RUBRIK:

HERNSTEIN IM BLITZLICHT

BGM Michaela Schneidhofer

MARKTGEMEINDE HERNSTEIN

 

BÜRGERMEISTERIN

MICHAELA SCHNEIDHOFER 

 

KONTAKT:

Tel.: 02633/47205

 

Mail: marktgemeinde@hernstein.gv.at

www.hernstein.gv.at

Große Trauer um Altbürgermeister

Leopold Schneidhofer 

Parte: Bestattung Birbamer

Der Hernsteiner Altbürgermeister Leopold Schneidhofer schloss am

28. April 2024 im

90. Lebensjahr im Kreise seiner Familie für immer seine Augen und hinterlässt eine große Trauergemeinde. 

Der Verstorbene wurde am 23. Mai 1934 geboren und war vom 5. April 1971 bis zum 26. April 2000 Gemeinderat in Hernstein. Am 25. Oktober 1974 wurde er als ÖVP-Kandidat einstimmig zum Bürgermeister der Gemeinde Hernstein gewählt. In seiner Amtszeit verwirklichte er große und wichtige Infrastrukturprojekte. So wurden die Wasserleitung von Grillenberg nach Hernstein fertiggestellt und der Schmutzwasserkanal errichtet. Ebenso wurden das Gemeindeamt in Hernstein errichtet, das Gemeindeamt in Grillenberg, die Volksschule Grillenberg und der Kindergarten in Hernstein renoviert.

 

Unterstützer sämtlicher Vereine

 

Auch das Kultur- und Vereinsleben war Leopold Schneidhofer ein Herzensanliegen. 10 Tennisplätze, drei Vereinshäuser, zwei Fußballplätze und eine Stocksportbahn, die Gründung des Pechermuseums Hernstein sowie das große Engagement zur Bewahrung dieses beinahe vergessenen Berufs, die Ehrenmitgliedschaft beim Doppelquartett Almbleaml und vielfältige Förderungen und Unterstützungen für die Feuerwehren – wie beim Ankauf von Fahrzeugen oder bei der Errichtung von Feuerwehrhäusern – und Vereine sind bis heute sichtbare und spürbare Zeichen seines Wirkens.

 

Schneidhofer war jahrzehntelanger Obmann des ÖVP-Gemeindevertreterverbandes

 

Drei weitere bedeutende Meilensteine zeichneten seine Amtszeit aus: Zum einen, die positive Entwicklung, die drei Gemeinden Hernstein, Grillenberg und Kleinfeld nach der Gemeindezusammenlegung 1971 gemeinsam gegangen sind. Diese Entwicklung war nur mit engagierten und kompromissbereiten Gemeindevertretern und einem starken Willen zur Zusammenarbeit seitens der Gemeindeführung möglich. Zweitens wurde der Gemeinde Hernstein 1984 mit Beschluss des NÖ Landtags das Gemeindewappen verliehen und drittens erfolgte 1994 die Erhebung zur Marktgemeinde. Alle diese Themen erforderten eine intensive Vorbereitung, große Hartnäckigkeit und viel Engagement in der Umsetzung.

Leopold Schneidhofer versuchte seine Ziele stets konsensorientiert, sachlich und mit Weitblick umzusetzen. Dabei war ihm eine gute Zusammenarbeit vor allem mit den Gemeindebürgern aber auch den Gemeinderäten wichtig.

 

Ehrenbürger und Träger des goldenen Ehrenzeichens für Verdienste des Landes Niederösterreich!

 

Neben all seinem Tun für die Gemeinde, war er auch weit über die Gemeindegrenzen aktiv. Als jahrzehntelanger Obmann des ÖVP-Gemeindevertreterverbandes im Bezirk Baden war er aktiv an der Gründung des Abfallverbandes im Bezirk beteiligt und von 1990 bis 2000 Mitglied im Vorstand und in der Vollversammlung. Ebenso war er von 1991 bis 2000 im Vorstand und der Verbandsversammlung des Abwasserverbandes und von 1974 bis 1999 in der Vollversammlung des Wasserleitungsverbandes tätig.

Aufgrund seines vielfältigen Wirkens wurde dem allseits beliebten verstorbenen Altbürgermeister am 24. Februar 1994 der Ehrenring in Gold der Marktgemeinde Hernstein und am 30. Juni 1999 die Ehrenbürgerschaft der Marktgemeinde Hernstein verliehen. Alt-Landeshauptmann Erwin Pröll verlieh ihm zudem das Goldene Ehrenzeichen für Verdienste um das Bundesland Niederösterreich.

Leopold Schneidhofer war von 1974 bis zum Jahr 2000 Gemeindeparteiobmann der ÖVP Hernstein-Grillenberg und ist Träger des Goldenen Ehrenzeichens der Volkspartei Niederösterreich sowie Träger des Goldenen Ehrenrings des Gemeindevertreterverbands der ÖVP.

