kostbarkeiten Österreichs.

Nachdem 1782 das Kloster im Zuge der „josefinischen Reformen“ aufgehoben wurde, verfiel es langsam. So kam es schließlich im Jahr 1825 zur Versteigerung des Klosters und all seiner Güter. Es folgten mehrere Besitzer, die das Kloster als Schloss verwendeten und die ehemalige Stiftskirche wurde zur Pfarrkirche. Die größte Zerstörung des Klosters verursachte später jedoch der Abbruch des gesamten Komplexes südlich der Basilika in den Jahren 1964 bis 67 und nicht, wie oftmals angenommen, die Türkenkriege.
 

Im Jahr 1998 konnte nach einer Generalrenovierung, besonders durch die unermüdlichen Bemühungen des kürzlich verstorbenen Diakons Franz Eckert, die Kirche wieder ihrer Bestimmung übergeben und neu geweiht werden. Im Jahr 2007 wurde die Kirche durch Papst Benedikt XVI zur „Basilka minor“ erhoben.

 

Brüder Samariter

 

Seit 2005 beherbergen die renovierten Klostergebäude die Gemeinschaft der, einer polnischen Gründung entstammenden, „Brüder-Samariter der Flamme der Liebe des Unbefleckten Herzens Mariens“, einem Zweig der samaritanischen Bewegung Mariens. Mariazell im Wienerwald wurde seither zum Mittelpunkt des Glaubens im Triestingtal. 25 Brüder hauchen den alten Mauern Leben ein. Viele der jungen Brüder besuchen die philosophisch-theologische Hochschule in Heiligenkreuz und seit dem Jahr 2005 wurden bereits acht Brüder zu Priestern geweiht. Die Priester des Ordens betreuen die Pfarren Mariazell im Wienerwald, Altenmarkt – Thenneberg, Hafnerberg, Weissenbach, Pottenstein, St. Corona am Schöpfl und Retz in Niederösterreich, aber auch Hilariberg/Kramsach in Tirol.

Wallfahrtskirche Altenmarkt

Die „Johannes-Kirche“ bestand schon vor dem Jahr 1136. Sie ist damit die älteste Pfarre im oberen Triestingtal und beherbergt hier gleichzeitig die älteste Kirche. Ab dem 17. Jahrhundert wurde Altenmarkt zur Wallfahrt-Station an der "Via Sacra" ins steirische Mariazell. Aus dieser Wallfahrerzeit, insbesondere dem 17. und 18. Jahrhundert, stammen zahlreiche Bildstöcke in der Umgebung.

Die Kirche in Altenmarkt wirkt auf den ersten Blick zwar nicht ganz so spektakulär wie jene am Hafnerberg oder in Klein-Mariazell, doch ist sie für sich gesehen ebenfalls ein ganz besonderes Baujuwel mit einigen sehr bedeutsamen Kostbarkeiten.

1683 wurde die Kirche im Zuge des Türkeneinfalls vollkommen zerstört, jedoch wiederhergestellt.

Tragisches Detail: in den letzten Tagen des zweiten Weltkrieges wurde Pfarrer Leopold Wieshaupt erschossen in der Kirche aufgefunden. Heute noch ist eine Kugel zu sehen, die im Bild auf dem Hochaltar steckt. Neben dieser Besonderheit entdeckte man während der Renovierung im Jahr 2016 noch so einige, bisher verschollene Kostbarkeiten.

Wallfahrtskirche Thenneberg

Die Wallfahrtskirche Dornau-Thenneberg "Dornau" ist das Zentrum der Katastralgemeinde Thenneberg und wurde erstmals im Jahr 1154 urkundlich genannt. Die Kuppelkirche mit ihrer zweitürmigen Fassade ist dem „leidenden Heiland“ geweiht und wurde 1764 vom letzten Klein-Mariazeller Abt errichtet. Die Doppelturmfassade beeindruckt mit ihren Nischenfiguren und dem malerischen Schmuck. Die Fresken im Inneren der Kirche stammen von Johann Wenzel-Bergl sowie von Josef Ignaz Mildorfer.

