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ALTENMARKT IM BLITZLICHT
Hafnerberg: Großartige Events zugunsten neuer Kirchenportale
Der „Verein zu unserer lieben Frau am Hafnerberg“ organisiert wieder Veranstaltungen, um die umfangreichen Renovierungs- und Erhaltungsarbeiten der Wallfahrtskirche am Hafnerberg finanzieren zu können.
„Nun stehen die nächsten zwei Eingangsportale der Wallfahrtskirche an, um renoviert zu werden. Das östliche Portal erstrahlt ja schon in neuem Glanz“, berichtet der engagierte Mesner der Kirche Johann Mitterer.
Die Renovierungskosten aller drei Portale betragen ungefähr 300.000 Euro. Durch Spenden, vor allem aber Veranstaltungen, versucht der Verein eben die notwendigen finanziellen Mittel aufzubringen.
Zwei dieser Events finden am 14. und 15. März auf der Pfarrsaalbühne Hafnerberg statt. Am 14. März gastiert Bariton Michael Havlicek von der Volksoper Wien mit seinem humorvollen Programm „Schlawi(er)nerisches mitten in NÖ“ um 19.30 Uhr im Pfarrsaal.
„Das wird sicher ein musikalisch-fröhlicher Abend mit Michael Havlicek, den man ja auch schon von den Konzerten mit Jörg Schneider im Sommer kennt“, freut sich Theresa Matz, die ja selbst als Eliza Doolittle beim Sommertheater auf der Bühne stand. Karten für den Abend gibt es am Gemeindeamt Altenmarkt und an der Abendkasse.
Am nächsten Tag um 15 Uhr kann man mit dem Astrofotografen Alexander Grasel in das weite Universum blicken. Grasel gibt schon jetzt Einblicke: „Entdecken Sie in einem Multimedia-Vortrag das Universum, wie Sie sie noch nie gesehen haben. Betrachten Sie beeindruckende Astrofotografie-Bilder unserer Milchstraße, hören Sie dazu interessante Erklärungen über die Sterne, Planeten, Nebel und andere Himmelskörper“, sagt Grasel.
An diesem Nachmittag wird um eine freie Spende beim Eintritt gebeten.
Der traditionelle Neujahrsempfang der Marktgemeinde Altenmarkt
(von Stephanie Pirkfellner)
Zum ersten Neujahrsempfang in Altenmarkt luden im Jahr 2000 der damalige Bürgermeister Alois Nöstler und seine Frau Waltraud. Die Kosten der Veranstaltung übernahm das Ehepaar Nöstler. Seit nunmehr 17 Jahren setzt Josef Balber den Neujahrsempfang fort und hat diese Veranstaltung schon zur Tradition gemacht.
Noch immer übernimmt der Bürgermeister die Kosten, organisatorisch und tätig unterstützt von seinen Gemeinderäten.
Neujahrsempfang 2026 am Sonntag, dem 4. Jänner lud Bürgermeister Josef Balber zum Neujahrsempfang in den Markgraf-Leopold-Saal der Basilika Klein-Mariazell. Der Empfang beginnt immer mit einer heiligen Messe in der Basilika. Diesmal zelebriert von Dechant Pater Alois Hüger, der anlässlich des Unglückes in der Schweiz und der vielen jugendlichen Opfern daran erinnerte, wie schnell das Leben beendet sein kann.
Im Leopold-Saal begrüßte Vizebürgermeister Anton Pechhacker Ehrengäste, Gemeinderäte, Vertreter der Vereine, Organisationen und natürlich alle Gäste, die gekommen waren.
Einen Rückblick auf das vergangene Jahr 2025 hatte Gemeinderat Stefan Fritz zusammengestellt: So habe die ÖVP nicht nur Blumengrüße zum Muttertag, Oster,- und Nikolaus-Sackerl für die Kinder überreicht, Grätzlfeste und vieles mehr veranstaltet. Ersehnt würde jedes Jahr, der mit fast allen Terminen im Gemeindeleben ausgestattete Jahreskalender. Susanne Stockreiter in Vertretung des Bezirkshauptmannes freute sich, dass diese Veranstaltung mit einer Hl. Messe begonnen hat, der Segen Gottes sei in Zeiten wie diesen Wichtig.
Die Wichtigkeit der engagierten Bürger betonte Josef Balber: “Eine Gemeinde wäre nichts ohne seine Vereine, seine Musiker seine Sänger und Theatergruppen. Unsere Wallfahrtskirchen wurden und werden renoviert und es lohnt sich, sie werden durch unsere Priester aber auch durch Wallfahrer belebt. Wie zur großen Floriani Wallfahrt im Vorjahr.“ Es sei wichtig für einen Ort Gemeinschaft zu leben, sei es beim Pferdefestival der Familie Winter, beim Bauernmarkt, Feuerwehrfesten und kirchlichen Festen.“ Nach Ehrungen der ausgeschiedener Gemeindevertreter, gab es Braten, Sauerkraut und Knödel und lange Gespräche der Besucher.