 

Familie trauert um geliebtes Familienoberhaupt

 

Privat war Leopold Schneidhofer mehr als 50 Jahre mit seiner Frau Brigitta verheiratet, Vater von zwei Töchtern und vierfacher Großvater. Seine Familie war für ihn stets das Wichtigste und stand trotz aller Pflichterfüllung der Gemeinde gegenüber an erster Stelle.

Sein christlicher Glaube, Optimismus und seine besonnene Tatkraft waren das Fundament seines Lebens und Tuns. Geprägt haben ihn zweifellos die Jahre seines Aufwachsens in den schweren, entbehrungsreichen Kriegsjahren und sein Beruf als Pecher, den er bereits in jungen Jahren begann und bis 1971 ausübte. Beide Erfahrungen und Erlebnisse gab er gern an die jüngere Generation weiter.

„In großer Dankbarkeit für sein unermüdliches Engagement zum Wohle unserer Marktgemeinde Hernstein werden wir ihm stets ein ehrendes Andenken bewahren. mit diesen Worten verabschiedet sich die amtierende Bürgermeisterin Michaela Schneidhofer (ÖVP), die ihm auch als Nichte sehr verbunden war.“ mit diesen Worten verabschiedet sich die amtierende Bürgermeisterin Michaela Schneidhofer (ÖVP), die ihm auch als Nichte sehr verbunden war.

Die feierliche Verabschiedung von Leopold Schneidhofer findet am Dienstag, den 7. Mai, um 14.30 Uhr in der Pfarrkirche Hernstein statt.

DER VOGELZÜCHTER AUS HERNSTEIN 

Erich Schöndorfer wird auch von Tochter Astrid tatkräftig unterstützt.
Die hübschen Lockentauben haben es Erich Schöndorfer besonders angetan

Seit seinem dritten Lebensjahr liebt Erich Schöndorfer (78. Jahre) Vögel und lebt diese Leidenschaft auch aus, dabei verdankt er seine Vorliebe eigentlich einem Zufall.

 

Er durfte als kleiner Knirps seine Eltern auf einen Ball besuchen, wo sein Vater bei der Verlosung eine Stange Wurscht gewann. Nachdem aber Schöndorfers Vater Fleischhauer war, waren Wurst- u. Fleischwaren für die Familie keine seltene Gaumenfreude, aber dafür für ihren Nachbarn Johann Neubauer, der eine Taube gewann.

 

Schöndorfers Papa sah das Leuchten in den Augen seines Sohnes und schlug einen Tausch vor, dem Nachbar Neubauer gerne und genussvoll nachkam.

 

Die Taube bezog ein umfunktioniertes altes Nachtkastl und das Herz von Erich Schöndorfer, dem seit diesem Tag, der Vogelvirus nicht mehr losließ.

 

Dass seine Liebe zu dem Kleinfedervieh allerdings einmal so enorme Ausmaße annehmen wird, ahnte er als Kleinkind damals noch nicht.

Seit 1978 züchtet der agile Hernsteiner fast alles, was Flügel hat, zurzeit sind es insgesamt 200 Vögel, der verschiedensten Arten, davon 90 Tauben.

 

Besonders haben es ihm seine Lockentauben angetan, deren hübsche Frisur dem Züchter alle Ehre machen. Aber auch die Handaufzuchten seiner Sittiche und seiner farbenprächtigen Papageien sind eine Augenweide und nach dem fröhlichen Gezwitscher zufolge, auch ein Ohrenschmaus.  

 

Alle Tiere werden bestens und liebevoll versorgt, gewannen im Laufe der Jahre zig Preise, so wurde Schöndorfer oftmals Bundes- und Landesmeister, wie man an seinen vielen Auszeichnungen auch sehen kann.

 

„Zu Ausstellungen nahm ich immer nur Tauben mit, für die Sittiche wäre das zu viel Stress, den Tauben macht es nichts aus“, so der rührige Vogelzüchter und weiter: „Eine besondere Herausforderung waren unsere vier Pennantsittiche, die wir wirklich buchstäblich mit der Hand aufziehen mussten, weil sich das Elternpaar um sie nicht kümmern wollte.

In Hernstein waren wir immer so um die sieben bis acht Buben, die sich mit Tauben befasst haben, das war eines unserer Hobbys. Mir gefällt jede Taube, es gibt ja so viele verschiedene Rassen, ich habe jede davon gezüchtet, bis sich ein Erfolg einstellte. Natürlich sind meine Lieblinge auch sehr viel Arbeit, ich muss sie drei Mal täglich füttern, hegen und pflegen und vor allem auch sauber halten. Das hält meine Familie und mich ganz schön auf Trab“.

