RUBRIK: Triestingtaler Vereinsleben und Institutionen

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DORFBÜHNE ST. VEIT SPENDET FÜR VEREINE

Berndorf: Nun war es so weit. Der Vorstand der Dorfbühne Berndorf/St.Veit konnte im Namen des gesamten Theater-Ensembles die beiden großzügigen Spendensummen an zwei regionale Hilfsinstitutionen übergeben. Für die sozialpädagogische Wohngemeinschaft Kinderlachen aus Enzesfeld übernahm Andreas Hirtl (wirtschaftliche Leitung der WG) den Spendenscheck, für die Team Österreich Tafel Triestingtal deren Leiterin Edith Hirschhofer. Nicht nur dank der zahlreichen BesucherInnen der Theatervorstellungen, sondern auch Dank der großzügigen Unterstützung vieler Unternehmen und Wirtschaftstreibenden konnten die Vorstandsmitglieder Obmann Marcus Bimassl, Kassier Günter Wallner, Obmann-Stv. und künstlerischer Leiter Robert Wille und Schriftführerin Andrea Panzenböck je € 3.000,- an die beiden regionalen Hilfsorganisationen überreichen. Das Ensemble der Dorfbühne Berndorf/St.Veit freut sich sehr, mit der Leidenschaft des Theaterspielens in der Region Gutes zu tun und auch den Besuchern einen sorgenlosen Abend bescheren zu können.

COOLE MUSIKANTEN IN BERNDORFER FUZO

Berndorf: Begeisterte Fans lauschten in der Berndorfer FUZO den Kids der Musikschule Triestingtal, die sich die Seele aus dem Leib trommelten, oder romantische Lieder zum Besten gaben. Musiklehrer Christian Hauer und Martin Wagner bewiesen, dass bereits die Kleinsten die Besucher begeistern können.

Der nächste Auftritt der Musikschule Triestingtal in der Berndorfer FUZO, findet beim Berndorfer Stadtmarkt, am 2. Juli mit der Jugendblaskapelle St. Veit um 10h30 statt.

MinRat Mag.iur. GERHARD REISCHER, MA; WURDE FEUERWEHRJURIST

Berndorf: Neuerdings gibt es auch beim Abschnittsfeuerwehrkommando Pottenstein einen Feuerwehrjuristen.

Gerhard Reischer bekleidet dieses Amt seit kurzem mit viel Leidenschaft und Wissen. Reischer ist beruflich im Innenministerium zwar unter anderem als Fachexperte für Fremden-Waffen u. Asylwesen bereits sehr ausgelastet, findet aber in seiner neuen Aufgabe eine Herausforderung, die seinem Wesen entspricht und ihm auch Spaß macht.

Der heute 63. Jährige absolvierte bereits vor mehr als 40. Jahren den Grundausbildungslehrgang und die Lehrgänge Gruppen- u. Zugkommandanten in der NÖ Landeswehrschule mit Bravour. Nach stressigen Berufsjahren im Innenministerium als Direktor für Fremden- und Asylwesen und einer schweren Krankheit, beschloss er beruflich kürzerzutreten, um Zeit für sich und seine Feuerwehrleidenschaft zu haben. Gedacht – getan, er konnte bereits einige fachliche Probleme für seine Feuerwehrkameraden lösen.

Seit einigen Jahren wurde im Bereich des Landesfeuerwehrverbandes der Dienstgrad Feuerwehrjurist (FJUR) eingeführt. Der FJUR muss ein Studium der Rechtswissenschaften absolviert und mindestens die Grundausbildung erfolgreich abgelegt haben.

„Feuerwehrjuristen haben die (ehrenamtliche) Aufgabe, die Feuerwehren in Rechtsfragen zu unterstützen und vor allem die jeweiligen Kommandanten rechtlich zu beraten.

Das Feuerwehrwesen hat sich im Laufe der Jahre zu einer rechtlich durchaus komplexen Materie entwickelt, die den jeweiligen Einsatzleitern eine hohe Verantwortlichkeit auferlegt.

Nachdem hier ausschließlich ehrenamtliche Funktionäre tätig sind, ist es fast unumgänglich diese durch Fachjuristen rechtlich zu unterstützen.

Der jeweilige FJUR hat auch die dementsprechenden Schulungen im Rechtsbereich durchzuführen. Diese Schulungen tragen dazu bei, dass die Funktionäre rechtssicher agieren können.