Mordfall Dechant Schulmeister in
Klein-Mariazell
Obmann Erich Bettel wurde für
60-Jahre MVG geehrt
„Der Beginn des Konzertes war mit dem Robbie Williams Song „I want to entertain you“ fulminat, zeigt sich Alexandra Cepko, selbst großartige Sängerin und Kräuterpädagogin begeistert, und setzte fort: „Ein ganz anderes, modernes Gesicht zeigte da der MGV Thenneberg!“
Aber auch die jungen Stimmen der 3a begeisterten das Publikum und rissen es zu Jubelstürmen hin: „Ohne dich“ von der Münchner Freiheit oder „Breakin´ up is hard to do“ waren da zu hören. Ruhiger ging es der Chor St. Veit an, der mit wunderbaren a-cappella Versionen die Zuhörer unterhielt. Begleitet wurden viele Lieder von der „Conductors Band“: Andreas und Dieter Bartl, Peter Janisch und Christoph Koller.
„Das war wirklich ein toller Abend mit einer großen Überraschung für mich“, erklärte dazu Obmann Erich Bettel, der für seine 60-jährige Vereinszugehörigkeit beim MGV Thenneberg geehrt wurde und sichtlich gerührt war.
Bettel ist seit 2019 Obmann des Männergesangsvereins und war insgesamt 54 Jahre in einer Funktion tätig, wie vorerst als Schriftführer, danach als Kassier bis er schlussendlich Obmann wurde. Wegen seiner ruhigen und netten Art wird er von den Vereinsmitgliedern sehr geschätzt und gemocht.
Als Gäste begrüßte der Männergesangsverein den Chor St. Veit/Gölsen (Leitung: Agnes Schaffhauser) und den Klassenchor der 3a Musik-Mittelschule Weissenbach (Leitung: Tamara Zuckerstätter). Zahlreiche Ehrengäste waren bei dem musikalischen Abend dabei, wie Dechant Alois Hüger und das Chor-Ehrenmitglied Bürgermeister Josef Balber (ÖVP), genauso wie Vizebürgermeister Anton Pechhacker (ÖVP) und Johanna Schiehsl, langjährige Chorleiterin des Chors in Leobersdorf.
Auch viele Sängerinnen und Sänger anderer Chöre waren gekommen, wie zum Beispiel vom Kirchenchor Hafnerberg, dem Kirchenchor Kaumberg, dem CBV Berndorf/St.Veit oder Mach4 aus Gumpoldskirchen. Sie alle waren vom Konzert begeistert.
Jubiläum: Seit 100 Jahren wird Erntedankfest am Hafnerberg gefeiert
„Das traditionelle Erntedankfest der Pfarre Hafnerberg und des Bauernbundes Nöstach findet seit 1997 immer auf einem Bauernhof statt!“, lädt der Ortsbauernratsobmann Andreas Blieberger, der auch als Schauspieler aus vielen Theaterstücken vom Hafnerberg bekannt ist, herzlich ein, das Erntedankfest am Hafnerberg am 21. September ab 10 Uhr zu besuchen.
War der „Talfischer-Hof“ vor 28 Jahren der erste Bauernhof, auf dem das Erntedankfest stattfand, so ist es dieses Jahr der „Kürchberg-Hof“ in Nöstach von Leopoldine und Ferdinand Winzer, letztgenannter war einst Ideengeber für dieses Fest und feiert heuer seinen 70. Geburtstag.
Außerdem begeht der Hof sein 100-jähriges Bestehen. Natürlich gab es früher auch immer Erntedankfeste am Hafnerberg, aber die wurden in der Wallfahrtskirche gefeiert.
Heute bietet der wunderbar geschmückte Hof, in dessen Mittelpunkt jedes Jahr der große Erntewagen mit der schön geschmückten Erntekrone steht, den Rahmen für die festliche Messe. Diese wird vom Kirchenchor Hafnerberg unter der Leitung von Andreas Bartl mit der „Volkslied-Messe“ von Andreas Gassner gestaltet. Ein Klarinetten-Quartett wird die a-cappella-Messe ergänzen.
„Nach der Hl. Messe gibt es allerlei herzhafte Köstlichkeiten zu verspeisen und die 'Wilhelmsburger Tanzlmusi' unterhält musikalisch!“, ergänzt die fleißige Ortsbäuerin Magdalena Fischer, die sich mit ihrem Team um die Verpflegung der Besucher kümmert.