Tochter Astrid und Gattin Maria stehen ihm immer helfend zur Seite und auch Sohn Erich, der selbst diese Leidenschaft ebenfalls ausgiebig frönt.

 

DKT - Hernstein 

Die Marktgemeinde Hernstein wurde Mitglied der Region Schneebergland und stellte bereits ihr erstes gemeinsames Projekt vor, und zwar ein eigenes DKT-Spiel.

„Wir Gemeinden haben versucht, unsere Region mit all ihren Besonderheiten auch in ein Brettspiel zu packen und sie so auf eine ganz neue Art zu präsentieren. Was eignet sich dafür besser als ein absoluter Spieleklassiker, nämlich 'Das kaufmännische Talent', kurz DKT?“, fragt Bürgermeisterin Michaela Schneidhofer, ÖVP. Das Schneebergland-DKT ist in Hernstein - solange der Vorrat reicht - im Pechermuseum und am Gemeindeamt erhältlich. Damit steht einem spannenden Spieleabend an einem kalten Wintertag nichts im Wege.

Schneidhofer fährt fort: „Ich freue mich darüber, dass wir diese großartige Idee gemeinsam umsetzen konnten. Ich möchte mich herzlich bei unserem Team im Pechermuseum für die Unterstützung bedanken und natürlich ganz besonderes bei der Obfrau der Region Schneebergland, Bürgermeisterin Ernestine Kostak von Winzendorf-Muthmannsdorf sowie bei unserer Kleinregionsmanagerin Birgit Schuster. Alle Beteiligten haben in unzähligen Arbeitsstunden das DKT mit den Gemeinden entwickelt und vor allem auch verwirklicht hat!“

Gute Idee von Altbürgermeister!

Angestoßen durch eine Idee von Bad Fischaus Altbürgermeister Reinhard Knobloch, hat die Gemeinsame Region Schneebergland den Brettspielklassiker „Das kaufmännische Talent“, kurz DKT, völlig neu interpretiert. Statt bekannten Orten oder Plätzen in Österreich oder der Welt befasst sich das Schneebergland-DKT mit Straßenzügen, Sehenswürdigkeiten oder Institutionen in den 19 Mitgliedsgemeinden. „Die Texte auf den Bank- und Risikokarten haben wir mit Unterstützung unserer Obfrau Ernestine Kostak und den 19 Gemeinden aus den Bezirken Neunkirchen, Wiener Neustadt-Land und Baden erstellt, gedruckt wurde das Spiel von PIATNIK“, erklärt Kleinregionsmanagerin Birgit Schuster, die für die Sammlung von Daten und Bildern verantwortlich zeichnet. Gestaltet wurde das Spiel von der oberösterreichischen Agentur „08/17“.

Mehr als 300 Krippenfiguren in Kleinfeld

In seinem ehemaligen Heurigenlokal schuf der pensionierte Baumeister Peter Kaiser eine traumhafte Hauskapelle, in der er zurzeit eine Krippe mit über 300 Figuren präsentiert.

Trotz ihrer nicht einmal 50 Einwohnern birgt die kleine Ortschaft Kleinfeld zwei Kilometer südlich von Berndorf gelegen ein imposantes Bauwerk mit einem leidenschaftlichen Sammler als Besitzer. Jetzt rund um Weihnachten und die Heiligen Drei Könige am 6. Jänner präsentiert Peter Kaiser eine stolze Krippe mit über 300 geschnitzten Figuren in seiner „geheimen“ Kapelle, die er selbst gebaut hat.

Seit nunmehr 30 Jahren besitzt der pensionierte Baumeister und ehemalige Heurigenbetreiber Peter Kaiser seine Krippe, die er einst in einem bürgerlichen Haushalt am Petersplatz im 1. Wiener Gemeindebezirk erwarb. „Ich war sehr angetan, als ich die Krippe das erste Mal sah, musste aber doch sehr feilschen, weil sie einen stattlichen Preis hatte“, meint der stolze Besitzer.

Von den Südtiroler Bergen nach Wien

Die sagenhafte Krippe schuf eine Südtiroler Familie namens Stillebacher. Als der letzte Besitzer die Heimat -vermutlich im Zuge der Südtirol Option während des 2. Weltkrieges - verließ, nahm er die Krippe als einmaligen Familienschatz mit. Die Figuren sind durchschnittlich nur 15 bis 40 mm groß und wurden trotzdem bis ins kleine Detail geschnitzt. „Die Figuren müssen mit einer Lupe ausgearbeitet worden sein, so fein sind manche Gesichtszüge herausgearbeitet worden, ich habe ja auch einige versucht zu schnitzen, komme aber nicht annähernd an diese Fertigkeit heran“ meint Kaiser bescheiden. Dabei stimmt es gar nicht, seine Erstlingswerke können sich durchaus sehen lassen und stehen in einer Gruppe in seiner Krippe. Auch fertigte er heuer den Krippenberg, samt Hintergrund und Gebäuden neu und auch diese Schnitzereien laden zum Bewundern ein. „Die hellen Gebäude habe ich gebaut und die dunklen sind die Originale“, sagt Kaiser, der sich in seiner beruflichen Laufbahn auf Altbauten spezialisiert hat.

