BERNDORF IM BLITZLICHT

STADTGEMEINDE BERNDORF

 

BÜRGERMEISTER:

JÜRGEN 

SCHRÖNKHAMMER 

 

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Fax: 02672/856 37
E-Mail: post@berndorf.gv.at

 

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In Berndorf war die Hölle los 

Mit mehr als 2.500 begeisterten Besuchern, sowie nahezu 400 Darstellern wurde der Perchtenlauf zu einem eindrucksvollen Erlebnis für die gesamte Region.

 

Kunstvolle schaurig, schöne Holzmasken, roter Rauch und Feuerspucker trieben in der Krupp-Stadt ihr Unwesen. Erstmals half der Obmann der Teesdorfer Raunachtsfürsten, Gerhard Melichar-Haasmann bei der Organisation der Perchtengruppen.

 

Haasmann pflegt das Perchtenbrauchtum seit seiner Jugend, wo er bei den Gründern der NÖ Perchten, der Berndorfer Brauchtumsgruppe, bereits jahrelang als stattlicher Nikolaus die Besucher erfreute. Er darf einen großen Erfolg für sich verbuchen. Äußerst zufrieden zeigt sich Kulturstadtrat Andreas Kronfellner (SPÖ/UBV): „Ein herzlicher Dank gilt allen Perchtengruppen, Mitwirkenden, Helfern, Einsatzorganisationen, dem Jugendzentrum Berndorf, Gerhard Haasmann Melichar, sowie den Mitarbeitern der Stadtgemeinde Berndorf.

 

Durch euren Einsatz, eure Leidenschaft und euer Engagement konnte dieser Abend reibungslos, sicher und stimmungsvoll umgesetzt werden.“ Der große Zuspruch und die positive Stimmung würden zeigen, wie wichtig gelebtes Brauchtum und gemeinsames Feiern sind. Kronfellner betonte: „Wir bedanken uns bei allen Beteiligten und all unseren Besuchern und freuen uns bereits auf den nächsten Perchtenlauf in Berndorf. Dieser soll am 12. Dezember 2026 stattfinden!“

Foto: Theresa Flahndorfer 

Berndorf muss sparen!

Am Mittwoch, den 10. Dezember fand die letzte Gemeinderatssitzung der Stadtgemeinde Berndorf statt, mit einem brisanten Thema – den Finanzen.

 

Als 2019 die damalige SPÖ Regierung mit Alt-Bürgermeister Hermann Kozlik (damals SPÖ, später LZB) an der Spitze, die Stadtgemeinde an die ÖVP geführte Koalition, bestehend aus ÖVP, FPÖ, UBV, LZB übergab, waren Rück- und Spareinlagen von knapp 6 Mio. Euro zu verzeichnen.

 

Nach der Abwahl der bunten Koalition gab es nur mehr rund 2 Mio. Euro gebundene Rücklagen, welche im Konsolidierungspaket teilweise aufgelöst wurden und fast einen finanziellen Kollaps. Das war auch das markanteste Thema der Gemeinderatssitzung, das Finanzstadtrat Karl Borowy (SPÖ/UBV) ausführlich erörterte.

 

Die jetzige Stadtregierung hat nun diese finanzielle Herausforderung zu stemmen. Die Verwaltung hat nicht nur einmal versucht, Alt-Bürgermeister Franz Rumpler (ÖVP) und Finanzstadtrat Christoph Prendinger (UBV) auf die nahende Katastrophe hinzuweisen.

 

Die markanteste Ausgabe war der Ankauf des Volksbankgebäudes um 2,8 Millionen Euro, wo man jährlich rund mehr als 30.000 Euro Minus zu verzeichnen hat. Allein die Marke Berndorf kostet dem Steuerzahler abzüglich sämtlicher Förderungen satte 78.000,-- Euro, die Gestaltung der Marienpromenade 45.000,-- Euro, der Ankauf des Lubich Hauses 580.000,-- Euro, die Freizeitzone 624.000,-- Euro, der Ankauf des Posthofes 250.000,-- Euro, um nur einiges zu nennen.

 

Da hört sich der Ankauf des Löffelbären mit 12.000,-- Euro direkt nach einem Schnäppchen an. Insgesamt wurden mehr als 5 Millionen Euro, welche Berndorf in der jetzigen Situation dringend fehlen, ausgegeben.

 

Die angekündigten Projekte, wie zum Beispiel das Ärztezentrum oder das Stadthotel, wurden jedoch nicht realisiert. Es wurde in Prestigeprojekte und nicht in rentable Zukunftsprojekte investiert Es muss eisern gespart werden! „Nach Gesprächen mit dem Land NÖ steht fest, dass ein Konsolidierungspaket zu schnüren ist. Wenn dies nicht erfolgt, ist die dringend notwendige Unterstützung des Landes, in Form der Bedarfszuweisung II, nicht gewährleistet.

 

Das heißt, wir müssen die Gebühren erhöhen und in jedem Bereich einsparen, wie und wo es nur geht“, erläuterte Borowy und weiter: „ich wünschte, ich hätte bessere Nachrichten“. Als nächster markanter Punkt war die Erhöhung der Kanalgebühren um rund 1 Euro/m², die mehrheitlich beschlossen wurde.

 

Nach diesen ernüchternden Tatsachen war das Geplänkel zwischen Vizebürgermeister Gerhard Ullrich (FPÖ) und ÖVP-Gemeinderat Rudolf Sattler direkt erheiternd. Die ÖVP stellte den Antrag, dass Sattler Gesundheitsgemeinderat werden sollte mit dem Argument, dass er einige sehr erfolgreiche Veranstaltungen organisiert hätte und es der Gemeinde auch nichts kosten würde, außer einer Seite im Gemeindekurier. Der Antrag wurde mehrheitlich abgelehnt, da Ullrich nicht nur als Vizebürgermeister fungiert, sondern auch für den Sozialen- und Gesundheitsbereich zuständig ist. Die Gemeinderatssitzung fand, im Sinne des vorweihnachtlichen Friedens aber dann doch noch beim Heurigen Wöhrer ihren Ausklang.

Hunderte Besucher am Berndorfer Christkindlmarkt

Das Team des Jugendzentrum Berndorf - Marcel Fuchs, Christian Adler und Rupert Reischer

Traumhaft romantisch präsentierte sich heuer der Berndorfer Christkindlmarkt im Theaterpark mit seiner neuen großen Route und einem umfangreichen Rahmenprogramm.

 

Glückliche und zufriedene Gäste ließen sich von den rund 35 Ausstellern entweder mit Kulinarik verwöhnen, oder vom angebotenen Kunsthandwerk verzaubern.

 

Ein umfangreiches Rahmenprogramm sorgte für Abwechslung und gute Stimmung. Das Triestingtaler Schutzengerl Oana I. übernahm Weihnachtswünsche von den Kindern und leitete sie direkt vertrauensvoll an das Christkind weiter.

