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Trauer um Edgar Grill

Egar Grill mit einem seiner Werke
Parte - Quelle Bestattung Birbamer

Berndorf: Zeit seines Lebens brachte sich Edgar Grill unermüdlich im Gemeindegeschehen ein und galt als Berndorfer Original. Sei es beim SC Berndorf oder mit Kulturveranstaltungen, deren Reinerlös er spendete. Grill war selbst sehr kreativ, er malte, spielte Mundharmonika und war auch bildhauerisch tätig. Auf zahlreichen Ausstellungen konnte man seine Werke bewundern. Sein lebenslanges Motto war: „Der Weg ist mein Ziel“.

Nun trat er am 1. Juni im 82. Lebensjahr seine wohl letzte Reise an und hinterlässt eine große Trauergemeinde.

Edgar Grill konnte auf ein bewegtes Leben zurückblicken und auch auf schwere Stunden.

Schon als Sechsjähriger lernte er die harte Schule des Lebens kennen, so musste er mit seiner Mutter 1945 aus Berndorf vor den Russen flüchten und verbrachte in einem Flüchtlingslager in Bayern zwar nur eine kurze aber sehr prägnante Zeit. Oftmals erzählte er von den Kriegsjahren, dem Hunger, der Angst und den Nöten die er als Kind miterlebte. Wahrscheinlich hatte er auch deshalb immer ein offenes Ohr für notleidende Mitbürger.

Er brachte sich nicht nur bei der SPÖ-Berndorf ein, sondern auch beim SC-Berndorf, wie sein Partei- und Fußballfreund und SPÖ-Fraktionsobmann Günter Bader trauert:

"Du wirst uns fehlen lieber Freund!

Edgar Grill lebte den SC Berndorf als Funktionär, Unterstützer und Förderer.

1973 wurde er dritter Obmann des Vereines und übte es bis 1981 aus. Später wurde er Jugendleiter, Jugendtrainer 1981/82 und 1982/83 wurde er mit seinen Burschen Juniorenligamannschaftsmeister. Zu diesen Spielern hatte er bis zuletzt ständig Kontakt und feierte seine Geburtstage oft gemeinsam mit seinen „Buam“ wie er sie immer nannte am „ Peilstein. Edgar war auch ein Mitgründer des Anton Weidinger Gedenkturnieres und immer, wenn man ihn brauchte, für den SC Berndorf zur Stelle, auch in schweren Zeiten. Edgar vertrat immer seine Meinung, war ein Freund und ein echter Sozialdemokrat. Er war ein Mensch der für alle da war und hatte  Handschlagsqualität".

Die Urnenbeisetzung von Edgar Grill findet am 15. Juni um 15 Uhr in der Aufbahrungshalle Berndorf I statt.

 HÄKELFEE ZAUBERT TIERE AUS GARN

Berndorf: Brigitte Gruber war schon immer handarbeitsmäßig unterwegs, wie sie immer wieder unter Beweis stellte. Seit der Coronapandemie ist sie zu Hause und hat auch Zeit, um ihr Hobby so richtig zu frönen. Seitdem hat sie das Häkeln für sich entdeckt und fertigt Tiere in allen Farben und Formen und natürlich auch zeitgemäß auch Osterhasen ihren Nadeln entsprungen.

„Es entspannt mich richtig und ich habe schon meine ganze Wohnung damit bestückt. Meine Freunde, Kinder- und Enkelkinder freuen sich auch immer darüber. Es ist einfach ein netter Zeitvertreib“ ist Gruber überzeugt.

CHRISTIAN RAITH SETZT AUF FUNKANLAGEN  

Der HTL Lehrer Christian Raith ist nicht nur ehrenamtlicher Bezirksstellenleiter des Roten Kreuzes Triestingtal und Viertel Vertreter in seiner Freizeit, sondern auch ambitionierter Amateurfunker.

„Nicht nur während des Lockdowns stellt der Amateurfunk eine sinnvolle Beschäftigung dar. Dem Amateurfunker bietet sich ungeahnte Möglichkeiten mit anderen Amateurfunkern zu sprechen.  Egal ob digital oder analog, jederzeit weltweit Gespräche in verschiedenen Betriebsarten führen zu können ist eine super Herausforderung für eine solche ruhige Zeit. Technik ist ja nicht nur beruflich mein Steckenpferd, sondern auch in meiner eher kärglichen Freizeit“ weiß der Funkprofi zu berichten.

ALT BÜRGERMEISTER JOSEF LESKOVEC

FEIERT 80. GEBURTSTAG

BERNDORF: Alt-Bürgermeister Josef Leskovec (SPÖ) feierte am 3. Oktober seinen 80zigsten Geburtstag und wurde dementsprechend von Bürgermeister Franz Rumpler geehrt.

Der ehemalige Langzeitbürgermeister wurde 1975 in den Gemeinderat gewählt, war ab 1976 Finanzstadtrat und ab 3. Mai 1982 zwanzig Jahre lang erfolgreicher Bürgermeister der Krupp Stadt.

„26 Jahre als Mandatar, davon 20 Jahre lang Bürgermeister und die Geschicke einer Stadt zu lenken, heißt Verantwortung, Zielstrebigkeit, Ehrlichkeit aber vor allerm Beliebtheit bei der Berndorfer Bevölkerung. Das alles zeichnete Bürgermeister Josef Leskovec aus “, meint der amtierende Bürgermeister Franz Rumpler (ÖVP)

Während der Leskovec Ära stand das Thema Jugendarbeit stark im Focus. Es wurden die bestehenden Kindergärten saniert, drei neu gebaut, die Schulen renoviert, sowie das alte Bundesgymnasium angekauft, vorbildlich instandgesetzt, sodass die Allgemeine Sonderschule, die Musikschule und die Bibliothek darin untergebracht werden konnte. Zahlreiche Wohnhausanlagen wurden gebaut und bestehende saniert. Die enge Verbindung mit  bereits verstorbenen Landeshauptmann-Stellvertreter Ernst Höger trug große Früchte, wie z.B. das Sozialzentrum und das Landespflegeheim, die Renovierung der Feuerwehrhäuser und die Errichtung der Rot-Kreuz Bezirksstelle in St. Veit um nur einiges zu nennen. 

