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KRIMINALINSPEKTOR GERHART ARTNER

GING IN RUHESTAND

„Ich hatte während meiner ganzen beruflichen Laufbahn im Polizeidienst mit Menschen aus allen gesellschaftlichen Schichten zu tun. Es ist schon ein sehr interessanter Job, der mir auch abgehen wird“, meint Kriminalinspektor Gerhart Artner, der sich per 30. September in den Ruhestand begibt.

Wobei Ruhestand nicht wirklich der richtige Ausdruck ist, der rührige Kriminalinspektor a.d. wird zahlreiche Hobbys frönen, für die er bis jetzt keine Zeit hatte.

Gerhart Artner erlernte ursprünglich in den einstigen Vereinigten Metallwerken Ranshofen-Berndorf (Berndorfer) den Beruf eines Betriebsschlossers. Ab 1. Juli 1983 besuchte er mit seinen damaligen Mitstreitern Mag. Gerhard Reischer (Direktor des Bundesamtes für Fremdenwesen und Asyl), Robert Janisch (Postenkommandant) und Johann Halla (Inspektor) die Gendarmerie Schule in der Meidlinger Kaserne. Artner schaffte es vom Gendarm bis zum Kriminalbeamten, der zahlreiche Delikte, und zwar vom kleinen Diebstahl bis zu großen Verbrechen klären konnte. Artner war aber auch Vertrauensmann und Ansprechpartner für zahlreiche Bürger. „Ich war wirklich Kriminalbeamter mit Leib und Seele. Trotzdem freue ich mich auch auf neue Herausforderungen in meinem zukünftigen Leben. Ich möchte mich auf jeden Fall bei meinen Kollegen bedanken, besonders bei unserem Postenkommandanten Thomas Hochreiter. Ich wünsche alle meinen Kollegen alles Gute“ meint Artner.

Postenkommandant Thomas Hochreiter wird die Erfahrung seines Kriminalbeamten fehlen: "Ich möchte ihm für sein 35-jähriges Wirken auf dem Gendarmerieposten bzw. der Polizeiinspektion Berndorf ganz herzlich danken.

Er hat diesen Beruf gelebt und war immer mit vollstem Engagement bei der Sache, was letztendlich zu seinen zahlreichen

kriminalistischen Erfolgen führte. Man konnte sich immer auf ihn verlassen und seine Kollegialität wurde von allen geschätzt.

Ich wünsche ihm alles Gute für seinen wohlverdienten Ruhestand und ganz besonders natürlich Gesundheit."

Roland Hofbauer ist H.C. Straches Pressesprecher

Pottenstein: Roland Hofbauer ist im Triestingtal bekannt wie der sprichwörtliche „bunte Hund“ mit einem losen Mundwerk und flotten Sprüchen bestückt, aber mit einem Herz aus Gold. Wenn jemand in Not ist, ist Hofbauer zur Stelle. Seine politische Einstellung ist so manchen ein Dorn im Auge, ist er doch zurzeit Pressesprecher von Heinz Christian Strache.

Bekannt wurde Hofbauer auch durch seine Ehe mit Barbara Karlich, mit der ihm zwölfjährige Tochter verbindet.

Seine berufliche Laufbahn fand er im journalistischen Bereich:

 

„Ich habe die klassische Journalistenausbildung gemacht. Ich hab die HTL Mödling in der letzten Klasse geschmissen, da ich nach 6 Jahren Hochbau nicht einmal gewusst habe wie groß ein Ziegel ist. :)

Mit 19, also vor 21 Jahren, habe ich beim Wiener Regional TV Sender Wien1 ein Volontariat begonnen. Danach bin ich bei ATV, ORF, RTL2 und Eurosport durch diverse Lehrredaktionen gegangen und habe bei diesen Sendern einige Jahre als Sport und Society Redakteur gearbeitet. Danach kam der Wechsel in die Printmedien, zu NEWS, danach Kronenzeitung und am Schluss das Mitte-Rechtsmagazin als Chefredakteur“.

 

Seit der Trennung HC Straches mit der FPÖ ist Hofbauer Straches Pressesprecher: „Mit HC Strache verbindet mich eine gute Bekanntschaft seit 10 Jahren, wir haben uns immer gemocht und respektiert und haben ja eine sehr ähnliche politische Einstellung und Ansicht. Am 6. Jänner dieses Jahres hat er mich nach Wien zu einem Termin gebeten und mir den Job als Pressesprecher und Pressekoordinator für die Partei angeboten und schon am nächsten Tag habe ich begonnen.

Ich musste nicht lange überlegen, ich war immer ein großer Fan und ihm wurde übelst mitgespielt, es war und ist mir eine Ehre in dieser Zeit an seiner Seite zu stehen.

 

Das Team HC Strache führt aktuell einen Wahlkampf mit ganz wenig finanziellen Mitteln, aber wir sind 100 % mit Einsatz, Herz und Leidenschaft dabei. Wir müssen am 11. Oktober die 5 Prozent knacken, das sind ca. 50.000 Stimmen um den Einzug zu schaffen. Das sollte aber kein Problem sein, die Umfragen sprechen für uns. Dann wird es 5 Jahre weitergehen und wir werden die Partei in alle Bundesländer ausweiten.

 

HC Strache arbeitet unentgeltlich und wird auch nach dem 11. Oktober sein gesamtes Gehalt für wohltätige Zwecke spenden“.

 

Auf die Frage was seine Ex-Frau zu seiner politischen Einstellung sagt, meint er lachend: „Was meine EX Frau dazu sagt ist mir herzlich wurscht, sehr begeistert dürfte sie nicht sein. Aber das macht nichts, ich mag die Karlich Show ja auch nicht.“

MONIKA WALLNER FEIERT

15. GESCHÄFTSJUBILÄUM

Angelika Wille und Monika Wallner

Berndorf: Vor fünfzehn Jahren wagte Monika Wallner den Schritt in die Selbstständigkeit und bereichert seit dem die Krupp Stadt in Berndorf mit Mode und diversen Aktionen auch als Obfrau von „Berndorf aktiv“.

Die tüchtige Geschäftsfrau lernte ihr Handwerk bei der Fa. Sedlacek von der Pike auf und ist wegen ihrer freundlichen Art weit und breit auch sehr beliebt.

Vor dreizehn Jahren tat sie sich mit Angelika Wille zusammen, um gemeinsam im ehemaligen LIBRO Gebäude das kleine, aber feine Einkaufszentrum „Friend's“ zu gründen. Monika Wallner mit ihrer chicen Mode und Angelika Wille mit Unterwäsche vom Feinsten.

Mittlerweile logieren noch drei andere Geschäfte in diesem Gebäude und werten somit die Fußgängerzone gewaltig auf, die eine der Kleinsten weltweit sein soll.

Am 4.u.5. September wurde das Jubiläum mit zahlreichen Gratulanten ausgiebig gefeiert