Rechtssicherheit bedeutet Handlungssicherheit“, so Reischer, den man aber trotz trockener Materie zu gegebenen Anlässen schon auch witzeerzählend bei Feuerwehrfesten auf der Bühne bewundern kann.

JOHANNES WINTER KÄMPFT FÜR LANDWIRTE

Johannes Winter, wurde 1970 in der kleinen Gemeinde Schwarzensee geboren. Heute betreibt

er einen land- und forstwirtschaftlichen Betrieb mit Schwerpunkt Pferdewirtschaft. Weiters

führt er gemeinsam mit seinem Sohn einen Gartenbaubetrieb.

Als einer der Vertreter des „Österr. Unabhängigen Bauernverbandes“ (UBV) sieht er die

Zukunft der bäuerlichen Familienbetriebe mit einem getrübten Auge.

„Täglich schließen neun Landwirte ihre Höfe“, warnt Winter und weiter: „Um die

bestehenden bäuerlichen Familienbetriebe zu erhalten, braucht die Agrarpolitik dringend neue

Wege. Eine industrielle Lebensmittelproduktion wird dann unsere Zukunft sein. Aufgrund

dessen, dass ich in einem bäuerlichen Umfeld aufgewachsen bin, habe ich einen sehr nahen

Bezug zu tierhaltenden Betrieben wodurch mir auch das faire Behandeln der Bauern am

Herzen liegt. Mit unserem Betrieb sind wir von dieser Auswirkung natürlich nicht zu hundert

Prozent betroffen, es fällt mir jedoch schwer mitanzusehen, wie andere Betriebe ,,ums

Überleben,, kämpfen. Als Bauernbundmitglied wurde mir bewusst, dass leider seitens des

Bundes eher wenig Lösungsansätze für kleinere Familienbetriebe in Erwägung gezogen

werden. Durch Zufall bin ich vor etwa zwei Jahren auf den UBV gestoßen. UBV beschreibt

die unabhängige Bauernvertretung und zeigt Probleme nicht nur schriftlich auf, sondern sucht

auch nach Lösungsansätze die in die Öffentlichkeit und somit vor jedem einzelnem

Konsumenten in Bild gebracht werden. Betriebe, die ihren Schwerpunkt auf Fleisch- und

Milchwirtschaft gelegt haben und für unsere täglichen Grundnahrungsmitteln sorgen, werden

Tag für Tag mit neuen und strengeren Auflagen konfrontiert. Fest steht, diese sind

ökonomisch sehr schwer zu führen und haben ohne neue Ansätze und Lösungswege seitens

der Agrarpolitik keine Chance auf eine Zukunft. Es ist unmöglich ohne Inflationsausgleich

der erzeugten Produkte sowie Ausgleichszahlungen ein wirtschaftliches Betriebsergebnis zu

erzielen. Somit brauchen wir in Österreich dringend ein ,,faires Spiel,, zwischen den kleinen

österreichischen Produzenten der Lebensmitteln aus Österreich und dem immer größer

werdenden Weltmarkt.

Wir von der UBV treten für eine generelle Kennzeichenpflicht bei Lebensmittelprodukten ein.

Es gibt so viele Hintertürchen, dass man wirklich nicht nachvollziehen kann, woher das

Schnitzel auf unseren Tellern wirklich herstammt. Es geht ja auch ums Tierwohl und um

unsere Gesundheit. Selbstverständlich muss Qualität aber auch gebührend bezahlt werden.

1994 bekam ein Bauer für einen Liter Milch drei Wurstemmeln, heute nicht einmal ein Viertel

einer Semmel und das kann es nicht sein.

Um unsere Landwirte auch mit der UBV effektiv vertreten zu können, würden wir uns über

jede Kontaktaufnahme freuen. Wir informieren gerne unter www.ubv.at. Nur gemeinsam

können wir einen besseren Weg für Landwirte und Konsumenten einschlagen“, so Winter.

8. Stephani-Ritt

am 26. Dezember 2021

nach Schwarzensee im Wienerwald, NÖ

Symbolfoto

Fahrafeld/Schwarzensee: Am Stephani-Tag, dem 26. Dezember 2021 fand in einer stimmungsvollen Schneelandschaft des südlichen Wienerwalds der 8. Stephani-Ritt ausgehend von Fahrafeld nach Schwarzensee mit an die 40 Pferde und Eseln statt.

