BERNDORF IM BLITZLICHT

STADTGEMEINDE BERNDORF

 

BÜRGERMEISTER:

JÜRGEN 

SCHRÖNKHAMMER 

 

Telefon: 02672/822 53 0
Fax: 02672/856 37
E-Mail: post@berndorf.gv.at

 

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So abwechslungsreich ist die Osterzeit in Berndorf

 5. KLASSIK.KLANG berndorf eröffnet am

10. April

 

Der KLASSIK.KLANG berndorf feiert 2026 sein 5-jähriges Jubiläum und eröffnet das diesjährige Motto „FRAU.SEIN“ mir einem hochkarätig besetzten Abend: „Women on fire“ am 10. April mit Lidia Baich, KS Kristiane Kaiser, Monika Bohinec, KS Daniela Fally, Maja Triler und Hannah-Theres Weigl.

Im weiteren Verlauf des KLASSIK.KLANG sind u. a. Chris Lohner, Maria Happel, KS Angelika Kirchschlager, Katharina Straßer, Tini Kainrath und vielversprechende Nachwuchskünstlerinnen zu Gast.

 

Die Jubiläumsausgabe des KLASSIK.KLANG berndorf 2026 widmet die künstlerische Leiterin Daniela Fally dem „FRAU.SEIN“ in all seinen Facetten.

Gemeinsam mit spannenden Künstlerinnenpersönlichkeiten wird die Weiblichkeit aus verschiedenen Perspektiven beleuchtet – von Rollenbildern und weiblichen Schicksalen in Literatur und Musik, über ein sich wandelndes Frauenbild bis hin zu persönlichen Lebenserfahrungen.

 

Eröffnet wird der KLASSIK.KLANG berndorf 2026 am 10. April 2026 im Stadttheater mit „Women on fire“. Lidia Baich, KS Kristiane Kaiser, Staatsopern-Mezzosopranistin Monika Bohinec, KS Daniela Fally und als Jung-Stars die Gewinnerin von Elīna Garančas „ZukunftsStimmen“ Maja Triler sowie Hannah-Theres Weigl, Mitglied des Opernstudios der Wiener Staatsoper, lassen die Schicksale von Tosca, Manon, Arabella und weitere weibliche Rollen lebendig werden.

 

Ergänzt wird das Programm durch Instrumentalstücke von Komponistinnen, gespielt von der Beethoven Philharmonie unter der Leitung von Elisabeth Attl.

 

Durch den Abend führt Teresa Vogl. Ebenfalls im April gibt es ein Programm für die ganze Familie: die Uraufführung von Alice und das Geheimnis der Herzkönigin von Günther Fiala und Harald Buresch, in Kooperation mit der Musikschule Triestingtal.

 

Als Auftragswerk des KLASSIK.KLANG erzählt das neue Musical rund um Alice am 25. und 26. April 2026 die zeitlose Geschichte über Selbstfindung, Freundschaft und die Macht der Wahrheit.

 

Am 8. Mai 2026 erwartet das Publikum ein exklusives Gesprächskonzert mit Chris Lohner in der Säulenhalle Berndorf: „Ich bin viele“.

 

Das Gespräch führt Verena Scheitz und der musikalische Rahmen wird von den jungen Instrumentalistinnen des Duo JuTe gestaltet. Mit Tini Kainrath, Marie-Theres Stickler und Maria Stippich sind dann am 21. Mai 2026 „Drei Wiener Frauen.Zimmer“ im Stadtsaal Berndorf zu Gast und präsentieren alte und neue Wiener Musik mit Gesang, Akkordeon und Kontragitarre – entstaubt, voll Charme und mit einem Schwerpunkt auf der weiblichen Seite des Wienerliedes.

 

Im letzten Konzert des Frühjahrs am 31. Mai 2026, laden die „Weibs.Bilder 2.0“ ins Stadttheater Berndorf: KS Angelika Kirchschlager, Burg- und Kammerschauspielerin Maria Happel, Schauspielerin und Sängerin Katharina Straßer und die Pianistin Arabella Cortesi. In einem gemeinsamen Programm beleuchten die Künstlerinnen Frauenrollen in Literatur und Musik.