DR. MAX WUDY TRITT SEINEN RUHESTAND AN

Dr. Wudy bei der Praxiseröffnung

Dr. Max Wudy war nicht nur 34 Jahre praktischer Arzt in Weissenbach, sondern eine echte Institution. Er gilt als super Diagnostiker und als menschlicher Doktor, zu dem man nicht nur mit seinen fleischlichen Wehwehchen kommen konnte.
Nun tritt er als flotter Senior seinen wohlverdienten Ruhestand an, erinnert sich aber gerne an seine Anfangszeit:
„Im Juni 1986, also vor 34 Jahren, kam ich das erste Mal nach Weissenbach, um mich bei meinem Vorgänger Dr. Jünger, dem damaligen Bürgermeister Ernst Fürnwein und dem Gemeinderat vorzustellen. Damals lernte ich auch den heutigen Bürgermeister Hans Miedl, damals frisch gewählter Gemeinderat, kennen. Seit meinem Beginn als Kassenarzt am 2. Juli ist einige Zeit vergangen, eben 34 Jahre. Das sind 1774 Wochen oder 12418 Tage, eine lange und prägende Zeit.
Auch kann ich mich noch gut an meine Angelobung als Gemeindearzt erinnern, und meine Rede im Anschluss daran. Damals sagte ich, ich habe hier eine neue Heimat gefunden, und so war es auch bis heute.
Meine Pensionierung als Kassenarzt ist für mich dieselbe große Zensur wie damals der Beginn. Zeit also, etwas Neues, etwas anderes zu beginnen. Ich werde daher, wie schon seit Jahren geplant, in die Geburtsstadt meiner Frau nach Bad Vöslau ziehen. Allerdings gehe ich nicht, ohne für eine ausgezeichnete Nachfolge gesorgt zu haben. Gerade die lange Planung, die frühzeitige Kündigung und der Verkauf meines Hauses inklusive Ordination ermöglichte eine kontinuierliche Nachfolge, etwas, was in heutigen Zeiten leider schon die Ausnahme und nicht die Regel ist. Frau Dr. Stephanie Rechberger wird sich, so bin ich sicher, schnell einleben und sich im Triestingtal ebenfalls bald zu Hause fühlen.
Es war eine bewegte Zeit, mit viel auf und ab, aber in Summe überwiegt das Positive bei Weitem.
Da ich mich aus der Medizin noch nicht ganz zurückziehen möchte (dazu bin ich zu sehr Arzt und sehe meinen Beruf eben als Berufung und nicht nur als Job), werde ich in Zukunft eine kleine Wahlarztordination in Bad Vöslau führen. Meine Kammertätigkeit werde ich fortführen, bin ich doch der höchste gewählte Repräsentant der Allgemeinmedizin in Niederösterreich. Auch meine Lehrtätigkeit an der Karl Landsteiner Universität werde ich weiter ausüben. Da ich vielleicht auch als Vertretungsarzt tätig sein werde, kann es passieren, dass wir uns in meiner ehemaligen Ordination wiedersehen.
Sicher wiedersehen werden wir uns alle bei meinem Abschiedsfest Anfang September.
So bleibt mir nun nur mehr, Ihnen allen für die jahrzehntelange Treue zu danken und Ihnen alles Gute, und vor allem Gesundheit zu wünschen. Meiner Nachfolgerin wünsche ich auf diesem Weg, dass sie die gleiche Erfüllung und Befriedigung an diesem herrlichen Beruf in dieser herrlichen Gegend findet“.

Die Berndorfer Apothekerin

Heidi Wurzinger

feierte ihren 60. Geburtstag

Die Berndorfer Paradeapothekerin Mag. Heidi Wurzinger feierte kürzlich (30. April) ihren 60sten Geburtstag, denkt aber keinesfalls an einen Ruhestand. Das ist ja auch undenkbar, wenn man sieht, mit wieviel Elan und Esprit sie in der Apotheke arbeitet und dabei immer noch jugendlich wie eh und je wirkt.

Die Apotheke „Zur Heiligen Dreifaltigkeit“ entwickelte sich durch die menschliche und freundliche Art „Der Apothekerin“ und all ihrer motivierten Mitarbeiterinnen nicht nur zu einem modernen Ort der Medikamentenversorgung, sondern auch zu einem Kommunikations- und Beratungsplatz, an dem man sich wohl fühlt und sich in besten und kompetenten Händen befindet.

Die Jubilarin kommt ursprünglich aus dem südlichen Burgenland, wo ihr Vater die kleinste Apotheke Österreichs betrieb und Ihr dieses Handwerk sozusagen bereits in die Wiege legte.

„Schon als Kind habe ich gelernt, was es bedeutet, sich als Pharmazeut zu verstehen – als ein Mensch, der sich um das gesundheitliche Wohl seiner Kunden sorgt. Gern habe ich meinen Vater beobachtet, wie aufmerksam er jeden Kunden in seiner Apotheke beriet, sich Zeit nahm für ein persönliches Gespräch – auch nach den offiziellen Öffnungszeiten. Die Kunden konnten sich stets auf das Wissen meines Vaters verlassen.“

„Im Hinterzimmer bewunderte ich die vielen Gerätschaften, die Fläschchen in allerlei Größen und Formen, die Mixschalen und Mörser.“

Wichtig war mir auch das vielfältige, spannende und praxisnahe Studium – mein Interesse an Botanik und Heilpflanzen, Chemie und Medizin hat auch dazu beigetragen, dass mein Beruf zu meiner Berufung geworden ist“.

Betreibt seit 2002 Apotheke in Berndorf

„Mein Vorgänger Dr. Tschochner, ein Apotheker aus Passion,  bot mir und meinem Mann, Dr. Andreas Wurzinger, die Chance die Apotheke zu pachten. 2010 begann der große Umbau und die Modernisierung der Apotheke. Der Apothekenalltag hat sich im Laufe der Zeit sehr verändert und die Anforderungen an eine moderne Apotheke wurden immer vielfältiger und umfangreicher. Die Apotheke sollte noch kundenfreundlicher werden, wobei uns ein barrierefreier Eingang besonders wichtig war! Wir haben auch einen eigenen Beratungsraum geschaffen, wo man die Kunden ungestört unter vier Augen beraten kann. Wir wollen unsere Kunden für unsere Apotheke und die Beratung begeistern – treu unserem Motto: Apotheke zur hl. Dreifaltigkeit: sympathisch-kompetent-vertraut“, meint die erfolgreiche Pharmazeutin.

Den freudigen Anlass ihres Geburtstags ließen sich weder ihre 20 Angestellten noch ihre Familie, Freunde und Bekannten entgehen, die ihre Magistra kräftig feierten und ehrten.

BERNDORFS LZB-LISTENCHEF

IM PORTRAIT

BERNDORF:

Dr. Johannes Neutwirth kam zur Politik, wie das Kind zum Bad. Bei einer Feier, wo auch Sandra Schramböck anwesend war, ließ er sich zu bereits späterer Stunde hinreißen, über die Missstände in Berndorf zu äußern, speziell der  mangelnden Kinderbetreuung und überhaupt.

Einen Tag später stand der Vater von Sandra Schramböck,  der jetzige Vizebürgermeister und damalige Stadtrat Kurt Hoffer auf der Matte und forderte Neuwirth auf, nicht nur zu jammern, sondern mitzuarbeiten.

Baff von diesem Ansinnen und nach vielen Gesprächen, entschloss sich Neuwirth bei der Liste Zukunft Berndorf (LZB) mitzuarbeiten, nichtsahnend, dass er es nach nur kurzer Zeit gleich an die Listenspitze bringen wird. Er wurde nämlich nach der Wahl mit überwiegender Mehrheit zum Zeichnungsbevollmächtigten der Liste gewählt. Seit dem lässt er sich aber auch keine freie Minute und arbeitet mit Hochdruck an einigen Konzepten mit seinen Mitstreitern der Liste Zukunft Berndorf.

Neuwirth kommt ursprünglich von Baden und lebt mit Gattin Steffi und seinem Töchterchen   seit fünf Jahren in der Krupp Stadt.

"Ich bin gebürtiger Badener und wollte nach einigen Zwischenstationen in NÖ (u.a. Deutsch Wagram, Himberg) unbedingt wieder in diese Gegend. Da Berndorf die geniale Mischung aus Stadt und entspanntem Landleben kombiniert, entschieden sich meine Frau und ich sehr schnell für Berndorf als unseren Lebensmittelpunkt. Dazu nahm ich es auch in Kauf täglich in den Campus Seibersdorf (ehemalige Forschungszentrum Seibersdorf) zu pendeln, wo ich die Seibersdorf Academy leite. Da ich noch dazu passionierter Sportkletterer bin und sich in der näheren Umgebung etliche Klettergebiete befinden, ist Berndorf für mich einfach nur perfekt.

Ich habe mich entschlossen bei der LZB mitzuarbeiten, da ich hier die Möglichkeit habe, in einem konstruktiven, zielorientierten und wertschätzenden Team mitzuarbeiten. Neben unseren Mandataren haben wir mit Sandra Schramböck, Tanja Nebenführ-Rupp, Gernot Koisser, Franz Tüchler und Robert Fabian tolle Leute im Team, die wirklich voll engagiert und aktiv  mitarbeiten. Dies ist nicht nur für mich persönlich extrem wichtig, sondern auch die Grundvoraussetzung, um unsere Projekt für unser schönes Berndorf umzusetzen.

Unsere Ziele sind es, die uns übertragenen Aufgaben, bestmöglich für Berndorf umzusetzen. Kurt Hoffer hat als Vizebürgermeister die Verantwortung für Schulen, Kindergärten, Sport, Spielplätze und Umwelt übernommen und dazu haben wir in der LZB jeweils Arbeitsgruppen ins Leben gerufen, welche sich sogar in der derzeitigen Ausnahmezeit wöchentlich in digitalen Meetingrooms treffen. Um ein paar Projekte zu nennen: "Derzeit arbeiten wir intensiv daran eine unmittelbare und  langfristige Lösung für die fehlenden Kindergartenplätze bis September zu finden. Auch in Sachen Umwelt gibt es noch enormen Aufholbedarf. Hier ist unser Ziel in den kommenden Jahren eine e5 Gemeinde zu werden. Natürlich arbeiten wir auch an Möglichkeiten unseren Sportvereine in dieser schwierigen Zeit  helfend unter die Arme greifen zu können. Als bürgernahe Liste ist  es uns natürlich auch ein besonderes Anliegen, einen intensiven Kontakt mit den Berndorferinnen und Berndorfer zu pflegen. Sie sollen jeder Zeit mit Problemen, Wünschen und Ideen zu uns kommen können und so auch aktiv Berndorf mitzugestalten.

