AKTUELL IM TRIESTINGTAL
Vom Missbrauchsopfer zur ersten Straßenbahnfahrerin!
Einen schlechteren Start ins Leben konnte die heute 76-jährige Berndorferin Frau Else (Name der Redaktion bekannt) gar nicht haben, sie war 14 Tage alt, als sie mit einer Blutvergiftung ins Krankenhaus kam und von ihren Eltern einfach nicht mehr abgeholt wurde. Somit machte sie mit nicht einmal einem halben Jahr bereits Bekanntschaft mit einem Kinderheim, wo sie bis zu ihrem vierten Lebensjahr auch bleiben musste. Ihre beiden Geschwister kamen die ersten Lebensjahre zu verschiedenen Pflegeeltern.
Die Eltern holten Else und die Geschwister heim, als Else vier Jahre alt war. Dann begann bereits das Martyrium zuhause, wo sie von ihrem Vater missbraucht wurde. Die Mutter wusste Bescheid, unternahm aber nichts, um dem Kind zu helfen. Nach einigen Straftaten kam der Vater ins Gefängnis und die Mutter war mit drei Kindern heillos überfordert, also kam der nächste Aufenthalt im Kinderheim.
Wenn man meint, dass ein Missbrauch im Elternhaus schon schlimm genug ist, dann hat man von der Hölle, die der kleinen Else und ihren Geschwistern bevorstand, keine Ahnung. Sie kamen ins Kinderheim Wilhelminenberg, das traurige Berühmtheit erlangen sollte.
Im Heim wurden die Geschwister erstmals getrennt, worunter sie sehr litten. Sie durften sich auch nicht mehr sehen, aber das Schlimmste stand noch bevor. Sowohl Else, wie auch ihre Geschwister und viele andere Kinder wurden permanent vergewaltigt. Später sollte sich herausstellen, dass einige Kinder überhaupt verschwanden.
„Sie haben uns Tabletten gegeben und haben uns herausgeputzt, dann wurden wir in andere Zimmer geführt, wo die Männer schon auf uns warteten. Wir kamen alle dran. Wir wussten nicht, was mit uns geschah, ahnten aber schon, dass es nicht richtig und etwas Schlimmes war. Mit 12 Jahren kam sie ins Krankenhaus Tulln mit einem komplizierten Handbruch, sie wurde vom Heimleiter von der Treppe runtergestoßen, nachdem sie ihm gedroht hat, seiner Frau – Tante Rosi genannt - von der Vergewaltigung des Heimleiters zu erzählen.
Frau Else erinnert sich: „Ich hatte danach noch größere Angst und hab es niemanden erzählt, das Essen verweigert und kein Wort mehr gesprochen, bis der totale Zusammenbruch kam.“
„Mit 13 Jahren versuchte ich mich wieder umzubringen. Mit 14 Jahren verweigerte ich erneut das Essen und sprach nicht mehr, weil ich dachte, dass ich ein Kind von einem dieser Männer erwarte. Ich konnte mit niemanden darüber sprechen, ich hatte dafür einfach keine Worte.“
Nach dem Kinderheim wurde Else von ihrer Mutter mit 16 Jahren mit einem Zwanzigjährigen verheiratet und das erste Kind kam. Glücklich war die Beziehung nicht, so kam es zur Scheidung und zum dritten Selbstmordversuch.
„Ich war einfach nicht beziehungsfähig, ich hatte zu Männern ein gestörtes Verhältnis und hatte mit ihnen ja wirklich auch keine guten Erfahrungen“, erzählt Else und so scheiterten auch zwei weitere Ehen, aus denen jeweils eine Tochter hervorgehen sollte.