ANNO DAZUMAL - Fotos Otto Satran
herzlichen Dank
Erfolgreicher Projektmarathon der
Landjugend Hafnerberg-Nöstach
Über 50 Landjugendgruppen taten dies im Bundesland NÖ in ihren Gemeinden ebenso. Innerhalb von 42,195 Stunden galt es, das Projekt umzusetzen. „Heuer bestand die Aufgabe darin, den neuen Toiletten-Container am Hafnerberg zu schleifen, zu streichen und mit einer Holzfassade zu verkleiden. Zusätzlich wurde die Fläche rund um die E-Ladestationen gepflastert, sowie der Bereich vor dem Container betoniert“, berichtet die Obfrau der Landjugend Nina Stockreiter.
Über 30 junge Damen und Herren schufteten von Freitag abends bis Sonntag zu Mittag. Nachmittags wurde die fertige Arbeit der Bevölkerung präsentiert und alle freuten sich sehr über das positive Feedback und Lob, dass sie bekamen. Ich bin wirklich sehr stolz auf unsere Landjugend, die Jahr für Jahr wieder beweist, was man als Gemeinschaft zum Wohle der Gesellschaft schaffen kann“, zeigt sich Bürgermeister Josef Balber (ÖVP) zufrieden mit dem Engagement der jungen Menschen.
WINTERFREUDEN IN ALTENMARKT
Feierliche Eröffnung der neuen Multifunktionsfläche mit Landeshauptfrau-Stellvertreter Stephan Pernkopf!
Am 9. Januar 2025 war es so weit: Altenmarkt durfte die Eröffnung seiner neuen Multifunktionsfläche mit Natureislaufplatz feiern. Bürgermeister Josef Balber leitete die Feierlichkeiten ein, während der Ehrengast Landeshauptfrau-Stellvertreter Stephan Pernkopf in seiner Festansprache allen Beteiligten für ihr Engagement dankte.
Die Initiative zu diesem LEADER-Projekt ging vom SKV-Altenmarkt unter der Leitung von Obmann Christian Obermüller aus. Die Umsetzung übernahm eine Arbeitsgemeinschaft aus der Gemeinde und dem Verein, der auch künftig die Betreuung der Multifunktionsfläche mit dem Natureislaufplatz ehrenamtlich übernehmen wird.
Ein besonderes Highlight des Projekts ist die Umgestaltung der ehemaligen Haltestelle Altenmarkt zu einer gemütlichen Kantine mit Schlittschuhverleih und Toiletten. Damit ist es im Rahmen dieses Projektes gelungen weitere Angebote rund um den Multifunktionsplatz zu schaffen. Noch im Laufe dieses Jahres soll auch der Triesting-Gölsental Radweg auf die ehemalige Schienentrasse verlegt werden und damit direkt vorbeiführen.
Bürgermeister Josef Balber zeigte sich stolz: „Wir eröffnen heute weit mehr als einen Multifunktionsplatz. Hier ist ein neuer Treffpunkt für Jung und Alt aus dem gesamten oberen Triestingtal entstanden. Schon in den ersten Jänner Tagen haben uns mehr als 100 Kinder besucht und die Möglichkeit eiszulaufen genutzt, aber auch für Eisstockschießen und Eishockeyspielen ist Platz“
Gelungen ist dies alles durch viele helfende Hände und die Unterstützung von Bund, Land und europäischer Union.
GEMEINDERATSWAHLEN 2025
100 Jahre Kirchenchor Hafnerberg
Das Festival „cellensis“ öffnet mit dem Eröffnungskonzert am 9. November um 19.30 Uhr in der Wallfahrtskirche Hafnerberg zum 24x seine Pforten. Zum Auftakt steht dieses Mal ein einheimischer Kulturträger im Mittelpunkt, denn der Kirchenchor der wunderbaren Kirche am „Monte Haffner“, wie der Ort früher hieß, feiert sein 100-Jahr-Jubiläum. „Erste Spuren des organisierten Kirchengesanges sind am Ende des 19. Jahrhunderts zu finden. Genaue Aufzeichnungen über einen Kirchenchor sind aber erst ab 1924 zu entdecken, sodass dieses Jahr als Gründungsjahr angesehen werden kann“, erklärt die Obfrau des Kirchenchores Gabi Mitterer.