 

Ein Programm voll Frauenpower zwischen Leidenschaft, Gesellschaftskritik und Humor. Weitere Informationen und Programmdetails: klassik-klang.at

ÄRGER WEGEN GEBÜRHRENERHÖHUNG 

Neben vielen anderen Bürgern ärgert sich auch Andreas Sames über die saftige Gebührenerhöhung

Die Stadtgemeinde Berndorf erhöhte die Kanalgebühr um mehr als zweiunddreißig Prozent. Viele Gemeindebürger gehen deshalb auf die Barrikaden.

 

Nach der letzten Gemeinderatssitzung war es noch recht still um die beschlossenen Erhöhungen, aber jetzt flatterte der neue Bescheid über die Erhöhungen in die Haushalte und die Empörung ließ nicht lange auf sich warten.

 

Die Telefone liefen bei der NÖN von verärgerten Bürgern heiß. Zweiunddreißig Prozent auf einmal ist eine heftige Summe, bei einem durchschnittlichen Einfamilienhaus kann es sich dabei pro Quartal schon einmal ein schmerzhaftes Sümmchen handeln.

 

Während der letzten Legislaturperiode wurden die Gebühren bereits zwei Mal erhöht und diese nochmalige ab 2026 tut richtig weh, wie auch neben vielen anderen Bürgern zum Beispiel Andreas Sames überzeugt ist: „Ich weiß nicht, was mit unserer Stadtgemeinde los ist, in den letzten sechs Jahren wurden die Gebühren bereits das dritte Mal erhöht und dieses Mal gleich extrem. Das grenzt bereits an Raubrittertum oder reine Bürgerabzocke“.

 

Im Gegensatz zur Koalition von SPÖ/UBV und FPÖ, die fast mehrheitlich dazu stimmte, sprachen sich zum Beispiel auch die „Liste Bürgerinitiative Berndorf“(LBI) gegen die Erhöhung der Kanalgebühren aus. „Diese Erhöhung ist eine unzumutbare Mehrbelastung für die Berndorfer Bevölkerung, die jetzt schon extrem unter den hohen Preisen durch die Inflation und den gestiegenen Energiepreisen leidet. Daher stimmten wir gegen diese Erhöhung“, begründete Gemeinderätin Johanna Haigl die Entscheidung der LBI.

 

Auch die ÖVP mit Alt-Bürgermeister Franz Rumpler an der Spitze, stimmte gegen die Gebührenerhöhung mit dem Argument: „Die Kanalgebühren sollten ökologisch sinnvoll, sozial gerecht und kostendeckend sein. Diese zweiunddreißigprozentige Erhöhung (ca. 600 000,00 Euro) ist leider nichts von den dreien. Wir werden sehr darauf achten, dass diese Mehreinnahmen in die Instandsetzung der Kanäle der Stadt investiert wird. Und nicht wie zu befürchten ist, dass es am Ende des Jahres im allgemeinen Budget versickert. Leider werden solche Erhöhungen die Mitbürgerinnen und Mitbürger sehr deutlich in der Geldbörse spüren.

 

Koalitionssprecher für SPÖ-UBV und FPÖ Finanzstadtrat Karl Borowy erklärt die Entscheidung dahingehend: „Die aktuelle Situation zeigt deutlich: Damit unser Kanalsystem auch in Zukunft zuverlässig funktioniert, müssen die Kanalbenutzungsgebühren angepasst werden.

 

In den vergangenen Jahren konnten aus den bestehenden Gebühren leider nicht genügend Rücklagen gebildet werden, um notwendige Reparaturen und Instandhaltungen zu finanzieren. Unser Kanalnetz in Berndorf ist über 81 Kilometer lang und an mehreren Stellen in die Jahre gekommen.

 

Besonders im Bereich der Kreuzung Wasserturmweg / Escherstraße gibt es dringenden Handlungsbedarf – viele Bürgerinnen und Bürger haben uns auf die dortige Situation aufmerksam gemacht. Zusätzlich ist gesetzlich vorgeschrieben, das gesamte Netz vollständig zu überprüfen.

 

Allein diese Überprüfung verursacht rund 200.000 Euro an zusätzlichen Kosten. Schon jetzt kosten der laufende Betrieb und die Wartung des Kanalnetzes mehr als 1,1 Millionen Euro pro Jahr. In den kommenden Jahren werden umfangreiche Sanierungen notwendig sein, deren Kosten sich auf mehrere Millionen Euro belaufen werden.