Else erinnert sich: „Nachdem ich nach drei Scheidungen alleine dastand, ängstlich und ohne Selbstbewusstsein, suchte ich eine Therapeutin auf, die mir wirklich helfen konnte.“
Denn das Problem war: „Ich dachte ja immer, nix wert zu sein, und sie half mir zu verstehen, dass nicht ich das Problem bin, sondern die schrecklichen Vorkommnisse in meiner Kindheit. So schaffte ich es, mein Leben in die Hand zu nehmen. Ich lernte und legte alle Prüfungen mit Bravour ab und so wurde ich Wiens erste Straßenbahnfahrerin.“
Else erzählt weiter: „Ich war so stolz und habe meinen Job geliebt und mein allergrößtes Glück war dann, dass ich meinen Wolfgang kennenlernen durfte, mit dem ich bis heute mein Leben teilen darf.“
Alle ihre Kinder haben eine gute Ausbildung genossen und meistern ihr Leben. Sie werde oft gefragt, warum sie erst jetzt darüber spricht: „Ganz einfach, ich konnte es nicht, hab es jahrelang verdrängt, aber es holt einem immer wieder ein. Ich will es jetzt einfach einmal loswerden und eigentlich möchte ich den Leuten mitgeben, dass man sich nie aufgeben soll und trotz allem immer an seinem Glück
arbeiten soll.“
Was Else vor allem am Herzen liegt, ist die Botschaft: „Alles, was so vielen Kinder passiert, liegt auch in der Verantwortung der Eltern, darum möchte ich an sie appellieren, klärt eure Kinder auf, niemand darf ihre Tabuzonen berühren und nicht jeder ist ein Onkel, passt auf eure Kinder auf, die Kinder leiden ihr ganzes Leben an den Folgen eines Missbrauchs. Kinder sagen nichts, weil ihnen für das Schlimme die Worte fehlen und glauben, selbst schuld zu sein.“
In die Öffentlichkeit kam der Skandal aus dem Kinderheim Wilhelminenberg erstmals durch zwei Schwestern, die das, was ihnen angetan wurde, nach Jahren zur Anzeige brachten. Nach und nach meldeten sich mehr ehemalige Heimkinder. Eine eigene Kommission nahm 2011 die Aufarbeitung auf.
Sie sollte im Auftrag der Stadt Wien den Vorwurf untersuchen, dass es in dem ehemaligen Kinderheim von 1948 bis 1977 zu organisierter Vergewaltigung und Kinderprostitution sowie zu anderen Formen physischer und psychischer Gewalt gekommen sein soll. Die Vorwürfe sollten sich bestätigen.
Frau Else wurde nach der Aufarbeitung eine monatliche Entschädigung von 300 Euro für ein Leben voller Schmerz, Verzweiflung und Angst zugesprochen.
Heute ist das Kinderheim Wilhelminenberg seit Jahren Geschichte und aus dem einstigen Horrorhaus wurde ein stolzes Hotel.
Begeisterte Besucher bei den Berndorfer Faschingssitzungen
Am 16. und 17. Jänner fanden mit den beiden Faschingssitzungen einer der Höhepunkte des Berndorfer Faschinggeschehens im Stadtsaal statt. Sämtliche Akteure waren bestens auf ihre Darstellungen vorbereitet und wurden mit Lachsalven belohnt.
Gildenpräsident Heinz Zeller wurde für seine 20 Jahre als Gildenpräsident gebührend gefeiert, worauf er scherzhaft meinte: „Dass ich das so lange mit diesen Deppen ausgehalten hab, ist ein Wunder“.
Landtagsabgeordnete Karin Scheele (SPÖ) war genauso begeistert wie die Nachbarbürgermeisterin aus Hernstein, Michaela Schneidhofer (ÖVP) und der Bürgermeister von Hirtenberg, Karl Brandtner (SPÖ), Landtagsabgeordnete a. d. Christa Kratohwil (FPÖ) und die Abordnungen der Faschingsgruppen aus Oberwaltersdorf und Rohrbach.
Aber auch die Berndorfer Politik war stark vertreten, unter anderem mit Bürgermeister Jürgen Schrönkhammer (SPÖ), der mit seiner Oma Dorli und seiner Tanja kam, sowie den Stadträten Erich Christian Rudolf, Andreas Kronfellner, Sebastian Kriessl und Karl Borowy, Fraktionsobmann Günter Bader (alle SPÖ), sowie Johanna Haigl von der LBI, die sich prächtig unterhielten.