Älteste Figur ist 173 Jahre alt

„Jedes Jahr beim Aufstellen entdecke ich wieder Neues, so fand ich auch eine Figur, die mit 1851 als Älteste datiert ist. Ich habe versucht, nach der Familie Stillebacher als Schöpfer der Krippe zu recherchieren, wurde aber nicht wirklich fündig, ich würde mich freuen, wenn vielleicht jemand etwas über diese Südtiroler Familie wissen würde“, merkt Kaiser an.

Die Krippe ist eine sogenannte „Wechselkrippe“, die dargestellten Szenen reichen von der Herbergssuche bis zur Beschneidung Jesu, die Figuren wurden ursprünglich immer umgestellt. Kaiser verewigte auch das heurige Nordlicht auf dem neu gemalten Himmel. „In der Geschichte verhieß ja ein Nordlicht nichts Gutes, wollen wir hoffen, dass uns dies erspart bleibt. Ein harmonisches Bild ergibt es als Hintergrund des Krippenberges auf jeden Fall“.

Warum die Kapelle, in der die Krippe steht, „geheim“ ist, weiß sein Buch „Die heimliche Kapelle“ zu erzählen, nur so viel sei verraten: Eine eigene Kapelle zu erbauen, stieß nicht überall auf Freude, birgt aber wahre Schätze an Sammlerstücken sakraler Art und ist ein Meisterwerk der Architektur. Der ehemalige stattliche Heurigenbetrieb, den Kaiser erst kürzlich aufgab, umrahmt die von ihm geschaffene Kapelle meisterhaft.

Schulanfänger 2023 

ZAHLREICHE BESUCHER BEIM

HERNSTEINER MARKTFEST!

Obwohl Petrus zeitweilig seine Schleusen öffnete, tummelten sich hunderte Besucher das 28. Hernsteiner Marktfest, der am 3. September 2023 stattfand.

Nach der heiligen Messe eröffnete Bürgermeisterin Michaela Schneihofer das 28. Hernsteiner Marktfest mit zahlreichen Ausstellern und auch trotz Wetterkapriolen, einem treuen Publikum.

Charmant wurden die Besucher bereits von Sarah und Zoey als Markerlverkäuferinnen beim Eingang begrüßt, ebenso hieß die amtierende Kinderbürgermeisterin Emilia samt ihren Vorgängerinnen Valentina und Theresa die Besucher herzlich willkommen. Nach dem Frühschoppen mit dem Musikverein Markt Piesting zeigte die Musikschule Triestingtal und die Volkstanzgruppe Hernstein ihr großartiges Können.

Der Zuckerwatterstand des Triestingtaler Hilfswerkes lockte nicht nur Kinder, sondern auch erwachsene Schleckermäulchen, während z.B. der Brauchtumsverein D-Pechbuam saftige, herzhafte Fleischwaren anbot. Außerdem zeigten sie zwei ihre schaurig, schönen Brauchtumsmasken, die bereits auf die kommende Krampus- u. Perchtensaison hinwiesen.

Lernfreudige Kids experimentierten mit Astronomen Johannes Leitner und Gourmetfreunde labten sich bei den vielen Standln, wobei der Buchriegelbräu seine Braukunst unter Beweis stellte, und großes Lob erntete. Die Hernsteiner Kreativlinge glänzten mit ihren Kunsthandwerken und lockten ebenso viele Besucher an, wie unter anderem die Kiwanis. 

Das Doppelquartett Almbleaml gab bei der Saisoneröffnung des

Pechermuseums einige Lieder zum Besten

SAISONERÖFFNUNG IM PECHERMUSEUM 

Am 1. Mai eröffnete das Pechermuseum Hernstein feierlich die Saison  

Das Pechermuseum Hernstein birgt nicht nur alles rund um die Pecherei, sondern auch Interessantes aus der Fossilien- u. Mineralienwelt.

Am Montag, dem 1. Mai fand im Beisein zahlreicher Besucher die Saisoneröffnung des kleinen, aber feinen Pechermuseums Hernstein statt. Bürgermeisterin Michaela Schneidhofer (ÖVP) begrüßte die Besucher charmant, unter ihnen auch Pfarrer Christian Lechner, die Alt-Bürgermeister Leopold Schneidhofer und Leopold Nebel, der Weissenbacher Bürgermeister Johann Miedl (ÖVP), Bezirkshauptmann-Stellvertreter Maximilian Wanzenböck, Vizebürgermeister Hubert Karl und die Wald-Köhlerei Hochecker, die den Weg des Holzes zur Kohle eindrucksvoll schilderte.  