Natascha Partl ist  neue

Vizebürgermeisterin in Furth

Mit Vizebürgermeisterin Natascha Partl zog ins Further Ortsparlament eine gute Seele mit klugen Köpfchen und Handschlagsqualität ein. In ihrer neuen Funktion als Vizebürgermeisterin wird Partl (geb. 1976) bestimmt für Zusammenhalt und gutes Klima sorgen.

Die Liebe zog die gelernte Bürokauffrau in das idyllische Furth, wo sie mit ihrem Mann und ihrem 15 jährigen Sohn sehr glücklich lebt, wie sie meint.

Nach langjähriger Tätigkeit in ihrem ehemaligen Lehrbetrieb, arbeitet sie seit gut 10 Jahren im Landesklinikum Baden in der Verwaltung, Abteilung Einkauf und Logistik.

"Schon in meiner Jugend war ich in div. Vereinen engagiert. Daher war es irgendwie naheliegend, dass mich auch der Ruf der Politik ereilte. In der letzten Periode war ich als GfGR tätig. 2015 übernahm ich die ÖVP Furth als Obfrau. Da ich immer die Zusammenarbeit in den Vordergrund stelle, ist es mir auch gelungen, die damalige Bürgerliste und die ÖVP in Furth zu vereinen. Seit der letzten Gemeinderatswahl im Jänner, mit einem überragenden Ergebnis von 96,35 % für die ÖVP, bin ich nun Vizebürgermeisterin (konst. Sitzung war am 28.2.2020).

 

Da mir Aus- und Weiterbildung immer sehr wichtig ist, habe ich u. a. im Jahr 2018 den Lehrgang zur diplomierten Kommunalmanagerin in der Akademie 2.1 erfolgreich erfolgreich abgeschlossen. Mit dieser Ausbildung (rund 200 Stunden) bin ich die erste und bis jetzt einzige Triestingtalerin.

 

Ich möchte mit Menschen und für Menschen etwas bewegen. Ich will gestalten und nicht nur verwalten. Handschlagqualität und helfen wo es nur möglich ist, das ist mein Antrieb, warum ich mich politisch engagiere. Ich stehe für einen neuen Stil in unserer Ortspartei und im Gemeinderat, und für ein gelebtes Miteinander zum Wohle unserer Gemeinde. Ich bin jederzeit gerne für die Bürgerinnen und Bürger meiner Heimatgemeinde da, und auch immer erreichbar. Ich konnte mir in den letzten Jahren ein engmaschiges Netzwerk aufbauen, und stehe als starker Partner bis hin zum Land NÖ, für die Further Bevölkerung mit ihren Anliegen gerne zur Verfügung.

 

Vielleicht wurde mir das politische Engagement auch ein bisschen in die Wiege gelegt. Mein Onkel, Johann Miedl, ist Bürgermeister von Weissenbach. Mein Bruder ist auch Gemeinderat. Und auch mein leider bereits verstorbener Onkel, Franz Miedl, war in der Gemeinde und in vielen Vereinen tätig.

 

Obwohl mich Beruf, Politik und Familie zeitlich ordentlich ausfüllen, bin ich noch Obfrau der Schigemeinschaft Furth und Mitglied in verschiedenen Vereinen. Ich bin gerne mit meiner Familie und meinen Freunden unterwegs und auf Reisen. Gerne mache ich auch früh morgens eine kleine Walking-Runde durch meine wunderschöne Heimatgemeinde".

Christoph Prendinger ist neuer Finanzstadtrat in Berndorf 

Mit dem 35-jährigen Christoph Prendinger (UBV) zog ein Politnewcomer als Finanzstadtrat ins Berndorfer Rathaus ein, der fest an den Halt der neuen Regierungskonstellation glaubt.

Berndorf wird ja jetzt von vier gleichwertigen Partnern, bestehend aus ÖVP, FPÖ und den Listen UBV und LZB mit dem ÖVP-Bürgermeister Franz Rumpler an der Spitze regiert.

Prendinger ist überzeugt davon, dass alle höchst motiviert sind und in der Stadt auch bereits eine Aufbruchsstimmung spürbar ist. Man sei sich bei angedachten Projekten einig und kann gut miteinander.

Prendinger ist der jüngste Finanzstadtrat der in den letzten Jahrzehnten dieses Amt je inne hatte. Der verheiratete Vater zweier Töchter ist Einkaufsleiter ein einem mittelständischen Betrieb für Wasseraufbereitungsanlagen.

Seit fünf Jahren arbeitete der engagierte Jungpolitiker  bereits bei der UBV fleißig mit. Er wünscht sich für Berndorf eine Veränderung ins Positive, sei es bei der Stadtbild- oder Ortsbildgestaltung.

"Berndorf muss wieder die Hochburg des Triestingtal werden, wir haben die besten Voraussetzungen dafür und werden auch alles dazu beitragen, dieses Ziel zu erreichen. Wir werden für eine stabile, nachhaltige Finanzierung geplanter Projekte sorgen und mir persönlich ist auch die Wirtschaftsförderung und somit die Arbeitsplatzsicherung ein großes Anliegen"

VATER UND TOCHTER IM ALTENMARKTER GEMEINDERAT

Rohentwurf: Altenmarkt: Erich Weigl löste Christian Haan bei der letzten Gemeinderatswahl als Vizebürgermeister ab und leitet den Ausschuss Volksschule, Kindergärten und Sport.

Weigl gilt als gut gelaunter Kumpeltyp, auf den man sich verlassen kann und dem die Anliegen und Sorgen der Bürger sehr am Herzen liegen.  Er ist ein gebürtiger Altenmarkter,  der  mit seiner Gattin Sonja und den Kindern Philipp und Rebecca  in Klein Mariazell in einem wunderschönen renovierten Bauernhof  lebt.  Nach dem Gymnasium und einer Tischlerlehre entschloss sich Weigl dem Österreichischen Bundeheer beizutreten, wo er auch Personalvertreter bei der christlichen Gewerkschaft tätig ist.

Auch seine Tochter Rebecca zog in den Gemeinderat ein und wird sich als Bildungsgemeinderätin und in einigen Ausschüssen mit viel Engagement einbringen.  Rebecca ist ausgebildete Kindergartenpädagogin und studiert zurzeit in der PH Baden auf den Beruf  einer Volksschullehrerin.

Rebecca ist auch privat sehr aktiv, wie z.B. als stellvertretende Leiterin der Landjungend Kleinmariazell-Thenneberg, sie schwingt auch gerne das Tanzbein beim Verein Show & Dance Triestingtal. Bekannt wurde die fesche Blondine aber auch als offizielles "Triestingtaler Schutzengerl"

Aus für Rennbahn

St. Veit: Seit drei Jahren fieberten rund zehn erwachsene Jungs dem Donnerstag entgegen, wo sie sich bei Gerhard Simon trafen, um mit dessen digitaler Carrera-Rennbahn zu spielen und zu fachsimpeln.  Dabei handelt es sich nicht einfach um irgendeine Rennbahn, sondern um eine 25 Meter lange, liebevoll gestaltete Strecke mit allen Schikanen im Maßstab 1,25 und 1,32.

Einhundert vierundvierzig Donnerstage voller Glückseligkeit, Spannung und harmlosem Spielvergnügen sollen nun aber ihr Ende finden.  Das Haus wurde verkauft und der befristete Mietvertrag  nicht verlängert. Noch einmal trafen sich die Rennfahrer, um betroffen die letzte Fahrt zu genießen.