 

Durch die verpflichtende Befahrung können außerdem weitere Schäden sichtbar werden. Deshalb müssen ausreichend Rücklagen gebildet werden, um rasch reagieren zu können. Ohne eine Anpassung der Gebühren wäre die langfristige Sicherstellung eines verlässlichen und sicheren Kanalnetzes nicht möglich.

 

Mit der notwendigen Anpassung können wir jedoch gewährleisten, dass unsere Infrastruktur weiterhin gut funktioniert und wir zukünftige Herausforderungen rechtzeitig bewältigen können“.

Große Begeisterung beim ersten Kinonachmittag in Berndorf

Rund achtzig Kinder, Jugendliche und Erwachsene folgten der Einladung der SPÖ/UBA Berndorf in die Säulenhalle, die kurzerhand in einen Kinosaal verwandelt wurde.

 

Organisiert und umgesetzt wurde das Kino-Event am 21. Februar von Jugendgemeinderat Patrick Vogl (SPÖ), Stadtrat Sebastian Krysl (SPÖ) sowie SPÖ-Mitglied Emilio Jesic und Freunde. Gezeigt wurden die Filme „Lilo & Stitch“ und „The Creator“, die bei den Besuchern für Begeisterung sorgten.

 

Besonders erfreulich war für die Veranstalter die große Resonanz. „Es war für die Kinder und Jugendlichen eine große Freude. Ich habe nach der Veranstaltung zahlreiche Nachrichten von Eltern erhalten, die sich herzlich bedankt haben“, berichtet Patrick Vogl.

 

Für ihn steht fest, dass dies nicht die letzte Event dieser Art gewesen ist: „Solche Veranstaltungen sind mir eine Herzensangelegenheit. Was gibt es Schöneres als lachende Kinder?

 

Wir werden so einen Kinonachmittag auf alle Fälle wieder veranstalten.“ Mit dem gelungenen Kinonachmittag setzt die SPÖ/UBV Berndorf ein starkes Zeichen für Gemeinschaft und ein abwechslungsreiches Freizeitangebot für junge Menschen in der Stadt.

Erster Weiberball im Gasthaus Groiss

Die Organisatorinnen Helga Affenzeller, Maria Garherr, Maria Riecher, Petra Riecher, Silvia Hromadka und Dagmar Birbamer freuten sich über einen großen Erfolg ihres Weiberballes.
Beste Laune gab es im Traditionsgasthaus Sigrid Groiss beim Weiberball in Veitsau.
 
Junge und jung gebliebene Damen feierten ausgiebig bis in die frühen Morgenstunden.

 

Das Gasthaus Groiss hat eine lange Tradition und in der Faschingszeit waren die Feste wie zum Beispiel das Faschings-Gschnas ein Highlight im Triestingtal.

 

Unter diesen Umständen und den ideenreichen Organisatorinnen Helga Affenzeller, Maria Garherr, Maria Riecher, Petra Riecher, Silvia Hromadka und Dagmar Birbamer konnte der Ball nur ein Erfolg werden und so sollte es auch sein.

 

Die Damen unterhielten sich bis in die Morgenstunden glänzend und niemand schien die Herren der Schöpfung zu vermissen.

Spaß und Freude am Kindermaskenball

in St. Veit

Bürgermeister und Obmann der Kinderfreunde St. Veit, Jürgen Schrönkhammer (SPÖ/UBV) lud zum St. Veiter Kindermaskenball ein.

 

Beim diesjährigen Kindermaskenball der Kinderfreunde St. Veit herrschte ausgelassene Stimmung: Rund 120 Kinder feierten gemeinsam einen bunten und fröhlichen Nachmittag. Bürgermeister Jürgen Schrönkhammer freute sich über die große Teilnahme und die vielen strahlenden Gesichter.

 

Für das leibliche Wohl war bestens gesorgt. Neben verteilten Krapfen gab es Pommes, Frankfurter, Kuchen und eine Auswahl an Getränken. Die Kinder konnten sich bei verschiedenen Spielen austoben, zur Musik tanzen und an einer Tombola teilnehmen, bei der jedes Kind einen Preis gewann – ein besonderes Highlight des Tages.