Am 14. Februar veranstaltet die Faschingsgilde im Berndorfer Stadtsaal ein Faschingsgschnas und am Faschingsdienstag findet in der Fußgängerzone ein Narrentreiben mit einem megamäßigen Programm statt.
Berndorf: ID-Austria macht ungebetenen Mitbewohner legal möglich!
So viele Vorteile das digitale Amt ID-Austria auch hat, birgt es doch einige Fallen, die gravierende Folgen haben können, wie zum Beispiel im Fall von Melanie Slezak aus Berndorf. Sie mussten mit Schrecken erfahren, dass sich ihr Ex-Freund über ID Austria ihre Wohnung als Nebenwohnsitz gemeldet hat und das ohne ihr Einverständnis und ohne dass sie darüber informiert wurde.
Und genau da liegt der Hund begraben, über ID-Austria geht das komplett problemlos. Das funktioniert bei Anmeldungen als Hauptwohnsitz wie auch als Nebenwohnsitz, sowohl bei Wohnungen wie auch bei einem Eigenheim.
Man braucht dazu nur bei einer bestimmten Stelle auf dem digitalen Meldezettel ein Häkchen machen und bestätigen, dass der Unterkunftgeber darüber informiert wurde, aber genau das war bei Melanie nicht der Fall. Es handelt sich zwar um Urkundenfälschung, aber der Weg zur Abmeldung eines ungebetenen „Mitbewohners“ ist lang und steinig. Man muss es zur Anzeige bringen und beweisen, dass es sich um Urkundenfälschung handelt. Bei Melanie Slezak ist das Verfahren noch im Laufen.
„Eine illegale Anmeldung birgt große Gefahren“ erklärt dazu Vizebürgermeister Gerhard Ullrich (FPÖ), der von der Familie Slezak um Hilfe gebeten wurde: „Wenn der ungebetene Untermieter zum Beispiel gepfändet wird, muss man als Hausbesitzer erst einmal beweisen, dass der 'Mieter' gar nicht wirklich auf dieser Adresse wohnhaft ist, oder wenn man das Haus veräußern möchte, kann man in Schwierigkeiten geraten, wenn sich jemand unbefugt einquartiert hat.“
Diese „Mitbewohner“ können zum Beispiel auch jederzeit einen Schlüsseldienst kommen lassen, und somit ganz legal Zutritt in „sein Quartier“ bekommen, da gäbe es laut Ullrich viele Möglichkeiten und es gestalte sich als sehr schwierig, „solch eine unerwünschte Einquartierung wieder austragen zu lassen“.
Im Fall von Melanie ist es besonders heikel, weil es auch um das Wohl ihres gemeinsamen Kindes geht. Sie hält fest: „Ich wollte auf keinen Fall, dass wir eine gemeinsame Wohnadresse haben, die Beziehung wurde ja beendet, mein Ex-Freund hat weder etwas in meiner Wohnung investiert noch sich an den Kosten beteiligt. Wie haben auch nie zusammengewohnt. Was er mit dieser Anmeldung bezwecken wollte, weiß ich nicht.“
Auch der Berndorfer Bürgermeister Jürgen Schrönkhammer (SPÖ/UBV) wurde mit dem Fall konfrontiert. „Das ist wirklich eine heikle Angelegenheit, jeder kann sich heute über ID-Austria anmelden wo er will, der Haus- oder Wohnungsbesitzer müsste zwar einverstanden sein, muss aber weder seitens von ID-Austria darüber informiert werden, noch von den Ämtern. Das kann sehr viele Leute auf Gedanken bringen.“
Der Bürgeranwalt erörterte den Fall und wusste auch von einem weiteren Fall zu berichten. Ausrichten kann allerdings nur etwas das Innenministerium mit einer Änderung des Meldeformulars auf ID-Austria.