 

Bis zum Verbot durch Kaiser Joseph II. zogen die Bauern der Gegend bei jedem Wetter zu Fuß zum im Längshaus der Wallfahrtskirche St. Ägydius in Schwarzensee verehrten Bild des hl. Stephanus, um für ihre Rosse zu bitten. Vor acht Jahren hat sich der Erste Hirtenberger Reit- und Fahrverein unter dem seinerzeitigem Obmann Manfred Wöhrer entschlossen die Idee vom nunmehrigem Bundeskulturreferenten Otto Kurt Knoll des Österreichischen Pferdesportverbandes aufzugreifen, diese abgekommene Tradition in Form eines Stephani-Ritts neu zu beleben.  Die Ablauffolge ist jedes Jahr gleich: Einritt in Schwarzensee, Segensfeier nächst der Wallfahrtskirche, der Obmann des Ersten Hirtenberger Reit- und Fahrvereins entzündet in der Wallfahrtskirche beim Bild des hl. Stephanus eine rote Kerze, Einzelsegen für Ross und Reiter auf dem Platz der Segensfeier, Brot und Salz für die Pferde, Agape (pandemiebedingt im Jahr 2021 entfallen) und dem Abritt. –  Der Niederösterreichische Jagdverband entsendet seit einigen Jahren als musikalischen Grußbotschafter die Jagdhornbläsergruppe Hermann Löns.

Der Stephani-Ritt nach Schwarzensee ist mittlerweile zu den Höhepunkten der Pferdekulturveranstaltungen der Weihnachtszeit in Niederösterreich aufgestiegen. Was kaum bekannt ist, der hl. Stephanus ist von allen Pferdepatronen der älteste unter allen.

 

Pater Ägidius Metzeler, der für Schwarzensee zuständige Wallfahrtsseelsorger, war die Freude über den diesjährigen Stephani-Ritt im Gesicht abzusehen. Diese Freude teilte er mit allen Stephani-Reitern und Gästen, dem engagierten Team des Pferdehofs Winter aus Schwarzensee, dem NÖ Landtagsabgeordneten Josef Balber (ÖVP, Präsident des Forums Wienerwald), Bundeskulturreferent Otto Kurt Knoll vom Österreichischem Pferdesportverband, Bürgermeister Johann Miedl (ÖVP) von der Marktgemeinde Weißenbach, Präsident Franz Kager vom Niederösterreichischem Pferdesportverband und Obmann Norbert Linsbichler vom Ersten Hirtenberger Reit- und Fahrverein.

 

Obmann Norbert Linsbichler war es wegen der Pandemiemaßnahmen ein großes Anliegen im Vorfeld die Durchführung mit der Bezirksverwaltungsbehörde Baden abzuklären. So hat der Verein laut dessen Vorstandsmitglied Gertrude Köröcz diesmal nach der Ross-Segnung von einer leiblichen Stärkung für alle Mitfeiernde Abstand genommen. Dafür hat der für Schwarzensee zuständige Bürgermeister Johann Miedl (Marktgemeinde Weißenbach an der Triesting) den Stephani-Reitern ein Fläschchen Vöslauer (die Bezeichnung für den in der Region ausgesetztem Blauen Portugieser) als Stärkung nach Hause mitgegeben.

ROBERT RUDOLF BRINGT SCHWUNG INS

OLDTIMERGESCHEHEN

Berndorf: Der Oldtimerclub Berndorf wurde Anfang 2020 gegründet. Ziel des noch neuen Clubs ist es, Oldtimerfreunden eine Plattform zu bieten, um sich auszutauschen, oder aber auch um Hilfestellung bei divers

en Problemchen zu bieten. Egal ob Fahrrad, Motorrad oder Auto.

Obmann Robert Rudolf und seine Gabriele stecken all ihre Liebe, Können und Kennen in den Oldtimerclub und posten mit Hingabe täglich Fotos von ihren geliebten Geschossen, einen Austin Healey Sprite Frogeye (Baujahr 1960)  und einem MGA (Baujahr 1959) vor historischen Gebäuden aus der Umgebung. Mit ebensolcher Hingebung werden Veranstaltungen und Treffen organisiert.