Leskovec wurde für sein positives Wirken mit dem Goldenen Ehrenzeichen für Verdienste um das Bundesland NÖ, mit dem Goldenen Ehrenring der Stadtgemeinde Berndorf und vielem mehr ausgezeichnet.

Als Zeichen der Wertschätzung wurde der Alt-Bürgermeister auch zum  Ehrenbürger der Stadtgemeinde Berndorf ernannt.

KRIMINALINSPEKTOR GERHART ARTNER

GING IN RUHESTAND

„Ich hatte während meiner ganzen beruflichen Laufbahn im Polizeidienst mit Menschen aus allen gesellschaftlichen Schichten zu tun. Es ist schon ein sehr interessanter Job, der mir auch abgehen wird“, meint Kriminalinspektor Gerhart Artner, der sich per 30. September in den Ruhestand begibt.

Wobei Ruhestand nicht wirklich der richtige Ausdruck ist, der rührige Kriminalinspektor a.d. wird zahlreiche Hobbys frönen, für die er bis jetzt keine Zeit hatte.

Gerhart Artner erlernte ursprünglich in den einstigen Vereinigten Metallwerken Ranshofen-Berndorf (Berndorfer) den Beruf eines Betriebsschlossers. Ab 1. Juli 1983 besuchte er mit seinen damaligen Mitstreitern Mag. Gerhard Reischer (Direktor des Bundesamtes für Fremdenwesen und Asyl), Robert Janisch (Postenkommandant) und Johann Halla (Inspektor) die Gendarmerie Schule in der Meidlinger Kaserne. Artner schaffte es vom Gendarm bis zum Kriminalbeamten, der zahlreiche Delikte, und zwar vom kleinen Diebstahl bis zu großen Verbrechen klären konnte. Artner war aber auch Vertrauensmann und Ansprechpartner für zahlreiche Bürger. „Ich war wirklich Kriminalbeamter mit Leib und Seele. Trotzdem freue ich mich auch auf neue Herausforderungen in meinem zukünftigen Leben. Ich möchte mich auf jeden Fall bei meinen Kollegen bedanken, besonders bei unserem Postenkommandanten Thomas Hochreiter. Ich wünsche alle meinen Kollegen alles Gute“ meint Artner.

Postenkommandant Thomas Hochreiter wird die Erfahrung seines Kriminalbeamten fehlen: "Ich möchte ihm für sein 35-jähriges Wirken auf dem Gendarmerieposten bzw. der Polizeiinspektion Berndorf ganz herzlich danken.

Er hat diesen Beruf gelebt und war immer mit vollstem Engagement bei der Sache, was letztendlich zu seinen zahlreichen

kriminalistischen Erfolgen führte. Man konnte sich immer auf ihn verlassen und seine Kollegialität wurde von allen geschätzt.

Ich wünsche ihm alles Gute für seinen wohlverdienten Ruhestand und ganz besonders natürlich Gesundheit."

VATER UND TOCHTER IM ALTENMARKTER GEMEINDERAT

Rohentwurf: Altenmarkt: Erich Weigl löste Christian Haan bei der letzten Gemeinderatswahl als Vizebürgermeister ab und leitet den Ausschuss Volksschule, Kindergärten und Sport.

Weigl gilt als gut gelaunter Kumpeltyp, auf den man sich verlassen kann und dem die Anliegen und Sorgen der Bürger sehr am Herzen liegen.  Er ist ein gebürtiger Altenmarkter,  der  mit seiner Gattin Sonja und den Kindern Philipp und Rebecca  in Klein Mariazell in einem wunderschönen renovierten Bauernhof  lebt.  Nach dem Gymnasium und einer Tischlerlehre entschloss sich Weigl dem Österreichischen Bundeheer beizutreten, wo er auch Personalvertreter bei der christlichen Gewerkschaft tätig ist.

Auch seine Tochter Rebecca zog in den Gemeinderat ein und wird sich als Bildungsgemeinderätin und in einigen Ausschüssen mit viel Engagement einbringen.  Rebecca ist ausgebildete Kindergartenpädagogin und studiert zurzeit in der PH Baden auf den Beruf  einer Volksschullehrerin.

Rebecca ist auch privat sehr aktiv, wie z.B. als stellvertretende Leiterin der Landjungend Kleinmariazell-Thenneberg, sie schwingt auch gerne das Tanzbein beim Verein Show & Dance Triestingtal. Bekannt wurde die fesche Blondine aber auch als offizielles "Triestingtaler Schutzengerl"

Aus für Rennbahn

St. Veit: Seit drei Jahren fieberten rund zehn erwachsene Jungs dem Donnerstag entgegen, wo sie sich bei Gerhard Simon trafen, um mit dessen digitaler Carrera-Rennbahn zu spielen und zu fachsimpeln.  Dabei handelt es sich nicht einfach um irgendeine Rennbahn, sondern um eine 25 Meter lange, liebevoll gestaltete Strecke mit allen Schikanen im Maßstab 1,25 und 1,32.

Einhundert vierundvierzig Donnerstage voller Glückseligkeit, Spannung und harmlosem Spielvergnügen sollen nun aber ihr Ende finden.  Das Haus wurde verkauft und der befristete Mietvertrag  nicht verlängert. Noch einmal trafen sich die Rennfahrer, um betroffen die letzte Fahrt zu genießen.

„Die Rennbahnen haben mich immer schon fasziniert und vor alle ihre Gestaltungsmöglichkeiten. Mit der Bahn konnten gleichzeitig sechs Fahrer mit ihrem Boliden ihre Runden drehen. Sogar eine Berndorf Tribüne, eine digitale Zeitnehmung und einem Anzeiger für einen Boxenstopp wurden eingebaut. Apropos Boxenstopp, bei unserer Bahn gibt es auch Boxenluder, allerdings auch nur im Maßstab 1,32“, schmunzelt der Besitzer trotz großer Traurigkeit. „Ein halbes Jahr lang habe ich die Rennbahn aufgebaut und rund 30.000 Euro investiert.  Berge an Kisten stehen schon bereit, um alles ordentlich und fachgerecht zu verpacken. Gott sei Dank hat sich jetzt doch noch eine Lösung gefunden, wo wir die Bahn wieder aufbauen können. Es wird jetzt halt wieder ein halbes Jahr dauern, bis die neue Strecke wieder in Betrieb gehen wird können, aber sämtliche Freunde freuen sich schon darauf und vl. wird sie jetzt auch sogar noch ein bisschen attraktiver.