Elfinöre starteten Welttournee in Berndorf
Lu Reischer, Marcel Fuchs und Andreas Cibena taten sich zusammen, gründeten die Band Elfinöre um die Berndorfer zu unterhalten und gleichzeitig Spenden für eine junge Mutti zu sammeln.
Begleiterin Lisa Fuchs ist für das Management zuständig. Gemeinderat Bader Günter (SPÖ-UBV), Stadtrat Andreas Kronfellner (SPÖ_UBV), Rainer Ramharter, Finanzstadtrat Karl Borowy (SPÖ-UBV), die Polizei Berndorf und die Besucher von Opas Thater Cafe staunten nicht schlecht, als sie völlig unangekündigt Besuch von drei elfenzarten Wesen namens Lu, Marcel und Andreas bekamen.
Bekleidet als zauberhafte Naturgeister mit spitzen Ohren sorgten sie mit ihren musikalischen, schaurigen Darbietungen für viele Lacher und heitere Stimmung. „Genau das wollten wir erreichen, dass die Leute einfach ein bisschen lachen können, obwohl auch ein ernster Hintergedanke dabei ist.
Wir haben bei unseren Besuchen Geld für die offenen Stromkosten einer Berndorfer Mutti gesammelt“ erklärt Elf Marcel mit einem ernsten Blick. Tatsächlich sammelten die drei Elfinöre 270,-- Euro in kürzester Zeit mit ihrem Gesang, die sie zum Besten gaben. „Ich bin mir nicht sicher, ob wir die Spenden bekamen, damit wir wieder zum Singen aufhören, aber der Zweck heiligt die Mittel“ ist sich „Managerin“ Lisa Fuchs sicher.
Scherzend erklärten sie auch ihr Vorhaben, mit ihrer Sangeskunst eine Welttournee zu starten, sie fangen aber erstmals in der kleinen Ortschaft Veitsau an, da ist ihnen eine volle Halle und viele Lacher sicher
Mordfall Dechant Schulmeister in KLein-Mariazell
SAISONERÖFFNUNG VON
"DA BREDLSCHLECKA"
Wie Dominik Seewald auf den Namen „Da Bredlschlecka“ gekommen ist, erklärt er lachend: „Der Name bezieht sich auf Skier und Snowboards und mit „Schlecka“ ist das Einwachsen dieser Wintersportgeräte gemeint“.
Er liebt Wintersport über alles und ist praktisch auf den Brettern groß geworden. Seine Leidenschaft nutzt er jetzt auch geschäftlich, indem er Service für Ski- und Snowboards anbietet. Dabei setzt er vor allem auf Handarbeit: „Man muss es einfach spüren, wie die Skier, oder die Snowboards das Wachs dankbar annehmen.
Natürlich biete ich auch Bindungssicherheitsüberprüfungen an. Bei der Eröffnung am 7. November gibt es Tee, Glühwein und Ofenkartoffeln und auch eine Likörverkostung mit Produkten von „Da Oagna
Seewald ist gelernter Informatikkaufmann und war zuletzt im Vertrieb tätig. Seit einigen Jahren betreibt er gemeinsam mit seiner Frau Petra das Seewald Services GmbH mit dem Schwerpunkt Bilanzbuchhaltung, Personalverrechnung, KI-Kompetenztrainings, Prozessoptimierungen, Digitalisierung und Automatisierung, Arbeitnehmerveranlagungen und vieles mehr.
Dominik Seewald organisiert aber auch Ski & Snowboard Trips, heuer zum Beispiel geht es vom 5. bis 8. Dezember zum Ski-Opening Wochenende nach Rohrmoos-Schladming. Seewald betont: „Ich kann versichern, neben dem Sport wird vor allem eines im Vordergrund stehen – der Spaß.“ Infos dazu und zu seiner Werkstatt findet man unter: https://www.dabredlschlecka.at/.