„Die Rennbahnen haben mich immer schon fasziniert und vor alle ihre Gestaltungsmöglichkeiten. Mit der Bahn konnten gleichzeitig sechs Fahrer mit ihrem Boliden ihre Runden drehen. Sogar eine Berndorf Tribüne, eine digitale Zeitnehmung und einem Anzeiger für einen Boxenstopp wurden eingebaut. Apropos Boxenstopp, bei unserer Bahn gibt es auch Boxenluder, allerdings auch nur im Maßstab 1,32“, schmunzelt der Besitzer trotz großer Traurigkeit. „Ein halbes Jahr lang habe ich die Rennbahn aufgebaut und rund 30.000 Euro investiert.  Berge an Kisten stehen schon bereit, um alles ordentlich und fachgerecht zu verpacken. Gott sei Dank hat sich jetzt doch noch eine Lösung gefunden, wo wir die Bahn wieder aufbauen können. Es wird jetzt halt wieder ein halbes Jahr dauern, bis die neue Strecke wieder in Betrieb gehen wird können, aber sämtliche Freunde freuen sich schon darauf und vl. wird sie jetzt auch sogar noch ein bisschen attraktiver.

Vifzack Preisträger Stefan Artner

St. Veit: Der Bauernstand hat sich im Laufe der Jahrzehnte stark gewandelt. Die Landwirte von heute sind kreativ und erfindungsreich wie man an Stefan Artner sehen kann, der kürzlich für seine Entwicklung sogar ausgezeichnet wurde.

Der 27-jährige Josephinum-Absolvent überzeugte beim Vifzack Projekt mit seiner "Ernte und Keimanlage für Weizen" womit Weizengrassaft gewonnen wird, die strenge Fachjury.

Artner suchte nach langen Trockenperioden von äußeren Umwelteinflüssen unabhängige Futterquelle für Rinder und wurde in Texas fündig.

Dort füttert man die Rinder mit Stroh, Heu und Gerstenkeimlingen. Stefan tüftelte zwei Jahre lang herum und erfand eine mittlerweile patentierte Quelleneinrichtung mit Licht- u. Luftsteuerung, wo er das ganze Jahr über qualitativ hochwertiges Grundfutter für die Stiermast produzieren kann.

Vitaminbombe aus Weizengras

Die nächste Herausforderung ließ nicht lange auf sich warten. Weizengrassaft ist für Gesundheitsapostel ein wahrer Segen, leider aber nur sehr schwer zu bekommen. Auch da wusste sich der Tüftler zu helfen, er erfand ein Verfahren, wo man Weizengras nach dem Ernten sofort zerkleinert und bei max. 15 bis 20 Grad presst und den Saft sofort schock frostet. "Wir bieten den Saft tiefgefroren als Eiswürfel oder in Fläschchen zu je 30 Millilitern mit einem Logistikpartner ausschließlich übers Internet an. Die Nachfrage steigt stetig. Auch die Erntemaschine dazu hat er selbst entwickelt, mit deren Hilfe er eine unerreichte Saftqualität anbieten kann.

Stetig ist der junge Erfinder am Experimentieren und auch umsetzen, seiner Ideen. Das nächste Projekt steht bereits ins Haus, er plant einen Quellencontainer bis zur Serienreife zu entwickeln und die Produktpalette im Bereich "frozen superfoods" unter der Marke "agrosprouts" zu erweitern.

Auch eine eigene Whiskyproduktion schwebt ihm vor,  die wiederum eine ganz andere Kundenschicht als Weizengrassaftliebhaber als Abnehmer haben würde, meint der findige Stefan lachend.

Ernst Steiger kommt seit 20 Jahren extra aus Deutschland, um der Fa. Rumpler bei der

Weinlese zu helfen

Seit zwanzig Jahren  kommt Ernst Steiger extra von Landshut aus Deutschland zur Weinlese bei der Winzerfamilie Rumpler nach St. Veit und arbeitet tatkräftig und ehrenamtlich mit.

Die Weinhauerfamilie  Franz Rumpler lernte den rüstigen Achtzigjährigen  über eine befreundete Familie kennen und schätzen. Seit dem besteht eine tiefe und innige Freundschaft.

Der Lesehelfer aus Landshut feierte sogar seinen 80-zigsten Geburtstag mit einer Weisswurstparty beim Heruigen Rumpler und freut sich jedes Jahr auf die Weinlese. "Für mich  ist das eine super Abwechslung, ich schätze die Familie Rumpler sehr und auch das Endprodukt", meint er lachend.

Für die Familie Rumpler ist  die Unterstützung  von Ernst Steiger eine große Hilfe: "Es hat sich wirklich eine innige Freundschaft ergeben und wir sind  unseren rüstigen Erntehelfer sehr dankbar", meint Rumpler.

Allander Tankwart führt in Krumau/Tschechien mit seiner Familie die Pension Marie

Alland/Krumau/Tschechien: An Martin Turek (40 J.)erinnern sich zahlreiche Kunden der ÖMV Tankstelle in Alland gerne.

Der ehemalige Tankstellenwart kam durch einen Freund aus Tschechien zu dem Tankwartjob, den er geliebt hat.

Einige Jahre lebte Turek in Alland und hegte zahlreiche Freundschaften. Besonders die Perchtenläufe und die Radstrecken in der Umgebung taten es ihm an.

2018 musste er wieder nach Hause zurück, wo seine Schwiegermutter die Pension Marie in Krumau führt und er tatkräftig und mit viel Engagement mitarbeitet.

"Die Zeit in Österreich war aber trotzdem meine unbeschwerteste Zeit und bleibt mir unvergessen. Wir kommen jedes Jahr zum Perchtenlauf nach Neuhaus, die gibt es ja leider bei uns noch nicht. Ich grüße alle meine Bekannten und Arbeitskollegen von Österreich", meint Martin Turek.

Sepp Pichler ist bereits zu Lebzeiten als ehemaliger Hilfswerk Obmann eine Legende

Josef Pichler geistert in den Köpfen der Triestingtaler noch immer als umtriebiger ehemaliger, ehrenamtlicher Hilfswerk-Obmann herum und das zu Recht.

Als Robert Reischer und Franz Pöltl 1980 in Weissenbach die Sozialstation Triestingtal gründeten, war Sepp Pichler gerade einmal 30 Jahre alt. Er war von der Idee begeistert und unterstützte sie nicht nur mit Rat und Tat, sondern auch finanziell. Viele konnten mit dem Begriff damals nichts anfangen, heute ist diese Einrichtung wichtiger Partner in vielen Lebenslagen und nicht mehr wegzudenken.

 

"Unsere Sozialstation wuchs über das ganze Tal, ja sogar in das Schwechattal bis nach Alland derartig, sodass wir im Jahre 1986 bereits sechs Vereinseigene Dienstautos, ein Dienstmoped in Leobersdorf und 12 Mitarbeiterinnen mit ca. 10000 geleisteten Einsatzstunden aufweisen konnten" erinnert sich Pichler dankbar zurück.

Bis 1992 kannte Pichler weder Rast noch Ruh und legte all seine Energie in seine Aufbauarbeit des Hilfswerkes Triestingtal als Leiter. Zwischenzeitlich wurde er auch in Berndorf ÖVP-Gemeinderat.

Die Gesundheit zwang den rührigen Hilfswerk Obmann zum Pausieren. Jetzt startet er wieder mit der neuen Hilfswerk Obfrau Silvia Hromatka so richtig durch.

"Wir haben so viele Ideen, die es umzusetzen gibt und ich schätze unsere neue Obfrau sehr. Ich unterstütze sie sehr gerne"

Schneiderkünstlerin "Misses Charmy´s" brilliert mit kreativen Modellen

Pottenstein: Mit Schneiderkünstlerin Monika Handl zog in die kleine Gemeinde eine Modedesignerin der besonderen Art. Ihre Kreationen sind weit über die Grenzen des Triestingtales hinaus bekannt.

Im Atelier "Misses Charmy´s" werden einzigartige Unikate kreiert, die nicht nur bei Modebewussten großen Anklang finden, sondern sogar auch bei Sammlern ausgefallener Kleidungsstücke.

So kann man sich nach Maß oder Konfektion für Damen und Herren Cosplays, Kostüme, Hoodys, Sweater, Abend- u. Hochzeitskleider fertigen lassen, die nicht in jedem Kleiderschrank zu finden sind.

Besonders beliebt sind auch die Workshops, die von der Modeschöpferin angeboten werden.

Handl: "Wenn man nähen lernen möchte oder ein Projekt hat, wo man sich alleine nicht drüber traut, biete ich auch Workshop nach Terminvereinbarung an. Wir kreieren dann gemeinsam das ganz besondere Kleidungsstück für den jeweiligen Kunden"

Über das reichhaltige Angebot kann man sich auf der HP erkundigen: https://www.missescharmy.com/

DER POTTENSTEINER POET WALTER HACKER

Der Pottensteiner Poet Walter Hacker

Pottenstein: Kaum wird auf Facebook ein Kommentar veröffentlicht, findet man als Antwort Minuten später bereits ein passendes, unterhaltsames Gedicht von Walter Hacker dazu.