Ernst Steiger kommt seit 20 Jahren extra aus Deutschland, um der Fa. Rumpler bei der

Weinlese zu helfen

Seit zwanzig Jahren  kommt Ernst Steiger extra von Landshut aus Deutschland zur Weinlese bei der Winzerfamilie Rumpler nach St. Veit und arbeitet tatkräftig und ehrenamtlich mit.

Die Weinhauerfamilie  Franz Rumpler lernte den rüstigen Achtzigjährigen  über eine befreundete Familie kennen und schätzen. Seit dem besteht eine tiefe und innige Freundschaft.

Der Lesehelfer aus Landshut feierte sogar seinen 80-zigsten Geburtstag mit einer Weisswurstparty beim Heruigen Rumpler und freut sich jedes Jahr auf die Weinlese. "Für mich  ist das eine super Abwechslung, ich schätze die Familie Rumpler sehr und auch das Endprodukt", meint er lachend.

Für die Familie Rumpler ist  die Unterstützung  von Ernst Steiger eine große Hilfe: "Es hat sich wirklich eine innige Freundschaft ergeben und wir sind  unseren rüstigen Erntehelfer sehr dankbar", meint Rumpler.

Allander Tankwart führt in Krumau/Tschechien mit seiner Familie die Pension Marie

Alland/Krumau/Tschechien: An Martin Turek (40 J.)erinnern sich zahlreiche Kunden der ÖMV Tankstelle in Alland gerne.

Der ehemalige Tankstellenwart kam durch einen Freund aus Tschechien zu dem Tankwartjob, den er geliebt hat.

Einige Jahre lebte Turek in Alland und hegte zahlreiche Freundschaften. Besonders die Perchtenläufe und die Radstrecken in der Umgebung taten es ihm an.

2018 musste er wieder nach Hause zurück, wo seine Schwiegermutter die Pension Marie in Krumau führt und er tatkräftig und mit viel Engagement mitarbeitet.

"Die Zeit in Österreich war aber trotzdem meine unbeschwerteste Zeit und bleibt mir unvergessen. Wir kommen jedes Jahr zum Perchtenlauf nach Neuhaus, die gibt es ja leider bei uns noch nicht. Ich grüße alle meine Bekannten und Arbeitskollegen von Österreich", meint Martin Turek.

Schneiderkünstlerin "Misses Charmy´s" brilliert mit kreativen Modellen

Pottenstein: Mit Schneiderkünstlerin Monika Handl zog in die kleine Gemeinde eine Modedesignerin der besonderen Art. Ihre Kreationen sind weit über die Grenzen des Triestingtales hinaus bekannt.

Im Atelier "Misses Charmy´s" werden einzigartige Unikate kreiert, die nicht nur bei Modebewussten großen Anklang finden, sondern sogar auch bei Sammlern ausgefallener Kleidungsstücke.

So kann man sich nach Maß oder Konfektion für Damen und Herren Cosplays, Kostüme, Hoodys, Sweater, Abend- u. Hochzeitskleider fertigen lassen, die nicht in jedem Kleiderschrank zu finden sind.

Besonders beliebt sind auch die Workshops, die von der Modeschöpferin angeboten werden.

Handl: "Wenn man nähen lernen möchte oder ein Projekt hat, wo man sich alleine nicht drüber traut, biete ich auch Workshop nach Terminvereinbarung an. Wir kreieren dann gemeinsam das ganz besondere Kleidungsstück für den jeweiligen Kunden"

Über das reichhaltige Angebot kann man sich auf der HP erkundigen: https://www.missescharmy.com/

DER POTTENSTEINER POET WALTER HACKER

Der Pottensteiner Poet Walter Hacker

Pottenstein: Kaum wird auf Facebook ein Kommentar veröffentlicht, findet man als Antwort Minuten später bereits ein passendes, unterhaltsames Gedicht von Walter Hacker dazu.

Der pensionierte Rauchfangkehrermeister ist auch in puncto Poesie ein Meister und sorgt mit seinen künstlerischen Ergüssen für Lachsalven und das nicht nur im Fasching.

Bereits vor Jahrzehnten fing der sympathische Pottensteiner zum Dichten an, Anfangs bei Feierlichkeiten und später bei jeder Gelegenheit.

"Es sprudelt einfach so aus mir heraus und jedes meiner Gedichte kommt von Herzen".

Besonders sein Enkerl Julian inspirierte ihm zu literarischen Höchstleistungen.

"Mir macht das Dichten einfach Spaß und wenn ich etwas ansprechendes  lese,  muss ich einfach meine Sprücherl dazu verfassen, die ja auch meistens für Heiterkeit sorgen", meint der immer bestens gelaunte Meister der Poesie.

Dr. Paul Vock bewahrt ehrenamtlichen TRIDOK

Mitarbeiter vor Herz - Operation

OA Dr. Paul Vock

Unser ehrenamtlicher Triestingtal - Dokumentationsmitarbeiter Didi Holzinger meinte eines Tages kleinlaut zu seiner Frau: "Machst mir einen Termin beim Dr. Philip aus". Bei seiner Frau schrillten alle Alarmglocken, nachdem sie ihren Didi kennt und weiß, dass er die Ärzteschaft nicht gerade belagert und er sie das letzte Mal vor geschätzten 20zig Jahren aufsuchte.

Jahrelang dürfte unsere Kollege  bereits Schmerzen in der Herzgegend verspürt haben, konsultierte aber aus Angst vor einer unliebsamen Diagnose lieber "Dr. Google" statt einen Facharzt aufzusuchen. Sein Hausarzt Dr. Peter Philipp war nach den Erstuntersuchungen äußert beunruhigt und verwies ihn sofort zu einem Spezialisten.

Zahlreiche Freunde und Bekannte empfahlen Didi den Badener Kardiologen und Wahlarzt OA Dr. Paul Vock , der auch aufgesucht wurde.

Oberarzt Dr. Paul Vock stellte sich als echter Fachmann  heraus, dem unser Reporter sofort vertraute. Dr. Vock überwies Holzinger ins Universitätsklinikum  St. Pölten, wo man bei der ersten Untersuchung feststellte, dass Didi zwei von den drei großen Herzkranzgefäßen chronisch, also schon seit mindestens drei Monaten verschlossen hatte und deshalb zwei Beipässe brauchen wird.