Das Doppelquartett Almbleaml vermittelte mit ihren Liedern romantische Heimatgefühle und drei Schüler der Musikschule Triestingtal zeigten ihr Können.

Das Heimatmuseum ist jeden Sonntag von 10 bis 12 Uhr zu besichtigen.

NEUER KINDERBÜRGERMEISTER GEWÄHLT

Die 3. Klasse der VS Grillenberg hat mit ihrer Lehrerin Martina Dorner das Gemeindeamt besucht. Neben den vielfältigen Aufgaben der Gemeinde, die die Kinder kennen lernten, fand auch die Sitzung des Kindergemeinderates mit Bürgermeisterin Michaela Schneidhofer statt. In dieser Sitzung fassten die Schülerinnen und Schüler wichtige Beschlüsse für die Gemeinde, so zum Beispiel die Kostenübernahme für die Jause des Ferienspiels oder den Bau der Wasserleitung nach Pöllau. Alle Punkte wurden vor der Beschlussfassung intensiv diskutiert und gemeinsam erarbeitet. Weil der Kindergemeinderat im kommenden Jahr im Amt bleibt wurde abschließend auch gewählt. Kinderbürgermeisterin ist Emilia Rupsch, ihre Vizebürgermeisterin Valentina Gruber. Zum Kinderbürgermeister wurde Aaron Obex gewählt, zu seinem Vizebürgermeister Lukas Raith. Danke allen Kindern für den tollen Tag in der Gemeinde!

HUNDERTE BESUCHER BEIM

TRADITIONELLEN MARKTFEST

Große Bewunderung ernteten die "KREATIVLINGE" beim Hernsteiner Marktfest
BGM Michaela Schneidhofer und ihr Vize, Hubert Karl durften sich über den großen Erfolg des Marktfestes freuen

Hernstein: Das 27. Marktfest der Marktgemeinde Hernstein durfte sich ebenfalls über hunderte Gäste und beste Festtagsstimmung freuen. Bereits bei der Heiligen Messer am Marktbrunnen nahmen zahlreiche Besucher teil.

Angeboten wurden Schmankerl aus der Region, wie z.B. einen deftigen Sterz, Marmeladen, Honig und alles was ein Gourmetherz begehrt. Ein besonderes Highlight waren die „Kreativlinge“, die ihre Kunsthandwerke im Gasthaus Steiner anboten.

Die Schüler der Musikschule Triestingtal präsentierten stolz ihr Können und lockten auch zahlreiche Eltern und Fans in die idyllische Marktgemeinde. Seinen ersten großen Auftritt als neuen Leiter der Musikschule Triestingtal hatte Walter Pfeffer mit moralischer Unterstützung seines Vorgängers, Direktor Andreas Enne, der bereits seine Pensionierung angetreten hat.

Alles in allem war es ein bestens organisiertes Marktfest mit zahlreichen Besuchern.

DIE LANDJUGEND UNTERES TRIESTINGTAL GESTALTETE IN NEUSIEDL EIN LAUSCHIGES PLÄTZCHEN

Neusiedl: Mit viel Liebe und Herzblut gestaltete die Landjugend Unteres Triestingtal mithilfe des Verschönerungsvereins Neusiedl den Dorfplatz neu. Der Platz wurde bei brütender Hitze mit rund 20 Jugendlichen komplett adaptiert und mit gemütlichen Bänken und einem einladenden Tisch versehen.

„Unglaublich beeindruckt. Unendlich dankbar. Wenn das Dorf, wenn Alt und Jung, zusammen hält, ist so viel möglich. Vielen Dank der Landjugend Unteres Triestingtal für 42 Stunden Einsatz ohne Kompromisse und dem Verschönerungsverein Neusiedl für die großartige Idee und die Unterstützung bei der Planung“ ist Bürgermeisterin Michaela Schneidhofer dankbar.

WEINSTÖCKE ENTLANG DER AIGNER STRASSE

Seit genau 2 Monaten wachsen Weinstöcke entlang der Aigner Straße hin zur Kirche. Vielen Dank Peter Dorner, der nicht nur die Idee hatte und die Pflanzen, das Holz und den Draht gespendet hat, sondern vor allem in vielen Arbeitsstunden gemeinsam mit den Gemeindearbeitern diese öffentliche Fläche so stimmig und schön gestaltet hat. Die Weinreben?wachsen bereits fleißig, und es scheint fast so, als könnten Kinder und alle anderen Spaziergänger bald die ersten Trauben verkosten ?