Der pensionierte Rauchfangkehrermeister ist auch in puncto Poesie ein Meister und sorgt mit seinen künstlerischen Ergüssen für Lachsalven und das nicht nur im Fasching.

Bereits vor Jahrzehnten fing der sympathische Pottensteiner zum Dichten an, Anfangs bei Feierlichkeiten und später bei jeder Gelegenheit.

"Es sprudelt einfach so aus mir heraus und jedes meiner Gedichte kommt von Herzen".

Besonders sein Enkerl Julian inspirierte ihm zu literarischen Höchstleistungen.

"Mir macht das Dichten einfach Spaß und wenn ich etwas ansprechendes  lese,  muss ich einfach meine Sprücherl dazu verfassen, die ja auch meistens für Heiterkeit sorgen", meint der immer bestens gelaunte Meister der Poesie.

Dr. Paul Vock bewahrt ehrenamtlichen TRIDOK

Mitarbeiter vor Herz - Operation

OA Dr. Paul Vock

Unser ehrenamtlicher Triestingtal - Dokumentationsmitarbeiter Didi Holzinger meinte eines Tages kleinlaut zu seiner Frau: "Machst mir einen Termin beim Dr. Philip aus". Bei seiner Frau schrillten alle Alarmglocken, nachdem sie ihren Didi kennt und weiß, dass er die Ärzteschaft nicht gerade belagert und er sie das letzte Mal vor geschätzten 20zig Jahren aufsuchte.

Jahrelang dürfte unsere Kollege  bereits Schmerzen in der Herzgegend verspürt haben, konsultierte aber aus Angst vor einer unliebsamen Diagnose lieber "Dr. Google" statt einen Facharzt aufzusuchen. Sein Hausarzt Dr. Peter Philipp war nach den Erstuntersuchungen äußert beunruhigt und verwies ihn sofort zu einem Spezialisten.

Zahlreiche Freunde und Bekannte empfahlen Didi den Badener Kardiologen und Wahlarzt OA Dr. Paul Vock , der auch aufgesucht wurde.

Oberarzt Dr. Paul Vock stellte sich als echter Fachmann  heraus, dem unser Reporter sofort vertraute. Dr. Vock überwies Holzinger ins Universitätsklinikum  St. Pölten, wo man bei der ersten Untersuchung feststellte, dass Didi zwei von den drei großen Herzkranzgefäßen chronisch, also schon seit mindestens drei Monaten verschlossen hatte und deshalb zwei Beipässe brauchen wird.

In Anbetracht dessen, dass Didi nicht gerade der tapferste Patient ist und ihm schon alleine der Gedanke vor einem Nadelstich den Angstschweiß auf die Stirn treibt, ein grauenvoller Gedanke. Auch bangte er um seinen makellosen Brustkorb, den kein Härchen ziert, geschweige denn eine Naht.

Didi bettelte bei Dr. Vock, ob es denn nicht doch noch eine andere Möglichkeit gäbe, ohne Operation auszukommen und Dr. Vock fand auch eine.

Ein- bis zweimal  im Jahr kommt der Cto-Spezialist Dr. Mashayeki, ein gebürtiger Steirer mit persischen Wurzeln  von Deutschland ins Universitätsklinikum St. Pölten um dort als einer der wenigen Spezialisten weltweit komplexe Wiedereröffnungen chronisch verschlossener Herzkrankgefäße mit Dr. Vock durchzuführen, da es in Österreich dafür noch keinen derartigen Spezialisten gibt und Dr. Vock immer noch von ihm schwierigste Techniken lernen kann. So kam auch unser Held in den Genuss dieser Spezialbehandlung des Teams rund um Dr. Vock und ist überglücklich, dass er sich keiner Beipassoperation unterziehen lassen musste.  

Oberarzt Dr. Paul Vock arbeitet neben seiner Wahlarztpraxis (http://www.kardiologie-vock.at/) in Baden in Universitätsklinikum  St. Pölten als Oberarzt. Sein beruflicher Werdegang liest sich wie das who is who  einer ärztlichen Bilderbuchkarriere.

Sein Fachgebiet ist neben Stentimplantation im Rahmen vonn Herzkatheteruntersuchungen auch die Kathetergesteuerte Implantation von Herzklappen, Implantation von Herzschrittmachern und Defribrillatoren und vieles mehr. Ergänzend hat der Interventionell tätige Kardiologe sein 2. Studium der Psychotherapeutischen Medizin an der Donau-Uni Krems abgeschlossen.  

Seit dem Aufenthalt im Universitätsklinikum  ist unser Pressefotograf auf jeden Fall stolzer Besitzer von fünf Stents, die ihm eingesetzt wurden und einem dementsprechenden Ausweis und fühlt sich pudelwohl.

"Man hört und liest immer nur unangenehme Sachen über Krankenhäuser und Ärzte, aber man muss auch einmal sagen, wie vielen Menschen dort geholfen werden kann. Dr. Vock hat mir mit seiner ruhigen Art auch alles so erklärt, dass ich es als Laie verstehen kann. Wir können uns gar nicht genug bei ihm bedanken, wie auch beim ganzen Team im Landesklinikum St. Pölten, die allesamt sehr freundlich und zuvorkommend sind. Natürlich darf ich auch meinen Schulfreund Dr. Peter Philipp nicht vergessen, der mich wirklich auch bestens behandelt hat", so unser dankbarer Presseheld.

Kamerad Franz Obermaier erhielt große Auszeichnung

Mit einer hohen Auszeichnung wurde Franz Obermaier, Obmann des Ortsverbandes Oberes Triestingtals und Bezirksobmann des Bezirkes Pottenstein bedacht.

Obermaier wurden für seine Verdienste von der Bundesvereinigung Kameradschaft "Feldmarschall Radetzky" das "Komturkreuz der Militärklasse" des Radetzkyordens verliehen.

Der rührige Kamerad hat sich diese Auszeichnung wohl verdient, der Kameradschaftsbund Oberes Triestingtal darf sich über 54 aktive Mitglieder freuen, die sich um die Pflege der Kriegerdenkmäler kümmern, bei Begräbnissen ihren Kameraden die letzte Ehre erweisen und auch bei Prozessionen teilnehmen.

Nicht vergessen darf man aber die zwischenmenschlichen Beziehungen, die Obermeier mit seinen Kameraden zu frönen verstehen.

Das Komturkreuz wurde am 2. November 1966 zum 200. Geburtstag des Feldmarschalls Johann Joseph Wenzel Anton Franz Karl Graf RADETZKY von RADETZ vom Gründer und Zentralobmann der Kameradschaft "FELDMARSCHALL RADETZKY", Alexander Wolfgang RITTER gestiftet. Der Orden wird sehr selten verliehen, um so größer ist die Freude von Kameraden Obermaier, der diese Auszeichnung auf jeden Fall verdient hat

Des Kaisers "heimliche" Kapelle -

Peter Kaiser erfüllt sich einen Lebenstraum

Kleinfeld: Einen Lebenstraum verwirklichte sich die Familie Kaiser mitten in der kleinen Ortschaft „Kleinfeld“ Im Triestingtal.

Allen voran das Familienoberhaupt Peter Kaiser, gebürtiger Kleinfelder, beruflicher Baumeister und leidenschaftlicher Heurigenbetreiber und dies in einem echten Baujuwel in Kleinfeld, das sogar mit dem NÖ Dorferneuerungspreis ausgezeichnet wurde und die Aufmerksamkeit zig Medienvertreter und sogar des ORF´s auf sich zog.

Kaiser´s Heuriger ist weit und breit bekannt und verwöhnt nicht nur den Gaumen, sondern vor allem auch das Auge zahlreicher Besucher.

Nach Vollendung dieses architektonischen Meisterwerkes lockten den Baumeister allerdings neue Herausforderungen, die er in Form eines Gewölbe- oder Kuppelbaus umsetzen wollte.

So sollte im Eckpunkt im Gartenbereich des Heurigenanwesens etwas Besonderes entstehen, ein Ort der Stille, der Besinnung und der Möglichkeit sich zurückziehen zu können.

Allerdings wurde die Rechnung ohne den Wirt gemacht. Eine so absurde Idee konnte nur von einem „Zuagrasten“ kommen und im Übrigen lag der Garten im Grüngürtel. Also somit auch keine Chance auch nur im Entferntesten an ein Bauwerk zu denken.