 

Rund 25 engagierte Helferinnen und Helfer unterstützten die Veranstaltung und sorgten dafür, dass der Ball reibungslos ablief. Dank ihres Einsatzes wurde der Kindermaskenball zu einem gelungenen Fest für die ganze Familie.

Berndorf muss sparen!

Am Mittwoch, den 10. Dezember fand die letzte Gemeinderatssitzung der Stadtgemeinde Berndorf statt, mit einem brisanten Thema – den Finanzen.

 

Als 2019 die damalige SPÖ Regierung mit Alt-Bürgermeister Hermann Kozlik (damals SPÖ, später LZB) an der Spitze, die Stadtgemeinde an die ÖVP geführte Koalition, bestehend aus ÖVP, FPÖ, UBV, LZB übergab, waren Rück- und Spareinlagen von knapp 6 Mio. Euro zu verzeichnen.

 

Nach der Abwahl der bunten Koalition gab es nur mehr rund 2 Mio. Euro gebundene Rücklagen, welche im Konsolidierungspaket teilweise aufgelöst wurden und fast einen finanziellen Kollaps. Das war auch das markanteste Thema der Gemeinderatssitzung, das Finanzstadtrat Karl Borowy (SPÖ/UBV) ausführlich erörterte.

 

Die jetzige Stadtregierung hat nun diese finanzielle Herausforderung zu stemmen. Die Verwaltung hat nicht nur einmal versucht, Alt-Bürgermeister Franz Rumpler (ÖVP) und Finanzstadtrat Christoph Prendinger (UBV) auf die nahende Katastrophe hinzuweisen.

 

Die markanteste Ausgabe war der Ankauf des Volksbankgebäudes um 2,8 Millionen Euro, wo man jährlich rund mehr als 30.000 Euro Minus zu verzeichnen hat. Allein die Marke Berndorf kostet dem Steuerzahler abzüglich sämtlicher Förderungen satte 78.000,-- Euro, die Gestaltung der Marienpromenade 45.000,-- Euro, der Ankauf des Lubich Hauses 580.000,-- Euro, die Freizeitzone 624.000,-- Euro, der Ankauf des Posthofes 250.000,-- Euro, um nur einiges zu nennen.

 

Da hört sich der Ankauf des Löffelbären mit 12.000,-- Euro direkt nach einem Schnäppchen an. Insgesamt wurden mehr als 5 Millionen Euro, welche Berndorf in der jetzigen Situation dringend fehlen, ausgegeben.

 

Die angekündigten Projekte, wie zum Beispiel das Ärztezentrum oder das Stadthotel, wurden jedoch nicht realisiert. Es wurde in Prestigeprojekte und nicht in rentable Zukunftsprojekte investiert Es muss eisern gespart werden! „Nach Gesprächen mit dem Land NÖ steht fest, dass ein Konsolidierungspaket zu schnüren ist. Wenn dies nicht erfolgt, ist die dringend notwendige Unterstützung des Landes, in Form der Bedarfszuweisung II, nicht gewährleistet.

 

Das heißt, wir müssen die Gebühren erhöhen und in jedem Bereich einsparen, wie und wo es nur geht“, erläuterte Borowy und weiter: „ich wünschte, ich hätte bessere Nachrichten“. Als nächster markanter Punkt war die Erhöhung der Kanalgebühren um rund 1 Euro/m², die mehrheitlich beschlossen wurde.

 

Nach diesen ernüchternden Tatsachen war das Geplänkel zwischen Vizebürgermeister Gerhard Ullrich (FPÖ) und ÖVP-Gemeinderat Rudolf Sattler direkt erheiternd. Die ÖVP stellte den Antrag, dass Sattler Gesundheitsgemeinderat werden sollte mit dem Argument, dass er einige sehr erfolgreiche Veranstaltungen organisiert hätte und es der Gemeinde auch nichts kosten würde, außer einer Seite im Gemeindekurier. Der Antrag wurde mehrheitlich abgelehnt, da Ullrich nicht nur als Vizebürgermeister fungiert, sondern auch für den Sozialen- und Gesundheitsbereich zuständig ist. Die Gemeinderatssitzung fand, im Sinne des vorweihnachtlichen Friedens aber dann doch noch beim Heurigen Wöhrer ihren Ausklang.