 

„Bei uns reicht auch das Interesse an altem, rostigem Blech! Jeder ist herzlich willkommen! Durch Corona wurden wir gezwungen, einige Aktivitäten in die nähere Umgebung zu verlagern, auch oft im Alleingang. Fotos der Oldtimer vor historischen Gebäuden und Kleinstausflüge waren dennoch möglich und wurden nur allzu gerne durchgeführt. Erst jetzt durfte eine größere Präsentation unserer Clubfahrzeuge und auch die, der mit uns kooperierenden Oldtimerfreunde, erfolgen. Ein Dank an die Stadtgemeinde Berndorf, die es uns ermöglichte, unsere Schönheiten, im glanzvollen Park des Stadttheaters Berndorf, zu zeigen. Um den Club nach außen zu präsentieren, sind auch Messebesuche, österreichweite Ausflüge und Besichtigungen von diversen Museen geplant. Die Café KunstWerk Trophy in St. Veit ist mittlerweile schon zum Fixpunkt im Clubkalender geworden: Einige gefinkelte Aufgaben und Sonderprüfungen erfordern volle Aufmerksamkeit und sorgen für Abwechslung. Gerne veranstalten wir auch clubübergreifende Treffen, um den Gedankenaustausch zu fördern. Der Oldtimerclub Berndorf bringt auch jährlich eine clubinterne Oldtimerzeitung heraus, in der die Aktivitäten nachgelesen werden können und ein Ausblick auf neue erfolgt“, so der Oldtimerfreak Rudolf.

Attraktivere Spielplätze für Berndorf

Berndorf: Die letzten 1,5 Jahre waren, durch die Pandemie bedingt, keine leichte Zeit für Kinder, Jugendliche und Familien.

Die Kinderfreunde Berndorf möchten mit der Spielplatz-Challenge ein Zeichen setzen und mit der Stadtregierung rund um Bürgermeister Franz Rumpler (ÖVP) an der Attraktivität der Spielplätze arbeiten, um so für Kinder den nötigen Raum zu schaffen, oder auch zu verbessern.

„Die Besichtigungen der Spielplätze sind abgeschlossen und es war ein schöner und interessanter Sommer“, so Michaela Müller, Obfrau der Kinderfreunde Berndorf. „Im Zentrum der Arbeit steht der Austausch mit den Kindern, Eltern und Verantwortlichen“. Die Challenge wird positiv angenommen und das Interesse ist groß.

 

Im nächsten Schritt sind die Kinder gefragt. Wie sieht der perfekte Spielplatz aus? Gibt es ein Spielgerät, das nie fehlen darf?

Kinder dürfen sich miteinbringen und ihre Meinung künstlerisch ausdrücken. Ob gemalt, gebastelt oder ein Foto – das Eine oder Andere lässt sich vielleicht sogar wirklich umsetzen. Bis 30. September 2021 können die Kunstwerke eingereicht werden (Info und Kontakt: 0664/17 34 773).

Im Rahmen des Abschlussfestes am 14. November 2021 werden die Ideen der breiten Öffentlichkeit zugänglich gemacht.

 

Wenn Sie dieses schöne Gemeinschaftsprojekt und die Spielplatz-Challenge unterstützen möchten, dann wird dies dankbar angenommen.

Spenden unter:

Österreichische Kinderfreunde Ortsgruppe Berndorf

Sparkasse Pottenstein N.Ö.

AT24 2024 5005 0005 0455

Verwendungszweck „Spielplatz“

Bürgermeister Franz Rumpler (ÖVP) freut sich über die engagierte Kinderfreunde Obfrau: „Die Stadtgemeinde ist auch dankbar für die Arbeit mit den Kindern und ich freue mich über zahlreiche Ideen“

Neuer Kinderfreunde- Vorstand -

neue Ideen und frischer Wind

St. Veit: Die Kinderfreunde St. Veit formierten sich mit drei neuen Ladys an der Spitze. Allen voran Jutta Adler als Obfrau, ihrer Stellvertreterin Kathrin Thomas und der Dritten im Bunde, Kathy Adler. Als Kassenprüferinnen fungieren Elisabeth Kumanovich und Manuela Jindra.

Der neue Vorstand setzte bereits kräftige Lebenszeichen mit vielen tollen Ideen und was besonders wichtig ist, sie setzen sie auch um.

Zum Beispiel darf jetzt eine Fassade des Dorftreffs St. Veit von Kindern oder Jugendlichen (ab 10 Jahren) bemalt werden. Das klingt einfach, ist aber jede Menge Organisation. Alleine für die Sicherheit musste gesorgt werden, dafür konnte Jutta Adler die Malerei Zagler ins Boot holen, die ein Gerüst zur Verfügung stellte und auch für den Auf- und Abbau sorgt. Das nicht genug, stellt der Malerbetrieb auch noch die Farbe und Pinseln zur Verfügung.