 

Gerührt reagierten auch die eingeladenen Besucher aus dem Landespflegeheim auf die Darbietung des Berndorfer Stadtchores unter der Leitung von Uschi Kleinhappel. Auch die Musikschule Triestingtal zeigte ihr Können zur Freude vieler Besucher. Vizebürgermeister Gerhard Ullrich (FPÖ) verloste Spielwaren zu Gunsten des Vereins Triestingtaler für Triestingtaler. Eine lebendige Krippe mit echten Schafen, die im Übrigen bestens versorgt wurden, lockte Groß und Klein.

 

Die neue große Route kam bei Ausstellern und Besuchern gleichermaßen sehr gut an, das Team des Kulturamtes Berndorf Maddalena Braunegger, Sandra Trost, Jutta Rupsch und Kulturstadtrat Andreas Kronfellner (SPÖ/UBV) können mit Recht stolz auf den gelungenen Christkindlmarkt sein.

Volksschule Berndorf nahm

Baumpflanz-Challenge an

Die 3. Klasse der Volksschule Berndorf wurde für die Baumpflanz-Challenge nominiert. Die Kinder nahmen die Herausforderung gerne an.

 

Initiatorin war Umweltgemeinderätin Angelika Wille (SPÖ), die im Sommer bereits mit den Schülern die Beete in der Fußgängerzone fleißig bepflanzt hat.

Fachmännisch erklärte Stadtgärtner Stefan Hötzinger den staunenden Kindern, wie man einen Baum richtig pflanzt und wie lange es dauert, bis aus einem Bäumchen ein Baum wird. Die Schülerinnen und Schüler halfen auch voller Begeisterung mit, die Felsenbirne im Theaterpark einzusetzen.

 

Wille betonte: „Es war mir ein großes Anliegen, die tolle Aktion der Freiwilligen Feuerwehren, die 'Baumpflanz - Challenge', fortzusetzen. Ganz herzlich bedanken möchte ich mich bei Direktorin Andrea Weinmar und den beiden Lehrerinnen Michaela Fürnwein und Jessica Auer, die mit den Kindern gemeinsam ein Lied sangen, um das Bäumchen so richtig willkommen zu heißen und auch bei der Obfrau des Elternvereines und der Kinderfreunde Berndorf - Michaela Müller - die diese Aktion unterstützt haben.“

 

Ein großes Dankeschön richtete Wille auch an Stadtgärtner Stefan Hötzinger, der den Kindern alles genau erklärte und beim Besorgen des Baumes behilflich war.

Doch die Baumpflanz-Challenge geht weiter.

 

Wille führt aus: „Um möglichst viele Bäume im Triestingtal zu pflanzen, nominieren wir die Volksschule Pottenstein und bitten darum, ebenfalls einen Baum zu pflanzen. Ein Baum kann durch die Photosynthese Sauerstoff produzieren und Kohlendioxid aufnehmen, was die Luft reinigt und zur Klimaregulierung beiträgt. Darum ist es wichtig, Bäume zu pflanzen.“

 

#elfiholzinger #tridok #berndorf

Narrenwecken in Berndorf

Pünktlich am 11.11. erschien die Erste Berndorfer Faschingsgilde, um von Bürgermeister Jürgen Schrönkhammer den Rathausschlüssel zu übernehmen. Gildenpräsident Heinz Zeller übernahm den Rathausschlüssel würdevoll und übernimmt somit die närrische Regentschaft über die Stadtgemeinde Berndorf.

 

Am Faschingsdienstag endet allerdings die Regentschaft der Faschingsgilde wieder und der Rathausschlüssel geht wieder in die Hände des Bürgermeisters Jürgen Schrönkhammer (SPÖ) retour: „Heute ist ein besonderer Tag im Jahreslauf unserer Stadtgemeinde – ein Tag, an dem Tradition, Humor und Gemeinschaft aufeinandertreffen. Mit großer Freude überreiche ich symbolisch den Schlüssel zur Stadt. In den kommenden Wochen regiert der Frohsinn, die Kreativität und das Lachen. Die Faschingszeit ist nicht nur ein Ausdruck gelebter Kultur, sondern auch ein Zeichen dafür, wie wichtig es ist, gemeinsam zu feiern, den Alltag hinter sich zu lassen und das Leben in all seinen bunten Facetten zu genießen.

 

Ich danke der Faschingsgilde Berndorf für ihr unermüdliches Engagement, ihre Ideenvielfalt und die Freude, die sie Jahr für Jahr in unsere Stadt bringen. Sie sind ein unverzichtbarer Teil unseres kulturellen Lebens, und ich bin stolz darauf, ihnen die Schlüsselgewalt zu übergeben – wohl wissend, dass unsere Faschingsgilde sie mit Herz, Humor und Verantwortung tragen werden. In diesem Sinne: Berndorf „BRUM BRUM“! Auf eine fröhliche, friedliche und ausgelassene Faschingszeit!“

 

#elfi holzinger #tridok #berndorf

Baumpflanz - Challenge mit VS-Berndorf

Im Beisein der 3. Klasse der Volksschule Berndorf wurde im Rahmen der Baumpflanz Challenge eine Felsenbirne im Theaterpark gepflanzt.

 

Initiatorin war Umweltgemeinderätin Angelika Wille (SPÖ) die im Sommer bereits mit den Schülern die Beete in der Fußgängerzone fleißig bepflanzt hat. Fachmännisch erklärte Stadtgärtner Stefan Hötzinger den staunenden Kindern wie man einen Baum richtig pflanzt und wie lange es dauert, bis aus einem Bäumchen ein Baum wird. Die Schüler durften auch voller Begeisterung mithelfen. „Es war es mir ein großes Anliegen, die tolle Aktion der Freiwilligen Feuerwehren, die "Baumpflanz - Challenge", fortzusetzen.

 

Ganz herzlich bedanken möchte ich mich bei Direktorin Andrea Weinmar und den beiden Lehrerinnen Michaela Fürnwein und Jessica Auer die mit den Kindern gemeinsam noch ein Lied sangen um das Bäumchen so richtig willkommen zu heißen und auch bei der Obfrau des Elternvereines und der Kinderfreunde Berndorf - Michaela Müller - die diese Aktion unterstützten“ .

 

Ein großes Dankeschön geht an unseren Stadtgärtner Stefan Hötzinger der den Kindern alles genau erklärte und uns beim Besorgen des Baumes behilflich war. Um möglichst viele Bäume im Triestingtal zu setzen, nominieren wir die Volksschule Pottenstein und bitten darum, ebenfalls einen Baum zu pflanzen . Ein Baum kann durch die Photosynthese Sauerstoff produzieren und Kohlendioxid aufnehmen, was die Luft reinigt und zur Klimaregulierung beiträgt. Darum ist es wichtig Bäume zu pflanzen“, erklärt Wille.

1. KLASSE VOLKSSCHULE ST. VEIT

UND BERNDORF

Ganz Berndorf liegt im Kürbisfieber

Das Jugendzentrum Berndorf holte heuer mit ihrem Riesenkürbis den 2. Platz der Kürbis-Staatsmeisterschaft in den Kittenberger Erlebnisgarten in Schiltern.