1. KLASSE VOLKSSCHULE ST. VEIT

UND BERNDORF

Neuer Allgemeinmediziner für Berndorf

Die Nachbesetzung von Hausarzt Herbert Walzel gestaltete sich als äußerst schwierig. Nun fand sich mit dem Allgemeinmediziner Martin Bernd Honsel ein würdiger Nachfolger, der die Ordination von Walzel ab Herbst übernimmt.

 

Doktor Martin Honsel las in der Ärztekammerzeitung ein Inserat, dass die Krupp Stadt Berndorf auf der Suche nach einem Nachfolger für Doktor Herbert Walzel war, mit dem er sich in Verbindung setzte. Die zwei wurden sich wegen einer Übernahme der eingesessenen Ordination bald einig und auch die Stadtgemeinde Berndorf zeigte sich mehr als erfreut über die Nachfolge, war man doch schon seit Jahren verzweifelt auf der Suche.

 

Honsel ist auch Facharzt für Chirurgie

 

Sofern sämtliche administrativen Angelegenheiten mit Herbert Walzel geklärt sind, soll am 1. Oktober 2025 die Praxis eröffnet werden. Honsel wurde in Mödling geboren und lebt im Bezirk Baden. Zur Zeit stehen den Berndorferinnen und Berndorfern in Berndorf-Stadt zwei Allgemeinmediziner mit Kassenvertrag zur Verfügung.

 

Doktor Honsel bringt Fachkenntnisse nach Berndorf mit, die sich aber auch sehen lassen können. Nach seinem Medizinstudium an der Wiener Medizinischen Universität begann er seine Turnusausbildung in Lilienfeld, die er über die Stationen Baden und Mödling abschließen konnte. Ebenso absolvierte er eine Facharztausbildung für Chirurgie in Niederösterreich, Wien, Steiermark und Burgenland, wo er in der Klinik in Oberwart zuletzt tätig war.

 

In eigener Ordination näher am Menschen sein

 

„Meine Entscheidung, Arzt für Allgemeinmedizin und Facharzt für Chirurgie außerhalb einer Klinik in Berndorf zu werden, ist seit Längerem gereift. In einer eigenen Ordination hat man die Möglichkeit, viel näher am Patienten zu sein, sowie ihre Familien als Gesamtheit besser kennenzulernen und zu behandeln. Meine Schwerpunkte sind die komplette Allgemeinmedizin für alle Altersklassen, sowie die ambulante Durchführung von kleineren chirurgischen Eingriffen. Ich freue mich auf diese schöne neue Aufgabe in Berndorf“, meinte Doktor Honsel.

 

Auch Bürgermeister Jürgen Schrönkhammer (SPÖ) zeigt sich erleichtert: „Die Besetzung der Arztstelle in unserer Stadtgemeinde ist ein bedeutender Schritt zur Stärkung der medizinischen Versorgung vor Ort. Wir freuen uns sehr über die Nachbesetzung und heißen den Doktor Honsel herzlich willkommen. Mein Dank gilt unserem Vizebürgermeister Gerhard Ullrich für seinen Einsatz, der diesen erfolgreichen Abschluss möglich gemacht hat. Die Gemeinde wird auch weiterhin gezielt daran arbeiten, eine verlässliche und wohnortnahe Gesundheitsversorgung sicherzustellen“.

So werden aus Hobbymalern Profis

Seit 25 Jahren leitet Katharina Groiss in Berndorf/Veitsau mit Leidenschaft einen Malkurs und hat dabei Unterstützung von einem echten Profi.

 

Alfred Florian Rottensteiner ist Künstler in vielen Bereichen, er konnte sich in der Wiener Kunstszene auch perfekt etablieren. Trotzdem hängt sein Herz an seiner Heimat – dem Triestingtal und das drückt er auch in seiner Hilfsbereitschaft aus. Er vermittelt sein Wissen ehrenamtlich angehenden Malkünstlern.