Für zwei Kinder ab 10 Jahren wäre sogar noch ein Plätzchen frei.

Am 6. August soll die Fassade dann im Zuge eines Festes feierlich enthüllt werden und man darf bereits gespannt sein, welche künstlerischen Ergüsse zu bewundern sein werden. Für die Bewirtung stellten sich Sponsoren wie das Cafe Oliver Stangl, der Landheurigen Wöhrer, Daniel Eichinger vom „Goldenen Hahn“, die Fleischerei Pepperl Hoppel, Susanne Dolezal Ortner und Alberto von der Pizzeria Fratelli ein. Der Musikverein St. Veit wird für die musikalische Unterhaltung sorgen.

„Ohne der Zustimmung unseres Dorftreff Obmanns Kurt Wölfl dürften wir die Fassade natürlich nicht

umgestalten, aber er zeigte ein großes Herz und war gleich damit einverstanden. Wir können uns gar nicht genug bedanken, bei allen die uns das ermöglichen“ freut sich Obfrau Jutta Adler.

Triestingtaler Jugendgemeinderäte

arbeiten zusammen

Triestingtal: Seit einiger Zeit treffen sich von 15 Triestingtaler Gemeinden und Umgebung die Jugendgemeinderäte um sich auszutauschen und gemeinsame Projekte umzusetzen.

„Uns ist es wichtig, dass sich unsere Jugendlichen in unserer Region wohlfühlen, dass sie gehört werden und dass sie in zukunftsträchtigen Entscheidungen mit eingebunden werden“ so der Tenor der Jugendgemeinderäte.

Zurzeit planen sie eine Umfrage zum Thema Mobilität die im Triestingtal für Jugendliche eine große Herausforderung darstellt. Die Jugendgemeinderäte bitten dahingehend um Teilnahme unter: "https://www.survio.com/survey/d/N1L8A6Q4L0Q4S6S5W“ Auf dessen Ergebnis werden die zukünftigen Projekte geschaffen.

In erster Linie sind Jugendgemeinderäte von Gemeinden vertreten, die dem Triestingtal angehören. Angefangen beim Oberen Triestingtal bei Kaumberg, Altenmarkt, Furth, Weissenbach über Pottenstein, Berndorf, Hernstein und das Untere Triestingstal Hirtenberg, Leobersdorf, Bad Vöslau, Enzesfeld-Lindabrunn, Günselsdorf, Kottingbrunn, Schönau und Blumau-Neurisshof. Ins Leben gerufen wurden die Jugendgemeinderatstreffen von der „Jugendinitiative Triestingtal“ in Zusammenarbeit mit der „Mobilen Jugendarbeit TANDEM“. Die engagierten Mitarbeiter dieser Organisationen sind federführend bei der Organisation der Treffen und stehen in allen Belangen hilfreich zur Seite. Nicht vergessen darf man die Mitarbeiter der „Leader Region Triestingtal“, die ebenfalls ihre Erfahrung und Expertisen teilen.

Reporter Dietmar Holzinger will Feuerwehrgrab in St. Veit retten 

"Die Kultur einer Gemeinde sieht man auch daran, wie man mit seinen Verstorbenen umgeht. Gerade die Gräber von verdienten Mitbürgern, wie z.B. auch die von Feuerwehrleuten, muss man ehren und erhalten" ist Holzinger überzeugt.

Berndorf: Im Zuge seiner Friedhofsforschungen entdeckte Reporter Dietmar Holzinger am St. Veiter Friedhof ein interessantes Grab, dem die Auflösung droht. Und zwar liegen in dieser Ruhestätte vier Herren der Familie Hoys aus drei Generationen. Alle vier Herrn waren  Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr St. Veit und haben dort ehrenamtlich  ihren Dienst versehen.

Zwei Familienmitglieder waren Feuerwehrkommandanten

Holzinger kontaktierte den zuständigen Stadtrat Kurt Adler, der auch für die Friedhöfe zuständig ist und Feuerwehrchronist Hannes Weinbauer, der sich gleich ans Werk machte und in sämtlichen alten Unterlagen stöberte und auch fündig wurde.