Der Chor wurde vom damaligen Dorfschullehrer Horatcuk gegründet und bis zur Schließung der Volksschule Hafnerberg im Jahre 1972 ausschließlich von den Lehrern des Ortes geführt (Altmann, Horatczuk, Groß, Holzer, Lechner) oder von mit dem Ort verbundenen Pädagogen geleitet (OSR Helmut Sambs, Prof. Othmar Bartl). Ab 1998 übernimmt der Musiklehrer der Musikmittelschule Weissenbach Andreas Bartl die Chorleitung und hat sie auch heute noch inne. „Derzeit hat der Chor 40 Mitglieder, die Jüngsten sind 18 Jahre, das Älteste ist 74 Jahre alt“, erläutert der Chronist des Kirchenchores Lambert Schön.
Höhepunkte des Chores waren die mehrfache Gestaltung von Radio- und Fernsehmessen im ORF und ZDF (2006, 2009, 2011), die Aufnahmen der CD „Typisch“, „Pannonische Messe“ (von und mit Toni Stricker) und „Advent am Hafnerberg“, das „Kiwanis“-Konzert im Stadttheater Berndorf 2017 und die Gestaltung der Festivalmesse beim „Woodstock der Blasmusik 2017“ in Ort im Innkreis (OÖ) unter der Leitung von Matthias Schorn (Soloklarinettist der Wiener Philharmoniker).
Auf dem Programm bei Jubiläumskonzert stehen Höhepunkte der Kirchenmusik von klassisch bis modern. Unterstützung findet das Ensemble durch Staatsoperntenor Jörg Schneider, Orgelvirtuose Wolfgang Kogert, dem Festivalorchester und der KCH-Band. Weitere Konzert-Highlights bei „cellensis 2024“ sind die Konzerte mit Cecilia Sipos am Barockcello am 10.11., um 15.00 Uhr in der Wallfahrtskirche Thenneberg und mit Shlomit Butbul und einer stimmigen Musik- und Gesangsperformance zu Texten von Erich Fried am 15.11., um 19.30 Uhr in der Wallfahrtskirche Altenmarkt. Abgeschlossen wird das Festival mit der Festivalmesse, gestaltet vom „Chor Leobersdorf“, in der Basilika Klein-Mariazell am 17.11., um 9.00 Uhr. Karten für alle Konzerte gibt es im Gemeindeamt Altenmarkt (02673/2200) und an der Abendkasse.
Fremde wollten 9-Jährige mitnehmen!
Am Montag, den 3. Juni blieb neben einer neunjährigen Nöstacherin ein weißer Kastenwagen stehen, eine der Insassen bot dem Mädchen das Nachhause bringen an.
Albtraum jeder Familie!
Einen großen Schock erlitt die kleine Maria (Name der Redaktion geändert), als sie beim Nachhauseweg von der Schule von einer fremden blonden Frau mit ausländischem Akzent, die in Begleitung von zwei Männern war, angesprochen wurde.
„Wir fahren nach Hause zu deiner Mama, du kannst gleich mitfahren“ meinten sie.
Nachdem das Mädchen die Insassen des weißen Fahrzeuges nicht kannte und sie ihr auch verdächtig vorkamen, lief sie geistesgegenwärtig und in Panik davon. Gott sei Dank wohnte ihre Oma in der Nähe, wo das Mädchen hin flüchtete. Ob die Insassen des Kastenwagens Böses vorhatten, lässt sich nicht beweisen, eigenartig war die Situation auf jeden Fall.
Marias Eltern meldeten den Vorfall der Polizei, die auch um sachdienliche Hinweise bittet und auf Hochtouren ermittelt.
GROSSE TRAUER UM LAMMWIRTIN
Am 11. Oktober 2023 feierte man noch groß den 100. Geburtstag der „Lammwirtin“ Maria Satran (geb. Reischer). Am Ostermontag, den 1. April 2024 verstarb sie nun im 101. Jahr nach einem erfüllten Leben und dem Empfang der heiligen Sakramente.
Maria Satran (geb. 1923) konnte Geschichte erzählen und machte auch als legendäre „Lammwirtin“ in Gemeinde Altenmarkt Geschichte. Sie musste den Tod zweier Söhne und den ihres Mannes miterleben, durfte Höhen erfahren und musste Tiefen meistern, die so manch anderen aus der Bahn geworfen hätte.
Sie wuchs als Tochter vom sogenannten „Heureischer“ in Altenmarkt auf. Nach dem Krieg heiratete sie Otto Satran, wo sie kurz darauf den Gasthof „Zum weißen Lamm“ seiner Mutter übernahmen. In den Jahren danach wurde der Lammwirt zu einem legendären Gasthof mit Schwimmbad und Skilift ausgebaut. Der Europäische Go Kongress fand darin statt und der größte Kochlöffel der Welt mit 7,40 m stand beim Lammwirt.