 

So hat sich die Zusammenarbeit zwischen dem Triestingtal und Rottensteiner entwickelt: Seit 25 Jahren organisiert Friseurmeisterin und Künstlerin Katharina Groiss einen Malkurs, der gerne und gut von Hobbymalern angenommen wird. Katharina fragte Florian Rottensteiner, ob er vielleicht so nett wäre und den Hobbymalern wertvolle Maltechniken vermitteln würde.

 

Florian ließ sich nicht lange bitten, seitdem lehrt er seit 10 Jahren einer illustren Malerrunde verschiedene Maltechniken. „Wir sind ihm wirklich sehr dankbar, dass er uns behilflich ist, unser Kurs ist auch eine schöne Gemeinschaft“, merkt dazu die Organisatorin Katharina Groiss an, die bereits den nächsten Malkurs plant.

Gemeinde Berndorf - GR-Wahl 2025 

Steht Marienkirche vor Verkauf? 

Wie ein Lauffeuer redete es sich herum, dass die Marienkirche verkauft werden soll. Tatsächlich gibt es Überlegungen, wie es mit der historischen Kirche weiter gehen könnte.

In der Krupp-Stadt gibt es zwei Kirchen, die Margaretenkirche und die Marienkirche. Die Erhaltung zweier Kirchen ist für die Pfarre eine große Herausforderung. Deshalb gibt es fieberhafte Überlegungen, wie man die immer höher steigenden Kosten stemmen kann.

 

Römisch-Katholische Kirche sucht Untermieter

 

Pfarrer Christian Lechner hofft auf eine für alle zufriedenstellende Lösung: Er kennt die Fakten: „Die Erhaltungskosten und die Betriebskosten von Gebäuden und natürlich auch von Kirchen steigen jährlich. Daher sucht die Pfarre Berndorf-St. Margareta für die Marienkirche einen 'Untermieter'; das heißt, wir suchen christliche Gemeinschaften, die in der Marienkirche Gottesdienste feiern oder zum Beispiel Seminare abhalten, damit die Kirche noch mehr als Haus Gottes genutzt werden kann. Außerdem leisten diese Gemeinschaften dann auch einen finanziellen Beitrag für die Betriebs- und Erhaltungskosten.“

 

Ein Verkauf der Marienkirche wäre noch die allerletzte Option, würde aber für die Stadt einen kulturellen Schock bedeuten. Sie war die erste Kirche Berndorfs und wurde 1881 – 1883 von Architekt Viktor Rumpelmayer und Baumeister Josef Kubelka im neugotischen Stil erbaut. Finanziert wurde die Kirche hauptsächlich von der Familie Krupp. Am 2. September 1883 wurde der Schlussstein, ein Stein vom Ölberg in Jerusalem, gelegt. Besonders beeindruckend ist auch der 42 Meter hohe Fassadenturm.

Der moderne Innenraum wurde vom Maler Franz Drapela im Zuge der Generalsanierung 1967 neugestaltet.

 

Für Bürgermeister Franz Rumpler (ÖVP) kam das Ansinnen mit einer eventuellen Vermietung, oder sogar einem Verkauf überraschend: „Die aktiven Katholiken werden im zunehmenden Maß auch in Berndorf immer weniger, daher überlegen die Verantwortlichen Auswege für die Zukunft. Für mich ist wichtig, dass die Marienkirche als christliche Institution erhalten bleibt. Wir werden gemeinsam eine gute Lösung für unsere Bürgerinnen und Bürger finden“, verspricht der Bürgermeister.

 

„Wir freuen uns, dass sich die Pfarre Berndorf Gedanken über die Zukunft macht und diese aktiv gestalten möchte. Die Pfarre ist mit der Bitte an uns herangetreten, dass wir sie bei den Überlegungen zur künftigen Nutzung der Marienkirche Berndorf begleiten. Wir unterstützen sie dabei selbstverständlich gerne“, sagt dazu Oliver Steinringer vom Presseteam der Erzdiözese Wien.

Die Mittel, aus denen eine Pfarre ein Kirchengebäude laufend erhält, stammen zunächst aus dem Kirchenbeitrag, sodann aus Eigenmitteln der Pfarren (wie z.B.: Klingelbeutel, Opferstock, Friedhofsgebühren, in manchen Pfarren Mieteinnahmen aus den pfarreigenen Immobilien, Flohmärkte usw.), aus privaten Spenden und, falls gewährt, aus öffentlichen Förderungen, informiert Oliver Steinringer vom Presseteam der Erzdiözese Wien.