Aber für Kaiser war genau diese Ablehnung ein besonderer Ansporn und es fand sich bald der geeignete Platz, der auch seine Genehmigung fand. Ein Lagerraum wo einst alte Futtersilos standen, wurde für das Bauvorhaben herangezogen.

So entstand in Kleinfeld die „heimliche“ Kapelle, wie sie von Kaiser genannt wird. „Heimlich“ deshalb, weil sie wirklich still und ohne Aufsehen erbaut werden sollte.

Es wurde getüftelt und geplant, die ganze Familie beteiligte sich in der Ausführung. “, wo alleine schon das Baufundament eine enorme Kunst darstellt. Gewölbe zu planen und vor allem zu bauen, wie es die alten Meister schafften, verlangt auch für einen Baumeister einiges an Können ab.

Tochter Viktoria entwarf die Ornamentik, alle drei Kinder malten die wunderschönen Lichtkuppeln

Die Bautätigkeiten blieben allerdings nicht lange im Verborgenen und erregten selbstverständlich ganz besonders das Interesse der Anrainer und Heurigenbesucher.  

Schon bald trudelten von Nachbarn und Besuchern sakrale Kleinode ein und Kaiser erwarb auch wahre historische Schätze, die in der Kapelle allesamt einen würdigen Platz erhielten.

So findet man auch ein 300 Jahre altes Kirchenfahnenbild, dass Kaiser als kleiner Ministrant in der Grillenberger Kirche vor dem Entsorgungstod rettete und einrahmen ließ. Dargestellt ist darauf die Mariazeller Madonna mit dem Jesus Kind und die Mariazeller Kirche vor der

Barockisierung. Zu finden sind nicht nur äußert seltene Hostieneisen, sondern unter anderem auch historische Gebetbücher aller Glaubensrichtungen, Wachsstöcken, Monstranzen und sogar Messgewänder vom Feinsten.

Bewundern kann man die „heimliche“ Kapelle beim nächsten Heurigenbesuch am 21 – 30. Juli 2017, und den ganzen Werdegang des Baujuwels kann man auch in Peter Kaiser´s Buch „Die heimliche Kapelle“

In Kleinfeld/Berndorf (Kral Verlag) nachlesen.

Triestingtaler Schutzengerltal im japanischen Radio

Das Triestingtal war immer schon sehr traditionsbewusst und ehrt auch seine Geschichte. Überall im Tal sind noch vorhandene Spuren der  Monarchie und des Kaiserhauses. Sei es das Maria Theresia Stüberl in Kaumberg, das Schloß Schönau und nicht zu vergessen das wunderschöne Kaiser Franz Joseph-Theater in Berndorf. Neuerdings zog es auch wieder die Familie Habsburg-Lothringen ins Triestingtal, um genauer zu sein, nach Aigen wo sie ihr ehemaliges Jagdschloss originalgetreu sanierten.

Um sich an die "guade oite Zeit" ein bisschen anzulehnen gründete der Verein "TRIDOK" nun eine Traditionsgruppe. Mit historischen Gewändern wurde die 20ig köpfige Gruppe erstmals am Schutzengerlkirtag in Berndorf präsentiert. Mit Josef Büchsenmeister zog sogar der Kaiser höchstpersönlich mit der Gruppe mit. Niemand geringerer als Herta Margarete u. Sandor Habsburg-Lothringen übernahmen die Schirmherrschaft der historischen Gruppe, die darüber mächtig stolz ist.  

Die Traditionsgruppe wird das Triestingtal mit der Engerlschar am Christkindlmarkt in Steyr am 3. Dezember würdig vertreten und mächtig die Werbetrommel für das Tal rühren.

Vorgestellt wird die Gruppe aber auch in einer Radiosendung der Berndorfer Partnerstadt Ohasama, die mit dem "Kaiser von Berndorf" Josef Büchsenmeister im regen Kontakt stehen.

Sollte jemand mit den traditionsbewussten Triestingtalern mitgehen wollen, kann man sich unter der Tel. 0664/9126577 gerne anmelden.

Bruder Josef Failer -

über Weißrussland ins Triestingtal

Bruder Josef Failer ist in seinen Pfarrgemeinden sehr beliebt

WEISSENBACH/FURTH:  Einen weiten, nicht immer leichten Weg ging Pfarrer Josef Failer bis er im Triestingtal zwei Pfarren übernahm.  

Als  Bruder Josef  als Bub im kleinen Bayerndorf Erlingshofen (bayrischen Schwabenland)  zu ministrieren begann dachte er wohl noch nicht, dass ihn der liebe Gott einmal auf eine weite Reise schicken würde. Und doch sollte es so kommen.

Bruder Failer wuchs in der rund 1000 Seelengemeinde in Bayern mit 8 Geschwistern als ältester Sohn wohlbehütet und sehr gläubig auf.  Der Vater war Lagerhalter und die Mutter im vollen Einsatz mit Gatten und neun Kindern.

Der stets Mathematik- u. physikbegeisterte Josef begann nach der Grundschule dementsprechende Studien  und erzielte auch Bestnoten.  Das Einzige was ihn bei diesen Gegenständen allerdings  störte war die Erkenntnis, dass alle Erfindungen zum Guten aber auch zum Bösen benutzt werden können. Beim Priesteramt hingegen wäre dies nicht der Fall, ein Priester kann seine Fähigkeiten zum Guten und nicht zum Bösen verwenden. „Der Priester soll die Menschen so führen, dass sie ihre Fähigkeiten und Möglichkeiten zum Guten verwenden. Somit war der berufliche Werdegang,  oder besser gesagt,  Bruder Failers Berufung, besiegelt.  Angst hatte er allerdings vor den Predigten, vor jedem Referat hatte er nämlich schlaflose Nächte. "Nach der Priesterweihe fühlte ich großen Beistand des Heiligen Geistes und hatte die Angst vor einer Rede gänzlich verloren", meint der sympathische Pfarrer  lachend .

Bedenken hatte er auch davor, ob das Theologiestudium nicht zu trocken wäre und auch ob er das Zölibat einhalten können wird.

Mit 22 Jahren lernte Failer die Gemeinschaft der Brüder Samariter FLUHM bei der Wallfahrtskirche Maria Feldblume in der Nähe von Ulm kennen und verspürte, dass er in dieser Gemeinschaft  seinen Platz im Leben finden wird.  Der FLUHM Orden übersiedelte nach Rom, wo Failer auch seine Studien Philosophie, Theologie und Recht absolvierte.

Failers Kirche in Weißrussland

"Rom war eine schöne, erlebnisreiche Zeit", meint Bruder Failer.  Nach dem Abschluss und einer kleinen Zwischenstation als Hilfspriester sollte für den jungen Mann ein gänzlich neuer Lebensabschnitt beginnen.

Er wurde von seinem Ordens nach der Perestroika einberufen, um als Missionar eine Niederlassung in Deretschin in Weißrussland  aufzubauen. Eine große Herausforderung für einen Priester ohne Russischkenntnisse und einer Bevölkerung die den Deutschen sehr skeptisch entgegenstand. Failer erlernte rasch die Sprache und konnte sehr schnell auch den Respekt und das Vertrauen der Bevölkerung erlangen. Große Hochachtung erlangte Failer durch seine umfangreichen humanitären Maßnahmen, so organisierte er den Transport und die Verteilung von vielen Tonnen  Bekleidung, Lebensmittel, Nähmaschinen, Spielzeug, Ferienaufenthalte, Kreuze, Kerzen und sogar von 3000 Fahrrädern die von Österreich, Deutschland und Italien gespendet wurden. Failer erbaute auch eine Kirche in Weißrussland, wo er 40 Dörfer mit 700 Katholiken betreute.

Nach 10 Jahren in seiner weißrussischen Heimat sollte sich Ende Juli 2004  das Blatt für Bruder Failer auf Geheiß seines Ordens  wenden, er wurde abberufen. Nicht nur bei der Bevölkerung war der Abschied mit Tränen verbunden,  auch Failer nahm nicht gerne Abschied.

 

Bruder Josef Failer bei einem Treffen mit Papst Paul Johannes II
Bruder Failer ist ein sehr weltoffener Pfarrer - hier bei der Schutzengerlausstellung mit dem offiziellen Triestingtaler Schutzengerl 2014/15 "Iris I."

Nach einem kurzen Abstecher in Krakau verschlug es Bruder Failer im Jänner 2006 nach Klein-Mariazell, den Stammsitz des FLUHM Ordens, wo er den damals erkrankten Pfarrer Rudi Fleck vertrat. 