In Anbetracht dessen, dass Didi nicht gerade der tapferste Patient ist und ihm schon alleine der Gedanke vor einem Nadelstich den Angstschweiß auf die Stirn treibt, ein grauenvoller Gedanke. Auch bangte er um seinen makellosen Brustkorb, den kein Härchen ziert, geschweige denn eine Naht.

Didi bettelte bei Dr. Vock, ob es denn nicht doch noch eine andere Möglichkeit gäbe, ohne Operation auszukommen und Dr. Vock fand auch eine.

Ein- bis zweimal  im Jahr kommt der Cto-Spezialist Dr. Mashayeki, ein gebürtiger Steirer mit persischen Wurzeln  von Deutschland ins Universitätsklinikum St. Pölten um dort als einer der wenigen Spezialisten weltweit komplexe Wiedereröffnungen chronisch verschlossener Herzkrankgefäße mit Dr. Vock durchzuführen, da es in Österreich dafür noch keinen derartigen Spezialisten gibt und Dr. Vock immer noch von ihm schwierigste Techniken lernen kann. So kam auch unser Held in den Genuss dieser Spezialbehandlung des Teams rund um Dr. Vock und ist überglücklich, dass er sich keiner Beipassoperation unterziehen lassen musste.  

Oberarzt Dr. Paul Vock arbeitet neben seiner Wahlarztpraxis (http://www.kardiologie-vock.at/) in Baden in Universitätsklinikum  St. Pölten als Oberarzt. Sein beruflicher Werdegang liest sich wie das who is who  einer ärztlichen Bilderbuchkarriere.

Sein Fachgebiet ist neben Stentimplantation im Rahmen vonn Herzkatheteruntersuchungen auch die Kathetergesteuerte Implantation von Herzklappen, Implantation von Herzschrittmachern und Defribrillatoren und vieles mehr. Ergänzend hat der Interventionell tätige Kardiologe sein 2. Studium der Psychotherapeutischen Medizin an der Donau-Uni Krems abgeschlossen.  

Seit dem Aufenthalt im Universitätsklinikum  ist unser Pressefotograf auf jeden Fall stolzer Besitzer von fünf Stents, die ihm eingesetzt wurden und einem dementsprechenden Ausweis und fühlt sich pudelwohl.

"Man hört und liest immer nur unangenehme Sachen über Krankenhäuser und Ärzte, aber man muss auch einmal sagen, wie vielen Menschen dort geholfen werden kann. Dr. Vock hat mir mit seiner ruhigen Art auch alles so erklärt, dass ich es als Laie verstehen kann. Wir können uns gar nicht genug bei ihm bedanken, wie auch beim ganzen Team im Landesklinikum St. Pölten, die allesamt sehr freundlich und zuvorkommend sind. Natürlich darf ich auch meinen Schulfreund Dr. Peter Philipp nicht vergessen, der mich wirklich auch bestens behandelt hat", so unser dankbarer Presseheld.

Kamerad Franz Obermaier erhielt große Auszeichnung

Mit einer hohen Auszeichnung wurde Franz Obermaier, Obmann des Ortsverbandes Oberes Triestingtals und Bezirksobmann des Bezirkes Pottenstein bedacht.

Obermaier wurden für seine Verdienste von der Bundesvereinigung Kameradschaft "Feldmarschall Radetzky" das "Komturkreuz der Militärklasse" des Radetzkyordens verliehen.

Der rührige Kamerad hat sich diese Auszeichnung wohl verdient, der Kameradschaftsbund Oberes Triestingtal darf sich über 54 aktive Mitglieder freuen, die sich um die Pflege der Kriegerdenkmäler kümmern, bei Begräbnissen ihren Kameraden die letzte Ehre erweisen und auch bei Prozessionen teilnehmen.

Nicht vergessen darf man aber die zwischenmenschlichen Beziehungen, die Obermeier mit seinen Kameraden zu frönen verstehen.

Das Komturkreuz wurde am 2. November 1966 zum 200. Geburtstag des Feldmarschalls Johann Joseph Wenzel Anton Franz Karl Graf RADETZKY von RADETZ vom Gründer und Zentralobmann der Kameradschaft "FELDMARSCHALL RADETZKY", Alexander Wolfgang RITTER gestiftet. Der Orden wird sehr selten verliehen, um so größer ist die Freude von Kameraden Obermaier, der diese Auszeichnung auf jeden Fall verdient hat

Des Kaisers "heimliche" Kapelle -

Peter Kaiser erfüllt sich einen Lebenstraum

Kleinfeld: Einen Lebenstraum verwirklichte sich die Familie Kaiser mitten in der kleinen Ortschaft „Kleinfeld“ Im Triestingtal.

Allen voran das Familienoberhaupt Peter Kaiser, gebürtiger Kleinfelder, beruflicher Baumeister und leidenschaftlicher Heurigenbetreiber und dies in einem echten Baujuwel in Kleinfeld, das sogar mit dem NÖ Dorferneuerungspreis ausgezeichnet wurde und die Aufmerksamkeit zig Medienvertreter und sogar des ORF´s auf sich zog.

Kaiser´s Heuriger ist weit und breit bekannt und verwöhnt nicht nur den Gaumen, sondern vor allem auch das Auge zahlreicher Besucher.

Nach Vollendung dieses architektonischen Meisterwerkes lockten den Baumeister allerdings neue Herausforderungen, die er in Form eines Gewölbe- oder Kuppelbaus umsetzen wollte.

So sollte im Eckpunkt im Gartenbereich des Heurigenanwesens etwas Besonderes entstehen, ein Ort der Stille, der Besinnung und der Möglichkeit sich zurückziehen zu können.

Allerdings wurde die Rechnung ohne den Wirt gemacht. Eine so absurde Idee konnte nur von einem „Zuagrasten“ kommen und im Übrigen lag der Garten im Grüngürtel. Also somit auch keine Chance auch nur im Entferntesten an ein Bauwerk zu denken.

Aber für Kaiser war genau diese Ablehnung ein besonderer Ansporn und es fand sich bald der geeignete Platz, der auch seine Genehmigung fand. Ein Lagerraum wo einst alte Futtersilos standen, wurde für das Bauvorhaben herangezogen.

So entstand in Kleinfeld die „heimliche“ Kapelle, wie sie von Kaiser genannt wird. „Heimlich“ deshalb, weil sie wirklich still und ohne Aufsehen erbaut werden sollte.