Der Chorschluss zeigt Gottvater auf Wolken thronend mit Engeln an seiner Seite. Der ehemalige Bildstock "Schmerzensmann" stammt aus dem Jahr 1637. Die Kanzel wurde während des Rokoko um 1770 hinzugefügt. Pünktlich zum 250-jährigen Jubiläum im Jahr 2014 wurde die Kirche komplett renoviert.

 

Wallfahrtskirche St. Corona / Schöpfl

Wallfahrtskirche St. Corona/Schöpfl

Das malerische barocke Wallfahrtskirchlein wurde in den Jahren 1719 bis 1722 errichtet und gehörte damals ebenfalls zum Stift Mariazell im Wienerwald.

Bereits um das Jahr 1000 zogen Pilger in diese abgelegene, unbewohnte Gegend, die wegen der wundersamen Kräfte des dortigen heiligen Brunnens auch „Heiligenbrunn“ genannt wurde. Zahlreiche Besucher erfuhren hier Linderung und Heilung. Alte Krücken und Votivgaben von damals sind noch heute in der Kirche zu bestaunen.

Im Jahr 1444 wurde über der Quelle eine hölzerne Kapelle errichtet, die vom Passauer Bischof zu Ehren der heiligen Corona, dem heiligen Georg sowie der heiligen Anna geweiht wurde. St. Corona beherbergt heute somit das älteste Heiligtum der heiligen Corona in Niederösterreich.

Die heutige Pfarr- und Wallfahrtskirche wurde im Jahr 1722 vollendet und ebenfalls der heiligen Corona geweiht. Die Kirche wurde 1996 renoviert.

 

Wallfahrtskirche Hafnerberg

 

An der Via Sacra - dem Pilgerweg von Wien ins steirische Mariazell - am Übergang vom Wienerwald in das Triestingtal, liegt die kleine Ortschaft Nöstach-Hafnerberg. Am steil abfallenden Weg nach Altenmarkt, einer einst gefährlichen und gefürchteten Stelle, thront die mächtige Wallfahrtskirche "Unserer lieben Frau" geweiht und ist ein Prunkstück barocker Prachtentfaltung mit Anklängen an das Rokoko. Die reichliche Vergoldung und die Verwendung von Kunstmarmor sowie der tief räumliche Hochaltar geben der Kirche ihr prunkvolles Aussehen.

Die Chronik erwähnt, dass der Müllermeister Pankraz Reichhart aus Fischamend, anlässlich einer schweren Erkrankung seiner ersten Frau Susanne, die Errichtung einer Mariensäule in höchsten Tönen gelobt habe. Während einer Wallfahrt nach Mariazell seien seine Pferde auf dem steilen Weg über den Hafnerberg scheu geworden. Doch wie durch ein Wunder sei er unverletzt geblieben und habe sodann aus Dankbarkeit im Jahr 1653 eine Mariensäule auf dem Hafnerberg errichten lassen. Häufige Wallfahrer-Besuche an der Statue waren die Ursache, dass im Jahr 1716 eine kleine Kapelle und von 1729 bis 1745 eine Kirche an dieser Stelle errichtet wurde. So entstand die Gemeinde Hafnerberg, welche im Jahr 1782 zu einer Pfarre erhoben wurde.

Derzeit wird diese fünfte Altenmarkter Wallfahrtskirche umfassend renoviert und so erstrahlen „Altenmarkts fünf Wallfahrtskirchen“ im alten, neuen Glanz.
 

Neujahrsempfang in Klein Mariazell

Am Sonntag, dem 7. Jänner lud VP Bürgermeister Landtagsabgeordneter Josef Balber zum 19. Neujahrsempfang der Gemeinde Altenmarkt in den Markgraf Leopoldsaal in Mariazell im Wienerwald. VP Vizebürgermeister Christian Haan führte launig durch das Programm. Bürgermeister Balber Informierte über die Leistungen der vielen Vereine und Institutionen der Gemeinde ohne die vieles nicht möglich wäre wie ein Trinkbrunnen für die Radrast, ein neues Buswartehäuschen, eine Tribüne für den Fußballplatz, eine neue Stockbahn, Rundwanderwege und ein neuer Dorfwirt in St.Corona, ein neuer Festplatz mit Infrastruktur am Hafnerberg und vieles mehr. Zukunftsträchtig für das obere Triesting ist die Breitbandinitiative des Landes mit dem Spatenstich in Altenmarkt.