Bei größeren Renovierungsarbeiten werden die Kosten in der Regel zu etwa einem Drittel aus den Rücklagen der Pfarre, einem Drittel von der Erzdiözese und zu einem Drittel aus Spenden und Förderungen bestritten.

Dass sich die Erzdiözese Wien sukzessive von Kirchen trennt, die nicht mehr in vollem Umfang genutzt werden können, ist nichts Neues. Im Nachbarbezirk Mödling wird die Waisenhauskirche in der Stadt Mödling am Josef-Hyrtl-Platz mittlerweile von drei christlichen Konfessionen genutzt: der Orthodoxen, Evangelischen und Römisch-Katholischen Glaubensgemeinschaft.

100 JAHRE GROSS-BERNDORF

  1923 wurden die Ortschaften St.Veit, Ödlitz, Veitsau und die Rotte Steinhof in
Berndorf eingemeindet. Nach 100 Jahren soll dieses Ereignis gebührend gefeiert
werden.
 
Berndorf: Vor 100 Jahren wurde aus Berndorf durch die Zusammenlegung mit St.
Veit, Ödlitz, Veitsau mit Steinhof eine Großgemeinde. Laut einem Artikel aus der Badener Zeitung vom 30. März 1923 sollte auch die Gemeinde Pottenstein in Berndorf eingemeindet werden. Allerdings wehrte sich diese erfolgreich gegen die Zusammenschließung.
In der offiziellen Berndorfer Chronik ist die Vereinigung der Stadtgemeinde Berndorf mit St. Veit, Ödlitz, Veitsau und Steinhof mit 1. Juli 1923 datiert.
Auf der Homepage der Stadtgemeinde Berndorf heißt es: „Mit Landesgesetz vom    26. April 1923 vereinigten sich Berndorf, St. Veit an der Triesting, Ödlitz und
die Ortschaft Veitsau, sowie die Rotte Steinhof zur Stadtgemeinde „Groß-Berndorf“
Im Landesgesetzblatt NÖ hieß es dazu auszugsweise:
„Vermögensauseinandersetzung: Über die Regelung der Vermögensverhältnisse ist zwischen den beteiligten Gemeinden ein Übereinkommen zu treffen. Im Streitfalle
entscheidet die Landesregierung“
Durch die Eingemeindung hatte die Großgemeinde Berndorf 1923 somit eine Bevölkerungszahl von 12.504 Einwohnern und 1259 Häuser. Zum Vergleich hatte die
Großgemeinde Berndorf per 1.Jänner 2022 einen Einwohnerstand von insgesamt 8990 Einwohnern.  
Während sich die Bevölkerung von Ödlitz, Veitsau und Steinhof anscheinend mit der Zusammenlegung abgefunden hat, sehen das viele St. Veiter trotz 100-jähriger
Zusammengehörigkeit noch immer sehr skeptisch und würden sich sogar eine Abnabelung von Berndorf wünschen.  So meint zum Beispiel Hannes Weinbauer, der
als St. Veiter Bürgermeister gilt, mit einem Augenzwinkern: „100 Jahre sind genug“.
Naturgemäß sieht das der amtierende Bürgermeister Franz Rumpler (ÖVP) – auch ein waschechter St. Veiter – seit seiner Amtsübernahme als Stadtvorstand gelassener, er lädt zur Feier am 15. Juni in den Berndorfer Stadtsaal ein:
„Mir ist Berndorf Stadt, St. Veit, Ödlitz und Veitsau/Steinhof gleich wichtig, jeder Ortsteil hat seine Besonderheiten und alle vier gemeinsam ergeben unsere schöne Stadt. Es würde mich sehr freuen viele Bürger zum Festakt im Stadtsaal begrüßen zu dürfen“.

DER

FRIEDHOFSGUCKER

https://www.tridok.at/der-friedhofgucker/

ALLES ZUM BUCH

Alle Infos übers Triestingtal und weit darüber hinaus, auf: 

www.JanusWeb.info

KATER LAUSER

IST EIN EIFRIGER  LESER

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