All die Jahrzehnte war „Ridi“, wie man sie liebevoll nannte, für die Kulinarik im Gasthof zuständig und schwang nicht nur den Kochlöffel, sondern zog neben der Arbeit noch drei Söhne und eine Tochter groß, wobei ihr kleiner Sohn Georg mit sechs Jahren vor dem Gasthof von einem Auto überfahren und getötet wurde. Tochter Helga arbeitete bis zu ihrer Pension im Betrieb, Sohn Gerhard lernte im Hotel Imperial und führte in Altenmarkt den Betrieb sowie das Eisenbahnerheim. Später erwarb die Familie die Burgarena Finkenstein in Kärnten und bauten sie zu einem Kulturjuwel aus. Auch von ihm musste sie 2015 nach einem tragischen Unfall Abschied nehmen. Sohn Otto übernahm mit seiner Gattin Verena den Lammwirt, erweiterte um eine Kegelbahn und erwarb 1995 die Cholerakapelle in Baden.
Maria Satran nahm an all diesem Geschehen maßgeblich teil und stand ihrer Familie immer mit Rat und Tat zur Seite.
Am Dienstag, den 9. April 2024 findet in der Wallfahrtskirche Altenmarkt um 14 Uhr die Verabschiedung der beliebten Lammwirtin statt.
4.4.2024
WALLFAHRTSKIRCHE AM HAFNERBERG
KÖSTLICHKEITEN AUS DER NEUEN DORFLADENBOX
Am 29. Juli um 14 Uhr eröffnet in dem niederösterreichischen Ort Hafnerberg ein neuer Standort der Dorfladenbox. Fortan können die Bürger von Hafnerberg bargeldlos und rund um die Uhr regionale Produkte von Landwirten aus ihrer Region einkaufen. Die Direktvermarkter aus der Umgebung liefern die Erzeugnisse direkt in die Dorfladenbox und gewinnen damit einen zusätzlichen Vertriebskanal für die Produkte. Für die Konsumenten entsteht der Vorteil, dass sie nicht mehr von Hof zu Hof fahren müssen, sondern die Erzeugnisse kompakt in der Dorfladenbox erwerben können.
Regionalität trifft auf Automatisierung
Regionalität bedeutet dabei, dass alle Produkte zu 100 Prozent aus der Region stammen. Folglich verfügt jede Dorfladenbox über ein anderes Sortiment. Durch den hohen Automatisierungsgrad können die Kunden der Dorfladenbox Hafnerberg die Länge der Transportwege ihrer Produkte in der App einsehen oder auch den Lagerbestand des gewünschten Standortes prüfen. Damit wird transparent, in welchem Umkreis die Lieferanten in die Dorfladenbox liefern und es werden unnötige Anfahrtswege vermieden, wenn das gewünschte Produkt nicht mehr am Standort lagernd ist.
Der automatisierte Verkaufsraum für Direktvermarkter wird mit QR-Code aus der Dorfladenbox-App betreten. Ebenso wird der Verkauf und die Bezahlung über die Dorfladenbox-App abgewickelt. Durch die digitale Abwicklung entsteht wenig Personal- und Zeitaufwand, die Lieferanten können unabhängig und flexibel ihre Produkte liefern und die kleine Verkaufsfläche wird nicht durch ein Kassensystem verkleinert.
Regionale Einkaufsmöglichkeit in Hafnerberg
Alexandra Balber, Florian Fischer und Annemarie Parz eröffnen gemeinsam mit ihren Familien den Standort in Hafnerberg, einem Ort der Katastralgemeinde Altenmarkt an der Triesting südlich von Wien. Am Parkplatz neben der Hafnerberg-Kirche kann von nun an Bevölkerung ihren regionalen Einkauf zeitlich flexibel tätigen. “Mit der Dorfladenbox ermöglichen wir es den Bürgern der Umgebung, die Erzeugnisse der umliegenden Landwirte zentral an einem Ort zu kaufen. Neben der Unterstützung der ansässigen Bauern müssen die Hafnerberger nicht mehr in die umliegenden Orte fahren, um Produkte des täglichen Bedarfs zu kaufen.“, so die Betreiber. Durch die Lieferung zahlreicher Landwirte aus der Umgebung steht den Kunden ein breites Sortiment zur Verfügung
über die Dorfladenbox GmbH
Die Dorfladenbox GmbH wurde von den Johannes Firschleitner, Thomas Fellinger und Patrick Schoyswohl ins Leben gerufen. Damit soll dem Wunsch der Konsumenten nach Produkten aus der Umgebung nachgekommen werden und den Direktvermarktern ein innovativer und nachhaltiger Vertriebsweg geboten werden. Bisher wurden 11 erfolgreiche Standorte in Österreich und Deutschland eröffnet, wobei die nächsten Standorteröffnungen in den Startlöchern stehen.