Konkret war Anton Hoys Senior (Jahrgang 1843) von 1879-1908 Kommandant und sein Sohn Anton (Jahrgang 1879) von 1931 – 1939 Kommandant. Franz Hoys (Jahrgang 1911) war ab 1935 Florianijünger bis zu seinem Tod 1944, wo er im Krieg sein Leben lasse musste.

Der vierte im Bunde war Georg Hoys (Jahrgang 1901) der ab 1929 bei der FF-St.Veit dabei war.  Leider lässt sich nicht mehr eruieren, wie lange er dabei war.

Auf jeden Fall war man sich einig, dass sich die verstorbenen Florianis die Rettung ihrer letzten Ruhestätte auf jeden Fall verdient haben.

AUFSCHWUNG IN BERNDORFER STADTBIBLIOTHEK

Symbolfoto

Nichts boomt zurzeit in Berndorf so, wie die Stadtbibliothek. Bibliothekarin Karin Baldrian setzte sich mächtig ins Zeug, um die Besucherzahlen der Bibliothek zu erhöhen und erreichte dies auch mit Bravour.

Gleich bei der erlaubten Öffnung nach der Krise war am 1. Tag ein Besucherrekord zu verzeichnen. 102 Besucher borgen sich 1085 Medien, über 700 wurden zurückgebracht. Alle hielten sich brav nach den Hygienerichtlinien und freuten sich über die Wiedereröffnung und stolze Abo Besitzer eine kostenlose Verlängerung ihres Abos auf 10 Wochen.

Die engagierte Bibliothekarin ließ sich auch sonst allerhand einfallen, wie E-ABOS, das Angebot des kostenlosen e-Abos (online Bücher, Filme, Kurse und Zeitschriften) während dem Corona bedingten Schließzeit der Bibliothek war ein großer Erfolg, es gab eine Steigerung von mehr als 350 %. Kinder und Erwachsene konnten kontaktlos, von zu Hause aus, auf Medien zugreifen.

Auch haben sich die virtuellen Besuche im Webportal haben sich verdreifacht! Der Bibliotheksausweis ist der Schlüssel zum Webportal https://berndorf.bvoe.at/login der Bibliothek. Es hat 24 Stunden geöffnet. Bequem und in Ruhe von zu Hause aus kann der Gesamtbestand der über 10000 Medien angeschaut und auch kostenlos reserviert werden. Besonders bei Familien kommt dies sehr gut an, jeder wählt seine Favoriten aus und eine Person holt alles ab. Aber auch Menschen, welche zur Risikogruppe gehören sind sehr erfreut, weil dank dieser Services könne sie der Bibliothek einen virtuellen Besuch abstatten. Wenn die reservierten Bücher, Hörbücher oder Zeitschriften da sind, erhält man eine Verständigung per E-Mail. Dann muss zur Abholung während der Öffnungszeiten lediglich der Ausweis der Abholperson mitgegeben werden.

Im Sommer ist im Bibliotheksgarten eine Gartlwoche geplant. Es werden vielfältige Veranstaltungen für alle Altersgruppen stattfinden! Aktuelle Informationen unter https://berndorf.bvoe.at

Die neuen Öffnungszeiten kommen ebenfalls sehr gut an: Mittwoch bis freitags vormittags und nachmittags geöffnet, am Samstag von 10 bis 12h30. Alle Infos dazu auch auf: www.biblioweb.at/Berndorf

Im Sommer ist im Bibliotheksgarten eine Gartlwoche geplant. Es werden vielfältige Veranstaltungen für alle Altersgruppen stattfinden! Aktuelle Informationen unter https://berndorf.bvoe.at

Robert Maderner fertigt hochwertiges Spielzeug

Ein großer Anziehungspunkt ist für Holzkunst- und Weihnachtsdeko Liebhaber das Haus der Familie Maderner. Dort steht unter anderem stolz eine 1,50 m große Holzpyramide nach original Vorlagen aus dem Erzgebirge und rundherum noch ein wunderschöner Schwibbogen, ein großer Nussknacker und große Holzsterne. Das Besondere daran ist, dass der Hausherr alles selbst fertigte, und zwar in hunderten von Arbeitsstunden.

Die Liebe brachte das Erzgebirge nach Berndorf!

Geschaffen hat die Gustostückerl allesamt Robert Maderner, der während seiner Montagetätigkeiten für eine internationale Firma in Sachsen-Anhalt nicht nur seine Gattin Martina kennen und lieben lernte, sondern auch das Erzgebirge mit seinen Holzkunstwerken.