Auch Hobbygärtner Franz Kolb kann mit seinem Kürbis auftrumpfen.

 

Stolze 849,6 kg brachte der Kürbis des Jugendzentrums Berndorf (JZB) auf die Waage und erreichte damit den zweiten Platz bei der Staatsmeisterschaft in Schiltern.

 

Überhaupt holte das JZB mit ihren Kürbissen bereits zweimal den Staatsmeistertitel, wurde ungarischer Staatsmeister und Vize-Europameister und war bisher Österreichrekordhalter.

 

Der große Erfolg und die erzielten Siege ambitionierten zahlreiche Fans und Freunde, ebenfalls ihr Glück mit dem Supergemüse zu versuchen. So auch Franz Kolb, der seinen Kürbis allerdings in der freien Wildbahn großzog.

 

Die Kürbisse des Jugendzentrums dürfen ja in einem wohltemperierten Zelt groß werden, tägliche Kürbisgebete, Streicheleinheiten und Zaubersprüche inbegriffen.

 

Stoßgebet in den Himmel geschickt!

 

Diese Möglichkeit hat Franz Kolb nicht, sein Baby musste im Freien groß werden, Wind und Wetter ausgesetzt. Aber tägliche Küsse samt Brennnesseljauche und literweise Wasserzugaben wurden belohnt.

Sein „freilaufender“ Kürbis brachte stolze 191,50 kg auf die Waage und erzielte den 12. Platz bei der Staatsmeisterschaft. „Der Kürbis wird als Ausstellungsstück die Geisterstadt Berndorf schmücken und später an Tiere verfüttert werden“, erklärt der Hobbygärtner.

 

Hoch erfreut ist auch Bürgermeister Jürgen Schrönkhammer (SPÖ): „Die Ergebnisse sind großartig, ich gratuliere herzlich und bedanke mich für das große Engagement“.

BUCHPRÄSENTATION!

Berndorf – Geschichten hinter der Geschichte von Reinhard Muschik

Reinhard Muschik ist als Berndorfer Heimatkundiger und auch als Autor bekannt, nun präsentiert er sein fünftes Buch über „Berndorf - Geschichten hinter der Geschichte.“

 

Viel Freude bereitete Reinhard Muschik mit seinen bisherigen vier Büchern – „Berndorfer Metallwarenfabrik“ Band I und II, „Straßen, Gassen und Plätze der Stadt Berndorf“ und „Gruß aus Berndorf“ allen Berndorf-Liebhabern.

 

War bei den bisherigen Büchern der Fokus auf alte Ansichten mit überlieferten Beschreibungen gerichtet, gibt es bei seinem neuesten Werk „Berndorf - Geschichten hinter der Geschichte“ auch, wie der Name schon sagt, die jeweiligen Geschichten dazu. Allesamt mit viel Herzblut recherchiert und vom Autor lesenswert aufbereitet.

 

Reinhard Muschik ist Jahrgang 1948 und mit jeder Faser seines Herzens ein waschechter Berndorfer. Fast sein ganzes Leben sammelt er mit Leidenschaft alles von und über seine Heimatstadt. Er gestaltete zahlreiche Ausstellungen und hält auch dementsprechende interessante Vorträge. Außerdem arbeitet er als ehrenamtlicher Kustos im Berndorfer Stadtmuseum mit.

 

Was ihn zu seinem neuesten Werk bewogen hat, erklärt er dahingehend: „Ich habe immer wieder diese Geschichten erzählt und wurde von sehr vielen gebeten, das auch alles in einem Buch festzuhalten, damit dieses Wissen nicht verloren geht. Ich bedanke mich bei allen, die mich dabei auch unterstützt haben und vor allem bei der Firma Kral, die mein Buch wieder verlegt hat“.

Das Buch ist in jedem gut sortierten Buchhandel erhältlich.

Modegalerie Wallner feierte

20. Geburtstag in Berndorf

Seit nunmehr zwanzig Jahren betreibt Monika Wallner mit sehr viel Herzblut und Geschick ihre Modegalerie Wallner in der Alexanderstraße in Berndorf.

Das wurde jetzt gebührend gefeiert.

 

Mode begleitet die rührige Modegaleriebetreiberin seit ihrer Lehrzeit, die sie bei der Firma Sedlacek absolvierte. Dort hielt sie auch bis zur Pensionierung der Inhaberin Grete Zehetbauer die Treue und wurde von der Nachfolgefirma Jeitler übernommen, die das Geschäft 2005 schloss.

 

Monika Wallner überlegte nicht lange und machte sich noch im selben Jahr selbstständig. Sie bietet in der Fußgängerzone (Alexanderstraße 12) mit kompetenter Fachberatung und Freundin Erika Aster Damenmode der Marken Street One, S. Oliver, Cecil, MAC, Marco Tozzi und Tamaris an.

 

Zahlreiche Kunden halten Wallner nicht nur wegen ihres Fachwissens die Treue, sondern wegen der netten Art der Betreiberin und ihrer guten Seele Erika Aster: „Ich habe es noch nicht bereut, mich selbstständig gemacht zu haben, heute käme es aber für mich nicht mehr in Frage, es wird immer alles schwieriger, umso dankbarer bin ich unserer treuen Kundschaft“.

 

Wallner legte aber ihr ganzes Herzblut nicht nur in ihr Geschäft, sondern sie war zehn Jahre lang als Obfrau des Verein „Berndorf aktiv“ an dessen Spitze, wo sie zahlreiche Veranstaltungen organisierte.

 

Ihr zwanzigstes Jubiläum wurde natürlich gebührend gefeiert, wobei sich auch Bürgermeister Jürgen Schrönkhammer, Stadtrat Andreas Kronfellner, Gemeinderat Patrick Vogl, Gemeinderat Gerald Aster und Gemeinderätin Angelika Wille (alle SPÖ/UBV) und Stadtrat Franz Haigl (ÖVP) als Gratulanten einstellten.

Berndorfer Gemeinderätin Nicole Holzinger stattete 456. Triestingtaler Schüler mit Schulsachen aus

Auch heuer stattete der Verein „Triestingtaler für Triestingtaler“ wieder Schüler mit den benötigten Schulsachen aus.

 

Seit Jahren organisiert Gemeinderätin Nicole Holzinger (SPÖ/UBV), Obfrau-Stellvertreterin vom Verein „Triestingtaler für Triestingtaler“ mit ihren Vereinsmitgliedern jene Schulartikeln, die die jeweiligen Schulen von den Schülerinnen und Schüler verlangen - und zwar genau nach den vorgegebenen Listen.

 

Heuer waren es 456 Schüler von Kaumberg bis Wr. Neustadt, davon 96 Schüler aus Berndorf. Ein enorm logistischer Aufwand, der heuer vom Berndorfer Bürgermeister Jürgen Schrönkhammer (SPÖ) und Jugendgemeinderat Patrick Vogl (SPÖ) tatkräftig unterstützt wurde.