ZAHLREICHE TEILNEHMER BEIM FOTOMARATHON

Das Pechermuseum Hernstein hielt den nun 2. Fotomarathon am 1. Mai 2022 im Rahmen der Saisoneröffnung des Museums ab.

Bei regnerischem Wetter mussten die 23 Teilnehmer raus in die Natur, um zu den 8 vorgegebenen Themen ihre Fotos bestmöglich zu gestalten. Unisono hat diese Wetterlage der Stimmung keinen Abbruch getan und so ging es ans Werk. Die acht verschiedenen Themen waren anspruchsvoll und verlangten entsprechende Kreativität.

Das Organisationsteam um Gerald Simon, Silvia Hausegger, Bernd Raith sowie Bürgermeisterin Michaela Schneidhofer hatten alle Hände voll zu tun, die anschließende Siegerehrung der bestprämierten Einreichungen vorzubereiten. Nicht nur die zahlreichen und sehr attraktiven Sachspenden für die Prämierung wollten organisiert werden, vor allem auch die Ausrichtung und Abwicklung einer anonymen und fairen Bewertung musste innerhalb kurzer Zeit erledigt werden.

Am Freitag, dem 13. Mai war es dann so weit und die Siegerehrung wurde im Gasthaus zur Blutalm abgehalten. Die liebevoll gestalteten Trophäen, die vom Kunsthandwerker Gregor Rauch gespendet wurden, sowie die attraktiven Sachpreise wurden übergeben.

Die Sieger in den beiden Kategorien wurden feierlich prämiert und alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer freuen sich bereits jetzt schon auf den kommenden Hernsteiner Fotomarathon, der in zwei Jahren in die dritte Runde gehen wird.

Die drei Bestplatzierten in den jeweiligen Kategorien sind:

Digitalkamera:

  1. Wolfgang Wöhrer
  2. Guido Tipka
  3. Gregor Rauch

Smartphone:

  1. Andrea Schimanko
  2. Stefan Hacker und Lisa Mundstock
  3. Susanne Wöhrer

 

Die bestbewerteten Bilder je Thema wurden ebenfalls prämiert und so konnte die Bestplatzierte Andrea Schimanko nicht weniger als 4 Fotos in dieser Wertung gewinnen, 2 Fotos kamen vom Sieger der Digitalkamera, Wolfgang Wöhrer, 2 von Susanne Wöhrer, die sich einen Platz mit ex aequo mit Anna Hausegger teilte.

Die Veranstaltung des Fotomarathons war dank der umfangreichen Vorbereitung und Organisation des Teams des Pechermuseums Hernstein wieder ein voller Erfolg und wird sich wohl in den kommenden Jahren als Fixpunkt in dem Angebot des Museums etablieren. Um weder die heimische Wirtschaft zu sehr zu belasten, die diese Veranstaltung wesentlich unterstützte, sowie die Attraktivität hochzuhalten wird der Fotomarathon in einem Zweijahresrhythmus abgehalten werden. Es sollten sich also Interessierte bereits jetzt den Herbst 2024 notieren, um bei dieser gelungenen Veranstaltung dabei zu sein.

Mehr Infos und auch die Registrierung für den Newsletter können Sie auf der Homepage www.fotomarathon-hernstein.at erfahren.

 

 

Alt Bürgermeister Nebel wurde Ehrenbürger

Hernstein: Trotz brütender Hitze ließen es sich zahlreiche Gratulanten nicht nehmen, um an der Ernennung des Altbürgermeisters Leopold Nebel (ÖVP) zum Ehrenbürger teilzunehmen. Gleichzeitig wurde auch der Ausbau des NÖ Landeskindergartens und des Schülerhortes gesegnet.

Auf dem Weg in die Stocksporthalle nahmen der Kindergarten, der Schülerhort, die Volksschule, die Musikschule die fünf Freiwilligen Feuerwehren der Marktgemeinde Hernstein, das Abschnittsfeuerwehrkommando Pottenstein, die Pfarren, die Verschönerungsvereine, die Sportvereine, die Volkstanzgruppe und die Pfadfinder die Gelegenheit wahr, sich bei Bgm. aD Leopold Nebel zu bedanken.

Nach Grußworten von LAbg. Bgm. Christoph Kainz (ÖVP) und des Landtagspräsident aD Vbgm. Franz Gartner (SPÖ) überreichte Bürgermeisterin Michaela Schneidhofer (ÖVP) und Vizebürgermeister Hubert Karl (ÖVP) stellvertretend für die Bevölkerung der Marktgemeinde Hernstein die Ehrenbürgerurkunde.