Auf seiner Lebensreise lernte Br. Josef viele Sprachen: Englisch in der Schule, Polnisch in der Gemeinschaft, Italienisch beim Studium in Rom, dazu noch Latein; Russisch und Weißrussisch auf seiner Mission und Spanisch für seine Wallfahrten nach Mexiko.


 

Im September 2007 übernahm Bruder Failer die Pfarren  Weissenbach und Furth.

2010 kehrte Unruhe in seine mittlerweile wieder beschauliche Welt: sein Orden erlaubte ihm, nach Weißrussland in seine einstigen Pfarrgemeinden zurückzukehren -  zur Freude der dortigen Bevölkerung . Das dürfte aber der weißrussischen Regierung ein Dorn im Auge gewesen sein, FLUHM bekam keine Aufenthaltsgenehmigung und kam somit wieder ins Triestingtal zurück. (weil der von BGM Miedl gespendete Jausenkorb zu klein war, das nur ein Scherz)

Bruder Josef  wird in seinen Pfarren Weissenbach und Furth als weltoffener,   sympathischer  Priester sehr geschätzt. Zur Zeit freut er sich schon auf die Fertigstellung des neuen Weissenbacher Pfarrheimes, das am 10. April um 11 Uhr von Bischofsvikar Rupert Stadler gesegnet und eröffnet wird.

Die Geisterjägerin von Berndorf

BERNDORF: Gabriele Kühmayer hat eine ganz seltene Gabe, sie spürt Seelen durch das Ausräuchern.  Es dürfte  sich um Energiefelder handeln die Kühmayer ganz stark wahrnehmen kann. Diese Seelen oder Geister wie sie Kühmayer scherzhaft nennt, wollen den Menschen meistens etwas mitteilen.

Das ist keinesfalls ein Scherz, Kühmayer kam durch einen Quantenheilungskurs auf ihre Fähigkeiten  diese Seelen zu spüren, die von Kühmayer  meistens als schwarze Schatten wahrgenommen werden. Eine Quantenheilung kann sehr wohl an Menschen aber auch in Räumen oder bei Tieren vorgenommen werden, z.B. auch bei Schmerzen oder Unbehagen.

Erst durch diese Bewusstseinsbildung entwickelte sich bei Kühmayer auch die Gabe, Seelen oder Geister, wie sie manche auch nennen, oder Energiefelder zu spüren.

 

"Meistens necken mich  diese "Geister",  schupsen  oder drehen mir das Licht ab. Sie machen überhaupt gerne  Scherze mit mir. Ich hab ihnen die verschiedensten Namen gegeben, z.B. Maumau" meint die quirlige Berndorferin scherzhaft,  die im Übrigen mit  beiden Beinen im Leben steht.

Als Kühmayer 2012 ein Haus ausräucherte verspürte sie zum ersten Mal solche Wahrnehmungen. " Ich sah wie der Haushund von einem dunklen Etwas regelrecht belagert wird, ich konnte den Hund aber von dieser negativen Energie befreien seitdem ist er viel ausgeglichener.

 Erstmals war ich ja  zutiefst erschrocken und ich konnte mit diesen Situationen noch  nicht so recht umgehen,  aber mit der Zeit  lernte ich mit den "Geistern" zu leben und merkte dass ich sie auch erlösen kann.  Ich spüre sogar dass sie dafür dankbar sind ich habe auch das Gefühl dass sie dafür auf mich achten,  sie sind ja nicht bösartig und wollen ja auch zur Ruhe kommen.  Wenn man mit so einer Gabe nicht umgehen kann, könnte es einem schon sehr beunruhigen.  Ich mache das ja bei meinen Freunden die das wollen und hab schon die tollsten Sachen erlebt, besser gesagt gefühlt. Es sind Emotionen die ich spüre, die ich halt unterschiedlich  nenne.  

Symbolfoto

Bei meiner Freundin wohnte eine Seele  die den Sohn des Hauses in Beschlag genommen hat, den Geist musste ich des Hauses verweisen. Seit dem fühlt sich der Junge wohl in seinem Zimmer.  Man nennt sie ja auch nicht umsonst oft Quälgeister, obwohl man keine Angst vor ihnen zu haben braucht. "

Die immer gut gelaunte Pflanzenfachverkäuferin arbeitet ständig an ihren Fähigkeiten, kann auch Karten legen und ausräuchern. Keinesfalls düst sie mit einem riesen Staubsauger wie die Ghostbusters durch die Häuser um die Geister einzusaugen, sie verweist sie lieber sanft aus den Räumen ins Freie und erlöst sie damit von einem ungewollten Dasein . Sollte jemand einen unerwünschtes "Etwas" vertreiben wollen, hilft Gabriele Kühmayer gerne, dies gilt aber keineswegs für etwaige  Lebenspartner oder Arbeitskollegen, meint  die sympathische Geisterjägerin  lachend.  Zu erreichen ist Kühmayer unter der Tel. 06602935015

 

 

Maria Grill -

ein Berndorfer Original feierte ihren Hunderter

Maria Grill ist mit ihren 100 Jahren noch putzmunter und zum Großteil wohlauf und kann einiges an Geschichte erzählen. Liebevoll nennt man sie auch die Chronik Berndorfs.

Sie weiß sogar  noch ihren ersten Gehalt den sie mit 14 Jahren in der Hirtenberger Patronenfabrik erhielt, es waren genau 16,45 Schillinge pro Monat, erzählt sie lachend. Sie erinnert sich auch noch wie sie nach dem Krieg von den Bauern Proviant nach Hause brachte und den auch mit ihren Nachbarn teilte. Bis nach Mank ging sie zu Fuß um möglichst Viele  versorgen zu können. Sie eignete sich im Laufe der Jahrzehnte ein enormes Wissen  über Berndorf an, vieles davon lernte sie durch ihren Beruf als Briefträgerin.

Maria Grill ist die Tante des mittlerweile verstorbenen Berndorfer Stadtbaumeisters Franz Bichler, den sie liebevoll Franzi nannte und  als ihren Ziehsohn betrachtete. Dementsprechend war ihre Trauer nach dessen Tod, der sie täglich im Pflegeheim besuchen kam und sich rührend um sie kümmerte. Seinen Platz nimmt jetzt der junge Clemens Fellner-Feldegg ein, auch er kommt jeden Tag zu seiner "Ziehmutti"

Seit mittlerweile 10 Jahren lebt Maria Grill bereits im Landespflegheim Berndorf und man merkt ihr an, dass sie sich dort sehr geborgen und wohl fühlt. Dass man sie regelrecht hofiert, liegt besonders an  ihrer netten Art.  

Bei ihrer Geburtsfeier stellen sich nicht nur ihre Verwandten aus England und viele Freunde ein, sondern auch Bürgermeister Hermann Kozlik, Mag. Astrid Brandstetter von der BH-Baden, Stadtamtsdirektor Franz Grill und Harald Gabriel von der Sparkasse Berndorf.

eingestellt am 10.9.2015

DIE HERNSTEINER HABSBURGER

Prinzessin Herta-Margarete Habsburg-Lothringen

HERNSTEIN/ALKERSDORF:

Das kleine Dörfchen Alkersdorf in der Marktgemeinde Hernstein darf sich über eine Familie freuen die  ein Baujuwel geschaffen hat; das eine Bereicherung für die gesamte Triestingtalregion werden wird.

 

Die Familie Sandor und Herta Margarete Habsburg-Lothringen baute und restaurierte das ehemalige Jagdhaus der Familie von der Pieke auf und wird Teile der riesigen, wunderschönen  Anlage auch der Allgemeinheit zugänglich machen.

Die kräuterkundige  Hausherrin pflegt und hegt höchstpersönlich nicht nur ihren geliebten Garten, sondern entwarf auch liebevoll sämtliche Anlagen, die das riesige Anwesen umfasst. Zur Zeit glänzt das Haupthaus samt sämtlichen Nebengebäuden bereits in stilvoller Eleganz und auch die Gartenanlage verspricht mit ihren verschiedensten Kraftplätzen eine einmalige Pilgerstätte zu werden, in dem auch eine Kapelle samt Schutzengel stehen wird. 

Ritterspiel der Esterhazy Husaren

Die Anlage wird erstmals am 4. Juli 2015 einem geladenen Publikum präsentiert, wobei die Kickinger Crew mit  dem Traditionsverband die  Esterhazy Husaren mit einem Ritterspiel brillieren werden.

In den nächsten Jahren ist ein Museum geplant und  die Fam. Habsburg-Lothringen legt großen Wert die Sehenswürdigkeiten der umliegenden Gemeinden mit einzubinden.