Berndorfs Vize Gerhard Ullrich wurde als
FPÖ-Bezirksparteiobmann bestätigt
Berndorfs Vizebürgermeister Gerhard Ullrich aus Berndorf wurde beim Bezirkstag der NÖ Freiheitlichen in seiner Funktion eindeutig mit 92,86 % als Bezirksobmann bestätigt.
Ullrich verwies in seiner Dankesrede auf den guten Rückhalt durch die Bezirkspartei, und kündigte an, im Oktober alle Gemeinden mit Ihren Obmännern in Baden zu besuchen, um die brennendsten Fragen zu diskutieren „Ich freue mich über die großartige Unterstützung und nehme die Wahl sehr gerne an. Gemeinsam mit meinem neuen Team, aus erfahrenen und neuen Personen möchte ich für den Bezirk Baden arbeiten“, mit diesen Worten startet Gerhard Ullrich seine Dankesrede am Parteitag.
92,86 Prozent der Stimmen entfielen auf Ullrich, der auch gleich mit einer Ansage aufhorchen ließ: „Wir müssen gemeinsam nach vorne schauen, zu unseren Werten stehen, um so den Anforderungen der Zukunft in unserem Bezirk gewachsen zu sein. Unser Ziel muss es sein, nach der nächsten Landtagswahl weitere Abgeordneten im Bezirk Baden zu bekommen, dafür setzen wir uns ein“
Drei Mamas aus Hernstein kämpfen für ihren Traum
Was als improvisierter Sitzsack im Wohnzimmer begann, ist heute ein Unternehmen, das mit viel Herz geführt wird, im österreichischen Handel vertreten ist und sogar schon die große TV-Bühne erobert hat.
Gründerin Sandra, Mama einer Tochter, arbeitete ursprünglich als Polizistin. Doch das Bedürfnis, für ihre Tochter einen schadstofffreien und hochwertigen Sitzsack herzustellen, führte sie an die Nähmaschine. „So etwas gab es im Handel einfach nicht. Also habe ich es selbst probiert“, erzählt sie. Der erste Prototyp überzeugte – und bald fragten auch andere Mütter nach.
Ruth, vierfache Mama und Lehrerin, bringt als kreativer Kopf viele Ideen und das gestalterische Feingefühl ein. Auch sie hat ihren Beruf derzeit karenziert, um mehr Zeit für Familie und Snagy zu haben. Carina, ebenfalls Lehrerin, ist der strukturierte Part des Unternehmens – sie behält den Überblick, organisiert und sorgt dafür, dass Visionen in klare Abläufe übersetzt werden. Gemeinsam wagten die drei den Sprung ins Unternehmertum – und in eine ungewisse Zukunft.
Bekannt wurden die drei Mamas mit ihren Sitzsäcken und den beliebten Geburtskissen, die Gewicht und Größe eines Neugeborenen originalgetreu abbilden. Diese Produkte fertigen sie nach wie vor händisch in ihrer kleinen Snagy-Werkstatt in Baden – jedes Stück ein Unikat, hergestellt mit viel Liebe zum Detail. Bestellt werden können die Textilien über den firmeneigenen Onlineshop www.snagy.at.
„Für uns war immer klar, dass wir unsere Wurzeln nicht verlieren wollen. Die Werkstatt ist das Herz von Snagy – dort ist alles entstanden, und dort entstehen bis heute unsere besonderen Produkte“, sagt Sandra.
Doch Snagy blieb nicht bei Textilien stehen. Gemeinsam mit Ernährungswissenschafter entwickelten die Gründerinnen gesunde Snacks für Kinder: knusprige Müslibällchen, die als Snack für unterwegs oder mit Wasser als nahrhafter Porridge genossen werden können.
Die Snacks werden – im Gegensatz zu den handgemachten Textilien – extern produziert, aber bewusst in Niederösterreich. „Regionalität war uns extrem wichtig. Auch wenn wir die Lebensmittel nicht selbst herstellen, wollten wir die Produktion in unserer Nähe haben“, betonen die Gründerinnen.