Es wurde getüftelt und geplant, die ganze Familie beteiligte sich in der Ausführung. “, wo alleine schon das Baufundament eine enorme Kunst darstellt. Gewölbe zu planen und vor allem zu bauen, wie es die alten Meister schafften, verlangt auch für einen Baumeister einiges an Können ab.

Tochter Viktoria entwarf die Ornamentik, alle drei Kinder malten die wunderschönen Lichtkuppeln

Die Bautätigkeiten blieben allerdings nicht lange im Verborgenen und erregten selbstverständlich ganz besonders das Interesse der Anrainer und Heurigenbesucher.  

Schon bald trudelten von Nachbarn und Besuchern sakrale Kleinode ein und Kaiser erwarb auch wahre historische Schätze, die in der Kapelle allesamt einen würdigen Platz erhielten.

So findet man auch ein 300 Jahre altes Kirchenfahnenbild, dass Kaiser als kleiner Ministrant in der Grillenberger Kirche vor dem Entsorgungstod rettete und einrahmen ließ. Dargestellt ist darauf die Mariazeller Madonna mit dem Jesus Kind und die Mariazeller Kirche vor der

Barockisierung. Zu finden sind nicht nur äußert seltene Hostieneisen, sondern unter anderem auch historische Gebetbücher aller Glaubensrichtungen, Wachsstöcken, Monstranzen und sogar Messgewänder vom Feinsten.

Bewundern kann man die „heimliche“ Kapelle beim nächsten Heurigenbesuch am 21 – 30. Juli 2017, und den ganzen Werdegang des Baujuwels kann man auch in Peter Kaiser´s Buch „Die heimliche Kapelle“

In Kleinfeld/Berndorf (Kral Verlag) nachlesen.

Triestingtaler Schutzengerltal im japanischen Radio

Das Triestingtal war immer schon sehr traditionsbewusst und ehrt auch seine Geschichte. Überall im Tal sind noch vorhandene Spuren der  Monarchie und des Kaiserhauses. Sei es das Maria Theresia Stüberl in Kaumberg, das Schloß Schönau und nicht zu vergessen das wunderschöne Kaiser Franz Joseph-Theater in Berndorf. Neuerdings zog es auch wieder die Familie Habsburg-Lothringen ins Triestingtal, um genauer zu sein, nach Aigen wo sie ihr ehemaliges Jagdschloss originalgetreu sanierten.

Um sich an die "guade oite Zeit" ein bisschen anzulehnen gründete der Verein "TRIDOK" nun eine Traditionsgruppe. Mit historischen Gewändern wurde die 20ig köpfige Gruppe erstmals am Schutzengerlkirtag in Berndorf präsentiert. Mit Josef Büchsenmeister zog sogar der Kaiser höchstpersönlich mit der Gruppe mit. Niemand geringerer als Herta Margarete u. Sandor Habsburg-Lothringen übernahmen die Schirmherrschaft der historischen Gruppe, die darüber mächtig stolz ist.  

Die Traditionsgruppe wird das Triestingtal mit der Engerlschar am Christkindlmarkt in Steyr am 3. Dezember würdig vertreten und mächtig die Werbetrommel für das Tal rühren.

Vorgestellt wird die Gruppe aber auch in einer Radiosendung der Berndorfer Partnerstadt Ohasama, die mit dem "Kaiser von Berndorf" Josef Büchsenmeister im regen Kontakt stehen.

Sollte jemand mit den traditionsbewussten Triestingtalern mitgehen wollen, kann man sich unter der Tel. 0664/9126577 gerne anmelden.

Bruder Josef Failer -

über Weißrussland ins Triestingtal

Bruder Josef Failer ist in seinen Pfarrgemeinden sehr beliebt

WEISSENBACH/FURTH:  Einen weiten, nicht immer leichten Weg ging Pfarrer Josef Failer bis er im Triestingtal zwei Pfarren übernahm.  

Als  Bruder Josef  als Bub im kleinen Bayerndorf Erlingshofen (bayrischen Schwabenland)  zu ministrieren begann dachte er wohl noch nicht, dass ihn der liebe Gott einmal auf eine weite Reise schicken würde. Und doch sollte es so kommen.

Bruder Failer wuchs in der rund 1000 Seelengemeinde in Bayern mit 8 Geschwistern als ältester Sohn wohlbehütet und sehr gläubig auf.  Der Vater war Lagerhalter und die Mutter im vollen Einsatz mit Gatten und neun Kindern.

Der stets Mathematik- u. physikbegeisterte Josef begann nach der Grundschule dementsprechende Studien  und erzielte auch Bestnoten.  Das Einzige was ihn bei diesen Gegenständen allerdings  störte war die Erkenntnis, dass alle Erfindungen zum Guten aber auch zum Bösen benutzt werden können. Beim Priesteramt hingegen wäre dies nicht der Fall, ein Priester kann seine Fähigkeiten zum Guten und nicht zum Bösen verwenden. „Der Priester soll die Menschen so führen, dass sie ihre Fähigkeiten und Möglichkeiten zum Guten verwenden. Somit war der berufliche Werdegang,  oder besser gesagt,  Bruder Failers Berufung, besiegelt.  Angst hatte er allerdings vor den Predigten, vor jedem Referat hatte er nämlich schlaflose Nächte. "Nach der Priesterweihe fühlte ich großen Beistand des Heiligen Geistes und hatte die Angst vor einer Rede gänzlich verloren", meint der sympathische Pfarrer  lachend .

Bedenken hatte er auch davor, ob das Theologiestudium nicht zu trocken wäre und auch ob er das Zölibat einhalten können wird.

Mit 22 Jahren lernte Failer die Gemeinschaft der Brüder Samariter FLUHM bei der Wallfahrtskirche Maria Feldblume in der Nähe von Ulm kennen und verspürte, dass er in dieser Gemeinschaft  seinen Platz im Leben finden wird.  Der FLUHM Orden übersiedelte nach Rom, wo Failer auch seine Studien Philosophie, Theologie und Recht absolvierte.

Failers Kirche in Weißrussland

"Rom war eine schöne, erlebnisreiche Zeit", meint Bruder Failer.  Nach dem Abschluss und einer kleinen Zwischenstation als Hilfspriester sollte für den jungen Mann ein gänzlich neuer Lebensabschnitt beginnen.