Bürgermeisterin Michaela Schneidhofer sieht ihren Vorgänger auch als Vorbild und Lehrmeister: „Leopold Nebel hat in den insgesamt 25 Jahren seines Engagements für die Marktgemeinde Hernstein, 5 Jahre als Vizebürgermeister und 20 Jahre als Bürgermeister, unsere Gemeinde gestaltet und geprägt. Er hat sie mit Besonnenheit, Visionen, wirtschaftlichem Verständnis und Durchsetzungskraft weiterentwickelt. Fest verwurzelt in den Vereinen und der Feuerwehr war Leo Dorfgemeinschaft immer wichtig, er hat sie täglich gelebt. Gemeinsam mit den zahlreichen Ehrenamtlichen unserer Gemeinde ist sehr viel gelungen. Mutige Projekte, wie zum Beispiel der Bau der Vinzenz Kapelle, der Stocksporthalle, des Kirchenplatzes oder auch zweier Feuerwehrhäuser wurden umgesetzt. Die Infrastruktur, die Straßen und Wege sind in einem hervorragenden Zustand. Das wichtigste ist Leopold Nebel aber immer der Kontakt zu den Menschen. Gemeinsam lachen aber auch in schwierigen Zeiten für seine Gemeindebürgerinnen und Gemeindebürger da zu sein, war ihm stets ein Herzensanliegen. Ich freue mich daher von ganzem Herzen, dass der Gemeinderat einstimmig beschlossen hat, Leopold Nebel für seine großen Verdienste um die Marktgemeinde Hernstein die Ehrenbürgerschaft, die höchste Auszeichnung unserer Gemeinde, zu verleihen. Es ist ein Danke aller Gemeindebürgerinnen und Gemeindebürger für sein Tun und Wirken in unserer Gemeinde. Ich wünsche unserem Bürgermeister Leo Nebel von Herzen alles Gute für eine jetzt ein bisschen ruhigere Zukunft, Gesundheit und Gottes Segen. Gleichzeitig freue ich mich sehr, dass er uns weiter stets mit Rat und Tat zur Seite steht.“

Landesrat Martin Eichtiger (ÖVP) gratulierte Leopold Nebel zur Ehrenbürgerschaft und bedankte sich im Namen des Landes NÖ und Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner herzlich für die zahllosen Verdienste des neuen Ehrenbürgers. In herzlichen Worten strich er sein Engagement als ‚Baumeister in der Gemeinde‘ aber auch als Verantwortungsträger in der Region her.

Mit Dankesworten von Leopold Nebel und der Landeshymne endete die stimmungsvolle Veranstaltung mit einer Agape und vielen gemeinsamen Gesprächen

HERNSTEINER KINDERGARTEN IM NEUEN GLANZ

Hernstein: Von weitem strahlt einem bereits der Hernsteiner Kindergarten in voller Pracht entgegen.

Viele Jahre wurden im Landeskindergarten Hernstein zwei Gruppen betreut. Als deutlich wurde, dass der Platz nicht mehr ausreicht, wurden im Jahr 2019 die Planungen für die Errichtung einer dritten Kindergartengruppe begonnen und in Abstimmung mit dem Land NÖ zügig umgesetzt.

Im größten Projekt der Marktgemeinde Hernstein im letzten Jahrzehnt wurde – unter fachkundiger Aufsicht und mit vielen kreativen Ideen von Alt-Bürgermeister Leopold Nebel und Vizebürgermeister Hubert Karl – der Dachboden des bestehenden Kindergartens mit einer neuen Stiege erschlossen, eine Dachgaupe neu errichtet; Elektro- und Sanitärinstallationen verlegt und die gesamte Fläche für die Kleinsten zu einem hellen Raum zum Lernen und Entdecken gemacht. Seit dem neuen Kindergartenjahr ist der Hort nun ins Dachgeschoß übersiedelt und die 3. Kindergartengruppe hat Platz im Erdgeschoss gefunden.