Die "Hernsteiner Habsburger Familie", wie sie in der Marktgemeinde  oft genannt werden,  hat ihren Hauptwohnsitz in Liechtenstein. Sandor Habsburg- Lothringen ist  mit dem englischen Königshaus verwandt und steht auch in dessen Thronfolge. Er stammt in der 5. Generation von der Königin Viktoria, in der 8. Generation von Kaiserin Maria Theresia und ebenfalls in der 8. Generation von Katharina der Großen von  Russland ab. Er ist der Urenkel des Rumänischen Königs Ferdinand I, seine Urgroßmutter war Prinzessin Maria v. Sachsen-Coburg-Gotha. Sandors Großvater war auch der Besitzer des Schlosses Hernstein und seinem Vater wurde vor einigen Jahren das Schloss Bran,   im Volksmund auch als Dracula Schloss bekannt, zurückgegeben.

Weltweit, außer in Österreich wo das Tragen von Adelstitel verboten ist,  wird die Familie Sandor

und Herta Margarete Habsburg-Lothringen als Sandor

Archduke of Austria, Prince of Tuscany and Herta Margarete Archduchess of Austria, Princess of Tuscany

angesprochen.

 

Sandors Gattin Herta Margarete Habsburg-Lothringen ist nicht nur eine starke Persönlichkeit, sondern auch charmante  Botschafterin der "Flamme des Friedens":

Eingestellt am 7.5.2015

Der Further Holzschnitzer (März 2015)

FURTH: Eine kleine Werkstatt, fein säuberlich aufgereihte Schnitzmesser, ein alter gebückter Herr mit einem totem Stück Lindenholz in der Hand, dem gerade Leben eingehaucht wird.

 

So geschieht es im idyllischen Haus des Further Hergott- u. Figurenschnitzers Walter Reischer, früher meistens nach seinem harten Tagwerk als Forstarbeiter und Landwirt, heute je nach Gemütsverfassung.

 

Trotz seines hohen Alters von stolzen 83 Jahren hat der Schnitzer nichts an seinem Können und seiner Vorstellungsgabe eingebüßt.

 

Mit einem glückseligen Lächeln sitzt Walter Reischer in seiner Meister Eder Werkstatt vor seinem Werkstück, aus dem bereits die Umrisse eines Herrgotts zu erahnen ist.

 

Das alte Schnitzmesser, ein altes Erbstück seines Vaters, dient ihm alt Lieblingswerkzeug.

 

Solange der Hobbykünstler zurückdenken kann, beschäftigte sich der 83jährige mit der Schnitzerei. Schon als kleiner "Hoiterbua" versuchte er seine ersten Werke. Damals noch hauptsächlich Tiere und später dann viele sakrale Figuren, aber auch Motive aus dem täglichen Leben. Da springt einem zum Beispeil förmlich ein Pecher bei seiner Arbeit ins Auge, oder ein nachgeschnitzter "Sautanz".

 

Das künstlerische Talent dürfte Reischer von seinem Vater Karl geerbt haben, der seinerzeit bereits mit wunderschönen geschnitzten, meistens sakralen Figuren für Furore sorgte.  

 

Einige Zeit ließ die Schnitzerleidenschaft von Walter Reischer etwas nach, aber das Entstehen des Triestingtaler Schutzengerltals motivierte ihn derart, dass er wieder zu schnitzen begann und zwar wie könnt es anders sein, auch Schutzengerl. Zu bewundern sind seine Werke in Furth, direkt an der Via Sacra unter vorheriger

Anmeldung unter 02674/88417

Anni Faber -

die letzte Berndorfer Schaustellerin

(März 2015 - verstorben 2020)

Adolf Groi

BERNDORF: Weder Aussehens mäßig noch wesensmäßig würde man Anna Faber ihre 90 Jahre abnehmen, wenn sie es nicht belegen könnte. Die fesche Seniorin tanzt, fährt ein paar Mal im Jahr auf Urlaub, macht Gymnastik, pflegt zahlreiche Freundschaften - mit einem Wort - sie ist putzmunter und manche 20ig jährige würde sie um ihre Lebensfreude beneiden.

Anna Faber wurde 1925 in Wien geboren und ist die Tochter der Schaustellerfamilie Groi und die Enkelin des letzten privaten Wiener Riesenradbesitzers. Sie selbst betrieb mit ihrem Gatten, dem Berndorfer Stadtpolizisten Walter Faber, bis zu dessen Pensionierung (ca. 1976) noch eine mobile Schießbude.

Anna Groi fertigte die Papierblumen für die Schießbude noch höchstpersönlich

Begonnen hat die Familiengeschichte im Wiener Prater, wo Fabers Großvater Josef Groi mit fünf anderen Besitzern unter anderem auch das Wiener Riesenrad, Schaukeln, Karussells und Schießbuden betrieb. Nach dem Ersten Weltkrieg hatte niemand Geld für Vergnügungen und ihr Großvater hatte große Mühe den Betrieb aufrecht zu erhalten.

Dessen Sohn (Anni Fabers Vater) Adolf Groi übernahm mit seiner Gattin, der Seidenfabrikantentochter Anna, geb. Schneiter, die Geschäfte und baute mit großem Fleiß den Betrieb mühselig wieder auf. Er war mit seiner Familie und seinen Gerätschaften auf zahlreichen namhaften Festen in fast ganz Europa unterwegs, den Standort im Prater musste man allerdings aufgeben. In den 40iger Jahren wurde eines der Groi - Karussells sogar von einer Filmgesellschaft für die Operette "Wiener Blut" mit Hans Moser angemietet und ging somit auch in die Filmgeschichte ein.

Die mobile Orgel im Berndorfer Stadtpark
Anni und Walter Faber

Der Zweite Weltkrieg hinterließ auch bei der Schaustellerfamilie seine Spuren. Die Russen beschlagnahmten nach dem Krieg ihr Wohnhaus. Der Standplatz in Schwechat war sehr kostenintensiv und man war auf der Suche nach etwas Geeignetem, so landete 1951 man in Berndorf.

Der damalige Bürgermeister Konrad Nimetz erkannte in Adolf Groi seinen ehemaligen Kriegskameraden und vermittelte ihm den Standplatz im Theaterpark Berndorf, wo die Familie einen Vergnügungsplatz mit zahlreichen Gerätschaften und einem elektrischen Autodrom mit sechs wertvollen Autos betrieb. Für die Schießbuden gab es als Preise Blumen aus Papier die Anni Fabers Mutter selbst herstellte. Zwei Schäferhunde wachten über die Kassen und die Berndorfer Polizei wollte diese sogar als Diensthunde ankaufen, so lernte Anni ihren späteren Mann den Stadtpolizisten Walter Faber kennen, der nicht nur an ihrem Hund großes Interesse zeigte, sondern auch an der quirligen Schaustellertochter und sie auch heiratete.

Anni Fabers "Uschi" wurde mehrmals mit Gold gekürt
die mobile Schießbude von Anni und Walter Faber

Die Familie bewohnte das ehemalige "Fitscha-Haus" in der Leobersdorferstraße. Nach dem frühen Tod des Vaters Adolf mit nur 66 Jahren, litt der betagte Lieblingshund dermaßen am Verlust seines Herrchens, dass man sich schweren Herzens entschließen musste, ihn einzuschläfern. Die Witwe musste die meisten Gerätschaften verkaufen, Tochter Anni, die hauptberuflich in Wien arbeitete und Walter Faber behielten lediglich eine mobile Schießbude bis zu dessen Pensionierung als Stadtpolizist 1976.

Langweilig wurde der Fam. Faber aber trotzdem nicht, sie fuhren mit ihrer geliebten Dackelhündin "Ilonka von der Diensthütte" "Uschi" einer mehrfach ausgezeichneten Goldpreisträgerin durch halb Europa zu Hundeausstellungen. Nachfolger "Pauli von der Diensthütte" war auf vielen Urlaubsreisen treuer Begleiter seiner Familie.

Anni Faber ist seit 2003 Witwe, trauerte innig, ihr Lebensmut ließ sie aber nicht verzweifeln, im Gegenteil sie macht das Beste aus ihrer Situation und so mancher Unzufriedener könnte sich ein Beispiel an ihr nehmen.

 

Züricher Schnitzerl aus der Casa Italia

Die Fetzenkammer findet man auf FB unter

"Erste Berndorfer Fetzenkammer"

KATER LAUSER

IST EIN EIFRIGER  LESER

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