Franz Gartner: „Ich komme immer wieder sehr gerne zu meinem Freund Josef Balber, Bund, Land und Gemeinden müssen gemeinsam für die Bevölkerung Politik machen“.

 

VP Landesrat Stefan Pernkopf überbrachte die Grüße der Landeshauptfrau: „Ich freue mich, wenn Veranstaltungen wie diese mit einer heiligen Messe beginnen, wir müssen unsere Werte verteidigen“. Pernkpf betonte, dass Niederösterreich das „kaufkraftstärkste Bundesland“ geworden ist. Das sei der guten Zusammenarbeit aller zu verdanken, wir dürfen uns nicht krankjammern lassen.

Anschließend wurde gemeinsam ein Spanferkel verspeist und der neue „Mariazellerwein“ verkostet.

Text: Stephanie Pirkfellner

Leopolditag 2017

Bildstrecke

Allerheiligen mit dem Kameradschaftsbund Oberes Triestingtal

Am 1. November fand in der Thenneberger Kirche zum leidenden Heiland in der Dornau eine feierliche heilige Messe statt, zelebriert von Pater Michael Hüger und musikalisch umrahmt vom Männergesangsverein Thenneberg. Im Anschluss  wurde beim Kriegerdenkmal der Toten der beiden Weltkriege und der im Dienst verunglückten Feuerwehrleute und Exekutivbeamten gedacht. Christian Kapeller: „Die Wertegemeinschaft des Kameradschaftsbundes gebietet Anstand und Rücksichtnahme, Anstand ist ein Gebot für jeden Einzelnen.“

Bürgermeister Josef Balber betonte das Glück von 72 Jahren Frieden in unserem Land: „Wir müssen dafür Sorge tragen, dass Bildung Vorrang hat und dass ein gesicherter Arbeitsplatz hilft den Frieden zu bewahren. Es ist wichtig dass Vereine wie der Kameradschaftsbund unsere Tradition hochhalten.“ Nach dem „Ich hatt einen Kameraden“ der Blasmusikkapelle Altenmarkt segnete Pater Michael die Gräber auf dem Friedhof.

Text: Stephanie Pirkfellner

 

Grandioses Herbstkonzert des MGV-Thenneberg

Am 21. Oktober 2017 fand in der Altenmarkter Mehrzweckhalle um 19:00 Uhr das Herbstkonzert des Männergesangsvereins Thenneberg statt.

Schwungvoll eröffnete der Gastgeber-Chor unter der Leitung von Dieter Bartl mit einem Renaissance-Stück und gleich darauf erklang das witzige Quodlibet „Ständchen“ von Wolfgang Amadé Mozart.

 

Hierauf begann ein bunter, aber sehr stimmungsvoller Reigen durch Stile und Epochen. Von den keltischen „Duelling Violins“ über Lieder der „Seer“ bis zu gefühlvollen Pop-Balladen von Christina Perri reichte der Fächer der Melodien.

 

Die jungen Damen vom Chor „Hoch 10“ und das Ensemble „Jimmy & Der Damenchor“ waren die weiblichen, großartigen Gegenpole zu den tiefen Stimmen des Männerchors. Wolfgang Schanik jagte auf seiner Geige durch die furiosen Sechzehntel-Läufe, dass das Publikum begeistert mitklatschte.

 

Alles in allem ein sehr beeindruckendes Konzert auf hohem Niveau. Gratulation dem MGV Thenneberg und seinen Gastkünstlern!

NATIONALRATSWAHLEN 2017

ohne Gewähr

 

ALTENMARKT:

gültige Stimmen:  1.148

 

SPÖ             214 Stimmen   18,64 %     - 3,04 %

ÖVP             462 Stimmen    40,24 %    + 1,70 %

FPÖ             325 Stimmen    28,31 %    + 7,41 %

Grüne           15 Stimmen      1,31%     - 5,89 %

Neos             36 Stimmen      3,14 %    + 0,15 %

Pilz                72 Stimmen      6,27 %

Sonstige       24 Stimmen      2,09 %    - 6,60 %

Die Fetzenkammer findet man auf FB unter

"Erste Berndorfer Fetzenkammer"

KATER LAUSER

IST EIN EIFRIGER  LESER

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