Nicole Holzinger betont: „Es ist wirklich traurig, dass solche Aktionen überhaupt nötig sind, aber so ein Schulanfang ist wirklich sehr kostenintensiv. Wir haben vor Jahren mit 11 Schülern angefangen und sind mittlerweile bei über 450 Schüler.

Oft werden wir gefragt, ob unsere Aktion nicht auch oft ausgenutzt wird, ich kann aber beruhigen, wir machen das nicht aus Jux und Tollerei und erkundigen uns natürlich auch über die jeweilige finanzielle Situation der Eltern.“ Denn mit den Schulsachen alleine sei es ja nicht getan, dabei wären diese schon sehr teuer, aber zu Schulbeginn komme noch mehr finanzieller Aufwand auf die Eltern zu - sei es für Kennenlerntage oder andere Schulaktivitäten.

 

Die stellvertretende Obfrau fährt fort: „Uns ist auch aufgefallen, dass sich die Kosten für diese Schullisten je nach Schule komplett unterschiedlich gestalten, in einigen Schulen kommt man pro Liste schon einmal auf 300 Euro.

 

Dann kommen noch die anderen Beiträge dazu, das ist für viele Eltern wirklich eine große Herausforderung, besonders für Alleinerzieher, oder wenn in einer Familie mehrere Kinder sind.“ In den meisten Schulen würden die verlangten Schulsachen zwischen 70 und 100 Euro zu Buche schlagen, aber auch da kämen die oben erwähnten zusätzlichen Beiträge dazu und manchmal auch noch neue Schultaschen oder Schulrucksäcke, beides sei sehr kostenintensiv. „Wir bedanken uns natürlich herzlich bei allen unseren Spenderinnen und Spendern und wünschen einen schönen Schulstart“, betont Holzinger.

Neuer Allgemeinmediziner für Berndorf

Die Nachbesetzung von Hausarzt Herbert Walzel gestaltete sich als äußerst schwierig. Nun fand sich mit dem Allgemeinmediziner Martin Bernd Honsel ein würdiger Nachfolger, der die Ordination von Walzel ab Herbst übernimmt.

 

Doktor Martin Honsel las in der Ärztekammerzeitung ein Inserat, dass die Krupp Stadt Berndorf auf der Suche nach einem Nachfolger für Doktor Herbert Walzel war, mit dem er sich in Verbindung setzte. Die zwei wurden sich wegen einer Übernahme der eingesessenen Ordination bald einig und auch die Stadtgemeinde Berndorf zeigte sich mehr als erfreut über die Nachfolge, war man doch schon seit Jahren verzweifelt auf der Suche.

 

Honsel ist auch Facharzt für Chirurgie

 

Sofern sämtliche administrativen Angelegenheiten mit Herbert Walzel geklärt sind, soll am 1. Oktober 2025 die Praxis eröffnet werden. Honsel wurde in Mödling geboren und lebt im Bezirk Baden. Zur Zeit stehen den Berndorferinnen und Berndorfern in Berndorf-Stadt zwei Allgemeinmediziner mit Kassenvertrag zur Verfügung.

 

Doktor Honsel bringt Fachkenntnisse nach Berndorf mit, die sich aber auch sehen lassen können. Nach seinem Medizinstudium an der Wiener Medizinischen Universität begann er seine Turnusausbildung in Lilienfeld, die er über die Stationen Baden und Mödling abschließen konnte. Ebenso absolvierte er eine Facharztausbildung für Chirurgie in Niederösterreich, Wien, Steiermark und Burgenland, wo er in der Klinik in Oberwart zuletzt tätig war.

 

In eigener Ordination näher am Menschen sein

 

„Meine Entscheidung, Arzt für Allgemeinmedizin und Facharzt für Chirurgie außerhalb einer Klinik in Berndorf zu werden, ist seit Längerem gereift. In einer eigenen Ordination hat man die Möglichkeit, viel näher am Patienten zu sein, sowie ihre Familien als Gesamtheit besser kennenzulernen und zu behandeln. Meine Schwerpunkte sind die komplette Allgemeinmedizin für alle Altersklassen, sowie die ambulante Durchführung von kleineren chirurgischen Eingriffen. Ich freue mich auf diese schöne neue Aufgabe in Berndorf“, meinte Doktor Honsel.

 

Auch Bürgermeister Jürgen Schrönkhammer (SPÖ) zeigt sich erleichtert: „Die Besetzung der Arztstelle in unserer Stadtgemeinde ist ein bedeutender Schritt zur Stärkung der medizinischen Versorgung vor Ort. Wir freuen uns sehr über die Nachbesetzung und heißen den Doktor Honsel herzlich willkommen. Mein Dank gilt unserem Vizebürgermeister Gerhard Ullrich für seinen Einsatz, der diesen erfolgreichen Abschluss möglich gemacht hat. Die Gemeinde wird auch weiterhin gezielt daran arbeiten, eine verlässliche und wohnortnahe Gesundheitsversorgung sicherzustellen“.

Berndorf AG bekam neuen Finanzchef!

Thomas Karazmann ist neuer Finanzchef. Foto: Lucas Kundigraber, Pankl Racing Systems AG
Thomas Karazmann übernahm von Dietmar
Müller den Finanzvorstand der Berndorf AG.  
 
 

Der 56-jährige Wiener – zuletzt Finanzvorstand der Pankl Gruppe – absolvierte in Vorbereitung auf diese Aufgabe gemeinsam mit seinem Vorgänger ein intensives Betriebsbesuchsprogramm.

 

Dietmar Müller, der sein Vorstandsmandat nach vier Perioden nicht mehr verlängert, blickt auf erfolgreiche 35 Jahre in Berndorf zurück und setzt seine beeindruckende Karriere als Unternehmer fort.

 

Gemeinsam mit Geschäftsführer Franz Viehböck wird Thomas Karazmann nun die Berndorf AG, die an der Spitze der Berndorf Gruppe mit Betrieben in weltweit 20 Ländern steht, in die Zukunft führen.

 

Franz Viehböck ist überzeugt, dass die Zusammenarbeit mit seinem neuen Partner im Vorstand gut funktionieren wird, „weil die Berndorf-Tradition gut vorbereiteter Stafettenübergaben auch beim Übergang auf Thomas Karazmann gepflegt wurde“.

 

Kontinuität in der Führung sieht der scheidende CFO Dietmar Müller als wichtigen Berndorf-Erfolgsfaktor: „Ich bin dankbar dafür, dass in der Gruppe so viele an einem Strang gezogen haben. Die Marktpositionen unserer Betriebe in den letzten drei Jahrzehnten immer wieder neu zu bestätigen und zu sichern war eine große Aufgabe – und wird es auch bleiben.“

Thomas Karazmann freut sich auf die neue Aufgabe: „Innovation und Internationalisierung auf Basis der Berndorf-Kultur wird uns in vielen Sektoren langfristig gute Perspektiven verschaffen.“

Berndorfer Apotheke ist eine der beliebtesten in Niederösterreich Berndorf

Unter 1.469 geprüften Apotheken konnte Berndorfs „Apotheke zur Heiligen Dreifaltigkeit“ einen Spitzenplatz erzielen.