Er wurde von seinem Ordens nach der Perestroika einberufen, um als Missionar eine Niederlassung in Deretschin in Weißrussland  aufzubauen. Eine große Herausforderung für einen Priester ohne Russischkenntnisse und einer Bevölkerung die den Deutschen sehr skeptisch entgegenstand. Failer erlernte rasch die Sprache und konnte sehr schnell auch den Respekt und das Vertrauen der Bevölkerung erlangen. Große Hochachtung erlangte Failer durch seine umfangreichen humanitären Maßnahmen, so organisierte er den Transport und die Verteilung von vielen Tonnen  Bekleidung, Lebensmittel, Nähmaschinen, Spielzeug, Ferienaufenthalte, Kreuze, Kerzen und sogar von 3000 Fahrrädern die von Österreich, Deutschland und Italien gespendet wurden. Failer erbaute auch eine Kirche in Weißrussland, wo er 40 Dörfer mit 700 Katholiken betreute.

Nach 10 Jahren in seiner weißrussischen Heimat sollte sich Ende Juli 2004  das Blatt für Bruder Failer auf Geheiß seines Ordens  wenden, er wurde abberufen. Nicht nur bei der Bevölkerung war der Abschied mit Tränen verbunden,  auch Failer nahm nicht gerne Abschied.

 

Bruder Josef Failer bei einem Treffen mit Papst Paul Johannes II
Bruder Failer ist ein sehr weltoffener Pfarrer - hier bei der Schutzengerlausstellung mit dem offiziellen Triestingtaler Schutzengerl 2014/15 "Iris I."

Nach einem kurzen Abstecher in Krakau verschlug es Bruder Failer im Jänner 2006 nach Klein-Mariazell, den Stammsitz des FLUHM Ordens, wo er den damals erkrankten Pfarrer Rudi Fleck vertrat. 

Auf seiner Lebensreise lernte Br. Josef viele Sprachen: Englisch in der Schule, Polnisch in der Gemeinschaft, Italienisch beim Studium in Rom, dazu noch Latein; Russisch und Weißrussisch auf seiner Mission und Spanisch für seine Wallfahrten nach Mexiko.


 

Im September 2007 übernahm Bruder Failer die Pfarren  Weissenbach und Furth.

2010 kehrte Unruhe in seine mittlerweile wieder beschauliche Welt: sein Orden erlaubte ihm, nach Weißrussland in seine einstigen Pfarrgemeinden zurückzukehren -  zur Freude der dortigen Bevölkerung . Das dürfte aber der weißrussischen Regierung ein Dorn im Auge gewesen sein, FLUHM bekam keine Aufenthaltsgenehmigung und kam somit wieder ins Triestingtal zurück. (weil der von BGM Miedl gespendete Jausenkorb zu klein war, das nur ein Scherz)

Bruder Josef  wird in seinen Pfarren Weissenbach und Furth als weltoffener,   sympathischer  Priester sehr geschätzt. Zur Zeit freut er sich schon auf die Fertigstellung des neuen Weissenbacher Pfarrheimes, das am 10. April um 11 Uhr von Bischofsvikar Rupert Stadler gesegnet und eröffnet wird.

Die Geisterjägerin von Berndorf

BERNDORF: Gabriele Kühmayer hat eine ganz seltene Gabe, sie spürt Seelen durch das Ausräuchern.  Es dürfte  sich um Energiefelder handeln die Kühmayer ganz stark wahrnehmen kann. Diese Seelen oder Geister wie sie Kühmayer scherzhaft nennt, wollen den Menschen meistens etwas mitteilen.

Das ist keinesfalls ein Scherz, Kühmayer kam durch einen Quantenheilungskurs auf ihre Fähigkeiten  diese Seelen zu spüren, die von Kühmayer  meistens als schwarze Schatten wahrgenommen werden. Eine Quantenheilung kann sehr wohl an Menschen aber auch in Räumen oder bei Tieren vorgenommen werden, z.B. auch bei Schmerzen oder Unbehagen.

Erst durch diese Bewusstseinsbildung entwickelte sich bei Kühmayer auch die Gabe, Seelen oder Geister, wie sie manche auch nennen, oder Energiefelder zu spüren.

 

"Meistens necken mich  diese "Geister",  schupsen  oder drehen mir das Licht ab. Sie machen überhaupt gerne  Scherze mit mir. Ich hab ihnen die verschiedensten Namen gegeben, z.B. Maumau" meint die quirlige Berndorferin scherzhaft,  die im Übrigen mit  beiden Beinen im Leben steht.

Als Kühmayer 2012 ein Haus ausräucherte verspürte sie zum ersten Mal solche Wahrnehmungen. " Ich sah wie der Haushund von einem dunklen Etwas regelrecht belagert wird, ich konnte den Hund aber von dieser negativen Energie befreien seitdem ist er viel ausgeglichener.

 Erstmals war ich ja  zutiefst erschrocken und ich konnte mit diesen Situationen noch  nicht so recht umgehen,  aber mit der Zeit  lernte ich mit den "Geistern" zu leben und merkte dass ich sie auch erlösen kann.  Ich spüre sogar dass sie dafür dankbar sind ich habe auch das Gefühl dass sie dafür auf mich achten,  sie sind ja nicht bösartig und wollen ja auch zur Ruhe kommen.  Wenn man mit so einer Gabe nicht umgehen kann, könnte es einem schon sehr beunruhigen.  Ich mache das ja bei meinen Freunden die das wollen und hab schon die tollsten Sachen erlebt, besser gesagt gefühlt. Es sind Emotionen die ich spüre, die ich halt unterschiedlich  nenne.  