Heute sind die Snacks österreichweit bei Billa Plus, Bipa und „Gewusst wie“ erhältlich sowie online bei dm, Gurkerl und Alfies.
Einen besonderen Moment erlebten die drei Mamas, als sie ihre Idee im TV-Format „2 Minuten 2 Millionen „präsentierten. „Das war unglaublich aufregend – plötzlich steht man da und muss seine Vision verteidigen. Aber es hat uns gezeigt: Wir sind auf dem richtigen Weg“, erinnern sie sich.
Und der Weg führt weiter: Schon bald dürfen sie ihre Produkte einer deutschlandweiten Jury vorstellen – ein weiterer Meilenstein, der zeigt, wie weit Snagy inzwischen gekommen ist.
Der Balanceakt zwischen Familienleben und Start-up fordert die Gründerinnen täglich. „Wir sind in erster Linie Mamas, die ihre Kinder versorgen, Hausaufgaben betreuen und manchmal auch einfach nur müde sind“, sagt Ruth. „Aber wir kämpfen für unseren Traum – und geben nicht auf.“
Snagy ist nicht nur die Geschichte von Sitzsäcken, Kissen oder Snacks. Es ist die Geschichte von drei Frauen, die sichere Jobs und Routinen hinter sich gelassen haben, um ihren eigenen Weg zu gehen. Sandra als ehemalige Polizistin, Ruth als kreative Vierfach-Mama und Carina als strukturierte Lehrerin zeigen, dass Mut, Zusammenhalt und Leidenschaft Berge versetzen können.
„Wir wissen, dass noch viel Arbeit vor uns liegt“, ist Sandra überzeugt. „Aber am Ende sind es glückliche Kinder und das Vertrauen der Eltern, die uns den größten Lohn geben. Das ist unser Motor und unsere Kraftquelle – und genau das treibt uns Tag für Tag weiter an.“
BETEN - FEIEREN - ESSEN - TRINKEN
BEIM HEILSAMEN BRUNNEN
IN LEOBERSDORF
Auch heute noch macht der Heilsame Brunnen seinem Namen alle Ehre, viele Menschen pilgern hierher, weil sie sich eine Linderung ihrer Leiden erwarten. Auch die graue Eminenz hinter dem Erneuerungsprojekt, Alt-Bürgermeister Anton Bosch (Liste Zukunft Leobersdorf), ist von der besonderen Ausstrahlung dieses Ortes überzeugt: „Man sagt dem Wasser ja Heilkräfte zu. Vor Kurzem erzählte mir ein Besucher, dass das Wasser am Heilsamen Brunnen sein Augenleiden gemildert hat. Ich bin auf jeden Fall überzeugt, dass der Platz der Seele guttut und schon alleine das hat seine heilsame Wirkung. Mit dem Andachts-Platzl kann man jetzt auch seinen Gaumen verwöhnen lassen.“
Der Dorferneuerungsverein hat es jetzt geschafft, Ruhe, Einkehr und Besinnung mit weltlichen Genüssen zu verbinden. Denn neben dem Heilsamen Brunnen wurde in der Vorwoche eine Jausenstation eröffnet, die vom Dorferneuerungsverein Leobersdorf betrieben wird. Auch Anton Bosch jun. und sein Bruder Simon sowie Nikolas Ranner bringen sich im Verein und beim Betrieb der Jausenstation ein.
Zu Essen gibt es vor allem belegte Brote und Aufstrichbrote, auch Getränke sind erhältlich. Geöffnet ist die Labestation nur bei Schönwetter, von Mittwoch bis Freitag von 15 bis 19 Uhr, am Samstag von 11 bis 19 Uhr und am Sonntag von 11 bis 18 Uhr.
Die Anlage ist grundsätzlich von April bis Ende Oktober täglich 8 bis 20 Uhr uneingeschränkt zugänglich.