 

Kürzlich präsentierte unsere Apothekerin Barbara Neubauer ihre Auropina „Pechersalbe“, die bereits in ihrer Apotheke in der Berndorfer Hainfelder Straße und im Hernsteiner Pechermuseum erhältlich ist.

 

Zurzeit tüftelt das findige Apothekerehepaar Barbara und Helmut Neubauer bereits an weiteren Produkten auf Basis unseres heimischen Schwarzföhren-Harzes, die in Bälde als Naturkosmetik unter dem Markennamen „Auropina – Die goldenen Kraft des Waldes“ erhältlich sein werden.

 

Aber nicht nur ihre Kreativität lässt die beliebte Berndorfer Apotheke glänzen, sondern auch ihr Spitzenplatz für die „Beliebteste Apotheke Niederösterreichs 2025“ und das von 1.469 geprüften Apotheken nach einer Studie des IMWF Management- und Wirtschaftsforschung.

 

Das vergangene Jahr markierte einen bedeutenden Meilenstein für die Apotheken in Österreich. Mit der umfassenden Reform des Apothekengesetzes wurden die Kompetenzen der Apotheken erweitert und ihre Rolle im Gesundheitssystem gestärkt.

 

Die Auszeichnung der „Beliebten Apotheken 2025“ erhielten jene Apotheken, welche die besten Bewertungen sowie die größte Resonanz auf Social-Media erhalten haben.

 

Dass sich die Berndorfer Apotheke diese Auszeichnung redlich verdient hat, ist auch der Berndorfer Vizebürgermeister und Gesundheitsstadtrat Gerhard Ullrich (FPÖ) überzeugt: „Unser Apothekenteam ist nicht nur fachlich unschlagbar, sondern auch Punkto Freundlichkeit und Hilfsbereitschaft. Ich gratuliere herzlich zu dieser verdienten Auszeichnung“.

Hightech aus Berndorf erobert Weltmarkt und Weltraum

Wirtschaftsminister Wolfgang Hattmannsdorfer (ÖVP) stattete dem Berndorfer HightechUnternehmen Beyond Gravity einen Besuch ab.

 

Mit dem Start des ESA-Satelliten „Biomass“, an dem das österreichische Hightech Unternehmen Beyond Gravity beteiligt ist, stellt Österreich seine Innovationskraft einmal mehr unter Beweis.

 

Wirtschaftsminister Wolfgang Hattmannsdorfer unterstrich beim Besuch in Berndorf: „Es braucht mehr Hightech-Exporte aus Österreich, um auch künftig Arbeitsplätze zu sichern, Wohlstand und soziale Sicherheit zu erhalten. Österreich muss den Anteil an Hightech-Exporten erhöhen. Nur so kann die drohende Mid-Tech-Falle vermieden werden.“ In der Industriestrategie soll hier ein Schwerpunkt gelegt werden. Darüber hinaus sollen die Finanzierungsmöglichkeiten für diese Unternehmen verbessert werden. Darunter fällt etwa der geplante rot-weiß-rote DACH-Fonds. „Österreich lebt vom Export: Sechs von zehn Euro verdienen wir im Ausland.

 

Aber damit wir auch in Zukunft Jobs sichern können, brauchen wir mehr Unternehmen, die – wie Beyond Gravity – Hightech-Produkte auf den Weltmärkten anbieten“, sagt Hattmannsdorfer. Und weiter meint er: „Gerade Hightech-Exporte schaffen eine höhere Wertschöpfung, sind schwerer ersetzbar und sorgen damit für wirtschaftliche Widerstandskraft.

 

Als Standort müssen wir hier gezielt und fokussiert investieren, ansonsten schnappt die Mid-Tech-Falle zu. Wir wollen hoch innovative Start-ups und Spin-offs unterstützen und damit die Basis legen, dass in Österreich noch mehr Hightech Unternehmen entstehen, wachsen und international erfolgreich bleiben.“ Hochtechnologie „Made in Austria“ startete ins Weltall Beyond Gravity Austria ist Österreichs größter Weltraumzulieferer und spezialisiert auf die Entwicklung von Elektronik, Mechanik und Thermalisolation für Satelliten und Trägerraketen. Mit einer Exportquote von nahezu 100 Prozent liefert das Unternehmen Hochtechnologie auf Weltniveau. Etwa für ESA-Missionen wie den Waldsatelliten „Biomass“, der am Tag des Betriebsbesuchs vom europäischen Weltraumbahnhof in Kourou startete und mit zahlreichen Entwicklungen des österreichischen Unternehmens ausgestattet ist. Beispielsweise schützt eine spezielle Thermalisolation den Satelliten vor extremer Kälte und Hitze und ein Navigationsempfänger sorgt für die genaue Positionsbestimmung. Beyond Gravity steht beispielhaft für die Innovationskraft und das internationale Potenzial österreichischer Unternehmen.

 

„Unsere Raumfahrtprodukte sind weltweit gefragt. Die NASA verwendet etwa für Umweltsatelliten oder die nächste Weltraumstation nahe des Monds Hochtechnologie von uns“, sagen Wolfgang Pawlinetz und Kurt Kober, die Geschäftsführer von Beyond Gravity Austria. „Das Raumfahrtgeschäft ist international, wir haben eine Exportquote von fast 100 Prozent. Ungeachtet der Diskussion um mögliche US-Zölle sind unsere Produkte auch weiter am US-Markt stark gefragt. Ebenso ist Europa ein wichtiger Markt für uns. Fast jeder europäische ESA-Satellit wird mit Thermalschutz aus Niederösterreich vor der extremen Kälte und Hitze im All geschützt“, sagen Pawlinetz und Kober. Österreich in der Mid-Tech-Falle! Aktuell stammen viele österreichische Exporte noch aus dem mittleren Technologiesegment, wo der internationale Wettbewerbsdruck steigt. Mit 37 Prozent weist Österreich den höchsten Anteil an Low- und Medium-Lowtech-Exportgütern auf – dieser Anteil ist im Zeitraum 2014–2022 sogar um mehr als 3 Prozentpunkte gestiegen. Zum Vergleich: In Deutschland liegt der Anteil der Low-Tech-Exporte bei 22 Prozent, in Frankreich bei 25 und in Ungarn bei 26 Prozent. Im Jahr 2022 lag die Hightech-Exportquote in Österreich bei rund 7,7 Prozent, während sie in Deutschland, Ungarn und Frankreich jeweils 10,6, 14,4 und 15,6 Prozent betrug.

So werden aus Hobbymalern Profis

Seit 25 Jahren leitet Katharina Groiss in Berndorf/Veitsau mit Leidenschaft einen Malkurs und hat dabei Unterstützung von einem echten Profi.

 

Alfred Florian Rottensteiner ist Künstler in vielen Bereichen, er konnte sich in der Wiener Kunstszene auch perfekt etablieren. Trotzdem hängt sein Herz an seiner Heimat – dem Triestingtal und das drückt er auch in seiner Hilfsbereitschaft aus. Er vermittelt sein Wissen ehrenamtlich angehenden Malkünstlern.