Mittagsessen für Kindergarten- u. Hortkinder

Letzte Woche wurden auch die noch fehlenden Möbel geliefert, womit nun auch das Mittagessen für die Kindergarten- und Hortkinder im Dachgeschoss eingenommen werden kann. „Wir hatten mehrere Ideen für dieses Projekt. Uns hat aber überzeugt, dass wir hier einen bereits bestehenden Raum nutzen können und nicht irgendwo auf die grüne Wiese ein neues Gebäude hinstellen müssen. Der Kindergarten ist ein altes und wunderschönes Haus. Am Dachstuhl stand das Jahr ‚1904‘. Unser großes Ziel war es, den Charme dieses tollen Hauses mit dem alten Holz sichtbar zu machen und zu erhalten und gleichzeitig einen modernen und den Anforderungen entsprechenden Hort und Kindergartenraum zu schaffen“, erklärt Bgm. Michaela Schneidhofer, und weiter: „Mein großer Dank gilt daher allen regionalen Unternehmen, die an diesem nicht alltäglichen Projekt gearbeitet haben. Von der Firma Lux Bau über Elektro Rappold bis hin zum Installateur Krenn und der Malerei Wiskocil haben alle Professionisten ihr bestes gegeben und viele Akzente gesetzt. Ebenso möchte ich mich beim Team des Kindergartens Hernstein und des Schülertreffs Hernstein bedanken, die während der oft schwierigen Umbauphase ohne Einschränkungen weitergearbeitet haben und uns immer bestmöglich unterstützt haben.“ Die Kosten für das gesamte Projekt beliefen sich auf über € 600.000 und blieb damit im Rahmen der geplanten Kosten. Das kommunale Investitionspaket des Bundes war ein wichtiger Baustein. € 107.500 wurden hier in Hernstein direkt investiert. € 85.000 kommen zusätzlich vom Land Niederösterreich. Der renovierte Kindergarten steht für die Zukunft der Marktgemeinde Hernstein. Vielleicht wurde auch deshalb bereits Raum für eine weitere Kindergartengruppe vorgesehen. Die Bürgermeisterin dazu: „Ich freue mich, wenn Kinderlachen in unseren Ortschaften hörbar ist und Kinder unsere Dörfer lebendig, liebens- und lebenswert machen. Wir hoffen, dass wir mit der großen Investition im Kindergarten unsere Familien und Kinder auch weiterhin bestmöglich unterstützen können! Hoffentlich haben wir bald die Möglichkeit, das Gebäude im Rahmen eines Tages der offenen Tür zu segnen und der Bevölkerung zu zeigen!“

Michaela Schneidhofer - 

erste Bürgermeisterin in Hernstein 

Vizebürgermeister Hubert Karl mit Bürgermeisterin Michaela Schneidhofer und ihrem Vorgänger Bürgermeister Leopold Nebel
Die frisch gewählte Bürgermeisterin Michaela Schneidhofer mit ihren Vorgängern Leopold Schneidhofer und Leopold Nebel

Hernstein: Die rührendste konstituierende Sitzung im Triestingtal fand in Hernstein am 4. März statt, wobei Michaela Schneidhofer (ÖVP) eindeutig und einstimmig zur Bürgermeisterin gewählt wurde.

Sechs Mandatare wurden als geschäftsführende Gemeinderäte gewählt, davon von der ÖVP Hubert Karl, Michaela Postl. Karl Ganneshofer, Karin Steiner und Thomas Riecher von der SPÖ Ewald Kiesl.

Daraus wurde mit 15 Stimmen und somit einstimmig Hubert Karl als Vizebürgermeister wiedergewählt.

Als Bildungsgemeinderat wurde Johannes Leitner, als Energiegemeinderat Gregor Rauch und Michaela Postl als Familiengemeinderätin.  Ewald Kiesl wurde als EU-Gemeinderat bestätigt, Jan Kienbichl für die Jugend und Karin Steiner für die Umwelt.

Bei der Sitzung waren auch die Altbürgermeister Leopold Schneidhofer (ÖVP) und Gerhard Stoiber (SPÖ), der 30 Jahre lang im Gemeinderat tätig war und davon 25 Jahre als geschäftsführender Gemeinderat.

Die neu gewählte Bürgermeisterin Michaela Schneidhofer bedankte sich in einer sehr rührenden und ergreifenden Rede bei ihrem Vorgänger Bürgermeister Leopold Nebel, den sie als ihren liebsten Lehrmeister bezeichnete. Sie bedankte sich auch bei allen Mandataren und bei der Opposition, sowie auch bei allen Mitarbeitern und vor allem bei ihren Eltern, die ihr auf dem Weg zur Bürgermeisterin immer mit Rat und Tat zur Seite standen.

Alt Bürgermeister Leopold Nebel war sichtlich gerührt, als er sich bei seiner Mannschaft und seinen Kollegen im Gemeinderat bedankte und seiner "Schülerin" Michaela Schneidhofer den Rathausschlüssel überreichte.

Sämtliche Mitglieder, sowie Angestellte erhielten einen Blumengruß und Dankesworte vom Alt-Bürgermeister.

Anschließend wurde im Gasthaus Penninger ausgiebig gefeiert. 

Hernsteiner Ratschenkinder - anno dazumal

Herzlichen Dank an Alfred Steiner für die Zurverfügungstellung des Fotos

DER

FRIEDHOFSGUCKER

https://www.tridok.at/der-friedhofgucker/

ALLES ZUM BUCH

Anzeige

Alle Infos übers Triestingtal und weit darüber hinaus, auf: 

www.JanusWeb.info

Züricher Schnitzerl aus der Casa Italia-Leobersdorferstraße 5, 2560 Berndorf
Anzeige

KATER LAUSER

IST EIN EIFRIGER  LESER

Druckversion | Sitemap
© TRIDOK urheberrechtlich geschützt