FAHRZEUGSEGNUNG BEIM FLORIANIFEST
ALTENMARKT: Zu Christi Himmelfahrt, am 26. Mai fand die traditionelle Florianimesse der FF-Altenmarkt statt.
Pfarrer Alois Hüger zelebrierte die Festmesse und nahm auch die Segnung des neuen Versorgungsfahrzeuges vor, dessen Patenschaften Maria Balber und Sonja Weigl übernahmen.
Bei Kaiserwetter wurde mit musikalischer Umrahmung der Blasmusikkapelle Altenmarkt im Feuerwehrhaus ausgiebig gefeiert. Für die köstliche Versorgung sorgte die Fleischerei Hansi Hoppel aus Berndorf.
Rundfahrten und eine Einsatzvorführung mit dem neuen Einsatzfahrzeug sorgte für große Begeisterung auch bei den kleinen Besuchern.
Als Ehrengäste fanden sich Bürgermeister LA Josef Balber (ÖVP), Vizebürgermeister Erich Weigl (ÖVP), FF-Bezirkskommandant Anton Kerschbaumer, sein Stellvertreter Alexander Wolf und Abschnittskommandant Stellvertreter Gerry Lechner und zahlreiche Gemeinderäte ein.
300 JAHRE PFARRE ST. CORONA
Text: Claudia Lechner/Elfi Holzinger
St. Corona/Schöpfl: Am 16. Mai 1722 weihte Abt Ildephons von Mariazell/Ö höchstpersönlich die Kirche in St. Corona am Schöpfl ein und zelebrierte
erstmals feierlich die Heilige Messe.
Diesem 300-jährigen Jubiläum wurde selbstverständlich gebührend in der rund 350 kleinen Seelengemeinde gedacht.
Bei strahlendem Wetter feierte die Pfarre St. Corona/Schöpfl mit Weihbischof Franz Scharl am 15. Mai 2022 ihr Patrozinium zu Ehren der Hl. Corona sowie den Festgottesdienst zum 300- jährigen Jubiläum ihrer Pfarr- und Wallfahrtskirche.
Im Anschluss fand am Gelände der „Alten Schule“ ein vom „Kultur- und Sportverein St. Corona- Neuwald“ gestaltete Frühschoppen mit der „Türnitzer Tanzlmusi“ als auch eine
Darbietung der Schuhplattlergruppe „Kirschleiten Buam“ statt. Weiters gab es eine
Präsentation alter Fotos und Postkarten, die auf großes Interesse stieß.
Zu der Feierlichkeit fanden sich u.a. Bezirkshauptfrau Verena Sonnleitner, Bezirksbäuerin Regine Fischer, Gebietsbäuerin Irene Pechhacker, Vizebürgermeister Erich Weigl (ÖVP) und die Gemeinderäte Christian Kapeller (ÖVP), Manfred Hollenberger (SPÖ) und Lisa Marie Pechhacker (ÖVP) ein.
URWALD IN ST. CORONA
St. Corona: Direktor Andreas Weiss vom Biosphärenpark Wienerwald lud am 26. Jänner zum Onlinemeeting, an dem rund 20 Teilnehmer teilnahmen.
Interessantes Detail dabei war, dass aus rund 130 Hektar in Hirschenstein (Mitterschöpfl-St. Corona) eine Kernzone und einem sogenannten „Urwald“ werden soll.
Biologe Christian Diry erklärte die Sinnhaftigkeit dieses Projektes dahingehend, dass es sich um einen wichtigen Beitrag zur Erholung der Natur handelt. Unter einem „Urwald“ versteht man, dass der Mensch nur wenig, bis gar nicht eingreift und der Natur ihren freien Lauf lässt. So dürfen z.B. Bäume vermorschen und vermodern, dürfen Pflanzen ungehindert wuchern und sich Tiere vermehren und wohl fühlen, außer dem Borkenkäfer, dem mit natürlichen Fangmethoden Einhalt geboten wird, damit er die umliegenden Wälder nicht schädigen kann.
Modellregion für nachhaltiges Naturschutzprogramm
Hirschenstein ist eine Kernzone, wobei durchaus die gekennzeichneten Wege bewandert werden dürfen und auch Radfahrer auf ihre Kosten kommen. So dürfen sogar Mountainbiker die gekennzeichneten Wege mit Bedacht befahren.