 

So hat sich die Zusammenarbeit zwischen dem Triestingtal und Rottensteiner entwickelt: Seit 25 Jahren organisiert Friseurmeisterin und Künstlerin Katharina Groiss einen Malkurs, der gerne und gut von Hobbymalern angenommen wird. Katharina fragte Florian Rottensteiner, ob er vielleicht so nett wäre und den Hobbymalern wertvolle Maltechniken vermitteln würde.

 

Florian ließ sich nicht lange bitten, seitdem lehrt er seit 10 Jahren einer illustren Malerrunde verschiedene Maltechniken. „Wir sind ihm wirklich sehr dankbar, dass er uns behilflich ist, unser Kurs ist auch eine schöne Gemeinschaft“, merkt dazu die Organisatorin Katharina Groiss an, die bereits den nächsten Malkurs plant.

Berndorfer Kunstfenster eröffnet Künstlern neue Ausstellungsflächen

Nicole Holzinger vom Verein „Triestingtaler für Triestingtaler“ stellt Berndorfer Künstlern und Kunsthandwerker gratis eine Auslage zur Verfügung, damit sie ihre Werke gut sichtbar präsentieren können.

 

In der Leobersdorfer Straße Nr. 5 ist der Hauptsitz des Vereines „Triestingtaler für Triestingtaler“, wo sich auch der Sozialflohmarkt und die Beratungsstelle des Vereins befinden.

 

Vier große Auslagen zieren das Vereinslokal und eine davon stellt die Obfrau-Stellvertreterin Nicole Holzinger Künstlern sowie Kunsthandwerkern gratis zur Verfügung.

 

„Wir wollen auch unsere Kunstschaffenden unterstützen, die oftmals keine Möglichkeit haben, sich zu präsentieren. Bei uns fahren täglich zahlreiche Fahrzeuge vorbei und es tummeln sich auch viele Fußgänger. Bei dieser Gelegenheit können sie gleich die schönen und interessanten Exponate unserer Künstler bewundern und erwerben“, erläutert Holzinger.

 

Jeder Aussteller gibt auch seine Kontaktadresse in der Auslage bekannt und so können sich Interessenten direkt mit den Künstlern in Verbindung setzen.

 

Die ersten Aussteller waren die Mitglieder der Malgruppe Veitsau mit Katharina Groiss als Organisatorin.

 

Zurzeit stellt mit Marcel Ribar, ein junger, interessanter Maler aus, der auch schon in Berndorf seine Werke präsentiert hat.

 

„Marcel Ribar konnte bereits zwei Ausstellungsstücke verkaufen, was mich sehr freut“, erklärt Holzinger, die auch Bürgermeister Jürgen Schrönkhammer (SPÖ) und Kulturstadtrat Andreas Kronfellner (UBV) mit ins Boot holte. „So können wir zusammenarbeiten und unsere Künstler unterstützen“, freut sich die Obfrau.

Jungunternehmerin spinnt sogar aus Hundehaaren ein Wollknäuel

Wer Alexandra Eichberger an ihrem Spinnrad sieht, denkt sofort: „Die spinnt doch“– das tut sie in der Tat - und zwar mit Leidenschaft!

 

Alexandra Eichberger machte aus ihrem Hobby einen Beruf, sie spinnt im wahrsten Sinn des Wortes.

 

Ob Hundehaare, Alpakawolle oder sogar Katzenfell – sie verwandelt mit ihrem Spinnrad tierische Fasern in einzigartige Garne und macht damit Besitzern eine besondere Freude. Daher bezeichnet sie sich auch selbst als „Farmgirl“ - der Bezug zum Ländlichen und der Produktion von Wolle wie einst auf Bauernhöfen ist somit gegeben.

 

Die Jungunternehmerin liebt das alte Handwerk und bietet auch dementsprechende Workshops an. So kann man ihr über die Schulter schauen, wie aus fluffigen Fasern zarte Fäden werden, man erfährt mehr über die Technik des Spinnens und kann sich von ihrer Begeisterung anstecken lassen.

 

Wer ebenso wollsüchtig ist, kann sich das Projektbuch von Eichberger zulegen: „Ich drehe am Rad und hänge an der Nadel“ – für die wolligen Projekte von gleichgesinnten Spinnern, Strick- und Häkelfreunden.

 

Eichberger hat sich auf die Verarbeitung von Tierwolle spezialisiert Alexandras besonderes Steckenpferd sind Hunde- und Katzenhaare, aus denen sie Wolle spinnt. Neulich verarbeitete sie die Haare eines Wolfshundes. Man kann auch auf Wunsch die Haare seines vierbeinigen Lieblings verspinnen lassen, erklärt die „Spinnerin“: „Es funktioniert ganz einfach, man sammelt die ausgebürsteten Haare eines Hundes, oder einer Katze und gibt sie in einen Stoffsack, oder Polsterüberzug, so dass Luft zu den Haaren kommt, aber kein Ungeziefer. Sobald man mindestens 200 Gramm gesammelt hat, kann man mir die Haare entweder bringen, oder zusenden.

Ich verspinne die Haare direkt ohne Vorbehandlung und wenn möglich ohne Zugabe von Schaf oder Alpaka. Diverse Filzstellen oder Andenken aus dem Garten werden natürlich raus gezupft“, erläutert Eichberger.

 

Nach dem Spinnen werden die Wollstränge gewaschen und auf Wunsch wickelt Eichberger die Stränge zu Knäuel. Dann können die Tierbesitzer etwas Schönes häkeln oder stricken und haben ein wertvolles Andenken an ihren Vierbeiner. Alle weiteren Infos über ihre Produkte und Aktivitäten findet man unter: https://www.farmgirl.at/hundewolle/.

Anastasia Bagine präsentiert ihre Werke im Kulturzentrum Berndorf

Zahlreiche Besucher waren von den Werken der Künstlerin Anastasia Bagine bei der Vernissage im Kulturzentrum Berndorf begeistert.

 

 Kulturstadtrat Andreas Kronfellner (Bündnis SPÖ/UBV) begrüßte in bekannt charmanter und humorvoller Manier die Künstlerin und die vielen kunstbegeisterten Besucher im Kulturzentrum.

 

Seine Vorgängerin und jetzige Gemeinderätin Helga Hejduk (ÖVP) fungierte als Laudatorin mit gefühlvollen Worten: „Der Weg von Anastasia zur Malerei war kein klassischer. Obwohl sie nie eine formale Kunstausbildung absolviert hat, war sie von klein auf von Kunst umgeben. In ihrer Familie gab es viele Künstler – Maler und Bildhauer, deren Werke noch heute an verschiedenen Orten zu finden sind. Besonders prägend war ihr Onkel, dessen Talent sie als Kind bewunderte. Der Geruch von Öl und Terpentin ist für sie bis heute eine lebendige Erinnerung.“

 

Ihre künstlerische Reise sei ein Ausdruck von Leidenschaft, Experimentierfreude und persönlichem Wachstum. Besonders in schwierigen Zeiten, wie während der Pandemie, wurde die Malerei zu einer Quelle der Kraft und Inspiration für sie.