„Immer wollte ich schon gerne mit Holz arbeiten, jetzt in der Pension kann ich meine Passion endlich ausleben und es macht mich glücklich zu sehen, wie die Sachen unter meinen Händen Gestalt annehmen. Bei uns wird kein Stück Holz verbrannt oder weggeschmissen, dass noch irgendwie verarbeitet werden kann. So wurden zum Beispiel auch unsere alten Gartenmöbel zu Spielzeug verarbeitet“.

Tatsächlich hat es sich schon herumgesprochen, dass es in der Krupp Stadt vor Weihnachten Einzigartiges aus dem Erzgebirge zu sehen gibt.

„Für die Pyramide habe ich an die 500 Arbeitsstunden gebraucht und es sind ja auch alle Figuren selbst gefertigt worden. Ich hätte bereits sehr viele Aufträge für so eine Pyramide, aber das mache ich nicht, sie ist einfach einzigartig und soll es auch bleiben“, meint der rührige Holzkünstler.

Wie länger man mit dem Kunsthandwerker plaudert, umso mehr erfährt man über das Können und die Fertigkeiten des Hobby-Kunsttischlers, der auch all seine antiken Möbel selbst restauriert hat.

In seiner „Meister Eder“ Werkstatt zeigt er all seine Werke, die er gekonnt und liebevoll fertigt. Vom Spielzeugentchen, Holzsparkassen bis zum Holzchristbaumschmuck ist alles dabei, was ein Holzspielzeugsammlerherz begehrt. Bewundern kann man die kleinen Exponate wie Eulen, Schneemänner, Leiterwagerl, Enten und Christbaumschmuck am Weihnachtsmarkt auf der Burg Neuhaus.

RED WHITE EAGLES -

ÖFB TEAMFANCLUB

Berndorf: „VIRIBUS UNITIS - Mit vereinten Kräften“ lautet der Leitspruch der Red White Eagles. Schon seit mehr als 10 Jahren unterstützt der ÖFB Team Fanclub aus Berndorf die österreichische Fußball Nationalmannschaft, dass Frauen Nationalteam und die ÖFB Youngsters.
Vor der Heim-EM 2008 in Österreich und der Schweiz wurden die Red White Eagles gegründet. Im Vorjahr feierte der Fanclub bereits sein 10-jähriges Jubiläum und besteht aktuell aus rund 60 aktiven Mitgliedern, vorwiegend aus dem Triestingtal. Organisiert werden sowohl vergünstigte Tickets für die Fankurve, sowie gemeinsame Fanclub-Fahrten im Reisebus zu den Heimspielen des ÖFB. Aber auch Auswärtsspiele werden geplant und gemeinsam durchgeführt.
Highlights waren etwa Reisen nach München zum WM-Qualifikationsspiel 2014 gegen Deutschland, nach Stockholm zum entscheidenden EM-Qualifikationsspiel gegen Schweden 2015, die Teilnahme an allen Gruppenspielen bei der EM 2016 in Frankreich, das WM-Qualifikationsspiel 2017 in Dublin gegen Irland, die EM 2017 in den Niederlanden mit den Frauen Nationalteam oder zuletzt die Reise zum Nations League Spiel nach Belfast in Nordirland.
ÖFB Teamspielerin Lisa MAKAS aus Weissenbach/Triesting ist seit 2018 EHRENMITGLIED der Red White Eagles.
Mit März startet für das ÖFB Nationalteam und für die Red White Eagles die EM Qualifikation 2020 mit Spielen und Auswärtsreisen gegen/nach Polen, Israel, Lettland, Slowenien und Nordmazedonien. Ein Highlight wird sicher auch die Teilnahme an der U21 EM-Endrunde in Italien im Juni mit den ÖFB Youngsters.

Bei der ordentlichen Generalversammlung 2019 wurde der Vorstand der Red White Eagles neu gewählt. Gründungsmitglied und langjähriger Obmann Markus SALINGER (2008 - 2019) hat sein Amt zurückgelegt und an den neuen Obmann Wolfgang SLAVIK übergeben. Markus SALINGER wurde zum Dank und als Anerkennung zum EHRENOBMANN ernannt.
Interessierte Fußballfans, die gerne die ÖFB Nationalteams unterstützen möchten, sind bei den Red White Eagles herzlich willkommen. Der Mitgliedsbeitrag beträgt 30,- Euro pro Jahr.