Ideale Bedingungen für Fauna und Flora
Hirschenstein bietet sich mit besten Voraussetzungen für ein nachhaltiges Naturschutzprogramm an, es gibt nur neun Grundeigentümer und 80 % der Bäume sind bereits 100 Jahre alt mit vorwiegend Buchen und Tannen. Es gibt bereits zum Großteil ein ökologisches Gleichgewicht, so tummeln sich dort unter anderem Molche, Unken, Fledermäuse (großes Mausohr), Halsbandschnäpper, Schwarzspeckt, Rossameisen, Baummarder und Siebenschläfer.
Um das natürliche Gleichgewicht zu erhalten, darf zwar gejagd, allerdings keine Beeren, oder Pilze gesammelt werden. Man setzt auf Prävention, statt auf Strafe, womit man bis jetzt gute Erfahrungen machen konnte
DIE BETTWANZENKILLER
Zwei Border Collies (Max und Fly) haben sich auf ganz spezielle Beute spezialisiert, nämlich auf Bettwanzen.
Altenmarkt: Was ein wenig skurril klingt, hat einen durchaus ernstzunehmenden Hintergrund. Yasmin Dörflinger hat mit ihren Lieblingen Maxi (2 J.) und Fly (7 J.) die Ausbildung bei Annette Unterweger gemacht. Beide Hunde meisterten ihr Studium als Bettwanzenspürhunde bravourös und mit großem Eifer.
Mit ebensolchem Fleiß fördert Frauchen Yvonne ihre zwei Racker: „Da es mir sehr wichtig ist, meine Hunde nicht nur körperlich, sondern auch geistig auszulasten, investieren wir sehr viel Zeit in der Nasenarbeit. Fly hat jahrelang Mantrailing (Menschensuche) hobbymäßig betrieben und mit dem Einzug von Max habe ich überlegt, etwas Neues zu probieren. Da es den Hunden sehr viel Spaß gemacht hat, haben wir mit der Ausbildung begonnen.
Bettwanzen sind ein ernstzunehmendes Thema und immer häufiger anzutreffen. Wichtig zu sagen ist, dass Bettwanzen kein Hygieneproblem sind!!! Bettwanzen holt man sich leicht aus dem Urlaub oder von Dienstreisen mit. Sie sind in Hotels, Pensionen, Herbergen, Almhütten usw. leider immer öfter anzutreffen. Ebenso in Flugzeugen, Bussen und Zügen.
Die Schädlinge verstecken sich am Tag überall, ja sogar in Steckdosen. Sie werden nachts durch den Ausstoß von Co2 und durch Schwitzen angelockt. Sie beißen und saugen ca. 5-10 Minuten an uns. Danach verstecken sie sich wieder. Bettwanzen sind sehr faul und leben nahe am Wirt. Die Bettwanze frisst alle 7 – 10 Tage und kommen aber bis zu einem Jahr ohne Nahrung aus. Nach einem Biss kann ein Juckreiz wie nach einem Insektenstich entstehen. Da die Wanze oft mehrmals zubeißt, bevor sie eine optimale Stelle gefunden hat, findet man oft sogenannte Bissstraßen am Körper. Eine Bettwanze ist zwischen 1,5 und 8 mm groß und legt bis zu 25 Eier pro Woche.
Hunde haben einen so großartigen Geruchssinn, dass sie das Zimmer absuchen und selbst eine einzelne Wanze riechen und anzeigen können. Also bereits bei sehr geringem Befall ist der Hund in der Lage die Bettwanzen anzuzeigen. Wenn der Mensch sie mal sieht oder Kot und Eier findet, ist der Befall leider schon sehr intensiv“.
Sollte man den Verdacht eines Befalles haben, steht Yasmin mit ihren Lieblingen gerne mit Rat und Tat zur Verfügung.
Tel. 06991 519 37 42
yasmine@tiermasseur.com
Wallfahrtskirche Altenmarkt
Die „Johannes-Kirche“ bestand schon vor dem Jahr 1136. Sie ist damit die älteste Pfarre im oberen Triestingtal und beherbergt hier gleichzeitig die älteste Kirche. Ab dem 17. Jahrhundert wurde Altenmarkt zur Wallfahrt-Station an der "Via Sacra" ins steirische Mariazell. Aus dieser Wallfahrerzeit, insbesondere dem 17. und 18. Jahrhundert, stammen zahlreiche Bildstöcke in der Umgebung.
Die Kirche in Altenmarkt wirkt auf den ersten Blick zwar nicht ganz so spektakulär wie jene am Hafnerberg oder in Klein-Mariazell, doch ist sie für sich gesehen ebenfalls ein ganz besonderes Baujuwel mit einigen sehr bedeutsamen Kostbarkeiten.