Zurzeit ist man auch auf der Suche nach ehrenamtlichen Mitarbeitern für den Verkaufsstand, Bosch erklärt dazu: „Wir bieten neben dem Essen und den Getränken auch schöne Andenken an, die Einnahmen werden die Instandhaltungskosten mittragen, vielleicht finden wir ja einige Helfer, wer Interesse hat, soll uns bitte kontaktieren.“
Geschichte des Heilsamen Brunnens:
St. Veit: Schafe illegal geschächtet
Mitten in der idyllischen Ortschaft St. Veit an der Triesting sollten 31 Schafe ohne Bewilligung geschächtet werden. die Behörden schritten ein - für vier Tiere kam jede Hilfe zu spät.
Am Freitag, 5. Juni, kam es auf einem kleinen Anwesen mitten im Ort zu einer illegalen Schächtung – nach einem Tipp aus der Bevölkerung schritten Behörde und Polizei ein.
Sie fanden bereits vier geschächtete Tiere vor, 27 weitere Schafe standen in der Warteschlange. Die Exekutive stoppte den Vorgang.
Chefinspektor Günther Skrianz vom Bezirkspolizeikommando Baden erläutert: „Die Käufer schächteten die Tiere offenbar noch beim Verkäufer, weshalb die Behörde bzw. die Amtstierärztin hinzugezogen wurden.“
Der Tierhalter sowie die Käufer werden wegen Tierquälerei der Staatsanwaltschaft Wiener Neustadt angezeigt. Gegen den Landwirten wurde ein Tierhalteverbot eingeleitet.
Die Tiere wurden behördlich sichergestellt. Der Tierbesitzer soll auch keine grundsätzliche Bewilligung als Schlachthof besitzen. Die Ermittlungen laufen auch wegen möglicher Mittäter, dem Tierhalter drohen mehrere Verfahren.
Schächten ist eine rituelle Schlachtung von Tieren ohne vorherige Betäubung. Dabei wird das Tier mit einem Schnitt im Hals durch den Schlund und die großen Blutgefäße getötet, um ein vollständiges Ausbluten zu gewährleisten.
Die rituelle Schlachtung ist laut Tierschutzgesetz (Paragraf 6, Absatz 5) prinzipiell verboten – allerdings gibt es Sonderbewilligungen. Heuer erhielten in Niederösterreich im Zuge des islamischen Opferfestes drei Betriebe diese Genehmigung – 220 Rinder sowie 1.040 Schafe und Ziegen sollten insgesamt auf diese Art geschlachtet werden.
GEMEINDERATSWAHLEN 2025
TRIDOK-GEMEINDEN TRIESTINGTAL
WERKSSCHLIESSUNG BEI SCHAEFFLER !!!
468 Leute gekündigt!
UPDATE: BEI DER VORSTANDSSITZUNG AM 16. Dezember 2024 WURDE DAS ENDGÜLTIGE AUS FÜR SCHAEFFLER BESCHLOSSEN!!!
Ein großer Schock bei allen 468 Werksmitarbeitern der Fa. Schaeffler in St. Veit (Gemeinde Berndorf).
Die Belegschaft erfuhr am 26. November, dass das Werk per Ende 2025 geschlossen werden soll.
Zutiefst betroffen war auch Betriebsrat Ersin Cakmak: "Es ist für uns alle einfach eine Katastrophe, einige unserer Mitarbeiter sind seit Jahrzehnten und manche sogar bereits in der dritten Generation bei unserer Firma beschäftigt. wir sind einfach geschockt"
DER FERIEDHOGSGUCKER - JETZT IN BUCHFORM !
„Jedes Grab birgt unglaubliche Schicksale, Dramen, Liebe, Angst, Abenteuer, Krankheit und bezeugt schlussendlich die Vergänglichkeit des Lebens“ so Dietmar Holzinger, der Zwanzig dieser Schicksale in seinem Buch „Der Friedhofsgucker unterwegs“ im KRAL Verlag veröffentlichte.