 

Hejduk betonte: „Diese Vernissage ist nicht nur eine Präsentation von Bildern – sie ist eine Einladung, in eine Welt voller Farben, Emotionen und persönlicher Geschichten einzutauchen.“ Da sie nicht die Möglichkeit hat, in einem separaten Atelier zu arbeiten, nutzt sie vor allem Acrylfarben, die sich für das Malen in der Wohnung besonders gut eignen. Dies hat ihren Stil maßgeblich geprägt und erlaubt es ihr, mit verschiedenen Techniken und Farbwelten zu experimentieren.

 

Die Natur spielt wichtige Rolle Ihre Werke sind thematisch vielfältig – doch eines zieht sich wie ein roter Faden durch ihre Kunst: die Liebe zur Natur. Blumen und Tiere spielen in vielen ihrer Bilder eine zentrale Rolle, oft auch als begleitendes Element in ihren Werken. Besonders die Blumen haben für sie eine besondere Bedeutung – sie stehen für Schönheit, Vergänglichkeit und Emotionen, die sich in den Farben widerspiegeln.

 

Besonders freut es die Künstlerin, dass bereits viele Menschen in Berndorf ihre Werke in ihrem Zuhause haben. Sie erklärte: „Die vielen ermutigenden Worte und die Wertschätzung, die ich über die Jahre hinweg erfahren durfte, hat mich dazu bewegt, dieser Einladung nachzukommen und meine Werke heute mit den Berndorferinnen und Berndorfern zu teilen.“ Ihr Motto lautet: „Hobby mit Herz – Farben, die uns verbinden“ – und genau das spiegelt sich in ihren Bildern wider. Beruflich betreibt die leidenschaftliche Künstlerin seit Jahren sehr erfolgreich ein Fußpflegeschäft in der Hainfelderstraße in Berndorf. Zu bewundern und erwerben sind ihre geschmackvollen und ansprechenden Werke während der Öffnungszeiten des Kulturamtes Berndorf in der Alexanderstraße.

Florian braucht Hilfe 

Dem hartgesottensten Journalisten lässt das Schicksal des 10-jährigen Florian nicht kalt, der an einer unheilbaren Muskelerkrankung leidet und mittlerweile bereits im Rollstuhl sitzt. Florian und seine Familie brauchen dringend Hilfe. Es begann eigentlich ganz harmlos, im Kindergarten konnte Florian schwer die Stiegen steigen und beim Spielen im Garten fiel er oft hin, man dachte sich anfangs nichts Böses dabei. Eventuell läge es an den falschen Schuhen, oder an einem orthopädischen Problem, dachte man, dabei sollte es viel schlimmer kommen.

 

Ein Arzt riet zu einem Bluttest und so nahm das schreckliche Schicksal von Florian seinen Lauf. Die Diagnose war nämlich niederschmetternd, es stellte sich heraus, dass Florian an Duchenne Muskeldystrophie leidet, einer unheilbaren Krankheit, die meistens bereits in jungen Jahren tödlich endet.

 

Chancen auf Heilung gibt es nicht:

 

Mit Medikamenten und viel Glück können die Patienten max. das 30. Lebensjahr erreichen.

 

Stille Verzweiflung!

 

Die Familie steht unter Schock, der Gedanke nicht helfen zu können, lässt sie verzweifeln. Trotzdem kämpft sie mit ihrem Florian, um ihm das Leben so angenehm wie möglich zu gestalten. „Er hat bei uns oberste Priorität“, meinen die Großeltern Martina und Harry Schalk, die ihr Enkelkind und ihre Tochter Jessica wieder bei sich aufnehmen mussten. Jessica ist Alleinerzieherin und ihre Wohnung war einfach nicht rollstuhltauchglich, auch mit Florians Betreuung lässt es sich besser einrichten. Er muss täglich in die Waldschule nach Wr. Neustadt gebracht und geholt werden, die für solche Fälle ideal ist. Eine normale Schule birgt schon einmal wegen vorhandener Stiegen unüberwindbare Hürden. Das ganze Leben der Familie Schalk musste umgekrempelt werden und sie nehmen es tapfer in Kauf. Aber man spürt sie, die geweinten Tränen und die stille, bittere Verzweiflung Florian beim langsamen Sterben zusehen zu müssen.

 

Florian selbst ist ein lieber 10-Jähriger, der gerne Lego baut aber leider mit anderen Kindern nicht spielen kann, weil er einfach beim Laufen, oder herumtollen nicht mitkann. Er hört in sich hinein und er sich viele Gedanken. Seine Familie umhüllt ihn mit all ihrer Liebe und allem, was er braucht und was sie ihm bieten kann.

 

Große finanzielle Herausforderung!

 

Zu allem Übel kostet Florians Krankheit auch sehr viel Geld, die Behandlungskosten werden ja von der Krankenkasse Gott sei Dank gedeckt, aber die Unterbringung im Haus gestaltet sich als sehr schwierig.

 

Niemand hat beim Hausbau wissen können, dass es einmal behinderten- und rollstuhlgerecht sein muss. Alleine der Toilettengang ist mit einem Rollstuhl in der normalen, relativ kleinen Toilette kaum möglich. So muss man jetzt Florian immer heben und er wiegt bereits fast mehr, wie seine zarte Mutter. Es muss behindertengerecht zugebaut werden, zurzeit schläft Florians Mama und er in einem kleinen Zimmer und das ist auf die Dauer kein Zustand. Es musste ein rollstuhlgerechtes Fahrzeug angekauft werden, um Florian transportieren zu können und er braucht über kurz oder lange, auch einen elektrischen Rollstuhl, damit er auch einmal ohne Hilfe mobil sein kann und der auch nicht geschoben werden muss.

 

Das alleine ist ja bei Behindertenauffahrten eine enorme Kraftanstrengung, Kraft, die weder Mama Jessica, noch Oma Martina hat.

 

Die Familie braucht jeden Cent und bittet um Hilfe. Sollten jemand bereit sein zu helfen, dann bitte um Überweisung auf das Konto von Florians Mama mit dem Kennwort „Florian“.

 

Jessica Schalk, AT 18 1400 0245 1087 2319

 

Infos über diese Krankheit gibt es auch auf YouTube, zB. https://youtu.be/rXcVJZYDRSo?si=8wDKa2rdjiuejLBH

Gemeinde Berndorf - GR-Wahl 2025 

Steht Marienkirche vor Verkauf? 

Wie ein Lauffeuer redete es sich herum, dass die Marienkirche verkauft werden soll. Tatsächlich gibt es Überlegungen, wie es mit der historischen Kirche weiter gehen könnte.

In der Krupp-Stadt gibt es zwei Kirchen, die Margaretenkirche und die Marienkirche. Die Erhaltung zweier Kirchen ist für die Pfarre eine große Herausforderung. Deshalb gibt es fieberhafte Überlegungen, wie man die immer höher steigenden Kosten stemmen kann.