Symbolfoto

Bei meiner Freundin wohnte eine Seele  die den Sohn des Hauses in Beschlag genommen hat, den Geist musste ich des Hauses verweisen. Seit dem fühlt sich der Junge wohl in seinem Zimmer.  Man nennt sie ja auch nicht umsonst oft Quälgeister, obwohl man keine Angst vor ihnen zu haben braucht. "

Die immer gut gelaunte Pflanzenfachverkäuferin arbeitet ständig an ihren Fähigkeiten, kann auch Karten legen und ausräuchern. Keinesfalls düst sie mit einem riesen Staubsauger wie die Ghostbusters durch die Häuser um die Geister einzusaugen, sie verweist sie lieber sanft aus den Räumen ins Freie und erlöst sie damit von einem ungewollten Dasein . Sollte jemand einen unerwünschtes "Etwas" vertreiben wollen, hilft Gabriele Kühmayer gerne, dies gilt aber keineswegs für etwaige  Lebenspartner oder Arbeitskollegen, meint  die sympathische Geisterjägerin  lachend.  Zu erreichen ist Kühmayer unter der Tel. 06602935015

 

 

Maria Grill -

ein Berndorfer Original feierte ihren Hunderter

Maria Grill ist mit ihren 100 Jahren noch putzmunter und zum Großteil wohlauf und kann einiges an Geschichte erzählen. Liebevoll nennt man sie auch die Chronik Berndorfs.

Sie weiß sogar  noch ihren ersten Gehalt den sie mit 14 Jahren in der Hirtenberger Patronenfabrik erhielt, es waren genau 16,45 Schillinge pro Monat, erzählt sie lachend. Sie erinnert sich auch noch wie sie nach dem Krieg von den Bauern Proviant nach Hause brachte und den auch mit ihren Nachbarn teilte. Bis nach Mank ging sie zu Fuß um möglichst Viele  versorgen zu können. Sie eignete sich im Laufe der Jahrzehnte ein enormes Wissen  über Berndorf an, vieles davon lernte sie durch ihren Beruf als Briefträgerin.

Maria Grill ist die Tante des mittlerweile verstorbenen Berndorfer Stadtbaumeisters Franz Bichler, den sie liebevoll Franzi nannte und  als ihren Ziehsohn betrachtete. Dementsprechend war ihre Trauer nach dessen Tod, der sie täglich im Pflegeheim besuchen kam und sich rührend um sie kümmerte. Seinen Platz nimmt jetzt der junge Clemens Fellner-Feldegg ein, auch er kommt jeden Tag zu seiner "Ziehmutti"

Seit mittlerweile 10 Jahren lebt Maria Grill bereits im Landespflegheim Berndorf und man merkt ihr an, dass sie sich dort sehr geborgen und wohl fühlt. Dass man sie regelrecht hofiert, liegt besonders an  ihrer netten Art.  

Bei ihrer Geburtsfeier stellen sich nicht nur ihre Verwandten aus England und viele Freunde ein, sondern auch Bürgermeister Hermann Kozlik, Mag. Astrid Brandstetter von der BH-Baden, Stadtamtsdirektor Franz Grill und Harald Gabriel von der Sparkasse Berndorf.

eingestellt am 10.9.2015

DIE HERNSTEINER HABSBURGER

Prinzessin Herta-Margarete Habsburg-Lothringen

HERNSTEIN/ALKERSDORF:

Das kleine Dörfchen Alkersdorf in der Marktgemeinde Hernstein darf sich über eine Familie freuen die  ein Baujuwel geschaffen hat; das eine Bereicherung für die gesamte Triestingtalregion werden wird.

 

Die Familie Sandor und Herta Margarete Habsburg-Lothringen baute und restaurierte das ehemalige Jagdhaus der Familie von der Pieke auf und wird Teile der riesigen, wunderschönen  Anlage auch der Allgemeinheit zugänglich machen.

Die kräuterkundige  Hausherrin pflegt und hegt höchstpersönlich nicht nur ihren geliebten Garten, sondern entwarf auch liebevoll sämtliche Anlagen, die das riesige Anwesen umfasst. Zur Zeit glänzt das Haupthaus samt sämtlichen Nebengebäuden bereits in stilvoller Eleganz und auch die Gartenanlage verspricht mit ihren verschiedensten Kraftplätzen eine einmalige Pilgerstätte zu werden, in dem auch eine Kapelle samt Schutzengel stehen wird. 

Ritterspiel der Esterhazy Husaren

Die Anlage wird erstmals am 4. Juli 2015 einem geladenen Publikum präsentiert, wobei die Kickinger Crew mit  dem Traditionsverband die  Esterhazy Husaren mit einem Ritterspiel brillieren werden.

In den nächsten Jahren ist ein Museum geplant und  die Fam. Habsburg-Lothringen legt großen Wert die Sehenswürdigkeiten der umliegenden Gemeinden mit einzubinden.

Die "Hernsteiner Habsburger Familie", wie sie in der Marktgemeinde  oft genannt werden,  hat ihren Hauptwohnsitz in Liechtenstein. Sandor Habsburg- Lothringen ist  mit dem englischen Königshaus verwandt und steht auch in dessen Thronfolge. Er stammt in der 5. Generation von der Königin Viktoria, in der 8. Generation von Kaiserin Maria Theresia und ebenfalls in der 8. Generation von Katharina der Großen von  Russland ab. Er ist der Urenkel des Rumänischen Königs Ferdinand I, seine Urgroßmutter war Prinzessin Maria v. Sachsen-Coburg-Gotha. Sandors Großvater war auch der Besitzer des Schlosses Hernstein und seinem Vater wurde vor einigen Jahren das Schloss Bran,   im Volksmund auch als Dracula Schloss bekannt, zurückgegeben.

Weltweit, außer in Österreich wo das Tragen von Adelstitel verboten ist,  wird die Familie Sandor

und Herta Margarete Habsburg-Lothringen als Sandor

Archduke of Austria, Prince of Tuscany and Herta Margarete Archduchess of Austria, Princess of Tuscany

angesprochen.

 

Sandors Gattin Herta Margarete Habsburg-Lothringen ist nicht nur eine starke Persönlichkeit, sondern auch charmante  Botschafterin der "Flamme des Friedens":

Eingestellt am 7.5.2015

Der Further Holzschnitzer (März 2015)

FURTH: Eine kleine Werkstatt, fein säuberlich aufgereihte Schnitzmesser, ein alter gebückter Herr mit einem totem Stück Lindenholz in der Hand, dem gerade Leben eingehaucht wird.

 

So geschieht es im idyllischen Haus des Further Hergott- u. Figurenschnitzers Walter Reischer, früher meistens nach seinem harten Tagwerk als Forstarbeiter und Landwirt, heute je nach Gemütsverfassung.

 

Trotz seines hohen Alters von stolzen 83 Jahren hat der Schnitzer nichts an seinem Können und seiner Vorstellungsgabe eingebüßt.