Am Samstag, den 11. November wurde „Der Friedhofsgucker“ im Rahmen der Buchausstellung der Fa. KRAL in der „Georg Greiner Schule“ in Berndorf, erstmals öffentlich präsentiert. Hannes Lafferl, von Beruf Bestatter und begnadeter Grabredner, gab einige Gustostückerl aus dem 272 Seiten spannenden Buch zum Besten, für die musikalische Umrahmung sorgte die Gesangsgruppe „Mortalitas“ rund um Andreas Bartl sorgen.
Mord, Liebe, Eifersucht, Mystik & Abenteuer!
Tatsächlich recherchierte Holzinger knapp drei Jahre auf unzähligen Friedhöfen in den Bezirken Baden, Neunkirchen, wie auch in Wien und im Waldviertel, um über einzigartige Schicksale zu berichten. Einige der Geschichten wurden auch bereits in der NÖN veröffentlicht, im Buch sind sie noch ausführlicher dargestellt und mit unveröffentlichten Reportagen ergänzt. Sensationelle Collagen und Bilder zieren das Werk zusätzlich.
„Mich faszinierten vor allem Geschichten über Persönlichkeiten, die nicht so bekannt und trotzdem unheimlich interessant sind, wie zum Beispiel das Leben der feschen Schauspielerin Eva May, die sich in Baden in einem Hotel erschossen hat, oder der tragische Raubmord am Heiligen Abend in einem Waldstück bei Berndorf, sowie die Geschichten der „Silberprinzessin“, oder dem „Mohren von Tattendorf“.
Skandal am Hof vertuscht!
Sehr interessant war auch das Leben der „Genossin Erzherzogin“ Elisabeth Marie Henriette Stephanie Gisela von Österreich – also der Enkelin Kaiser Franz Josephs und Tochter von Kronprinz Rudolf, die eine Rivalin mit einem Schuss niederstreckte. Der Hof versuchte diesen Skandal unter den Teppich zu kehren (…)
Pfarrermord in Klein-Mariazell!
Sehr tragisch endete auch das Leben des beliebten Dechants von Klein-Mariazell, JOHANN SCHULMEISTER, der brutal ermordet wurde.
Ich weiß gar nicht, wo man anfangen soll, zu erzählen, alle zwanzig Schicksale sind wirklich einzigartig und hochinteressant“, so Holzinger.
Warum als Mitautorin Elfi Holzinger steht: „Das ist schnell erklärt, Elfi begleitete mich oftmals unter Murren auf die Friedhöfe. Wir haben die letzten Jahre fast jede freie Minute auf den Gottesäckern verbracht und Museen durchforste, wie zum Bespiel auch im Böhmerwald in Tschechien, um wirklich alles genau dokumentieren zu können. Da war sie nicht immer entzückt und manchmal auch ein bisschen zornig“, lacht Holzinger.
Falscher Polizist entlockte Pottensteinerin 60.000,-- Euro
Bei einem Polizeitrick in Pottenstein konnte die Polizei Berndorf den Täter mit der Beute ertappen. Der „falsche“ Kollege wurde festgenommen.
Nach Geldübergabe klickten die Handschellen
Eine ältere Frau aus Pottenstein fiel auf einen Polizeitrick herein. Sie wurde von einem „falschen“ Polizisten kontaktieren, der sich das Vertrauen der alten Frau erschlich. Nach mehreren Telefonaten konnte er die Pottensteinerin zur Abhebung von 60.000, -- Euro bewegen.
Aufmerksamer Nachbar holte Polizei
Einem Anrainer der alten Frau fiel das Verhalten eines Fremden in der Gasse auf, er rief die Polizei Berndorf, die auch sofort an Ort und Stelle war. Der junge Verdächtige wurde von der „echten Polizei“ angehalten und kontrolliert.
Dabei konnte der angeführte Bargeldbetrag sichergestellt und der Täter festgenommen werden. Das Opfer wurde im Zuge von Erhebungen erst nachträglich ausgeforscht und ihr das betrügerisch
herausgelockte Geld wieder ausgefolgt werden.
Der Akt wurde vom Landeskriminalamt NÖ übernommen.