 

Römisch-Katholische Kirche sucht Untermieter

 

Pfarrer Christian Lechner hofft auf eine für alle zufriedenstellende Lösung: Er kennt die Fakten: „Die Erhaltungskosten und die Betriebskosten von Gebäuden und natürlich auch von Kirchen steigen jährlich. Daher sucht die Pfarre Berndorf-St. Margareta für die Marienkirche einen 'Untermieter'; das heißt, wir suchen christliche Gemeinschaften, die in der Marienkirche Gottesdienste feiern oder zum Beispiel Seminare abhalten, damit die Kirche noch mehr als Haus Gottes genutzt werden kann. Außerdem leisten diese Gemeinschaften dann auch einen finanziellen Beitrag für die Betriebs- und Erhaltungskosten.“

 

Ein Verkauf der Marienkirche wäre noch die allerletzte Option, würde aber für die Stadt einen kulturellen Schock bedeuten. Sie war die erste Kirche Berndorfs und wurde 1881 – 1883 von Architekt Viktor Rumpelmayer und Baumeister Josef Kubelka im neugotischen Stil erbaut. Finanziert wurde die Kirche hauptsächlich von der Familie Krupp. Am 2. September 1883 wurde der Schlussstein, ein Stein vom Ölberg in Jerusalem, gelegt. Besonders beeindruckend ist auch der 42 Meter hohe Fassadenturm.

Der moderne Innenraum wurde vom Maler Franz Drapela im Zuge der Generalsanierung 1967 neugestaltet.

 

Für Bürgermeister Franz Rumpler (ÖVP) kam das Ansinnen mit einer eventuellen Vermietung, oder sogar einem Verkauf überraschend: „Die aktiven Katholiken werden im zunehmenden Maß auch in Berndorf immer weniger, daher überlegen die Verantwortlichen Auswege für die Zukunft. Für mich ist wichtig, dass die Marienkirche als christliche Institution erhalten bleibt. Wir werden gemeinsam eine gute Lösung für unsere Bürgerinnen und Bürger finden“, verspricht der Bürgermeister.

 

„Wir freuen uns, dass sich die Pfarre Berndorf Gedanken über die Zukunft macht und diese aktiv gestalten möchte. Die Pfarre ist mit der Bitte an uns herangetreten, dass wir sie bei den Überlegungen zur künftigen Nutzung der Marienkirche Berndorf begleiten. Wir unterstützen sie dabei selbstverständlich gerne“, sagt dazu Oliver Steinringer vom Presseteam der Erzdiözese Wien.

Die Mittel, aus denen eine Pfarre ein Kirchengebäude laufend erhält, stammen zunächst aus dem Kirchenbeitrag, sodann aus Eigenmitteln der Pfarren (wie z.B.: Klingelbeutel, Opferstock, Friedhofsgebühren, in manchen Pfarren Mieteinnahmen aus den pfarreigenen Immobilien, Flohmärkte usw.), aus privaten Spenden und, falls gewährt, aus öffentlichen Förderungen, informiert Oliver Steinringer vom Presseteam der Erzdiözese Wien.

Bei größeren Renovierungsarbeiten werden die Kosten in der Regel zu etwa einem Drittel aus den Rücklagen der Pfarre, einem Drittel von der Erzdiözese und zu einem Drittel aus Spenden und Förderungen bestritten.

Dass sich die Erzdiözese Wien sukzessive von Kirchen trennt, die nicht mehr in vollem Umfang genutzt werden können, ist nichts Neues. Im Nachbarbezirk Mödling wird die Waisenhauskirche in der Stadt Mödling am Josef-Hyrtl-Platz mittlerweile von drei christlichen Konfessionen genutzt: der Orthodoxen, Evangelischen und Römisch-Katholischen Glaubensgemeinschaft.

100 JAHRE GROSS-BERNDORF

  1923 wurden die Ortschaften St.Veit, Ödlitz, Veitsau und die Rotte Steinhof in
Berndorf eingemeindet. Nach 100 Jahren soll dieses Ereignis gebührend gefeiert
werden.
 
Berndorf: Vor 100 Jahren wurde aus Berndorf durch die Zusammenlegung mit St.
Veit, Ödlitz, Veitsau mit Steinhof eine Großgemeinde. Laut einem Artikel aus der Badener Zeitung vom 30. März 1923 sollte auch die Gemeinde Pottenstein in Berndorf eingemeindet werden. Allerdings wehrte sich diese erfolgreich gegen die Zusammenschließung.
In der offiziellen Berndorfer Chronik ist die Vereinigung der Stadtgemeinde Berndorf mit St. Veit, Ödlitz, Veitsau und Steinhof mit 1. Juli 1923 datiert.
Auf der Homepage der Stadtgemeinde Berndorf heißt es: „Mit Landesgesetz vom    26. April 1923 vereinigten sich Berndorf, St. Veit an der Triesting, Ödlitz und
die Ortschaft Veitsau, sowie die Rotte Steinhof zur Stadtgemeinde „Groß-Berndorf“
Im Landesgesetzblatt NÖ hieß es dazu auszugsweise:
„Vermögensauseinandersetzung: Über die Regelung der Vermögensverhältnisse ist zwischen den beteiligten Gemeinden ein Übereinkommen zu treffen. Im Streitfalle
entscheidet die Landesregierung“
Durch die Eingemeindung hatte die Großgemeinde Berndorf 1923 somit eine Bevölkerungszahl von 12.504 Einwohnern und 1259 Häuser. Zum Vergleich hatte die
Großgemeinde Berndorf per 1.Jänner 2022 einen Einwohnerstand von insgesamt 8990 Einwohnern.  
Während sich die Bevölkerung von Ödlitz, Veitsau und Steinhof anscheinend mit der Zusammenlegung abgefunden hat, sehen das viele St. Veiter trotz 100-jähriger
Zusammengehörigkeit noch immer sehr skeptisch und würden sich sogar eine Abnabelung von Berndorf wünschen.  So meint zum Beispiel Hannes Weinbauer, der
als St. Veiter Bürgermeister gilt, mit einem Augenzwinkern: „100 Jahre sind genug“.
Naturgemäß sieht das der amtierende Bürgermeister Franz Rumpler (ÖVP) – auch ein waschechter St. Veiter – seit seiner Amtsübernahme als Stadtvorstand gelassener, er lädt zur Feier am 15. Juni in den Berndorfer Stadtsaal ein:
„Mir ist Berndorf Stadt, St. Veit, Ödlitz und Veitsau/Steinhof gleich wichtig, jeder Ortsteil hat seine Besonderheiten und alle vier gemeinsam ergeben unsere schöne Stadt. Es würde mich sehr freuen viele Bürger zum Festakt im Stadtsaal begrüßen zu dürfen“.

DER

FRIEDHOFSGUCKER

https://www.tridok.at/der-friedhofgucker/

ALLES ZUM BUCH

Alle Infos übers Triestingtal und weit darüber hinaus, auf: 

www.JanusWeb.info

KATER LAUSER

IST EIN EIFRIGER  LESER

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