 

Mit einem glückseligen Lächeln sitzt Walter Reischer in seiner Meister Eder Werkstatt vor seinem Werkstück, aus dem bereits die Umrisse eines Herrgotts zu erahnen ist.

 

Das alte Schnitzmesser, ein altes Erbstück seines Vaters, dient ihm alt Lieblingswerkzeug.

 

Solange der Hobbykünstler zurückdenken kann, beschäftigte sich der 83jährige mit der Schnitzerei. Schon als kleiner "Hoiterbua" versuchte er seine ersten Werke. Damals noch hauptsächlich Tiere und später dann viele sakrale Figuren, aber auch Motive aus dem täglichen Leben. Da springt einem zum Beispeil förmlich ein Pecher bei seiner Arbeit ins Auge, oder ein nachgeschnitzter "Sautanz".

 

Das künstlerische Talent dürfte Reischer von seinem Vater Karl geerbt haben, der seinerzeit bereits mit wunderschönen geschnitzten, meistens sakralen Figuren für Furore sorgte.  

 

Einige Zeit ließ die Schnitzerleidenschaft von Walter Reischer etwas nach, aber das Entstehen des Triestingtaler Schutzengerltals motivierte ihn derart, dass er wieder zu schnitzen begann und zwar wie könnt es anders sein, auch Schutzengerl. Zu bewundern sind seine Werke in Furth, direkt an der Via Sacra unter vorheriger

Anmeldung unter 02674/88417

Anni Faber -

die letzte Berndorfer Schaustellerin

(März 2015 - verstorben 2020)

Adolf Groi

BERNDORF: Weder Aussehens mäßig noch wesensmäßig würde man Anna Faber ihre 90 Jahre abnehmen, wenn sie es nicht belegen könnte. Die fesche Seniorin tanzt, fährt ein paar Mal im Jahr auf Urlaub, macht Gymnastik, pflegt zahlreiche Freundschaften - mit einem Wort - sie ist putzmunter und manche 20ig jährige würde sie um ihre Lebensfreude beneiden.

Anna Faber wurde 1925 in Wien geboren und ist die Tochter der Schaustellerfamilie Groi und die Enkelin des letzten privaten Wiener Riesenradbesitzers. Sie selbst betrieb mit ihrem Gatten, dem Berndorfer Stadtpolizisten Walter Faber, bis zu dessen Pensionierung (ca. 1976) noch eine mobile Schießbude.

Anna Groi fertigte die Papierblumen für die Schießbude noch höchstpersönlich

Begonnen hat die Familiengeschichte im Wiener Prater, wo Fabers Großvater Josef Groi mit fünf anderen Besitzern unter anderem auch das Wiener Riesenrad, Schaukeln, Karussells und Schießbuden betrieb. Nach dem Ersten Weltkrieg hatte niemand Geld für Vergnügungen und ihr Großvater hatte große Mühe den Betrieb aufrecht zu erhalten.

Dessen Sohn (Anni Fabers Vater) Adolf Groi übernahm mit seiner Gattin, der Seidenfabrikantentochter Anna, geb. Schneiter, die Geschäfte und baute mit großem Fleiß den Betrieb mühselig wieder auf. Er war mit seiner Familie und seinen Gerätschaften auf zahlreichen namhaften Festen in fast ganz Europa unterwegs, den Standort im Prater musste man allerdings aufgeben. In den 40iger Jahren wurde eines der Groi - Karussells sogar von einer Filmgesellschaft für die Operette "Wiener Blut" mit Hans Moser angemietet und ging somit auch in die Filmgeschichte ein.

Die mobile Orgel im Berndorfer Stadtpark
Anni und Walter Faber

Der Zweite Weltkrieg hinterließ auch bei der Schaustellerfamilie seine Spuren. Die Russen beschlagnahmten nach dem Krieg ihr Wohnhaus. Der Standplatz in Schwechat war sehr kostenintensiv und man war auf der Suche nach etwas Geeignetem, so landete 1951 man in Berndorf.

Der damalige Bürgermeister Konrad Nimetz erkannte in Adolf Groi seinen ehemaligen Kriegskameraden und vermittelte ihm den Standplatz im Theaterpark Berndorf, wo die Familie einen Vergnügungsplatz mit zahlreichen Gerätschaften und einem elektrischen Autodrom mit sechs wertvollen Autos betrieb. Für die Schießbuden gab es als Preise Blumen aus Papier die Anni Fabers Mutter selbst herstellte. Zwei Schäferhunde wachten über die Kassen und die Berndorfer Polizei wollte diese sogar als Diensthunde ankaufen, so lernte Anni ihren späteren Mann den Stadtpolizisten Walter Faber kennen, der nicht nur an ihrem Hund großes Interesse zeigte, sondern auch an der quirligen Schaustellertochter und sie auch heiratete.

Anni Fabers "Uschi" wurde mehrmals mit Gold gekürt
die mobile Schießbude von Anni und Walter Faber

Die Familie bewohnte das ehemalige "Fitscha-Haus" in der Leobersdorferstraße. Nach dem frühen Tod des Vaters Adolf mit nur 66 Jahren, litt der betagte Lieblingshund dermaßen am Verlust seines Herrchens, dass man sich schweren Herzens entschließen musste, ihn einzuschläfern. Die Witwe musste die meisten Gerätschaften verkaufen, Tochter Anni, die hauptberuflich in Wien arbeitete und Walter Faber behielten lediglich eine mobile Schießbude bis zu dessen Pensionierung als Stadtpolizist 1976.

Langweilig wurde der Fam. Faber aber trotzdem nicht, sie fuhren mit ihrer geliebten Dackelhündin "Ilonka von der Diensthütte" "Uschi" einer mehrfach ausgezeichneten Goldpreisträgerin durch halb Europa zu Hundeausstellungen. Nachfolger "Pauli von der Diensthütte" war auf vielen Urlaubsreisen treuer Begleiter seiner Familie.

Anni Faber ist seit 2003 Witwe, trauerte innig, ihr Lebensmut ließ sie aber nicht verzweifeln, im Gegenteil sie macht das Beste aus ihrer Situation und so mancher Unzufriedener könnte sich ein Beispiel an ihr nehmen.

 

Züricher Schnitzerl aus der Casa Italia

Die Fetzenkammer findet man auf FB unter

"Erste Berndorfer Fetzenkammer"

KATER LAUSER

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