 

Anmeldung und weitere Infos unter: www.redwhiteeagles.at bzw. office@redwhiteeagles.at

 

VIRIBUS UNITIS! Obmann: Wolfgang SLAVIK Obmann Stv.: Michael GEBHART Schriftführer: Mario WOTKE Schriftführer Stv.: Michael SETKA Kassier: Adrian WOZNY Kassier Stv.: Stefan GRABNER

 

FOTOS:  Gerhard Breitschopf, Bernd Tschakert und TRIDOK

Großer Erfolg für die

"Boot-Berndorf" -

Ausstellung

Berndorf: Stadtrat Gerhard Ullrich (FPÖ) belebt immer das leer stehende Geschäftsgebäude in der Hernsteinerstraße mit kleinen Aktivitäten und Präsentationen.

 

Kürzlich organisierte er mit der "Freien aktiven Jugend" eine Modellbau-Bootsausstellung gekoppelt mit einer Bilderpräsentation mit Werken Rudolf Gritsch und einen Flohmarkt zu Gunsten der Tierretterin Elisabeth Heuberger.

 

Nicht nur die Herren der Schöpfung waren von den Modellschiffen der beiden Modellbauer Helmut Stiedl und Johann Reithofer begeistert, sondern auch die zahlreichen Besucherinnen. Weiters konnte man auch Schiffe von Michael Bednar, Walter Stiedl, Georg Becker, Ralph Höbinger, Rudi Hinterleitner und Günther Sobola bewundern.

 

Begeisterte Besucher waren Nationalrat Peter Gerstner, Bürgermeister Hermann Kozlik, der Weissenbacher Gemeinderat Werner Rogner und Jugendgemeinderätin Nicole Holzinger.

Begeisterte Kinder bei Vortrag

"Hundesprache richtig verstehen"

mit Roland Stumfoll

Rettungshundeführer Roland Stumfoll hielt den Vortrag vor begeisterten Kindern

Die Berndorfer Jugendgemeinderätin Nicole Holzinger organisierte einen Vortrag mit Rettungshundeführer Roland Stumfoll "Hundesprache verstehen und deuten".

"Viele Unfälle mit Hunden wären bestimmt vermeidbar, wenn wir Menschen die Hunde richtig verstehen könnten und uns dementsprechend verhalten würden", meint Holzinger

Vermisster "Leopold" aufgefunden ?

Es wurde schon lange gemunkelt, dass in einem Stollensystem im Raum Berndorf eine 2 m große Wachfigur befindet.

Höhlenforscher Peter Walka gab dann an den Verein TRIDOK-Triestingtal Dokumentation den entscheidenden Hinweis, wo sich die Figur befinden könnte.

Nun machte sich das TRIDOK Team Thomas Braun und Dietmar Holzinger exklusiv für die NÖN auf Entdeckungstour und wurden tatsächlich fündig.

Am Ende einer ca. 300 m langen Bunkeranlage lugte unter einer Schuttmasse eine Hand samt Radarpistole heraus. Nach dem ersten Schrecken stellte man schnell fest, dass es sich um keine echte Hand, sondern um eine aus vermutlich Polyester handelt.

In unmittelbarer Nähe war auch der Rest eines lebensgroßen Polizisten aufzufinden.

Ob es sich bei der Figur um den vor rund 10 Jahren in Weissenbach gestohlenen Polizisten "Leopold" handelt, wird sich wahrscheinlich nicht mehr feststellen lassen.

"Leopold" wurde auf jeden Fall in Weissenbach gegen Raser aufgestellt und sogar im ORF vorgestellt. Der Polizist aus Polyester wurde deshalb "Leopold" getauft, weil er am Leopolditag erstmal seinen Dienst antrat. Der Friede dauerte allerdings nur einige Jahre, bis "Leopold" eines Nachts spurlos verschwand" meint Bürgermeister Johann Miedl.

Er erstattete damals Anzeige, aber auch die Polizei konnte ihren "Amtskollegen" nicht auf findig machen.

Die ca. 300 m lange Bunkeranlage befindet sich in Berndorf und wurde nie fertiggestellt, lockt aber trotzdem viele "Bunker- u. Höhlenforscher" und anscheinend auch "Leopold" Sammler an.

Züricher Schnitzerl aus der Casa Italia-Leobersdorferstraße 5, 2560 Berndorf

KATER LAUSER

IST EIN EIFRIGER  LESER

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