1683 wurde die Kirche im Zuge des Türkeneinfalls vollkommen zerstört, jedoch wiederhergestellt.
Tragisches Detail: in den letzten Tagen des zweiten Weltkrieges wurde Pfarrer Leopold Wieshaupt erschossen in der Kirche aufgefunden. Heute noch ist eine Kugel zu sehen, die im Bild auf dem Hochaltar steckt. Neben dieser Besonderheit entdeckte man während der Renovierung im Jahr 2016 noch so einige, bisher verschollene Kostbarkeiten.
Wallfahrtskirche Thenneberg
Die Wallfahrtskirche Dornau-Thenneberg "Dornau" ist das Zentrum der Katastralgemeinde Thenneberg und wurde erstmals im Jahr 1154 urkundlich genannt. Die Kuppelkirche mit ihrer zweitürmigen Fassade ist dem „leidenden Heiland“ geweiht und wurde 1764 vom letzten Klein-Mariazeller Abt errichtet. Die Doppelturmfassade beeindruckt mit ihren Nischenfiguren und dem malerischen Schmuck. Die Fresken im Inneren der Kirche stammen von Johann Wenzel-Bergl sowie von Josef Ignaz Mildorfer.
Der Chorschluss zeigt Gottvater auf Wolken thronend mit Engeln an seiner Seite. Der ehemalige Bildstock "Schmerzensmann" stammt aus dem Jahr 1637. Die Kanzel wurde während des Rokoko um 1770 hinzugefügt. Pünktlich zum 250-jährigen Jubiläum im Jahr 2014 wurde die Kirche komplett renoviert.
Wallfahrtskirche St. Corona / Schöpfl
Das malerische barocke Wallfahrtskirchlein wurde in den Jahren 1719 bis 1722 errichtet und gehörte damals ebenfalls zum Stift Mariazell im Wienerwald.
Bereits um das Jahr 1000 zogen Pilger in diese abgelegene, unbewohnte Gegend, die wegen der wundersamen Kräfte des dortigen heiligen Brunnens auch „Heiligenbrunn“ genannt wurde. Zahlreiche Besucher erfuhren hier Linderung und Heilung. Alte Krücken und Votivgaben von damals sind noch heute in der Kirche zu bestaunen.
Im Jahr 1444 wurde über der Quelle eine hölzerne Kapelle errichtet, die vom Passauer Bischof zu Ehren der heiligen Corona, dem heiligen Georg sowie der heiligen Anna geweiht wurde. St. Corona beherbergt heute somit das älteste Heiligtum der heiligen Corona in Niederösterreich.
Die heutige Pfarr- und Wallfahrtskirche wurde im Jahr 1722 vollendet und ebenfalls der heiligen Corona geweiht. Die Kirche wurde 1996 renoviert.
Wallfahrtskirche Hafnerberg
An der Via Sacra - dem Pilgerweg von Wien ins steirische Mariazell - am Übergang vom Wienerwald in das Triestingtal, liegt die kleine Ortschaft Nöstach-Hafnerberg. Am steil abfallenden Weg nach Altenmarkt, einer einst gefährlichen und gefürchteten Stelle, thront die mächtige Wallfahrtskirche "Unserer lieben Frau" geweiht und ist ein Prunkstück barocker Prachtentfaltung mit Anklängen an das Rokoko. Die reichliche Vergoldung und die Verwendung von Kunstmarmor sowie der tief räumliche Hochaltar geben der Kirche ihr prunkvolles Aussehen.
Die Chronik erwähnt, dass der Müllermeister Pankraz Reichhart aus Fischamend, anlässlich einer schweren Erkrankung seiner ersten Frau Susanne, die Errichtung einer Mariensäule in höchsten Tönen gelobt habe. Während einer Wallfahrt nach Mariazell seien seine Pferde auf dem steilen Weg über den Hafnerberg scheu geworden. Doch wie durch ein Wunder sei er unverletzt geblieben und habe sodann aus Dankbarkeit im Jahr 1653 eine Mariensäule auf dem Hafnerberg errichten lassen. Häufige Wallfahrer-Besuche an der Statue waren die Ursache, dass im Jahr 1716 eine kleine Kapelle und von 1729 bis 1745 eine Kirche an dieser Stelle errichtet wurde. So entstand die Gemeinde Hafnerberg, welche im Jahr 1782 zu einer Pfarre erhoben wurde.
Derzeit wird diese fünfte Altenmarkter Wallfahrtskirche umfassend renoviert und so erstrahlen „Altenmarkts fünf Wallfahrtskirchen“ im alten, neuen Glanz.